Nov 26 2008

Schäuble hätte gern die totale Informationskontrolle

Eigentlich haben wir ja schon immer gewusst, was unser Rollheimer will. Jetzt hat er es endlich auch mal öffentlich gesagt.

Nov 21 2008

InternetX unter Beschuss

Beschuss ist, glaube ich zumindest, das richtige Wort für das was gerade mit den Nameserver von InternetX passiert. Als ich heute Mittag die Störungsmeldung von InternetX per Mail bekommen habe, dachte ich mir noch nichts böses dabei. Inzwischen wurde das Problem aber schon über Golem und Heise gemeldet und auch ich komme nicht mehr auf alle Seiten. Leider hilft dem armen User bei diesem DDOS Angriff nur abwarten. Hört also auf an euren Einstellungen rum zu basteln und genießt lieber den Tag.

[Update]: InternetX hat gerade gemeldet, dass die Attacke beendet wurde, bzw. der Angriff durch Filterregeln zum erliegen gebracht werden konnte.

Okt 31 2008

Web.de schaltet endlich 032

Die alten Rufnummern unter 01212 gibt es nicht mehr. War wohl nicht innovativ genug und konnte ohnehin nur aus sehr wenigen Netzen angerufen werden. Nachdem sich die Umstellung von 01212 auf 032 bei GMX und Web.de aufgrund von “technischen Problemen” verzögert hat, meldet jetzt Onlinekosten.de das man die Nomaden Rufnummerngasse endlich benutzt darf.

Ruf mich endlich an

Die 032 ist auf jeden Fall besser erreichbar als es die 01212 war. Dazu kommt das 032 bei vielen Anbietern in der Festnetzflatrate enthalten ist. Laut Wikipedia kann man Gasse über Alice, Telekom und einigen andere kostenfrei erreichen (vorausgesetzt man hat die entsprechenden Flat). Arcor greift seinen Kunden hier leider immer noch in die Tasche und berechnet 4,5 Cent/Min (siehe Seite 8), aber irgend jemanden musste es ja treffen. :P

Okt 23 2008

Alice ist befriedigend

Die Stiftungwarentest hat wieder einmal die großen deutschen Internetprovider unter die fachmännische Lupe genommen und damit das festgestellt, was eigentlich schon alle wissen. Der Service ist Murks und für den Durchschnittssurfer nicht ausreichend. Dabei kann man allerdings schon eine gewisse Leistungssteigerung bei einigen Anbieter erkennen. Verglichen mit dem Vorjahr hat sich z. B. T-Home (vormals T-Online) von 2,6 auf 2,0 hochgearbeitet und bekommt damit als erster Provider die Note gut. Auch Alice hat sich von 3,9 auf 3,1 gebessert, bleibt damit allerdings immer noch nur befriedigend. Wobei das für Alice sicherlich kein schlechtes Urteil ist. :) Das Schlusslicht macht Freenet mit einer glatten 4,0. Hier ist zum Vorjahr keine Besserung zu sehen.

Nicht die volle Geschwindigkeit und schlechter Service führt zu Abwertung

Wer heute 16 Mbit/s bestellt, bekommt nicht immer die volle Geschwindigkeit. DSL gibt das nun mal nicht für alle her. Von 30 Testhaushalten kamen nur ca. 10 auf die versprochene Geschwindigkeit. Das führt beim Verbraucher nun mal zu Unverständnis und ist ein Dauerdiskussionsthema. Ergänzend zum fehlenden Speed kommt bei den Providern auch noch der kaum vorhandenen Service. Als ob das Thema Internet und Telefon nicht schon kompliziert genug wäre, bekommt man bei den meisten weder telefonisch noch per E-Mail eine zufriedenstellende Antwort. In froher Erwartung der Testergebnisse für nächstes Jahr hier noch ein kleiner Beitrag zum Thema Stiftung Warentest von Rainald Grebe.

Sep 29 2008

Telekom klagt gegen Bundesnetzagentur

Die Telekom zählt nicht gerade zu den Unternehmen, denen die Privatsphäre und Datenschutz wirklich am Herzen liegt. Zumindest ist das Image des Rosa Riesen stark angeschlagen, denn einer Spitzelaffäre folgt die nächste. Vielleicht hat man sich auch gerade deshalb dazu entschieden, mal wieder etwas positiv aufzufallen und für den Schutz der Verbindungsdaten vor Gericht zu ziehen. Ausgerechnet die eigene Aufsichtsbehörde muss dafür herhalten. Wie jetzt in der TAZ zu lesen ist, will man gegen den Verwaltungsakt der Bundesnetzagentur vorgehen, nachdem die Telekom dazu verpflichtet wird, auch ohne richterliche Anordnung Verbindungsdaten auszuwerten und die Ergebnisse an die Strafverfolgungsbehörden weiterzugeben.

“Damit müssen wir quasi gegen das Fernmeldegeheimnis verstoßen”, sagte ein Telekom-Sprecher der taz. Verkehrsdaten unterlägen dem Fernmeldegeheimnis und über sie dürfe nur auf richterlichen Beschluss Auskunft erteilt werden. “Deswegen haben wir beim Verwaltungsgericht Köln einen Eilantrag auf Aussetzung dieser Regelung gestellt.” Zudem habe man bei der Bundesnetzagentur Widerspruch eingelegt.

Egal wie es ausgeht, die Telekom gewinnt

Eigentlich ist das Urteil für die Telekom egal. Man hat schließlich seinen guten Willen gezeigt und das ist alles worum es dem Anschein nach geht. Allerdings ist es noch ein weiter Weg, bis man das Spitzelimage wieder los ist.

Sep 25 2008

Der Telefon Knigge ist da

Anleitungen gibt es ja für fast alles. Jetzt gibt es auch eine fürs telefonieren. Glaubt ihr nicht? Ich zitiere mal kurz:

Professionelles Telefonieren ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Berufsleben. Wer es versteht, Anrufenden stets freundlich und kompetent zu begegnen, auf ihr Anliegen einzugehen und rasch die gewünschte Lösung anzubieten, steigert nicht nur seinen persönlichen Erfolg, sondern trägt auch maßgeblich zum Erfolg eines ganzen Unternehmens bei: Hohe Kundenzufriedenheit, nützliche Geschäftskontakte, befriedigende Verkaufs- und Verhandlungsergebnisse, tragfähige Kompromisse – all das sind Resultate einer professionellen telefonischen Kommunikation.

Wer also alle Tricks und Kniffe wissen will, der geht in den Dudenshop und holt sich das E-Book für knuffige 9,95 Euro. Alle andere müssen weiter ganz normal mit einander reden.

Sep 24 2008

Bei 0137 sollte man besser nicht zurückrufen

Nicht jeder hat die üblichen Rufnummerngassen im Kopf und anders als die überall bekannte 0900 (ehemals 0190) Vorwahl ist 0137 eher unbekannt. Zwar wird 0137 ständig im Fernsehen für Televoting eingeblendet. Als teure Rufnummerngasse hat sich die Nummer aber offenbar noch nicht in das Gedächtnis der Deutschen eingebrannt. Kein Wunder also, dass es wieder mal Telefonpinger gibt, die diese Gasse missbrauchen, um Ahnungslose zum Rückruf zu bewegen und damit Kasse zu machen. So berichtet Teltarif heute, dass eine neue Welle von Anrufen über das Land geschwappt ist. Dabei werden automatisiert Anschlüsse angeklingelt. Auf dem Display erscheint lediglich die Rufnummer.

Ein Euro Lehrgeld

Wer die Nummer zurückruft bekommt nur eine lapidare Ansage:

“Vielen Dank für Ihren Rückruf, Ihr Anruf wurde registriert. Dieser Anruf kostet Sie aus dem deutschen Festnetz einen Euro.”

Nach der Ansage ist es zu spät. Das Geld ist weg. Wer sich revanchieren will kann sich bei der Bundesnetzagentur ein PDF runter laden und den Rufnummernmissbrauch anzeigen.

Sep 19 2008

Glasfaserkabel bei Bauarbeiten beschädigt

Bauarbeiter sind bekannterweise der natürliche Feind des Glasfaserkabels und auch diesmal haben sie ganze Arbeit geleistet. Knapp 5000 Anschlüsse waren mit einem Mal vom Netz getrennt. Dabei soll eigentlich nur die alte Nibelungenbrücke in Worms saniert werden. Glücklicherweise konnte das Kabel noch mal selben Tag durch die Telekom wieder instand gesetzt werden.

Via: teltarif.de

Sep 19 2008

Bundesnetzagentur mahnt 1und1 ab

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die großen Ärger machen können. Diesmal hat es 1und1 erwischt. Die Jungs aus Montabaur waren bei der Preisangabe für ihre Hotlines sehr großzügig und haben statt einer exakten Angabe einfach die “von – bis” Abkürzung verwendet.

Das war der Bundesnetzagentur allerdings etwas zu wenig. Darum gab es jetzt erstmal ein Abmahnung. Zum Glück für 1und1 aber ohne Bußgeld. Solange bei der Preisangabe nachgebessert wird, sind keine weiteren Konsequenzen zu erwarten.

Weitere Kandidaten

Spontan fällt mir da Tele2 auf. Auch hier wird für die Hotline kein konkreter Preis angegeben. Für den Anrufer ist zumindest 0-99 ct/Min keine klare Aussage. Zumal es sehr wahrscheinlich nicht bei 0 Cent bleiben wird.

Die Bundesnetzagentur hat also noch ein bisschen Arbeit vor sich.

Sep 17 2008

Langeweile?

weewar

Wer die Nase voll hat von langweiligen kleinen Flashgames, aber auch keine Zeit für zeitfressende Onlinebrowsergames, der ist bei Weewar genau richtig. Fans von Battle Isle werden das Spielprinzip noch kennen. Auf einem Schlachtfeld, das aus vielen Hexafelder besteht, muss man rundenbasiert seine Einheiten in den Kampf führen. Jede Einheit hat ihre speziellen Eigenheiten und individuellen Vorteile.

Eche Gegner und große Karten
Ein riesen Vorteil von Weewar sind die Gegner. Die sind nämlich immer menschlich und daher mal richtig schwer und mal weniger gut. Auch an Karten mangelt es nicht. Von der ganz kleinen Map, die in wenigen Minuten gespielt ist, bis zur riesen Karte, an der man auch mehrere Woche sitzen kann, ist alles dabei. Aber Vorsicht, dieses Spiel hat einen gewissen Suchtfaktor, den man nicht unterschätzen sollte und ist ein Grund, warum meine Postfrequenz in den letzen Wochen etwas gelitten hat.

Aug 28 2008

Ausfall eines Radiusserver legt DSL Einwahl lahm

server

Laut Pressebericht ist heute Morgen ein Radius Server (Remote Authentication Dial In User Service) der Telekom ausgefallen. In Folge dessen kamen Telekomkunden, wie auch 1und1 User, im gesamten Bundesgebiet mit ihrem DSL Anschluss nicht mehr ins Internet. Glück hatte, wer schon drin war und die Verbindung nicht getrennt hat, da ein Radius Server lediglich dafür da ist, neue User rein zulassen.

Problem erkannt und behoben

Zum Glück läuft der Radius wieder wie gewohnt. Wer jetzt noch Probleme hat sollte sich einfach etwas gedulden, bis der Anfragenstau vorbei ist.

Aug 20 2008

Neue Firmware für die Fritzbox

Die Techniker des Fritzlabors haben Tag und Nacht gearbeitet, um mal wieder eine neue Firmware zu basteln. Dabei wurde die neue Fritzbox 7270 mit ein paar netten Features bedacht, während die “alte” Fritzbox 7170 mehr oder weniger leer ausgeht. Zumindest das für mich interessante Update für das Aufspüren von WLAN Störfeldern gibt es nur für die 7270. Ich muss weiterhin mit dem kleinen WLAN Monitor auskommen, der gerade mal die Kanäle der benachbarten WLANs anzeigt.

FritzBox 7170 WLAN Monitor

FritzBox 7170 WLAN Monitor

Es kommt mir irgendwie so vor, als ob AVM nur noch für die große Fritzbox entwickelt und sich nicht mehr richtig, um den älteren Bruder kümmert. Aber wahrscheinlich wird es auch für mich langsam Zeit, mal wieder etwas Geld für neue Hardware auszugeben. Dabei wären mir die WPS Funktion der 7270 oder die Möglichkeit per UMTS zu surfen eigentlich ziemlich egal. Aber WLAN und DECT klingen ziemlich interressant.

Fritzbox 7270 WLAN Monitor

Fritzbox 7270 WLAN Monitor

Da ich immer mal wieder bei anderer Leute WLAN Problemen ran muss, wäre der neue WLAN Monitor natürlich eine ideale Ergänzung zu netstumbler, mit dem ich bisher immer rumlaufe

Jul 31 2008

Traceroute von verschiedene Orten ausführen

Der Befehl Traceroute ist eine feine Sache. Man kann anhand der Hops sehen, ob es eventuell ein Problem mit einem Router im Internet gibt. Allerdings ist der Vergleich von verschiedenen Traceroutes, die alle auf dasselbe Ziel ausgeführt wurden, noch viel interessanter. Bis jetzt musste man auf verschiedene Onlinetools zurückgreifen und die Ausgabe vergleichen. Das ist ziemlich umständlich und nicht jedermanns Sache.

Just-Traceroute schafft Abhilfe

Damit ist jetzt Schluss. Just Traceroute bietet 4 Traceroutes aus verschiedenen Ecken der Welt, die gleichzeitig starten. Zur Verfügung stehen die USA, Australien, Niederlande und Singapur.

Das Ergebnis wird sehr übersichtlich in 4 Fenstern dargestellt. Was will man mehr?

Jul 31 2008

Härtere Strafen für Telefonwerbung

Unsere Bundesregierung hat erkannt, dass unerlaubte Telefonwerbung und kostenfreie Internetportale, die keine sind, ein großes Problem darstellen. Der neue Gesetzesentwurf, der nun verabschiedet wurde, ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, um das Problem in den Griff zu kriegen. Ob die Strafen aber auch Unternehmen davon abhalten kann, weiter Coldcalls durchzuführen, muss sich erst zeigen.

50.000 Euro Bußgeld für unerlaubte Anrufe

Auf den ersten Blick klingt 50.000 Euro für eine Privatperson nach viel Geld. Für ein Unternehmen das locker das 10 fache davon durch die Anrufe verdient, sind diese Strafe aber durchaus noch zu niedrig.
Das hat nicht zuletzt Tele2 gezeigt. Hier musste sogar weitaus mehr gezahlt werden. Insgesamt wurden 340.000 Euro Strafe durch ein Gericht verhängt.

Für den Verbraucher wird es sicherer aber auch nicht einfacher

Zukünftig sollen per Telefon abgeschlossen Verträge jederzeit widerrufbar sein, solange der Kunde keine zusätzlich schriftliche Bestätigung per Brief oder Mail abgegeben hat. Hier bin ich schon auf die nächsten Tricks gespannt. Gerade Bestätigungsmails, in denen man z. B. einen Aktivierungslink anklicken muss, haben ein großes Potenzial, um diese Regelung zu Ungunsten der Verbraucher auszuhebeln. Letztendlich muss aber jeder für sich selbst entscheiden, was er tut. Allzu komplizierte Regelungen werden schließlich echte potenzielle Kunden auch von seriösen Anbietern fernhalten.

Anonyme Anrufe sollen 10.000 Euro Bußgeld kosten

Eine wichtige Verbesserung ist das Bußgeld für Anrufe mit unterdrückter Rufnummer. Sollte sich diese Regelung durchsetzen, wird die Identifizierung der Coldcaller vielleicht etwas einfacher.

Quelle: golem.de

Jul 16 2008

Stromausfall bei Intergenia

Strom

Heute morgen, etwa gegen 10 Uhr, ist bei Avaya Tenovis im Frankfurter Rechenzentrum der Strom für 12 Minuten ausgefallen. Das allein wäre noch nichts worüber man sich Sorgen machen müsste, wenn die USV und der Notstromgenerator angesprungen wären. Sind sie aber nicht und deshalb ging erstmal für ein paar Stunden gar nichts mehr.

Alle Server stehen still

Im Rechenzentrum stehen die Server die Intergenia. Besser bekannt unter den Marken Server4You und Plusserver. Ein paar Resellerserver werden wahrscheinlich auch betroffen sein. Ohne Strom läuft nun mal nicht viel in einem Rechenzentrum. Die Plusserver sollen inzwischen wieder am Netz sein. Der Rest muss sich noch gedulden.

Quelle: heise.de

Jul 15 2008

T-Mobile mag kein VoIP auf dem iPhone

Wozu kauft man sich eigentlich ein verdammt teures Handy, mit einen großen Display und jede Menge schicker Funktionen? Man will sie benutzen. Und was liegt bei einem Handy mit Datenflatrate und teuerem Sprachtarif näher, als einfach über VoIP zu telefonieren. Genau das ist T-Mobile aber ein Dorn im Auge. Schließlich sind die Tarife darauf ausgerichtet, dass iPhone so teuer wie möglich an die zahlende Kundschaft zu bringen. Dazu sind offenbar alle Mittel recht.

Abmahnung gegen Indigo Networks

Wer VoIP Clients für das iPhone anbietet, zieht den Zorn von Big Mobile Magenta auf sich. Das muss jetzt auch Indigo Networks spüren, die den Dienst Sipgate betreiben. Die haben nämlich einen VoIP Client für das iPhone, mit dem man einiges an Telefonkosten einsparen kann. Dabei hat T-Mobile sich nicht gescheut, wirre Argumente anzuführen, um die Abmahnung zu begründen.

erhobener Zeigefinger

Kunden können mit dem Begriff Beta nicht anfangen

Ein Punkt in der Abmahnung ist, dass die von Sipgate angeboten Software sich noch im Betastadium befindet und Sipgate nach Meinung von T-Mobile nicht eindeutig darauf hinweist, dass für die Software keine Haftung übernommen wird. Außerdem könnten nicht alle Kunden mit dem Begriff Beta etwas anfangen. Wie T-Mobile auf die Idee kommt, ist allerdings nicht nachvollziehbar.
Da fragt man sich doch wer hier den Zeigefinger heben sollte. Denn die Magentajungs sollten mal auf die eigene Homepage schauen. Die ist voll von Begriffen, die keiner versteht. Beispiele gefällig?

Xtra Click, web’n'walk,Roaming, DayPass, MDA, MMS, FriendsLine

Der Begriff Beta wird dagegen bei Sipgate sogar in der FAQ erklärt, obwohl das eigentlich nicht nötig sein sollte.

Der sipgate iPhone-Client kommt frisch aus unserem VoIP-Labor.
Beta bedeutet, dass sich die angebotene Software noch im Entwicklungsstadium befindet und wir keine Gewähr für die Funktionsfähigkeit übernehmen. Das bedeutet auch, dass der sipgate iPhone-Client eventuell nicht mit jeder Firmware des iPhones kompatibel ist und u.U. nicht einwandfrei funktioniert. Für die Verwendung übernehmen wir daher keinerlei Haftung.

Das sollte doch wohl ausreichen, um alle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.

Kurz und knapp

Der Indigo-Geschäftsführer hat für diesen Versuch, die Rechte der Kunde zu beschneiden nicht viel Verständnis übrig:

Die Telekom versucht, den Kunden vorzuschreiben, wie sie ihr Telefon zu nutzen haben. Sie schreckt auch nicht davor zurück, ihnen die Internet-Telefonie vertraglich zu untersagen.

Quellen: heise.de, fscklog.com, stohl.de

Jul 09 2008

Dem kurzen Sommerflirt mit Alice steht doch nichts mehr im Weg

Manchmal kommt es doch anders als man denkt. Die Alice Neukunden-Treue-Aktion, mit der Alice Kunden für 24 Monate an den Vertrag gebunden werden oder den Einrichtungspreis von 59,90 Euro bezahlen müssen, wurde kurzfristig eingestellt.

Ein Unternehmenssprecher hat gegenüber Teltarif.de bestätigt, das man es sich nun doch noch einmal überlegt hat:

Die Resonanz auf unsere Ankündigung der Neukundentreueaktion hat gezeigt, dass wir damit nicht den Alice-Anspruch erfüllen, fair und offen mit unseren Kunden umzugehen

Jetzt muss kein Neukunde mehr Bindungsängste mit Alice haben. Kunden haben bei diesem Thema eben doch noch etwas zu sagen. Kurze Vertragslaufzeiten sind im schnelllebigen DSL Geschäft nun mal der Renner. Darüber sollte auch die Konkurrenz mal nachdenken.

Quelle: teltarif

Jul 07 2008

Telefondose aus der Wand gefallen

Als ich heute, wie jeden Morgen, bei Kaffee und Brötchen, die Blogzahlen des Vortags durchging, bin ich auf eine interessante Suchanfrage gestoßen. Gegen 7:44 Uhr hat jemand bei Google nach „telefondose aus der wand gefallen“ gesucht und ist damit bei mir gelandet.
Der arme Kerl ist wohl mit dem falschen Fuss aufgestanden und im Halbschlaf über sein Telefonkabel gestolpert.

Selbst ist der Mann

Telefondosen sind leicht wieder an die Wand zu schrauben. So lange man nicht gleich alle Kabel mit raus gezogen hat, muss man lediglich die Abdeckung abnehmen. Danach die beiden Halterungsschrauben an der Seite etwas lösen und die Telefondose wieder an die Wand schrauben. Anschließend die Abdeckung wieder draufschrauben und fertig.

TAE Beschaltung

Falls man richtig Pech hat und die Kabel auch aus der Dose raus sind, ist etwas mehr Aufwand nötig. Ein Telefonkabel besteht aus 2 Adern. Die Enden müssen abisoliert werden. Bei einer normalen TAE Dose kommen die beiden Adern auf die linken oberen Klemmleisten. Dafür benötigt man lediglich einen kleinen Schraubendreher und schon ist die Welt wieder in Ordnung.

Jul 03 2008

Jetzt musst du sie doch heiraten

Ehevertrag

Die Zeit der kurzen Tächtelmächtel ist vorbei. Wer sich bis jetzt für Alice entschieden hat, durfte sich bei nicht gefallen schnell wieder aus dem Staub machen und musste kein Lehrgeld zahlen. Ab sofort sieht das anders aus. Wer sich voreilig vom Hamburger Anbieter Alice trennt, dem kommt die Scheidung unter Umständen teuer zu stehen. Die kurzen Vertragslaufzeiten bleiben zwar weiterhin bestehen und man kann jederzeit zum Monatsende den Vertrag kündigen. Dafür muss man aber jetzt den Einrichtungspreis von 59,90 Euro zahlen, falls man es noch nicht mindestens 2 Jahren mit Alice ausgehalten hat. Bei anderen Providern heißt es der goldene Handschlag. Bei Alice nennt man es ganz geschickt, die Neukunden-Treue-Aktion. Es ist also auch bei Alice ratsam, einen Blick in das Kleingedruckte zu werfen, bevor man sich kurz bindet.

Fußnote 3 für Alice Light, Fun und Complete:

Wenn Sie mindestens 24 Monate Alice-Kunde bleiben, entfällt der ansonsten anfallende Einrichtungspreis von 59,90 €. Neukunden-Treue-Aktion zzt. befristet bis 30.09.2008.

Jul 03 2008

Steigt Alice auf entkoppelte DSL Anschlüsse um?

In Gebieten, wo Telefon, Internet und Handy Provider Alice über keine eigene Leitungsstruktur verfügt, bietet das Hamburger Unternehmen bislang so genannte DSL Resale Anschlüsse an. Resale bedeutet, dass Alice das T-DSL Netz der deutschen T-Com gegen Entgelt nutzt, um seinen Kunden aus diesen Regionen einen DSL Anschluss zu ermöglichen. Kundenseitige Voraussetzung ist bei dieser Variante allerdings ein Telefon- Anschluss bei der T-Com. Der DSL Anschluss des Anbieters Alice ist also an den Telefon- Anschluss der Telekom gekoppelt. Und genau das soll sich nun ändern.

Resale geht und Bitstream kommt?

Ein Alice Unternehmenssprecher teilte dem “call-magazin“ mit, das die Resale Angebote in den nächsten Wochen eingestellt werden. Bestands- Kunden steht es frei, ob sie bei ihrer Resale Variante bleiben oder zu einem Telefon- Anschluss unabhängigen Modell wechseln. Stellt man auf der Alice Homepage eine DSL Verfügbarkeitsanfrage für eine Adresse außerhalb des Alice- eigenen Netzes, wird man in der Tat auf Ende August 2008 vertröstet.
Alice Resale wird August 2008 beendet
Vor kurzem erschien dagegen noch das Resale Angebot auf Grundlage des Telekom Telefon- Anschluss. Aber wenn nicht per Alice Kabel, über welche Leitungen werden denn dann die Daten transportiert? In Fachkreisen wird davon ausgegangen, dass Alice ab August die Bitstream Technologie einsetzen wird, was der besagte Alice Sprecher gegenüber dem “call-magazin“ jedoch nicht bestätigen wollte. Beim Bitstream Verfahren greift ein Internet Provider ebenfalls auf Leitungsressourcen des marktbeherrschenden Anbieters, also wiederum der deutschen Telekom, zurück. Vereinfacht ausgedrückt ist der wesentliche Unterschied einfach, dass es sich nicht um T-DSL, sondern um alternative Hochgeschwindigkeitsleitungen handelt.

Für Alice Kunden würde Bitstream einen leichten Preisvorteil im Vergleich mit dem Resale Produkt bedeuten, da Alice ihren DSL Resale Kunden pro Rechnung 10 Euro für den notwendigen Telefon- Anschluss gutschreibt, der günstigste bei der T-Com derzeit aber rund 14 Euro monatlich kostet. Inwieweit sich eine mögliche Bitstreamtechnlogie auf die Qualität der Alice Produkte auswirkt, bleibt abzuwarten. In der Vergangenheit traten des öfteren Störungen bei Alice Anschlüssen auf, welche vermutlich auf technische Probleme des Next Generation Network (NGN) zurück zu führen sind. Das NGN ersetzt zunehmend leitungsvermittelnde Netze durch paketvermittelnde Netzstruktur.