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Versatel Störung durch Bauarbeiten

Ein Bagger hat heute morgen ein Glasfaserkabel von Versatel erwischt und damit für eine flächendeckende Störung im Raum Nordrhein-Westfalen bei Versatel gesorgt. Versatel selbst hat auf der Homepage einen entsprechenden Hinweis geschaltet.

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Soviel Offenheit gegenüber der Kundschaft ist eigentlich unüblich. Die meisten Provider versuchen Ihre Störungen nicht öffentlich zu machen und bestätigen Probleme nur auf Nachfrage. Wer von dem Problem betroffen ist, sollte sich nicht allzu sehr ärgern und die Zeit lieber für Weihnachtseinkäufe nutzen.

Alice ist befriedigend

Die Stiftungwarentest hat wieder einmal die großen deutschen Internetprovider unter die fachmännische Lupe genommen und damit das festgestellt, was eigentlich schon alle wissen. Der Service ist Murks und für den Durchschnittssurfer nicht ausreichend. Dabei kann man allerdings schon eine gewisse Leistungssteigerung bei einigen Anbieter erkennen. Verglichen mit dem Vorjahr hat sich z. B. T-Home (vormals T-Online) von 2,6 auf 2,0 hochgearbeitet und bekommt damit als erster Provider die Note gut. Auch Alice hat sich von 3,9 auf 3,1 gebessert, bleibt damit allerdings immer noch nur befriedigend. Wobei das für Alice sicherlich kein schlechtes Urteil ist. :) Das Schlusslicht macht Freenet mit einer glatten 4,0. Hier ist zum Vorjahr keine Besserung zu sehen.

Nicht die volle Geschwindigkeit und schlechter Service führt zu Abwertung

Wer heute 16 Mbit/s bestellt, bekommt nicht immer die volle Geschwindigkeit. DSL gibt das nun mal nicht für alle her. Von 30 Testhaushalten kamen nur ca. 10 auf die versprochene Geschwindigkeit. Das führt beim Verbraucher nun mal zu Unverständnis und ist ein Dauerdiskussionsthema. Ergänzend zum fehlenden Speed kommt bei den Providern auch noch der kaum vorhandenen Service. Als ob das Thema Internet und Telefon nicht schon kompliziert genug wäre, bekommt man bei den meisten weder telefonisch noch per E-Mail eine zufriedenstellende Antwort. In froher Erwartung der Testergebnisse für nächstes Jahr hier noch ein kleiner Beitrag zum Thema Stiftung Warentest von Rainald Grebe.

Versatel kauft neue Kabel

Im ständigen Spiel um kaufen und gekauft werden, gibt es wieder Neuigkeiten. Eigentlich sollte Versatel von United Internet gekauft werden. Stattdessen hat sich Versatel für schlappe 30 Mio. Euro den Kabelnetzbetreiber AKF Telekabel TV und Datennetze GmbH (AKF) einverleibt. Sobald das Kartellamt zustimmt, gewinnt Versatel dadurch 76.000 neue Kunden. Das sind gerade mal 395 Euro pro Kunde.

Der Vorstandschef von Versatel, Peer Knauer, hat es ziemlich gut auf den Punkt gebracht:

“Die Akquisition von AKF stellt in diesem Fall eine deutlich kostengünstigere und schneller realisierbare Lösung zum Ausbau des eigenen Glasfasernetzes dar”

Kaufen ist nun mal billiger als selbst neu bauen. Besser für unsere Nerven ist es alle mal. Würde jeder Netzbetreiber sein Kabel neu ziehen, hätten wir nur noch Baustellen.

SAN

Hoffentlich wissen die AKF Kunden zu schätzen, wie viel Versatel für sie auf den Tisch gelegt hat. Allerdings sollen nur unter 40.000 Anschlüsse rückkanalfähig sein. Ergo werden mindestens 36.000 nur TV schauen, denn ohne Rückkanal ist weder Internet noch Telefon möglich.

Wer hat, der kann

Zumindest dort, wo es möglich ist, plant Versatel laut einem Bericht auf Golem.de Internetzugänge mit mehr als 20 MBit/s. Preise gibt es allerdings noch nicht. Aber warten wir erstmal ab was das Kartellamt sagt.

Versatel senkt die Preise

Man muss sich schon etwas einfallen lassen, um Kunden zu gewinnen. Mit der letzten Aktion die heute ausläuft bekam jeder Kunde, der sich für die Experten (4 Mbit/s) oder Profivariante (16 Mbit/s) entschieden, hat einen iPod nano obendrauf. Die Kreativabteilung bei Versatel hat sich jetzt etwas ganz Neues einfallen lassen. Ab 1. März fällt zunächst die DSL 4000 Variante komplett weg. Dafür kostet DSL 6000 nur noch den alten Preis von DSL 4000 und DSL 16000 ist zum Preis von DSL 6000 erhältlich.

5 Euro billiger

Eigentlich ist es einfacher als es beim durchlesen klingt. Kurz gesagt bietet Versatel ab 1. März die DSL 6000 und DSL 16000 Variante für 5 Euro weniger im Monat an. Das ist im Großen und Ganzen auch schon alles. Das Baukastensystem, mit dem man sich die Vertragsbestandteile selbst zusammenklicken kann bleibt weiterhin bestehen. Ob damit in Zukunft mehr Kunden angelockt werden können bleibt abzuwarten. Die lange Vertragslaufzeit von 24 Monaten schreckt doch den ein oder anderen wechselwilligen Kunden ab.

3 Grundgebühren geschenkt bei Versatel



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Die Sonderangebote, Aktionsschnäppchen und Spartarifaktionen reißen nicht ab. Nachdem T-Home die Preise gesenkt hat, ist nun wieder Versatel am Zug. Ab morgen gibt es wieder eine neue Aktion. Diesmal werden die ersten 3 Grundgebühren für Neukunden erlassen.

Für alle wichtigen Tarif erhältlich
Das Angebot ist sogar für alle wichtigen Tarif gültig. So kann man entweder den entbündelten DSL Flat 4000 wählen oder auch die Doppel- und Tripleflat Angebote. Den günstigsten Anschluss mit DSL 2000 gibt es bereits für 29,98 Euro. Die notwendige Hardware wird für alle Anschlüsse kostenfrei von Versatel gestellt.

Alle weiteren Infos sollten ab Freitag unter www.versatel.de zu finden sein.

Sicherheitsprobleme bei Versatel

Störung

Sicherheitslecks bei Providern sind ja nichts Neues. Letzte Woche war Versatel mit einer Glanzleistung dran. Wie auf heise security zu lesen war, konnte ein User aufgrund einer falsch konfigurierten Firewall, die Festplatten der Mailplattform über nfs mounten. Damit
konnte er anschließend sämtliche auf der Plattform abgelegten Mails lesen.

Aufgefallen war ihm das Problem beim Durchsuchen des lokalen Netzwerks mit LISa. Ein nettes Tool für Linux, das ähnlich wie die Netzwerkumgebung unter Windows arbeitet.

Natürlich hat Versatel sofort reagiert und die Lücke geschlossen. Außerdem will man jetzt alle Systeme von einer externen Firma auf Sicherheitslücken testen lassen.