Kategorienarchiv: Telekom

Telekom liebäugelt mit dem Webhoster Strato

Die Freenet Tochter Strato steht zum Verkauf. Angeboten werden 1,3 Mio. Kunden mit ca. 4 Mio Webseiten. Das aktuelle Gebot liegt bei 300 Mio Euro. Sicherlich kein billiges Schnäppchen, aber 1 Euro pro Webseite wäre auch ein bisschen zu wenig.

Die Kunden freut es wenig

Die Kommentare der Strato und Telekomkunden zu diesem Thema sehen nicht so positiv aus, wie die Prognosen der Finanzjongleure. Diejenigen die von Telekom zu Strato und andersherum gewechselt sind müssen sich jetzt wieder noch einem neuen Hoster umsehen. Naja, noch ist Strato nicht verkauft und vielleicht heißt der zukünftige Besitzer auch gar nicht die Telekom. Also erstmal besser abwarten.

CDU legt Internetzugänge lahm

In Pfalzdorfer wurde beim Aufstellen eines CDU Werbeplakats das Hauptkabel der Telekom beschädigt, mit dem der Ort versorgt wird. Das war am 26. August und der Schaden wurde immer noch nicht behoben. Die Telekom darf an das Kabel aber nicht ran, weil noch das dämliche CDU Plakat draufsteht und die scheint es mit dem Entfernen nicht besonders eilig zu haben. Arme Anwohner kann ich da nur sagen.

cdu_plakat_entfernen

Sonderkündigungsrecht bei Telekom

Am 17.04.09 hat die Telekom wie auch Alice, Vodafon/Arcor, Telefonica/O2 und Kabel Deutschland den Zensurvertrag unterschrieben und sich damit bereit erklärt Inhalte im Internet aufgrund einer vom BKA zusammengestellten Liste zu filtern. Genau genommen wird die Leistung, die diese Provider erbringen, damit eingeschränkt, da ursprünglich ein Zugang zum gesamten Internet verkauft wurde. Durch die Zensurvereinbarung wird aber der Zugang zum Internet nun nachträglich für den Kunden (ohne dessen Zustimmung) eingeschränkt.

Gibt es jetzt ein Sonderkündigungsrecht?

Es gibt immer noch Provider (wie zum Beispiel Manitu) die definitiv nicht zensieren und das auch nicht vorhaben. Es wäre also nur allzu logisch, dass jeder Kunde, dessen Provider den Zensurvertrag freiwillig unterschrieben hat, sofort wechseln kann. Hans Jagnow von Via-Jura hat bei der Telekom mal per Mail nachgefragt. Die Antwort ist erstaunlich lapidar und die internen Kommentare, die beim Weiterleiten zwischen den einzelnen Abteilungen eingefügt wurden, sind erschreckend. Ein Sonderkündigungsrecht wird nicht gewährt, weil die Telekom nicht einsieht, dass sie ihren Kunden die Leistungen einschränkt. T-Schuldigung aber das kann man auch anders sehen.

Zensurverträge unterzeichnet – China rückt näher

5 große deutsche Provider haben heute den Zensurvertrag unterzeichnet, mit dem Zensursula Kinderpornographie im Internet ausblenden will. Ganz vorne natürlich die Telekom, die seit neuesten auch bei DNS Anfragen auf nicht existierende URLs eine “Hilfeseite” einblendet. Daran wird die Telekom sich nicht schlecht verdienen. Wer nämlich darüber sucht, bekommt erstmal eine Menge Werbung angezeigt.

Als nächster großer Provider hat auch Vodafone/Arcor den Zensurvertrag unterschrieben. Eigentlich nichts unerwartetes. Arcor hat ja bereits in der Vergangenheit gezeigt, das man gerne mal wirkungslose Sperren einrichtet.

Hansenet/Alice und Telefonica/O2, die sich aller Wahrscheinlichkeit bald zusammenschließen sind unserer Familienministerin ebenfalls ins Netz gegangen. Der einzige Kabelnetzbetreiber, der sich auch nicht für ein freies Internet einsetzen möchte, ist Kabel Deutschland. Wer sich näher für den Kundenservice bei Kabel Deutschland interessiert, der sollte sich mal die Geschichten beim Oberlehrer ganz genau anschauen. Der hat nämlich dank Kabel Deutschland inzwischen einige unfreiwillige Erfahrungen mit UMTS sammeln dürfen.

Provider die nicht zensieren, freuen sich über Kundenansturm

Wie immer gibt es Gewinner und Verlierer. Einer der Gewinner dieser Wahlkampfaktion ist der kleine Provider Manitu, der eine Zensierung der Internetzugänge kategorisch abgelehnt hat. Im Übrigen weigert sich Manitu auch die Einwahldaten der Kunden zwecks Vorratsdatenspeicherung zu protokollieren.
Das hat, wie der Chef persönlich bloggt, einen wahren Kundenansturm ausgelöst.

Die sinnlose Sperre ist ganz leicht zu umgehen

Wie schon damals als Arcor wegen einer einstweiligen Verfügung youporn.com gesperrt hatte, ist das Problem auch diesmal sehr leicht vom Tisch. Netter Weise gibt es eine Vielzahl an DNS Servern in Deutschland, die nicht auf die BKA Sperrseite umleiten. Einen davon fest im Router oder im PC einzutragen ist ein Aufwand von wenigen Klicks. Wer also nicht gleich seinen Provider wechseln will, weil ihm die Zensur oder die Zwangswerbung beim falschen URLs auf die Nerven geht, der kann sich ganz leicht selbst helfen.

Telekom streikt morgen wieder

verdi

Um Ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen hat Ver.di für morgen zu Warnstreiks aufgerufen. Laut Pressemitteilung von Ver.di sollen ca. 500 Beschäftigte aus Frankfurt/Main und Umgebung an einer Protestkundgebung teilnehmen. Gefordert werden 8,5 Prozent Lohnerhöhung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Gehälter sollen dabei um mindestens 220 Euro angehoben werden.

Auszug aus der Pressemitteilung:

Dem Unternehmen gehe es wirtschaftlich ausgezeichnet: „Fair ist es, die Beschäftigten daran teilhaben zu lassen. Die Finanzkrise darf nicht auch noch als Instrument für Lohndumping missbraucht werden. Die Beschäftigten brauchen echte Kaufkraftzuwächse anstatt Mogelpackungen, die von Tarifabsenkungen aufgezehrt werden. Dieser erste Warnstreik soll eine Warnung für den Telekom-Vorstand sein. Die Zeit läuft dem Konzern allmählich davon“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder.

Die Verhandlungen starten heute um 17 Uhr in Frankfurt/Main. Sollte es zu keiner Einigung kommen sind weitere Warnstreiks nicht auszuschließen.

Ein Blick in den HVT

Die teltarif Redaktion hat einen HVT besucht und dabei ein paar nette Fotos geschossen. Wer schon immer mal wissen wollte, wie es in einer Vermittlungsstelle aussieht, sollte sich die Bilderstrecke anschauen. Da HanseNet offenbar so freundlich war, die Tür zur Kollokationsfläche auch gleich auf zu machen, ist nicht nur die Telekomtechnik zu sehen, sondern auch die Serverschränke von Alice.

Vodafone und Telekom bauen gemeinsam am VDSL Netz

Eigentlich wollte die Telekom den VDSL Ausbau wegen der hohen Kosten und der unsicheren Rendite vorläufig stoppen. Auch der störungsfreie Betrieb des VDSL Netzes wurde bereits Ende 2006 in Frage gestellt.

Neuer Partner neues Glück

Breitband ist nun mal die Zukunft, daher muss weiter ausgebaut werden und mit Glasfaser lassen sich die hohen Bandbreiten am einfachsten realisieren. Das hat auch Vodafone erkannt und wird nun 2009 zusammen mit der Telekom in Würzburg und Heilbronn den VDSL Ausbau weiter vorantreiben.
In Würzburg soll Vodafone dafür die Leerrohre der Telekom nutzen dürfen. In Heilbronn dagegen bauen beiden Partner ihre Netze parallel aus. Insgesamt sollen ca. 100.000 Haushalte durch die Projekte mit VDSL versorgt werden. Wobei davon ca. 50.000 Haushalte in Heilbronn sowie 50.000 Haushalte in Würzburg profitieren würden.

Vodafone-Chef Friedrich Joussen dazu:

Gerade in diesen schwierigen Zeiten sind Investitionen in Infrastruktur besonders wichtig, denn sie sind die Voraussetzung für das Wachstum der Zukunft. Wir wollen echten Infrastrukturwettbewerb bei der nächsten Generation der schnellen Internetanbindung. Deswegen werden wir in einem Pilotprojekt Heilbronn in den nächsten Monaten mit dem Ausbau von VDSL beginnen und unsere Infrastruktur für die Telekom öffnen.

Alice ist befriedigend

Die Stiftungwarentest hat wieder einmal die großen deutschen Internetprovider unter die fachmännische Lupe genommen und damit das festgestellt, was eigentlich schon alle wissen. Der Service ist Murks und für den Durchschnittssurfer nicht ausreichend. Dabei kann man allerdings schon eine gewisse Leistungssteigerung bei einigen Anbieter erkennen. Verglichen mit dem Vorjahr hat sich z. B. T-Home (vormals T-Online) von 2,6 auf 2,0 hochgearbeitet und bekommt damit als erster Provider die Note gut. Auch Alice hat sich von 3,9 auf 3,1 gebessert, bleibt damit allerdings immer noch nur befriedigend. Wobei das für Alice sicherlich kein schlechtes Urteil ist. :) Das Schlusslicht macht Freenet mit einer glatten 4,0. Hier ist zum Vorjahr keine Besserung zu sehen.

Nicht die volle Geschwindigkeit und schlechter Service führt zu Abwertung

Wer heute 16 Mbit/s bestellt, bekommt nicht immer die volle Geschwindigkeit. DSL gibt das nun mal nicht für alle her. Von 30 Testhaushalten kamen nur ca. 10 auf die versprochene Geschwindigkeit. Das führt beim Verbraucher nun mal zu Unverständnis und ist ein Dauerdiskussionsthema. Ergänzend zum fehlenden Speed kommt bei den Providern auch noch der kaum vorhandenen Service. Als ob das Thema Internet und Telefon nicht schon kompliziert genug wäre, bekommt man bei den meisten weder telefonisch noch per E-Mail eine zufriedenstellende Antwort. In froher Erwartung der Testergebnisse für nächstes Jahr hier noch ein kleiner Beitrag zum Thema Stiftung Warentest von Rainald Grebe.

Telekom klagt gegen Bundesnetzagentur

Die Telekom zählt nicht gerade zu den Unternehmen, denen die Privatsphäre und Datenschutz wirklich am Herzen liegt. Zumindest ist das Image des Rosa Riesen stark angeschlagen, denn einer Spitzelaffäre folgt die nächste. Vielleicht hat man sich auch gerade deshalb dazu entschieden, mal wieder etwas positiv aufzufallen und für den Schutz der Verbindungsdaten vor Gericht zu ziehen. Ausgerechnet die eigene Aufsichtsbehörde muss dafür herhalten. Wie jetzt in der TAZ zu lesen ist, will man gegen den Verwaltungsakt der Bundesnetzagentur vorgehen, nachdem die Telekom dazu verpflichtet wird, auch ohne richterliche Anordnung Verbindungsdaten auszuwerten und die Ergebnisse an die Strafverfolgungsbehörden weiterzugeben.

“Damit müssen wir quasi gegen das Fernmeldegeheimnis verstoßen”, sagte ein Telekom-Sprecher der taz. Verkehrsdaten unterlägen dem Fernmeldegeheimnis und über sie dürfe nur auf richterlichen Beschluss Auskunft erteilt werden. “Deswegen haben wir beim Verwaltungsgericht Köln einen Eilantrag auf Aussetzung dieser Regelung gestellt.” Zudem habe man bei der Bundesnetzagentur Widerspruch eingelegt.

Egal wie es ausgeht, die Telekom gewinnt

Eigentlich ist das Urteil für die Telekom egal. Man hat schließlich seinen guten Willen gezeigt und das ist alles worum es dem Anschein nach geht. Allerdings ist es noch ein weiter Weg, bis man das Spitzelimage wieder los ist.

Glasfaserkabel bei Bauarbeiten beschädigt

Bauarbeiter sind bekannterweise der natürliche Feind des Glasfaserkabels und auch diesmal haben sie ganze Arbeit geleistet. Knapp 5000 Anschlüsse waren mit einem Mal vom Netz getrennt. Dabei soll eigentlich nur die alte Nibelungenbrücke in Worms saniert werden. Glücklicherweise konnte das Kabel noch mal selben Tag durch die Telekom wieder instand gesetzt werden.

Via: teltarif.de

Ausfall eines Radiusserver legt DSL Einwahl lahm

server

Laut Pressebericht ist heute Morgen ein Radius Server (Remote Authentication Dial In User Service) der Telekom ausgefallen. In Folge dessen kamen Telekomkunden, wie auch 1und1 User, im gesamten Bundesgebiet mit ihrem DSL Anschluss nicht mehr ins Internet. Glück hatte, wer schon drin war und die Verbindung nicht getrennt hat, da ein Radius Server lediglich dafür da ist, neue User rein zulassen.

Problem erkannt und behoben

Zum Glück läuft der Radius wieder wie gewohnt. Wer jetzt noch Probleme hat sollte sich einfach etwas gedulden, bis der Anfragenstau vorbei ist.

Probleme mit Alice?

Auch die Telekom versteht es, die unzufriedenen Kunden ihrer Mitbewerber anzusprechen. Das die Jungs Humor haben, stellen sie immer wieder unter Beweis. Die aktuelle Anzeige in der Hamburger Morgenpost ist ein gutes Beispiel dafür. Gerade in der HanseNet Hochburg Hamburg, in der die Mehrheit einen Alice Anschluss hat, zeigt sich die Telekom kampflustig. Auch im Radio lief vor kurzen ein netter T-Home Spot. Leider habe ich dazu nirgends mehr einen Mitschnitt finden können.

Die haben auch gut Lachen

Schaut man auf die Zahlen, dann steht die Telekom gar nicht mal so schlecht da. Aus Arcor wird wieder Vodafone, Freenet verliert 90.000 DSL Kunden und bei Alice verliert einen guten Geschäftsführer. Nur der kleine dicke rosa Elefant dreht weiter munter seine Runden.

Werbung ist nun mal nicht immer nett

Telekom: neue Software, alte Probleme

Offenbar rüstet die Telekom softwaretechnisch auf. Das ist nicht unüblich. Softwareupdates und neue Tools sind bei großen Firmen nun mal an der Tagesordnung. Außerdem ist es vollkommen normal, dass man ein CRM System nicht von heute auf morgen komplett umstellt. Solche Aktionen dauern in der Regel Tage. In der Zwischenzeit werden alle Aufträge entweder in ein zweites System eingeben oder halt auf Papier geschrieben. Sobald das neue CRM läuft, heißt es Überstunden machen und alles was sich in der Zwischenzeit auf Papier angesammelt hat wieder zu digitalisieren.

Viel Wind um nichts

Die Jungs bei den Ruhr Nachrichten, haben da offenbar etwas falsch verstanden. Dort schreibt man nämlich von Betriebsstörungen und anderen Unsinn. Da hätte man einfach man vorher nachfragen können.

T-Online will keinen Spam mehr durchleiten

Spam

Wer Spam filtern will, wird nicht immer von allen Seiten gelobt. Sicher sind die unzähligen Viagramails lästig und so manch einer kann nicht mehr über die x-te Penisverlängerungsaufforderung lachen. Trotzdem gibt es ein Problem beim filtern von Spam, das man nicht so einfach vernachlässigen kann. Ist der Filter zu restriktiv eingestellt, kommt es zu einer zu hohen Anzahl an false positives. Also E-Mails die kein Spam sind, aber als solcher erkannt werden.

RFC konforme Ablehnung

Beim Sprachrohr kann man schon die ersten Opfer des T-Online Spamfilters sehen. Wenigsten ist T-Online so freundlich und schickt dem vermeintlichen Spamversender eine entsprechende Info. Aber mal ehrlich, welcher normale Mailuser versteht diesen Text:

<*deleted*@t-online.de>: host mx03.t-online.de[194.25.134.73] said: 550
5.7.0 Message considered as spam or virus, rejected (in reply to end of
DATA command)

–A45C013A4E6D.1206832310/liszt.debian.org
Content-Description: Delivery report
Content-Type: message/delivery-status

Reporting-MTA: dns; liszt.debian.org
X-Postfix-Queue-ID: A45C013A4E6D
X-Postfix-Sender: rfc822; bounce-debian-user-german@lists.debian.org
Arrival-Date: Sat, 29 Mar 2008 23:06:17 +0000 (UTC)

Final-Recipient: rfc822; *deleted*@t-online.de
Action: failed
Status: 5.7.0
Remote-MTA: dns; mx03.t-online.de
Diagnostic-Code: smtp; 550 5.7.0 Message considered as spam or virus, rejected

Was für den durchschnittlich begabten Admin leicht zu lesen ist, wird bei den Usern sicher nicht so gut ankommen. Um so besser liest sich da das Statement von T-Online:

Die Deutsche Telekom ist nicht irgendein Feld-, Wald- und Wiesen-Provider, der experimentelle Systeme einsetzt. Wir haben den Detektionsmechanismus vorher über mehrere Jahre hinweg untersucht, getestet, ausgewertet und verbessert.

Naja, da werden die Jungs, die sich um die T-Onlinekontaktadresse (fpr@rx.t-online.de) für abgelehnte Spammails kümmern müssen, sicher nicht arbeitslos werden.

CeBIT: 300 WLAN-Freistunden und Asus EeePC bei T-Mobile

Eee PC

Die einen haben das Netz, die Anderen besitzen die notwendige Hardware. Packt man beides zusammen gibt es ein nettes Bundleangebot. Nach dem großen Erfolg des iPhones, soll jetzt der Asus Eee PC den Verkauf weiter vorantreiben. Auf der CeBIT gab T-Mobile jetzt bekannt, dass man in Zukunft mit Asus kooperieren werde und den Eee PC zusammen mit einem T-Mobiletarif anbieten wird.

300 WLAN-Freistunden inklusive

Der Preis des Eee PC soll trotzdem bei 299 Euro liegen. Allerdings werden 300 Freistunden an den über 8000 T-Mobile Hotspots als Goodie draufgepackt. Geplant ist der Start für Ende März. Ob es hier einen ähnlichen Ansturm gibt, wie einst auf das iPhone, bleibt allerdings abzuwarten.

Wartezeiten beim Anbieterwechsel unverändert

Für viele ist der Wechsel zu einem anderem Telefonanbieter ein Drama, das mehrere Wochen dauert und Nerven kostet. Das Internet ist voll von Berichten genervter Kunden, deren Wechsel zu einem Ausfall des Anschlusses geführt hat oder die 6 Wochen und länger auf ihre Freischaltung warten mussten.

Warum dauert der Anbieterwechsel so lange

Geht es nach Arcor, Alice, Telefonica und Co. liegt die Schuld bei der Telekom. Diese übernimmt schließlich die Umschaltung der Telefonleitung auf den neuen Anbieter. Für jeden neuen Kunden muss bei der Telekom eine Umschaltung der Leitung beantragt werden.

Bis es aber überhaupt zu einer Umschaltung kommt, muss die Telekom erst einmal die Leitung an den neuen Anbieter übergeben. Genau hier ist aktuell das Problem. Die Telekom beschwert sich über die Wettbewerber, da diese angeblich mehr Leitung haben wollen als vereinbart.

Auf Golem.de heißt es:

Die Wettbewerber überschreiten immer wieder die vereinbarten Auftragsmengen und halten sich nicht an die Planabsprachen.

Von der anderen Seite hört man die Telekom würde sich nicht an die vertraglich zugesicherten Bereitstellungszeiten für die Leitungen halten.

Diese gegenseitigen Schuldzuweisungen dauern nun schon mehrere Monate an. Nach Schätzungen des Branchenverbands VATM warten immer noch 100.000 Kunden auf ihren neuen Anschluss.

Nach der Umschaltung sieht es auch nicht besser aus

Wechselt der Kunde von der Telekom zu einen anderen Anbieter kann die Umschaltung direkt in der Vermittlungsstelle erfolgen. Hier wird meist irgendwann zwischen 8-12 Uhr die Leitung auf den Port des Mitbewerbers umgesteckt. Selbst bei dieser einfachen Umstellung kommt es immer wieder zu Fehlern. So werden Leitungen auf den falschen Port gesteckt oder die Drähte werden nicht richtig auf den Anschluss gedrückt, so das Nacharbeiten erforderlich sind.

Falls man einen Neuanschluss beantragt und der Vorbesitzer des Telefonanschlusses unbekannt ist muss zusätzlich ein Techniker, den die Telekom beauftragt, zum Kunden raus fahren und den Anschluss auch vor Ort umschalten. Auch hierbei kann so allerhand schiefgehen.

Mal ist der Kunde nicht auffindbar oder es wird beim Umschalten ein Nachbar abgeschaltet. Dieser freut sich dann und darf bei seinem Anbieter eine Störung melden. Da hilft es auch nicht den Techniker im Keller einzusperren falls dieser sich merkwürdig verhält.

Quellen: Golem, Telekommunikation und Recht, Teltarif

Warnstreiks auch in T-Punkten

Tpunkt

Es geht mal wieder um das liebe Geld. Ver.di will 6,5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von 12 Monaten, die Telekom hat bis jetzt aber nur 1,8 Prozent und eine 500 Euro Einmalzahlung angeboten. Das ist Ver.di einfach zu wenig und deswegen wurden die Beschäftigten in 100 (von insgesamt 800) T-Punkten zu Warnstreiks aufgerufen. Überlegt euch also ob ihr in den nächsten Tagen in den T-Punkt gehen wollt. Die Schlangen könnten wieder etwas länger werden.

Auch T-Mobile soll streiken

Laut einem Bericht auf Onlinekosten.de fordert die Gewerkschaft auch für 6000 Beschäftigte bei T-Mobile 6,5 Prozent mehr Lohn. Nach Einschätzung von Martin Wolff (Verdi-Streikleiter NRW) sei die Streikbereitschaft bei T-Mobile hoch.

Da kann ich nur hoffen, dass er damit falsch liegt. Ich warte immer noch eine Auftragsbestätigung und eine SIM Karte von T-Mobile. Noch mehr Streiks und der damit verbundene Stau bei der Auftragsbearbeitung werden das Serviceniveau nur noch weiter nach unten drücken

Neuer APL in meiner Sammlung

APL

Sie wächst stetig meine kleine kuriose APL-Sammlung. Dank der tatkräftigen Mithilfe meiner Kollegen und Freunde konnte ich inzwischen ein paar schöne Bilder sammeln. Mein aktueller Neuzugang stammt von Sasha aus dem Heidekreis SFA und zeigt einen EVZ 80 Baujahr 1985. Vielen Dank für die tolle Aufnahme.

Immer her damit

Ich weiß das ihr auch einen im Haus habt. Wer möchte kann sich mit seiner Digicam bewaffnen, ein paar Bilder von seinem APL machen und mir alles an fotos (at) provider-stoerung.de schicken. Beim letzten Umzug meiner Seite hatte ich vergessen die Adresse wieder einzurichten. Jetzt gibt es sie wieder und ihr könnt mir eure schicken APLs wieder mailen. Auf Wunsch gibt es natürlich einen Backlink auf deine Seite. Also her damit!

Update: Noch ein Bild

Gerade als ich mich dem Fernsehprogramm und Bruce Willis widmen wollte, kam noch ein schönes Exemplar per Mail rein. Diesmal ist der Schnappschuss von Jürgen. Damit habe ich jetzt insgesamt 12 Bilder in der Sammlung. Mal sehen wie viele es noch werden.
neuer APL

Beim T-Home Frühjahrsgewinnspiel iPods und iMacs zu gewinnen

Bei T-Home gibt es jetzt richtig viel zu gewinnen. Insgesamt 19 Preise werden unter allen Teilnehmern verlost.
Darunter sind 3x das MacBook Air, 2x iMac, 2x Mac mini, 2x iPod touch, 5x iPod shuffle und 5x iPod nano.

2 Fragen führen zum Ziel
Wer mitmachen will muss lediglich mindestens 18. sein und 2 sehr einfache Fragen beantworten, wobei nur die erste Frage wirklich kompliziert ist.

Wie hoch ist die Gutschrift für den Call & Surf Comfort Tarif?

Als kleine Hilfe von mir, oben rechts könnt ihr nachschauen. Die 2. Frage ist eigentlich auch nicht schwer.

Wie nutzen Sie Ihren Telefonanschluss überwiegend?

Da würde ich einfach mal tippen, das ihr alle damit telefoniert.

Die Teilnahme am Gewinnspiel verpflichtet übrigens nicht zur Bestellung von irgendwelchen T-Home Anschlüssen und ist natürlich auch für nicht T-Home Kunden möglich.


T-Home Frühjahrsgewinnspiel

Telekom Großstörung in Frankfurt am Main

Kabel

Laut einem Bericht auf teltarif.de sind derzeit in Frankfurt am Main ca. 3000 Telekom Telefonanschlüsse gestört. Dem Artikel nach hat die Telekom die Störung bereits offiziell bestätigt. Die Arbeiten werden vorrausichtlich bis Donnerstagnachmittag andauern.

Kabelschaden bereits seit Dienstag
Offenbar hatte gestern bereits eine Baufirma zwei Kabel der Telekom bei Bohrungen beschädigt. Die großen Erdkabel zu flicken ist leider nicht ganz einfach, da teilweise auch schweres Gerät benötigt wird.