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Welche Provider twittern

Twittern geht schnell, kostet nichts und ist in einigen Fällen sogar ganz hilfreich. Inzwischen sind die Kurznachrichten auch bei den großen Providern in Deutschland angekommen. Zwar geht es primär darum, auf den Web 2.0 Zug aufzuspringen und dabei allerlei Werbung unters Volk zu bringen. Für die Kunden wird allerdings bei den meisten Provider per Twitter auch Hilfe angeboten, die man sonst nicht so einfach bekommt. Wer sich schon durch alle Hotlines durchtelefoniert hat und per Email nur mit Standardantwort abgefrühstückt wurde, hat per Twitter zumindest eine kleine Chance doch noch weiter zu kommen.

Keine Warteschlagen

Der große Vorteil von Twitter gegenüber dem Telefonsupport oder Email, ist meiner Meinung nach die Geschwindigkeit mit der geantwortet wird. Zwar hat Twitter insgesamt eine Menge Nutzer, aber noch haben nicht alle begriffen, dass es auch diesen Kanal zum ISP gibt. Daher reichen den Provider offenbar kleine Teams, die auf die Tweets antworten, aus. Meist hängt am Twitteraccount allerdings erstmal die Presse und Marktingabteilung. Die geben Anfragen, dann einfach nur weiter. Allerdings meist mit der entsprechenden Priorität. Schließlich ist alles öffentlich nachvollziehbar und mal will sich ja nicht blamieren.

Vodafone

1,260 Following | 8,728 Follower | 359 Gelistet
Twitteraccount: vodafone_de

Hilfe per Twitter ist möglich und das Konto wurde von Twitter verifiziert. Es handelt sich also wirklich um Vodafone und nicht um einen Trittbrettfahrer. Wirklich spannend sind die Tweets nicht unbedingt, aber das ist Ansichtssache.

Alice/HanseNet

175 Following | 2,052 Follower | 94 Gelistet
Twitteraccount: Alice_de

Auch hier wird Hilfe per Twitter angeboten. Wer Alice finden will, muss allerdings erstmal ganz schön suchen. Wer nur nach Alice sucht findet zwar eine Menge netter Damen, die Alice heißen, aber nicht den Provider. Die Suche nach “Alice DSL” zeigt zwei Accounts(alicedsl und Alice_DSL ), die eventuell zu Alice gehören, aber nicht benutzt werden. Der Account “HanseNet” ist offenbar auch schon durch Dritte gekapert worden. Vielleicht hätte man sich mal etwas eher für Twitter interessieren sollen.

1und1

3,158 Following | 3,570 Follower | 217 Gelistet
Twitteraccount: 1und1

Auch 1und1 will im sozialen Web 2.0 Dschungel mitmischen. Hier twitter allerdings nicht die Presseabteilung, sondern das Social Media Team. Da fühlt man sich doch gleich viel besser aufgehoben.
Seit der Bekanntgabe des 1und1 Smartpads hat das kleine Team offenbar alle Hände vollzu tun. Trotzdem bleibt noch genug Zeit um alle möglichen Kundenfragen zu beantworten.

Telekom

566 Following| 6,751 Follower |206 Gelistet
Twitteraccount: Telekom_hilft

Auf den ersten Blick denkt man die Telekom ist absolut Twitterverrückt. Es gibt nicht nur einen Account sondern unzählige.
Da wären zum Beispiel T_Labs, magenta4010, t_online_deShop, deutschetelekom, trendforum, telekomerleben und GreenTelekom, um mal nur einige zu nennen. Der Durchnittskunde sieht da wahrscheinlich nicht mehr durch.

Genau wie im T-Punkt gibt es auch beim Twitteraccount ganz offizielle Öffnungszeiten. Bei den anderen Providern vermisst man das ein bisschen. Klar sollte man nicht erwarten, Nachts um 3 von 1und1 noch eine Nachricht per Twitter zu bekommen. Aber die genauen Uhrzeiten hat bis jetzt nur die Telekom veröffentlich.

Auch in Sachen Datenschutz ist man hier sensibler als bei den Mitbewerbern. Auf der Twitterseite wird unmissverständlich klar gemacht, dass man keine persönlichen Daten per Twitter verschicken soll. Bei den anderen Providern findet man dageben auch mal den Hinweis: “Schick mir mal die Daten per DM”. Das solche Aufforderungen vieleicht den ein oder anderen Twitterneuling überfordern und dann plötzlich die vollständigen Daten im öffentlichen Stream landen könnten, scheint bei der Konkurrenz keinen zu stören. Die Telekom hat dagegen schon ein paar unangenehme Erfahrungen mit dem Datenschutz gemacht und sich das Thema offenbar auch zu Herzen genommen.

Außerdem soll nicht unerwähnt bleiben, das Telekom_hilft ein reiner Support Kanal ist. Hier schreiben keine Social Media PR Leute, die alle Anfragen nur weitergeben, sondern Servicemitarbeiter die sich auskennen. Meiner Meinung nach hat die Telekom hier ganz weit die Nase vorn.

Unitymedia

51 Following | 228 Follower | 16 Gelistet
Twitteraccount: Unitymedia

Auch die etwas kleineren in der Branche haben Twitter für sich entdeckt. Bei Unitymedia gibt es aber zunächst eher Infos und PR. Wer eine Frage oder Probleme hat kann sich aber auch per Tweet an das Team wenden. Was aufgrund der noch sehr übersichtlichen Zahl der Follower wohl recht schnell geht.

KabelBW

67 Following | 284 Follower | 17 Gelistet
Twitteraccount: kabelbw

Nebenan bei KabelBW herrscht eher Funkstille. Statt lauten Zwitschern zirpen hier eher die Grillen ein leises Hintergrundlied. Alle paar Tage kommt mal ein Tweet oder eine Frage aber sonst passiert nichts.

NetCologne

22 Following | 167 Follower | 18 Gelistet
Twitteraccount: NetCologne_GmbH

Nach düsterer sieht es bei Net Cologne aus. Hier wird lediglich PR unter die kleine Anzahl an Followern rausgehauen. Als Supportkanal ist dieser Account eher nicht zu gebrauchen.

O2

59 Following | 4,305 Follower | 197 Gelistet
Twitteraccount: o2online_de

Das Gegenteil von düster und langweilig findet man bei O2. Hier wird flott gezwittschert. Wer allerdings mehr als nur die Standardfragen stellen will, wird an die Kundenbetreuung verwiesen. Individuelle Anfragen werden offenbar nicht bearbeitet. Das ist ein bisschen Schade, die anderen können es schließlich auch.

Versatel

102 Following | 118 Follower | 7 Gelistet
Twitteraccount: VersatelAG

Auch hier haut der Praktikant ab und zu eine paar PR Meldungen raus, ansonsten ist Flaute. Support sucht man vergebens. Der Account ist höchstens für Journalisten interessant.

Provider die nicht twittern

Es gibt natürlich auch Provider die sich gar nicht für Twitter interessieren. Man muss ja nicht alles mitmachen. Kabel Deutschland scheint zum Beispiel so ein Fall zu sein. Es gibt zwar 3 passende Twitteraccounts, wovon einer sogar aktiv ist. Allerdings twittert hier nicht Kabel Deutschland sondern ein Kunde, der seinem ISP wohl in der Zeit etwas voraus ist.

Fazit

Twitter könnte in Zukunft durchaus ein Supportkanal werden, den auch die breite Masse benutzen kann. Wer seinen Provider wechseln möchte sollte sich auf jeden Fall mal die Tweets seiner Wunschkandidaten anschauen. Aus den Problemen anderer lernt es sich ja bekanntlich am besten und zum reinen Lesen braucht man noch nicht mal ein Twitterkonto. Und falls dein Provider nicht twittert, kannst du auch einfach mir folgen.

Rügen ohne Telefon

Der Bagger hat mal wieder zugeschlagen und in Stralsund eine Glasfaserleitung durchtrennt. Jetzt können die Telekomkunden auf Rügen nur noch untereinander telefonieren. Alles andere geht erstmal nicht.

Da die Telekom aber sicher schon fleißig am flicken ist, sollte das Problem bald vorbei sein. Bei dem schönen Wetter kann man es ja auch mal ein paar Stunden ohne Telefon aushalten.

via teltarif

Mitten in Barmbek

Telekom Zelt in Barmbek

Was die Jungs von der Telekom wohl da drin gemacht haben?

Telekom hilft per Twitter

Inzwischen haben alle großen Provider einen Twitter Account und nutzen ihn mehr oder weniger. Populäres Beispiel ist hier sicherlich 1und1, die mit Ihrem Blog auch im Fernsehen Werbung machen. Neu dabei ist jetzt die Telekom. Unter “telekom_hilft” kann sich jeder per Twitter an die Telekom wenden und Fragen stellen. Die ersten Meinungen von Leuten die es über Twitter probiert haben sind durchaus positiv. Es lohnt sich also durchaus mal mit dem rosa Riesen zu zwitschern, falls der Anschluss nicht läuft.

Persönliche Daten wie Kundennummer oder Zugangskennungen sollten allerdings nicht öffentlich per Tweet durch die Gegend geschickt werden. Dafür gibt es extra die Mailadresse telekom_hilft@telekom.de.

Die Telefondose im Garten

Ist trauriger Weise nichts Neues. Aber immer wieder lustig anzuschauen. Da hat die Telekom (bzw. einer ihrer Subunternehmer) mal wieder ganze Arbeit geleistet und dem armen Kerl tatsächlich die Telefondose an den Außen-APL angeschraubt.

Die neuesten Datenlecks bei Vodafone und Unitymedia

Das Kundendaten bei der Telekom gerne mal über irgendein Callcenter in die falschen Hände gelangen, ist nichts Neues mehr. Anderen Providern passiert so was natürlich auch mal. Das Wirtschaftsmagazin Capital hat da mal recherchiert und prompt herausgefunden, dass die Staatsanwaltschaft Bonn auch wegen Datenproblemen bei Vodafone und Unitymedia ermittelt. Insgesamt sollen wohl ca. 200000 Datensätze betroffen sein.
Zum Glück geht es nur um die Adresse und Telefonnummer der Kunden. Aber das reicht schon, um regelmäßig nervende Anrufe zu bekommen, damit man in einen günstigeren Tarif wechselt.

Der Witz an der ganzen Geschichte ist aber, das die Ermittler erst mal davon ausgegangen sind, dass es sich um Telekomdaten handelt. Erst als ein paar Probedaten bei der Telekom auswertet wurden, meinten die: “Nene, dass sind die Daten unserer Wettbewerber.” Aber so ist das halt. Kaum sind größere Datenmengen im Umlauf wird erstmal auf die Telekom gezeigt. Das Image wird man da so schnell nicht mehr los.

Update

Unitymedia hat auf Nachfrage von Onlinekosten.de eine Stellungnahme abgegeben, wonach ihnen keine Daten abhanden kommen sind. Mal sehen wem die Daten dann gehören.

Strato wird magenta

Die Freenettochter und großer deutscher Webhoster Strato wird an die Telekom verkauft. Für insgesamt 275 Mio. Euro geht Strato damit günstiger weg als erwartet. Im September war noch von 300 Mio. die Rede. Aber wir haben ja immer noch Krise, also was solls.

Telekom liebäugelt mit dem Webhoster Strato

Die Freenet Tochter Strato steht zum Verkauf. Angeboten werden 1,3 Mio. Kunden mit ca. 4 Mio Webseiten. Das aktuelle Gebot liegt bei 300 Mio Euro. Sicherlich kein billiges Schnäppchen, aber 1 Euro pro Webseite wäre auch ein bisschen zu wenig.

Die Kunden freut es wenig

Die Kommentare der Strato und Telekomkunden zu diesem Thema sehen nicht so positiv aus, wie die Prognosen der Finanzjongleure. Diejenigen die von Telekom zu Strato und andersherum gewechselt sind müssen sich jetzt wieder noch einem neuen Hoster umsehen. Naja, noch ist Strato nicht verkauft und vielleicht heißt der zukünftige Besitzer auch gar nicht die Telekom. Also erstmal besser abwarten.

CDU legt Internetzugänge lahm

In Pfalzdorfer wurde beim Aufstellen eines CDU Werbeplakats das Hauptkabel der Telekom beschädigt, mit dem der Ort versorgt wird. Das war am 26. August und der Schaden wurde immer noch nicht behoben. Die Telekom darf an das Kabel aber nicht ran, weil noch das dämliche CDU Plakat draufsteht und die scheint es mit dem Entfernen nicht besonders eilig zu haben. Arme Anwohner kann ich da nur sagen.

cdu_plakat_entfernen

Sonderkündigungsrecht bei Telekom

Am 17.04.09 hat die Telekom wie auch Alice, Vodafon/Arcor, Telefonica/O2 und Kabel Deutschland den Zensurvertrag unterschrieben und sich damit bereit erklärt Inhalte im Internet aufgrund einer vom BKA zusammengestellten Liste zu filtern. Genau genommen wird die Leistung, die diese Provider erbringen, damit eingeschränkt, da ursprünglich ein Zugang zum gesamten Internet verkauft wurde. Durch die Zensurvereinbarung wird aber der Zugang zum Internet nun nachträglich für den Kunden (ohne dessen Zustimmung) eingeschränkt.

Gibt es jetzt ein Sonderkündigungsrecht?

Es gibt immer noch Provider (wie zum Beispiel Manitu) die definitiv nicht zensieren und das auch nicht vorhaben. Es wäre also nur allzu logisch, dass jeder Kunde, dessen Provider den Zensurvertrag freiwillig unterschrieben hat, sofort wechseln kann. Hans Jagnow von Via-Jura hat bei der Telekom mal per Mail nachgefragt. Die Antwort ist erstaunlich lapidar und die internen Kommentare, die beim Weiterleiten zwischen den einzelnen Abteilungen eingefügt wurden, sind erschreckend. Ein Sonderkündigungsrecht wird nicht gewährt, weil die Telekom nicht einsieht, dass sie ihren Kunden die Leistungen einschränkt. T-Schuldigung aber das kann man auch anders sehen.

Zensurverträge unterzeichnet – China rückt näher

5 große deutsche Provider haben heute den Zensurvertrag unterzeichnet, mit dem Zensursula Kinderpornographie im Internet ausblenden will. Ganz vorne natürlich die Telekom, die seit neuesten auch bei DNS Anfragen auf nicht existierende URLs eine “Hilfeseite” einblendet. Daran wird die Telekom sich nicht schlecht verdienen. Wer nämlich darüber sucht, bekommt erstmal eine Menge Werbung angezeigt.

Als nächster großer Provider hat auch Vodafone/Arcor den Zensurvertrag unterschrieben. Eigentlich nichts unerwartetes. Arcor hat ja bereits in der Vergangenheit gezeigt, das man gerne mal wirkungslose Sperren einrichtet.

Hansenet/Alice und Telefonica/O2, die sich aller Wahrscheinlichkeit bald zusammenschließen sind unserer Familienministerin ebenfalls ins Netz gegangen. Der einzige Kabelnetzbetreiber, der sich auch nicht für ein freies Internet einsetzen möchte, ist Kabel Deutschland. Wer sich näher für den Kundenservice bei Kabel Deutschland interessiert, der sollte sich mal die Geschichten beim Oberlehrer ganz genau anschauen. Der hat nämlich dank Kabel Deutschland inzwischen einige unfreiwillige Erfahrungen mit UMTS sammeln dürfen.

Provider die nicht zensieren, freuen sich über Kundenansturm

Wie immer gibt es Gewinner und Verlierer. Einer der Gewinner dieser Wahlkampfaktion ist der kleine Provider Manitu, der eine Zensierung der Internetzugänge kategorisch abgelehnt hat. Im Übrigen weigert sich Manitu auch die Einwahldaten der Kunden zwecks Vorratsdatenspeicherung zu protokollieren.
Das hat, wie der Chef persönlich bloggt, einen wahren Kundenansturm ausgelöst.

Die sinnlose Sperre ist ganz leicht zu umgehen

Wie schon damals als Arcor wegen einer einstweiligen Verfügung youporn.com gesperrt hatte, ist das Problem auch diesmal sehr leicht vom Tisch. Netter Weise gibt es eine Vielzahl an DNS Servern in Deutschland, die nicht auf die BKA Sperrseite umleiten. Einen davon fest im Router oder im PC einzutragen ist ein Aufwand von wenigen Klicks. Wer also nicht gleich seinen Provider wechseln will, weil ihm die Zensur oder die Zwangswerbung beim falschen URLs auf die Nerven geht, der kann sich ganz leicht selbst helfen.

Telekom streikt morgen wieder

verdi

Um Ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen hat Ver.di für morgen zu Warnstreiks aufgerufen. Laut Pressemitteilung von Ver.di sollen ca. 500 Beschäftigte aus Frankfurt/Main und Umgebung an einer Protestkundgebung teilnehmen. Gefordert werden 8,5 Prozent Lohnerhöhung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Gehälter sollen dabei um mindestens 220 Euro angehoben werden.

Auszug aus der Pressemitteilung:

Dem Unternehmen gehe es wirtschaftlich ausgezeichnet: „Fair ist es, die Beschäftigten daran teilhaben zu lassen. Die Finanzkrise darf nicht auch noch als Instrument für Lohndumping missbraucht werden. Die Beschäftigten brauchen echte Kaufkraftzuwächse anstatt Mogelpackungen, die von Tarifabsenkungen aufgezehrt werden. Dieser erste Warnstreik soll eine Warnung für den Telekom-Vorstand sein. Die Zeit läuft dem Konzern allmählich davon“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder.

Die Verhandlungen starten heute um 17 Uhr in Frankfurt/Main. Sollte es zu keiner Einigung kommen sind weitere Warnstreiks nicht auszuschließen.

Ein Blick in den HVT

Die teltarif Redaktion hat einen HVT besucht und dabei ein paar nette Fotos geschossen. Wer schon immer mal wissen wollte, wie es in einer Vermittlungsstelle aussieht, sollte sich die Bilderstrecke anschauen. Da HanseNet offenbar so freundlich war, die Tür zur Kollokationsfläche auch gleich auf zu machen, ist nicht nur die Telekomtechnik zu sehen, sondern auch die Serverschränke von Alice.

Vodafone und Telekom bauen gemeinsam am VDSL Netz

Eigentlich wollte die Telekom den VDSL Ausbau wegen der hohen Kosten und der unsicheren Rendite vorläufig stoppen. Auch der störungsfreie Betrieb des VDSL Netzes wurde bereits Ende 2006 in Frage gestellt.

Neuer Partner neues Glück

Breitband ist nun mal die Zukunft, daher muss weiter ausgebaut werden und mit Glasfaser lassen sich die hohen Bandbreiten am einfachsten realisieren. Das hat auch Vodafone erkannt und wird nun 2009 zusammen mit der Telekom in Würzburg und Heilbronn den VDSL Ausbau weiter vorantreiben.
In Würzburg soll Vodafone dafür die Leerrohre der Telekom nutzen dürfen. In Heilbronn dagegen bauen beiden Partner ihre Netze parallel aus. Insgesamt sollen ca. 100.000 Haushalte durch die Projekte mit VDSL versorgt werden. Wobei davon ca. 50.000 Haushalte in Heilbronn sowie 50.000 Haushalte in Würzburg profitieren würden.

Vodafone-Chef Friedrich Joussen dazu:

Gerade in diesen schwierigen Zeiten sind Investitionen in Infrastruktur besonders wichtig, denn sie sind die Voraussetzung für das Wachstum der Zukunft. Wir wollen echten Infrastrukturwettbewerb bei der nächsten Generation der schnellen Internetanbindung. Deswegen werden wir in einem Pilotprojekt Heilbronn in den nächsten Monaten mit dem Ausbau von VDSL beginnen und unsere Infrastruktur für die Telekom öffnen.

Alice ist befriedigend

Die Stiftungwarentest hat wieder einmal die großen deutschen Internetprovider unter die fachmännische Lupe genommen und damit das festgestellt, was eigentlich schon alle wissen. Der Service ist Murks und für den Durchschnittssurfer nicht ausreichend. Dabei kann man allerdings schon eine gewisse Leistungssteigerung bei einigen Anbieter erkennen. Verglichen mit dem Vorjahr hat sich z. B. T-Home (vormals T-Online) von 2,6 auf 2,0 hochgearbeitet und bekommt damit als erster Provider die Note gut. Auch Alice hat sich von 3,9 auf 3,1 gebessert, bleibt damit allerdings immer noch nur befriedigend. Wobei das für Alice sicherlich kein schlechtes Urteil ist. :) Das Schlusslicht macht Freenet mit einer glatten 4,0. Hier ist zum Vorjahr keine Besserung zu sehen.

Nicht die volle Geschwindigkeit und schlechter Service führt zu Abwertung

Wer heute 16 Mbit/s bestellt, bekommt nicht immer die volle Geschwindigkeit. DSL gibt das nun mal nicht für alle her. Von 30 Testhaushalten kamen nur ca. 10 auf die versprochene Geschwindigkeit. Das führt beim Verbraucher nun mal zu Unverständnis und ist ein Dauerdiskussionsthema. Ergänzend zum fehlenden Speed kommt bei den Providern auch noch der kaum vorhandenen Service. Als ob das Thema Internet und Telefon nicht schon kompliziert genug wäre, bekommt man bei den meisten weder telefonisch noch per E-Mail eine zufriedenstellende Antwort. In froher Erwartung der Testergebnisse für nächstes Jahr hier noch ein kleiner Beitrag zum Thema Stiftung Warentest von Rainald Grebe.

Telekom klagt gegen Bundesnetzagentur

Die Telekom zählt nicht gerade zu den Unternehmen, denen die Privatsphäre und Datenschutz wirklich am Herzen liegt. Zumindest ist das Image des Rosa Riesen stark angeschlagen, denn einer Spitzelaffäre folgt die nächste. Vielleicht hat man sich auch gerade deshalb dazu entschieden, mal wieder etwas positiv aufzufallen und für den Schutz der Verbindungsdaten vor Gericht zu ziehen. Ausgerechnet die eigene Aufsichtsbehörde muss dafür herhalten. Wie jetzt in der TAZ zu lesen ist, will man gegen den Verwaltungsakt der Bundesnetzagentur vorgehen, nachdem die Telekom dazu verpflichtet wird, auch ohne richterliche Anordnung Verbindungsdaten auszuwerten und die Ergebnisse an die Strafverfolgungsbehörden weiterzugeben.

“Damit müssen wir quasi gegen das Fernmeldegeheimnis verstoßen”, sagte ein Telekom-Sprecher der taz. Verkehrsdaten unterlägen dem Fernmeldegeheimnis und über sie dürfe nur auf richterlichen Beschluss Auskunft erteilt werden. “Deswegen haben wir beim Verwaltungsgericht Köln einen Eilantrag auf Aussetzung dieser Regelung gestellt.” Zudem habe man bei der Bundesnetzagentur Widerspruch eingelegt.

Egal wie es ausgeht, die Telekom gewinnt

Eigentlich ist das Urteil für die Telekom egal. Man hat schließlich seinen guten Willen gezeigt und das ist alles worum es dem Anschein nach geht. Allerdings ist es noch ein weiter Weg, bis man das Spitzelimage wieder los ist.

Glasfaserkabel bei Bauarbeiten beschädigt

Bauarbeiter sind bekannterweise der natürliche Feind des Glasfaserkabels und auch diesmal haben sie ganze Arbeit geleistet. Knapp 5000 Anschlüsse waren mit einem Mal vom Netz getrennt. Dabei soll eigentlich nur die alte Nibelungenbrücke in Worms saniert werden. Glücklicherweise konnte das Kabel noch mal selben Tag durch die Telekom wieder instand gesetzt werden.

Via: teltarif.de

Ausfall eines Radiusserver legt DSL Einwahl lahm

server

Laut Pressebericht ist heute Morgen ein Radius Server (Remote Authentication Dial In User Service) der Telekom ausgefallen. In Folge dessen kamen Telekomkunden, wie auch 1und1 User, im gesamten Bundesgebiet mit ihrem DSL Anschluss nicht mehr ins Internet. Glück hatte, wer schon drin war und die Verbindung nicht getrennt hat, da ein Radius Server lediglich dafür da ist, neue User rein zulassen.

Problem erkannt und behoben

Zum Glück läuft der Radius wieder wie gewohnt. Wer jetzt noch Probleme hat sollte sich einfach etwas gedulden, bis der Anfragenstau vorbei ist.

Probleme mit Alice?

Auch die Telekom versteht es, die unzufriedenen Kunden ihrer Mitbewerber anzusprechen. Das die Jungs Humor haben, stellen sie immer wieder unter Beweis. Die aktuelle Anzeige in der Hamburger Morgenpost ist ein gutes Beispiel dafür. Gerade in der HanseNet Hochburg Hamburg, in der die Mehrheit einen Alice Anschluss hat, zeigt sich die Telekom kampflustig. Auch im Radio lief vor kurzen ein netter T-Home Spot. Leider habe ich dazu nirgends mehr einen Mitschnitt finden können.

Die haben auch gut Lachen

Schaut man auf die Zahlen, dann steht die Telekom gar nicht mal so schlecht da. Aus Arcor wird wieder Vodafone, Freenet verliert 90.000 DSL Kunden und bei Alice verliert einen guten Geschäftsführer. Nur der kleine dicke rosa Elefant dreht weiter munter seine Runden.

Werbung ist nun mal nicht immer nett

Telekom: neue Software, alte Probleme

Offenbar rüstet die Telekom softwaretechnisch auf. Das ist nicht unüblich. Softwareupdates und neue Tools sind bei großen Firmen nun mal an der Tagesordnung. Außerdem ist es vollkommen normal, dass man ein CRM System nicht von heute auf morgen komplett umstellt. Solche Aktionen dauern in der Regel Tage. In der Zwischenzeit werden alle Aufträge entweder in ein zweites System eingeben oder halt auf Papier geschrieben. Sobald das neue CRM läuft, heißt es Überstunden machen und alles was sich in der Zwischenzeit auf Papier angesammelt hat wieder zu digitalisieren.

Viel Wind um nichts

Die Jungs bei den Ruhr Nachrichten, haben da offenbar etwas falsch verstanden. Dort schreibt man nämlich von Betriebsstörungen und anderen Unsinn. Da hätte man einfach man vorher nachfragen können.