Kategorienarchiv: Telefonieren

Warteschleifen verkürzen

Falls ihr gerade in einer Warteschleife hängt, um den Provider eurer Wahl anzurufen, findet ihr hier eine Liste mit 5 Dingen die man tun kann während man in einer Warteschleife hängt. Falls ihr noch mehr Vorschläge habt, wisst ihr ja wo ihr die hinschreiben dürft.

Wohin mit den DM Münzen

Die Älteren werden sich vielleicht erinnern, dass wir vor dem Euro eine andere Währung hatten. Diese “D-Mark” gibt es nun schon lange nicht mehr. Wer trotzdem noch den ein oder anderen Taler übrig hat und nicht weiß wohin damit, der sollte sein altes Klimpergeld zum telefonieren nutzen.

Die guten alten Zeiten

Als Telefone noch Telefone waren.


gefunden bei:reflectionofme

Frau ruft Mann an

und zwar 65.000 in einem Jahr. Das nenn’ ich mal sportlich.

falsch verbunden

Früher hieß das mal falsch verbunden oder sorry, hab mich verwählt. Heute nennt man das Phoneroulette und macht das auch noch absichtlich. Nachdem Chatroulette offenbar ganz toll war, geht es jetzt am Telefon weiter. Was kommt als nächstes? Briefroulette?

T-Mobile Netz in Deutschland ausgefallen

Laut einem Bericht auf teltarif.de ist das Handynetz von T-Mobile bundesweit gestört. Es sollen keine Gespräche, SMS oder Datenverbindungen mehr möglich sein. Da sich selbst keinen T-Mobilevertrag mehr habe, kann ich leider nicht wirklich nachprüfen was dran ist. Auf den Hotlines muss jedenfalls die Hölle los sein. Auf den 0180 Nummern für Vertrags und Prepaid Kunden ist bereits kurz nach der Anwahl besetzt. Das lässt nichts gutes Hoffen.

T-Mobile Homepage langsam, bis nicht verfügbar

Die Homepage steht offenbar auch gut unter Last. Zeitweise gibt es beim Laden einen Timeout. Mit ein bisschen Glück kommt man aber ein paar Seiten weit. Offenbar suchen gerade eine Menge Leute nach der Hotlinenummer.
Wer möchte kann es gern mit den Nummern versuchen, die ich noch im Telefonspeicher hatte. Viel wird es aber in den nächsten Stunden wahrscheinlich nicht bringen.

  • 0180 5229494 – Hotline für T-Mobile Prepaid Kunden
  • 0180 3302202 – Hotline für T-Mobile Vertrags Kunden
  • Erneut Probleme mit 1und1

    Vor rund einem halben Jahr konnten 1und1 Kunden aufgrund einer Störung tagelang nicht richtig surfen und telefonieren. Das neue Jahr hat gerade angefangen und schon scheint das alte Problem wieder aufzutauchen. Es lassen sich kaum noch Webseiten öffnen und auch telefonieren ist kaum oder gar nicht mehr möglich. Im Störungsticker bei heise wird die Liste der genervten Kunden stündlich länger und auch bei mir häufen sich die Kommentare wenig begeisterter Nutzer. Wer kann kramt jetzt sein altes analoges Modem raus oder surft über das WLAN des Nachbarn mit (der nicht bei 1und1 ist und das auch erlaubt hat). Bei dieser Störung hilft, wie im letzten Jahr, nämlich nur warten. Störungsmeldungen bei 1und1 dürften kaum von Erfolg gekrönt sein und bei der 01805 Hotline zu bezahlen kann auch nicht Lösung sein. Einige Kunden haben bereits berichtet, dass die Hotline die Schuld erstmal auf den User schiebt oder von DNS Problemen erzählt.

    Trotzdem kostenfrei per Mail melden

    Sollte die Störung länger dauern macht auch es Sinn von der gezahlten monatlichen Gebühr einen Teil zurück zu fordern. Dazu muss man allerdings immer die Störung beim Provider auch anzeigen.
    Eine kurze Mail über das Kontaktformular bei 1und1 kostet zumindest nichts und ist nicht so Nerven raubend wie der Anruf auf einer Störungshotline.

    UPDATE 2010

    Dieses Jahr hat 1und1 etwas länger gebraucht und die erste große Störung erst am 5. Januar auf die Kunden losgelassen. Den Artikel dazu gibt es hier.

    Update 2010 II

    Heute scheint 1und1 mal unschuldig an den Problemen zu sein. Der Grund dafür ist ein DDOS Angriff.

    Update Sep. 2011

    Warum die Root- und Sharedhostingserver bei 1und1 nicht laufen findet ihr im aktuellen Posting.

    Web.de schaltet endlich 032

    Die alten Rufnummern unter 01212 gibt es nicht mehr. War wohl nicht innovativ genug und konnte ohnehin nur aus sehr wenigen Netzen angerufen werden. Nachdem sich die Umstellung von 01212 auf 032 bei GMX und Web.de aufgrund von “technischen Problemen” verzögert hat, meldet jetzt Onlinekosten.de das man die Nomaden Rufnummerngasse endlich benutzt darf.

    Ruf mich endlich an

    Die 032 ist auf jeden Fall besser erreichbar als es die 01212 war. Dazu kommt das 032 bei vielen Anbietern in der Festnetzflatrate enthalten ist. Laut Wikipedia kann man Gasse über Alice, Telekom und einigen andere kostenfrei erreichen (vorausgesetzt man hat die entsprechenden Flat). Arcor greift seinen Kunden hier leider immer noch in die Tasche und berechnet 4,5 Cent/Min (siehe Seite 8), aber irgend jemanden musste es ja treffen. :P

    Der Telefon Knigge ist da

    Anleitungen gibt es ja für fast alles. Jetzt gibt es auch eine fürs telefonieren. Glaubt ihr nicht? Ich zitiere mal kurz:

    Professionelles Telefonieren ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Berufsleben. Wer es versteht, Anrufenden stets freundlich und kompetent zu begegnen, auf ihr Anliegen einzugehen und rasch die gewünschte Lösung anzubieten, steigert nicht nur seinen persönlichen Erfolg, sondern trägt auch maßgeblich zum Erfolg eines ganzen Unternehmens bei: Hohe Kundenzufriedenheit, nützliche Geschäftskontakte, befriedigende Verkaufs- und Verhandlungsergebnisse, tragfähige Kompromisse – all das sind Resultate einer professionellen telefonischen Kommunikation.

    Wer also alle Tricks und Kniffe wissen will, der geht in den Dudenshop und holt sich das E-Book für knuffige 9,95 Euro. Alle andere müssen weiter ganz normal mit einander reden.

    Bei 0137 sollte man besser nicht zurückrufen

    Nicht jeder hat die üblichen Rufnummerngassen im Kopf und anders als die überall bekannte 0900 (ehemals 0190) Vorwahl ist 0137 eher unbekannt. Zwar wird 0137 ständig im Fernsehen für Televoting eingeblendet. Als teure Rufnummerngasse hat sich die Nummer aber offenbar noch nicht in das Gedächtnis der Deutschen eingebrannt. Kein Wunder also, dass es wieder mal Telefonpinger gibt, die diese Gasse missbrauchen, um Ahnungslose zum Rückruf zu bewegen und damit Kasse zu machen. So berichtet Teltarif heute, dass eine neue Welle von Anrufen über das Land geschwappt ist. Dabei werden automatisiert Anschlüsse angeklingelt. Auf dem Display erscheint lediglich die Rufnummer.

    Ein Euro Lehrgeld

    Wer die Nummer zurückruft bekommt nur eine lapidare Ansage:

    “Vielen Dank für Ihren Rückruf, Ihr Anruf wurde registriert. Dieser Anruf kostet Sie aus dem deutschen Festnetz einen Euro.”

    Nach der Ansage ist es zu spät. Das Geld ist weg. Wer sich revanchieren will kann sich bei der Bundesnetzagentur ein PDF runter laden und den Rufnummernmissbrauch anzeigen.

    Härtere Strafen für Telefonwerbung

    Unsere Bundesregierung hat erkannt, dass unerlaubte Telefonwerbung und kostenfreie Internetportale, die keine sind, ein großes Problem darstellen. Der neue Gesetzesentwurf, der nun verabschiedet wurde, ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, um das Problem in den Griff zu kriegen. Ob die Strafen aber auch Unternehmen davon abhalten kann, weiter Coldcalls durchzuführen, muss sich erst zeigen.

    50.000 Euro Bußgeld für unerlaubte Anrufe

    Auf den ersten Blick klingt 50.000 Euro für eine Privatperson nach viel Geld. Für ein Unternehmen das locker das 10 fache davon durch die Anrufe verdient, sind diese Strafe aber durchaus noch zu niedrig.
    Das hat nicht zuletzt Tele2 gezeigt. Hier musste sogar weitaus mehr gezahlt werden. Insgesamt wurden 340.000 Euro Strafe durch ein Gericht verhängt.

    Für den Verbraucher wird es sicherer aber auch nicht einfacher

    Zukünftig sollen per Telefon abgeschlossen Verträge jederzeit widerrufbar sein, solange der Kunde keine zusätzlich schriftliche Bestätigung per Brief oder Mail abgegeben hat. Hier bin ich schon auf die nächsten Tricks gespannt. Gerade Bestätigungsmails, in denen man z. B. einen Aktivierungslink anklicken muss, haben ein großes Potenzial, um diese Regelung zu Ungunsten der Verbraucher auszuhebeln. Letztendlich muss aber jeder für sich selbst entscheiden, was er tut. Allzu komplizierte Regelungen werden schließlich echte potenzielle Kunden auch von seriösen Anbietern fernhalten.

    Anonyme Anrufe sollen 10.000 Euro Bußgeld kosten

    Eine wichtige Verbesserung ist das Bußgeld für Anrufe mit unterdrückter Rufnummer. Sollte sich diese Regelung durchsetzen, wird die Identifizierung der Coldcaller vielleicht etwas einfacher.

    Quelle: golem.de

    Telefonspam gegen Telefonspam bleibt Telefonspam

    Es gibt Dinge, die gibt es gar nicht oder doch? Die Verbraucherschutzhilfe (nicht vom Namen täuschen lassen) rief seit dem letzten Sommer Kunden von Telefonanbietern an (natürlich ohne deren Einverständnis). Diese Anrufe dienten nur einem Zweck, nämlich für 39,95 Euro den ahnungslosen Opfern anzubieten, sie vor zukünftiger Werbung per Telefon zu beschützen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Leute einfach anzurufen und ihnen auch noch für viel Geld zu versprechen, dass der Telefonterror aufhört, ist schon ein hartes Stück. Allerdings muss es sich gelohnt haben und der ein oder andere war dem Angebot sicher nicht abgeneigt, sonst wären wohl nie so viele von der Verbraucherschutzhilfe angerufen worden.

    Schluss mit dem Anrufen

    Der richtige Verbraucherschutz fand das Vorgehen der Nachahmer gar nicht komisch und verschickte eine Abmahnung. Das Landgericht Essen hat nun dem Ganzen jetzt erstmal einen Riegel vorgeschoben. Schließlich gibt es immer noch Gesetze und dort steht, dass für solche Anrufe das Einverständnis des Angerufenen vorliegen muss. Da das hier nicht der Fall war, haben wir nun für die nächste Zeit Ruhe vor diesem zweifelhaften Angebot.

    Mach mit, wir rufen dich an

    Wer sich von der Verbraucherschutzhilfe mal anrufen lassen will, kann ganz einfach an ihrer Umfrage teilnehmen. Die Verbraucherschutzhilfe ist nämlich ganz besorgt um die Gesetzgebung zum Thema Telefonterror und schreibt auf ihrer Homepage:

    Wir sind für ein eindeutiges Gesetz, dass die Telefonwerbung in Deutschland regelt.

    Schluss mit der rechtlichen Grauzone.

    Es gibt kein eindeutiges Gesetz an das sich Verbraucher und Call-Center halten können.
    Entweder man legalisiert diese Werbung, oder ein ganz klares NEIN zu unerwünschten Werbeanrufen.

    Kommt man zu keinem Kompromiss, sollte sich die Bundesregierung endlich dazu bewegen, ein Gesetz zu verabschieden, Verträge die am Telefon geschlossen werden, nur mit der Unterschrift des Kunden möglich zu machen bzw. eine anerkannte Werbesperrliste die für alle gilt, zu unterstützen.

    Gleich anbei gibt es die passende Umfrage. Wer teilnimmt kann auch gleich ankreuzen, dass die Verbraucherschutzhilfe entsprechende Angebote unterbreitet.

    * Hiermit erkläre ich mich bereit von der VBSH schriftlich bzw. fernmündlich über neue Produkte und Projekte informiert zu werden. (z.B. Werbestop)

    Na dann, viel Spaß dabei.

    Aufregung um Knast Callcenter in Österreich

    Das Telemarketing nicht gerade zu den seriösen Branchen gezählt wird, ist ja nichts Neues. Das aber ausgerechnet Häftlinge in einem Gefängnis in Österreich dieser Beschäftigung nachgehen, hat mich dann doch etwas gewundert. Seit gut anderthalb Jahren sollen dort ca. 26 Insassen für eine Billigtelefonfirma arbeiten. Statt KFZ Schlosserei oder Schreinerei sollen die Häftlinge “Kunden” in Österreich und Deutschland anrufen und ihnen etwas verkaufen sie beraten.

    Beratung vom Profi

    Die Idee ist natürlich nicht schlecht. Schließlich sind einige der Insassen auf das Thema Betrug Beratung spezialisiert. Für die zukünftige Karriere ist der Telefondienst mit Sicherheit eine gute Vorbereitung. Die oe24.at zititert den Personalvertreter Christian Sikora mit dem Worten:

    Gesucht werden für die Telefonate in erster Linie “Verkaufsgenies mit einschlägiger Erfahrung”. Dies seien zumeist jene Insassen, die ohnehin schon wegen Betrügereien im Gefängnis seien. Sie könnten im Call-Center ihr “Handwerk” nicht nur perfektionieren, sondern auch Tipps untereinander austauschen.

    Dass man für die Telefonberatung keinen stotternden Autodieb nimmt, ist ja wohl logisch. Dafür kommen eher die in Frage, die ohnehin schon gut mit Worten umgehen können und wissen, wie sie mit ihren Mitmenschen reden müssen.

    Dementi aus dem Justizministerium

    Natürlich wird dafür Sorge getragen, dass hier streng nach Vorschrift telefoniert wird.

    Die Insassen würden genau ausgesucht und dürften lediglich sogenannte Anbahnungsgespräche führen – alle Telefonate würden zusätzlich aufgezeichnet.

    Im Klartext, die Häftlinge dürfen die Vorarbeiten leisten. Sobald die Falle zugeschnappt ist, übernimmt dann jemand anderes. Das wird sicher alle Betroffenen, die beraten werden, hoch erfreuen.

    09003101655 wegen illegalen Gewinnspiel abgeschaltet

    Mit der Leichtgläubigkeit anderer Menschen kann man schnelles Geld verdienen. Das haben sich auch die Betreiber der Mehrwertnummer 09003101655 gedacht. Per Computer wurden ganze Rufnummernblöcke abtelefoniert. Wer den Hörer abgenommen hat, bekam eine Bandansage die stolz verkündete, dass man bei einem Gewinnspiel gewonnen hat. Um den Gewinn zu bekommen sollte man nur die Nummer 09003101655 anrufen.

    Wer 09003101655 anruft, der zahlt

    Die Mehrheit der so angerufenen wird sich sicher ihren Teil gedacht haben. Eine nicht ganz unerhebliche Minderheit hat aber leider die vermeintliche Gewinnspielhotline angerufen und durfte sich minutenlange Bandansagen anhören. Am Ende gab es aber nur eine saftige Telefonrechnung und keinen Gewinn.

    09003101655 endlich abgeschaltet
    Laut einem Bericht auf Golem hat die Bundesnetzagentur inzwischen reagiert und die Nummer stillgelegt. Desweiteren wurde der Firma untersagt weitere Rechnung auszustellen oder Forderungen per Inkasso durchzusetzen. Bei Zuwiderhandlung drohen der Firma Strafen.
    Der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth sagt gegenüber Golem:

    “Missbrauch von Rufnummern und Tricks dürfen nicht Basis für Geschäftsmodelle sein”

    Das dies trotzdem nicht der letzte Fall von Rufnummern Missbrauch war, ist wohl jedem klar. Wer weiterhin von solchen Outbounddialern angerufen wird, kann sich an die Bundesnetzagentur unter der Rufnummer (0291)9955-206 oder per E-Mail an rufnummernmissbrauch@bnetza.de wenden.

    Talking Lips – Hilfe es spricht

    Talking Lips

    Es hat schon einen Grund warum sich Videotelefonie nie so richtig durchgesetzt hat. Es gibt einfach viel zu wenig Leute die ihr gegenüber tatsächlich während des Gesprächs auch sehen wollen. Höchsten Liebespaare und visuelle Enthusiasten unterhalten sich bei laufender Webcam.

    Wer weder verliebt noch Webcamtauglich ist, kann als Alternative auf die Talking Lips zurückgreifen. Die sind Freisprechanlage und Synchronlippen in einem und funktionieren an jedem Handy oder am Festnetztelefon. Für die Stromversorgung reicht eine AA Batterie.

    Gefunden bei: ausgefallene Geschenkideen

    Das rote Telefon von Batman

    Batphone

    Immer wenn Gotham City in Gefahr ist ruft der Commissioner bei der Flattermaus an. In Wayne Manor blinkt dann das rote Batphone und der Buttler Alfred verbindet den Anruf in die Bat-Höhle wo der Held der Helden dann rangeht. Für schlappe 112$ darf man sich jetzt wie Batman fühlen, denn das Batphone gibt’s für Fans ab sofort im Handel. Leider kann es nur in den USA bestellt werden.

    Wählen kann man mit dem Prunkstück nicht, dafür blinkt es sobald jemand anruft. Ein absolutes Highlight das jeden Schreibtisch bereichert.

    Gefunden bei: Ausgefallene-Geschenkideen

    Falsche Gewinnspiele und Abzocke mit 0900-Diensten

    Was früher die 0190 Nummern waren, das sind jetzt die 0900-Dienste. Damit es übersichtlich bleibt hat man diese Mehrwertdienste in mehrere Gassen aufgeteilt.

    09001 für kostenpflichtige Informationsdienste
    09003 für kostenpflichtige Unterhaltungsdienste
    09005 für kostenpflichtige sonstige Dienste einschließlich Erotikanbieter
    09009 für kostenpflichtige Dialer (Interneteinwahlprogramme)

    Es gibt Kostengrenzen, die uns schützen

    Anhand dieser Aufteilung sollte jeder klar erkennen können, um was für einen Dienst es sich handelt. Zusätzlich soll der Verbraucher durch § 66g TKG geschützt werden. Hier wird der ganz klar der Wegfall der Zahlungspflicht für den Endverbraucher in bestimmten Fällen geregelt. So müssen zum Beispiel alle 0900 Dienste eine kostenfreie Ansage haben, die den Anrufer auf die Höhe der Kosten für die Telefonverbindung hinweist. Außerdem darf der Dienst nicht mehr als 3 Euro/Minute bzw. 30 Euro insgesamt bei zeitunabhängig abgerechneten Diensten kosten. Aber auch hier gibt es kleine Ausnahmen. So hat der Verbraucher die Möglichkeit von Anbieter des Dienstes eine PIN anzufordern, mit der er sich vor dem Gespräch legitimiert. Damit fallen die Obergrenzen von 3 Euro/Minute und 30 Euro/Gespräch weg.

    Erst wird gelockt, dann schnappt die Falle zu
    Trotz der umfangreichen Absicherung die im TKG vorgesehen ist, finden immer wieder dubiose Geschäftsleute einen Weg den Leuten ihr Geld aus der Tasche zu ziehen. Die aktuelle Masche, die schon ein paar Monate läuft, ist eigentlich recht simpel. Ein Computer wählt alle rein theoretisch möglichen Nummern durch. Also für Hamburg zum Beispiel die 0401111111, 0401111112, 0401111113 usw. bis er alle Hamburger Telefonanschlüsse einmal angerufen hat. Dabei lässt er es aber nur ganz kurz klingeln, so das auf keinen Fall ein Gespräch zustande kommt. Allerdings überträgt er dabei seine Rufnummer. Der Tutsi hat in seinem Blog bereits eine lange Liste mit solchen Rufnummern von verschiedenen Opfern gesammelt. Bis jetzt hatten alle die Vorwahl 069. Über kurz oder lang werden aber sicher noch andere Vorwahlen und Rufnummern auftauchen.

    Wer so von den Abzockern angerufen wurde und auf dem Display seines Telefons jetzt einen Anruf in Abwesenheit sieht, der ist unter Umständen geneigt einfach zurückzurufen. Wer das tut, der strapaziert erstmal nur seine Nerven und falls er keine Festnetzflat hat auch ein wenig seinen Geldbeutel. Der Anruf kostet allerdings nicht viel, da es sich noch nicht um einen 0900 Dienst handelt. Der neugierige Anrufer bekommt nur eine Bandansage zu hören, das man Summe XYZ gewonnen hätte und sich jetzt ganz schnell unter 09001000425, 09003331131, 09003004099 oder irgendeiner anderen teuren Rufnummer melden soll.

    Bis zu diesem Punkt ist das Ganze noch harmlos. Wer sich jetzt zu leicht einwickeln lässt und den 0900 Dienst anruft der wird sein blaues Wunder erleben.

    So hört sich ein Abzockgespräch an

    Wer hilft?
    Zunächst einmal sollte man bei der Bundesnetzagentur nachfragen. Diese gibt auch Auskunft über den Anbieter des jeweiligen 0900 Dienstes. Allerdings kann die Bundesnetzagentur keine Unterstützung für zivilrechtliche Forderungen gegenüber solchen Anbieter liefern. Hier sollte man sich an die nächste Verbraucherschutzzentrale oder einen Anwalt wenden.

    Kontaktdaten der Bundesnetzagentur

    Tel.: +49 (0)291 9955-206

    Mo. – Mi. 9:00 bis 17:00 Uhr
    Do. 9:00 bis 18:00 Uhr
    Fr. 9:00 bis 16:00 Uhr

    Fax.: +49 (0)6321 934-111
    E-Mail-Anfragen: rufnummernmissbrauch@bnetza.de

    Bundesnetzagentur
    Nördeltstr. 5
    59872 Meschede
    oder
    Bundesnetzagentur
    Schütt 13
    67433 Neustadt

    Oh, falsch verbunden

    Ständig geht irgend ein Fremder ans Telefon, den man gar nicht anrufen wollte? Immer wieder falsch verbunden, obwohl man die richtige Nummer gewählt hat? Der Telefonanbieter ist ratlos und kann keinen Fehler feststellen? Na, wenn da mal nicht ein Scherzbold am Werk war und den Wrong Number Generator dazwischen geklemmt hat.

    Wrong Number Generator

    Zumindest in den USA muss man sich jetzt davor in Acht nehmen. Wer mal wieder seine Kollegen richtig auf die Schippe nehmen will, der hat mit diesem kleinen Spielzeug genau das Richtige gefunden. Der Wrong Number Generator wird zwischen der Telefondose und dem Telefon angeschlossen und sieht sehr unauffällig und harmlos aus. Allerdings sorgt er dafür das ca. 25% aller Anrufe an einen ganz anderen Teilnehmer weitervermittelt werden. Der Notruf funktioniert natürlich weiterhin, das wäre sonst zu gefährlich. Sonst kommt es aber hin und wieder zu sehr merkwürdigen Gesprächen und immer wieder neuen Entschuldigungen.

    Da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass man mit Telefonen viel Spaß haben kann, bin ich schon gespannt ob es sowas auch für deutsche Telefonanschlüsse gibt. Gefunden habe ich leider noch nichts.

    Gefunden bei ausgefallene-ideen.com.

    Die Vorratsdatenspeicherung wurde abgesegnet

    Schwarze Flagge

    Ein schwarzer Tag für unser Land. Der Bundesrat hat den Gesetzentwurf zur 6 monatigen Speicherung aller Verbindungsdaten gebilligt und uns alle der totalen Überwachung preisgegeben. Wer sich das Machwerk unserer Abgeordneten ansehen will, findet hier das 18 seitige PDF.

    Wer bis jetzt gezögert hat sich der Verfassungsbeschwerde anzuschließen, dem sei an dieser Stelle nochmal die Homepage des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung ans Herz gelegt. Ich habe erstmal demonstrativ die schwarze Flagge hochgezogen.

    Kostenlos ins Mobilnetz telefonieren

    telefon

    Ja der Dezember ist immer etwas besonderes. Nicht nur das es zum 24. reichlich Geschenke gibt. Auch in der Vorweihnachtszeit locken überall die Schnäppchen. Ein ganz besonderes Angebot hat, wie bereits vor einiger Zeit angekündigt, unser bester Freund Peter.

    Im Dezember kann jeder registrierte Benutzer von Peterzahlt.de an den Adventssonntagen und an Heiligabend für 10 Minuten kostenlos ins Mobilnetz telefonieren. Sind die 10 Minuten um kann man sofort erneut wählen. Natürlich ist auch die Registrierung kostenfrei und zieht keine weiteren Verpflichtungen nach sich. Finanziert wird der Dienst über Werbeeinblendungen, die auf dem PC während des Gesprächs angezeigt werden.

    So geht´s
    Der Verbindungsaufbau ist eigentlich ganz einfach. Man gibt auf der Homepage von peterzahlt.de die eigene Rufnummer und die Zielnummer ein. Der Server des Telefondienstes ruft beide Anschlüsse an und verbindet die Gesprächspartner. Man muss also nicht über den PC telefonieren, sondern kann ganz bequem auf sein normales Telefon zurückgreifen. Während des Gesprächs muss man einfach nur den Werbeblocker im Browser ausschalten und schon zeigt Peter ein paar Werbebanner. Dafür kann man jederzeit den Dienst nutzen.