Kategorienarchiv: Tele2

Telefonrechnung über 63 Mio

Money

Eine Französin hat von Tele2 eine Telefonrechnung in Höhe von 63.280.067,96 Euro erhalten. Dabei hatte alles Recht harmlos angefangen. Die Kundin hatte bei Tele2 lediglich ihre Mobilrechnung über 67,69 Euro reklamiert – 2x. Das war dann wohl einmal zuviel. Die korrigierte Rechnung kam nach der 2. Reklamation prompt und enthielt die oben aufgeführten Millionen.

Alles halb so wild
Der kleine Kommafehler wurde inzwischen korrigiert und Tele2 hat sich offiziell bei der Kundin entschuldigt.

Quelle: Onlinekosten.de

Tele2 siegt gegen Kirchberg Logistik im Pornostreit

Nachdem sich bereits Kielnet gegen die Kirchberg Logistik und die absurde Forderung youporn.com zu sperren durchgesetzt hatte, ist es jetzt auch Tele2 gelungen vor Gericht einen Erfolg gegen die Zensur des Internets zu erreichen. Diesmal gab es die volle juristische Breitseite für die Kirchberg Logistik.

Komplett_2000_130x180

Gleich mehrere Ablehnungsgründe
Zunächst einmal hatte man ja einen Eilantrag gestellt. Damit hat man sich nun selbst ein Bein gestellt. Der Antrag wurde abgelehnt, da ja bereits seit Mai der sogenannte Verstoß gegen den Jugendschutz bekannt sei. Logischerweise kann man mehrere Monate später nicht mehr mit dem Argument der Dringlichkeit kommen.

Der weitaus wichtigere Ablehnungsgrund ist die Tatsache, dass das Gericht keine Beziehung zwischen der Pornoseite youporn.com und dem Provider Tele2 sieht. Damit ist auch dieses Problem endlich mal geklärt. Bleibt nur noch die Frage, wie lange sich Arcor noch Zeit lassen will. Für die Arcorkunden, welche immer noch über die DNS Server von Arcor keine gültige Antwort zu youporn.com bekommen, ist der Fall sowieso schon geklärt. Nachdem allein in meinem Blog über 250 Besuchern pro Tag die Anleitung zum umgehen der Sperre gelesen haben, hat inzwischen auch der Letzte begriffen, dass der Zensurversuch von Arcor ohnehin nur sehr halbherzig war.

Quelle: heise.de

Zu lange Wartezeit bei Wechsel zu Fremdanbietern

Wer jetzt mit seinem Telefonanschluss nicht zur Telekom sondern zu einem freien Anbieter wechseln will, der muss unter Umständen längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Normalerweise dauert es 2 Wochen bis der Anschluss geschaltet wird. Davon hat die Telekom 7 Tage, um den Antrag des jeweiligen Anbieters zu bearbeiten und die notwendige TAL (Teilnehmeranschlussleitung) bereitzustellen.
Leider kommt es in letzter Zeit immer häufiger vor, dass die Bearbeitung seitens Telekom länger dauert und der potenzielle Kunde 3 Wochen und länger auf seinen Anschluss warten muss.
Der BREKO-Präsident Peer Knauer hat daher einen Brief an die Bundesnetzagentur geschickt und seinem Unmut Luft gemacht. Aber immer der Reihe nach.

Techniker auch am Samstag
Mit der Serviceoffensive will die Telekom bei ihren Kunden punkten und bietet unter anderem auch den Installationsservice am Samstag an. Für die Mitbewerber gelten aber weiterhin die Umschaltzeitfenster von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr. Gerade für Berufstätige ein kaum zu realisierender Termin. Die Mitbewerber der Telekom sehen sich hier gegenüber dem Ex-Monopolisten stark im Nachteil. Das ist durchaus verständlich. Wer schon mehrmals auf den Techniker der Telekom warten musste, weiß das so etwas durchaus nervenaufreibend sein kann. Nicht jeder kann sich außerdem für die Umstellung extra einen Urlaubstag nehmen.

Mehr Service mit weniger Personal?
Es werden immer mehr Stellen bei der Telekom eingespart. Vor allen in wichtigen Bereichen, wie dem Kundenservice, macht sich das schnell bemerkbar. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Mitbewerber unter den Einsparungen leiden.
Die Telekom will aber von all dem nichts wissen. Laut teltarif.de wies ein Telekomsprecher die Vorwürfe von BREKO zurück. So würde man weder eigene noch Fremdkunden diskriminieren. Die Kapazitätsengpässe können schließlich auch die eigenen Kunden treffen.

Irgendwie ist es aber nicht wirklich beruhigt zu wissen, dass jeder von den Telekomproblemen betroffen sein könnte.

Tele2 zahlt erneut Strafe wegen Telefonwerbung

Werbeanrufe sind nervig, frustrierend und unnötig. Die meisten Leute legen einfach auf und das war’s dann. Andere dagegen erstatten Anzeige oder wenden sich an die Verbraucherschutzzentrale. Offenbar müssen die Telefonwerber von Tele2 eine besonders penetrante Art an den Tag legen, denn immer wieder liest man von Gerichtsverfahren gegen Tele2 wegen unerlaubter Telefonwerbung.

Angefangen hat alles im Februar, als ein Werber von Tele2 ausgerechnet beim Juristen der bayerischen Verbraucherschützer anrief.
Der zog selbstverständlich sofort vor Gericht und erwirkte eine Unterlassungsverfügung (Az.: 38 O 145/06). Die damalige Argumentation von Tele2, das man dieses Direktmarketing nicht selbst durchführe und der Angerufene seine Zustimmung bei einem Gewinnspiel gegeben hatte, konnten das Gericht nicht umstimmen.

Wie kommt Tele2 eigentlich an die Daten?
Den damaligen Presseberichten zufolge, bezieht Tele2 die Daten von einem Adressbroker. Solche Agenturen bekommen ihre Adressen und die Zustimmung für Werbeanrufe meist über Gewinnspiele. Wer also das nächste Mal seine Adresse und Telefonnummer bei einem Gewinnspiel angibt, der sollte auf jeden Fall das Kleingedruckte lesen. Zu gewinnen gibt es nämlich fast immer jede Menge Stress mit Lotto-Wein-Urlaubsreise-Telefon-Versicherungs-Verkäufern.

weiterlesen »