Kategorienarchiv: Technik

der rote oder der blaue Draht?

EVza64a offen

Die Telefonleitung besteht eigentlich aus 2 Drähten. Diese werden alle im Hauptkabel zusammengefasst werden, das vom Hauptverteiler zum Anschluss verläuft. Im APL werden die einzelnen Drähte jeweils paarweise auf die Anschlüsse im Haus aufgeteilt. Im EvZa64a ist das sehr übersichtlich gelöst. Pro Hausanschluss gibt es jeweils eine Klemme (a/b) an der die Doppelader befestigt wird.

Finde den Fehler

Wer genau hinschaut sieht hier, dass jemand bei Anschluss 4 und 5 “improvisiert” hat. Statt die Leitung auf 4a und 4b oder 5a und 5b aufzulegen, wurde nur auf 4a und 5a aufgeklemmt. Je nachdem wie man hinter dem APL weitermacht, ist das natürlich möglich. Die feine Art ist das aber nicht unbedingt.

Die anderen 3 Bilder vom EVza64a findet ihr in der Sammlung auf Seite 5. Vielen Dank an Matthias für die Fotos.

Mobilfunkmast mal anders

Während man anderswo auf den Segen der Kirche setzt, um seine Signale in alle Richtungen zu senden, ist man im sonnigen Süden nicht weniger erfinderisch. Statt mit gewöhnlichen Mobilfunkmasten die Gegend zu verschandeln, setzt man hier lieber auf Tarnung vom Feinsten.

Mit freundlicher Genehmigung von @kofferleben

Hintertürchen im Speedport W 921V

Die Telekom hat für ihre DSL Router Speedport W 921V, Speedport W 504V und Speedport W 723V Typ B eine Produktwarnung herausgegeben. Durch eine Lücke im WPS kann sich jeder per WLAN mit den Geräten verbinden und darüber surfen. Wer eines der genannten Geräte besitzt und nicht will, dass der Nachbarsjunge von nebenan seine mp3 Sammlung anonym über einen fremden Anschluss ziehen kann, der sollte erstmal das WLAN komplett abschalten.

Erste Abhilfe

Für das Speedport W 504V und Speedport W 723V Typ B reicht es nur WPS zu deaktivieren. Das WLAN kann dann weiter genutzt werden, ohne das Fremde Zugang darüber erhalten. Beim Speedport W 921V ist leider eine Hintertür fest eingebaut, so das die WLAN Verbindung jederzeit von anderen mitgenutzt werden könnte. Da man als Anschlussinhaber heutzutage für alles haftbar gemacht wird, was über den eigenen Anschluss geschieht, ist es nicht ratsam das WLAN weiterhin aktiviert zu lassen. Wer bereits Abmahnungen bekommen hat, sollte vielleicht nochmal mit einem Anwalt darüber reden.

Die Telekom will Firmwareupdates für die betroffenen Geräte bereitstellen. Es wird wie immer mit “Hochdruck” daran gearbeitet.

Source: Golem, Heise, Telekom

Update:

Hui, das ging schnell. Die Telekom will bereits morgen (am 27.04.12) ein Update für das Speedport W 921V raus bringen. Vorausgesetzt Easy Support ist im Speedport aktiviert, geht das sogar automatisch. Thumbs up für die schnelle Reaktion.

APL beim Aufräumen gefunden

offener APL

offener APL

In unregelmäßigen Abständen durchforste ich die unendliche Tiefen meiner Mailboxen. Hin und wieder schlägt nämlich leider der Spamfilter gnadenlos zu und sortiert Ham (gute Mails) weg. Auch heute bin ich fündig geworden und konnte eine Mail von Dennis retten, die seit Mitte März zu unrecht umsortiert wurde.

Während der Telekomtechniker da war, um die Leitung auf DSL umzuschalten, konnte Dennis nämlich zwei Bilder vom geöffneten APL machen. Ich sage vielen Dank dafür uns sorry, dass ich die Bilder erst jetzt veröffentlichen kann.

EVz 84

EVz84

EVz84

Zum Wochenanfang gibt es gleich wieder neue Endverzweiger, die ebenfalls von Marcel stammen. Diesmal 2 neuere EVz84 die bereits für LSA geeignet sind. Das heißt hier muss nicht mehr gelötet, geschraubt oder abisoliert werden. Von innen sieht das dann so aus.

EVz 78

Kurz vor dem Wochenende gibt es nochmal ein paar neue APL Bilder, die Marcel geschossen hat. Insgesamt sind 4 EVz 78 zur Sammlung dazugekommen. Wer den Kasten mal von innen betrachten will oder weiter Infos sucht, findet die Abbildung in diesem PDF auf Seite 18.

EVz78

EVz78

EVz78

EVz78

EVz80

EVz80

Dank einem netten Blogleser, bei dem ich mich hiermit nochmal herzlich bedanken möchte, habe ich jetzt einen ganzen Stapel neuer APL Bilder. Als erstes hätten wir hier (der Optik nach zu urteilen) einen EVz80, der außen an einem Haus hängt.

Den Rest der Bilder werde ich bis Ende nächster Woche nach und nach, hochladen. Zum Glück ist dafür endlich wieder genug Platz vorhanden.

Das Kabel ins Netz

Ich habe am Samstag per Mail eine Frage bekommen, die ich an dieser Stelle gern einmal für alle beantworten möchte, da sie sicherlich auch für andere interessant ist. Im Grunde genommen geht es darum, wie das Signal aus der Vermittlungsstelle in die Wohnung kommt. Die meisten wissen, dass es da eine ominöse Telefonleitung gibt. Manche denken sogar, dass man für ISDN extra 2 Leitungen braucht. Um die ganzen Missverständnisse mal auszurämen hier zunächst eine grobe Skizze, der üblichen Leitungsführung bei klassischen Telefon- und Internetanschlüssen.

Fakt ist: Jeder Anschluss wird über eine eigene Leitung realisiert. Diese Leitung, im Fachjargon als TAL (Teilnehmeranschlussleitung) bezeichnet, besteht einfach aus 2 Kupferdrähten. Diese werden Doppelader oder kurz DA genannt. Manchmal liest man auch von einer CUDA (Kupferdoppelader). Die Bezeichnungen können hier unter Umständen etwas varieren.

Natürlich wird nicht für jeden Haushalt eine eigene Leitung einzeln vergraben, sondern die Leitungen werden in einem großen Kabel zusammengefasst. Wie das aussieht kann man sehr schön im Wikipedia Artikel zum Telefonkabel sehen.

Im HVt (Hauptverteiler)

Alle Leitungen laufen im HVt zusammen, der normalerweise in einem richtigen Haus untergebracht ist. Zugang haben hier nur Telekomtechniker. Viele verwechseln den HVt mit den kleinen KVz am Straßenrand. Der HVt ist aber um einiges größer und versorgt meist einen ganzen Stadtteil. Wer das Kabelwirrwar mal sehen will, findet hier jede Menge Bilder dazu.
Hier im HVt befinden sich auch der DSLAM für den DSL-Anschluss und der Telefonport für den analogen oder ISDN Anschluss. Aufgrund der immer größer werdenden Verbreitung von NGN Anschlüssen fallen letztere leider immer häufiger weg.

Weiter zum KVz (Kabelverzweiger)

Vom HVt werden die Telefonkabel zum KVz verlegt. Die grauen Kästen am Straßenrand hat jeder schon mal gesehen. Seit es VDSL gibt sind sie sogar noch größer und mit eigener Lüftung ausgestattet. Die alten klassischen Kästen dagegen sind vollkommen passiv und beherbergen eigentlich nur Klemmleisten auf denen die Doppeladern aufgeklemmt werden. Von hier aus verlaufen die Doppeladern weiter zum APL.

Am APL

Der APL (Abschlusspunkt Linientechnik) ist die Hausverteilung für die einzelnen Doppeladern. Das Telefonkabel, dass hier ankommt, ist schon nicht mehr ganz so dick. Genau wie der KVz ist der APL eigentlich nur eine große Klemmleiste auf der alle ankommenden Doppeladern aufgelegt werden. Vom APL geht ein Telefonkabel in jede Wohnung, dass am Ende in der TAE rauskommt. In Gebäuden mit mehreren Etagen kann es zusätzlich nochmal pro Etage einen Etagenverteiler geben. Der ist aber eher optional.

Am Schluss kommt die Dose (TAE)

Die Telekommunikations-Anschluss-Einheit oder kurz TAE genannt ist das, was der Endkunde von seinem Anschluss zu Gesicht bekommt. Hier wird der Splitter für Modem und Telefon angeschlossen. Von den ganzen Kabeln dahinter bekommt man eigentlich gar nichts mit. Es sei den die Telefondose fällt von der Wand.

Ich hoffe ich konnte bei der Frage nach der Leitungsführung etwas behilflich sein.

Update: Ich habe mal die Skizze etwas erweitert, damit die Leitungsführung etwas besser verständlich ist.

neues Jahr – neuer EVz

evz84-und-huep

Der erste APL für die Sammlung im neuen Jahr kommt von Stefan und hängt außen an seiner neuen Unterkunft. Vielen Dank dafür.

Abhilfe für WLAN Sicherheitslücke per WPS

In den letzten Tagen ging die Meldung um, dass Millionen von WLAN Routern durch eine Sicherheitslücke gefährdet seien. Sogar das BSI warnt schon vor diesem Problem. Ausgelöst hat das Stefan Viehböck, ein Student aus Österreich, der in seinem Blog einen Artikel (eng.) über die WPS Lücke veröffentlich hat.

Was ist WPS

Mit WPS ist Wi-Fi Protected Setup gemeint. Eine einfache Form der WLAN Konfiguration für Leute, die Wireless für Dummies nicht lesen wollen. Mit WPS gibt es mehrere Varianten, wie man einen Client (z. B. einen Laptop) mit dem eigenen WLAN Router verbinden kann.

Die herkömmliche Methode über die Konfigurationsseite des WLAN Routers, auf der man die Art der Verschlüsselung und die Passphrase festlegt, ist leider für die Mehrheit der Anwender zu kompliziert. Das traurige Resultat sind viele offene WLANs.
Mit WPS “Push-Button-Connect” genügt es, am Router und auf dem Client (z. B. Laptop) einen Knopf zu drücken und schon sind beide verbunden. Eine weitere Möglichkeit ist die Eingabe einer PIN.

Der Angriff auf WPS

Die PIN für die Verbindung ist dabei entweder auf dem WLAN Router oder auf dem Client aufgedruckt. Und genau das ist das Problem. Wird die PIN durch den Router abgefragt, kann ein Angreifer diese PIN einfach durch Ausprobieren erraten. Dabei kommt die von Stefan Viehböck gefundene Lücke zum Tragen. Offenbar scheinen vielen WLAN Router unendlich viele Versuche zuzulassen, was es dem Angreifer sehr einfach macht, alle PIN Kombinationen durchzutesten. Des Weiteren senden die WLAN Router eine Info an den Client, dass die PIN falsch ist. Je nachdem wann das passiert, kann man erkennen, welche Stelle in der PIN nicht korrekt ist.

Stefan hat passend zur Lücke auch gleich ein Brute Force Tool in Python geschrieben, mit dem man sein eigenes WLAN testen kann.

Wer ist betroffen

In einem kurzen Statment hat AVM verlauten lassen, dass Fritz!Boxen von diesem Problem nicht betroffen seien. Eine Fritz!Box schaltet WPS laut AVM nach 2 Minuten immer aus, was den Brute Force Angriff unmöglich macht. Außerdem wird WPS deaktiviert, sobald 2 verschiedene Clients sich verbinden, was auf einen möglichen Angriff hindeutet.

Auch 1und1 hat sich bei diesem Thema zu Wort gemeldet und verkündet, dass alle 1und1 Kunden mit AVM Fritz!Boxen vor dem WPS Problem sicher sind.

Leider sieht es nicht für alle gut aus. Wer z. B. einen Buffalo Router sein Eigen nennt, muss WPS selbst ausmachen. In den Buffalo Access Points ist das Feature laut Hersteller leider sonst auf Dauer aktiviert und bietet entsprechende Angriffsfläche.

Wer sich nicht sicher ist, sollte jetzt auf jeden Fall schnell in seinem WLAN Router nachschauen, ob WPS aktiviert ist und es ggfs. ausschalten.

Update 3.1.2012

Wer mithelfen möchte mehr Info zur WPS Lücke zu sammeln, kann seine Erkenntnisse in diese Google Docs Tabelle eintragen.

Kabelwirrwarr

APL in einem Bürogebäude

Es erstaunt mich immer wieder, wie manche Techniker bei dem ganzen Kabelwirrwar noch den Durchblick behalten. Ein gutes Beispiel für absolutes Kabelchaos ist dieser APL hier. Das Foto stammt aus einem großen Geschäftsgebäude in Hamburg.
Über diesen APL laufen daher einige “größere Anschlüsse”. Die restlichen Unterverteilungen sehen leider ziemlich ähnlich aus.

Das hier noch jemand den Überblick behält und tatsächlich den richtigen Draht erwischt ist eigentlich kaum vorstellbar. Ich ziehe meinen Hut vor allen, die sowas täglich meistern und danke für das Foto und die Genehmigung für dessen Veröffentlichung.

PS: So macht man das ordentlich.

Ordnung muss sein

Es muss nicht immer alles unordentlich hinter den Schrank geschoben werden. Eine, meiner Meinung nach, sehr elegante Lösung für das Kabelsalatproblem hat mir z. B. David per E-Mail geschickt. Statt alles einzeln an die Wand zu schrauben, hat er einfach ein Regal über den APL gebaut. Vielen Dank für das Foto und die Inspiration.

APL
Beschreibung zum Bild:

Im Gegensatz zu anderen gezeigten Einbauvarianten wurde hier das Regal bewusst über dem APL montiert, er lässt sich mit zwei Handgriffen öffnen indem man den rechten Regalarm aushängt. (Der Platz ließ keine andere Konstruktion zu.)

Die Technik an der Wand besteht aus dem APL, einem direkt angeschlossenen Splitter und einer TAE-Dose für eine SHDSL-Verbindung zu einem entfernten Gebäude. Im Regal ein Router, ein ADSL2+ Modem, ein SHDSL-Modem und zwei ältere DSL Modems außer Betrieb.

Dass die Leitungen für das Haustelefon durch den APL laufen, geht zulasten des Vorbesitzers.

Wohin mit den DM Münzen

Die Älteren werden sich vielleicht erinnern, dass wir vor dem Euro eine andere Währung hatten. Diese “D-Mark” gibt es nun schon lange nicht mehr. Wer trotzdem noch den ein oder anderen Taler übrig hat und nicht weiß wohin damit, der sollte sein altes Klimpergeld zum telefonieren nutzen.

Ostalgie

image

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon gestern schreiben. Leider hat mich eine kleine Erkältung davon abgehalten. Nichts desto trotz möchte ich euch dieses schicke original DDR Telefon nicht vorenthalten.

Das Alpha Ferro Quick hat noch den alten großen Stecker für DDR Telefondosen und sogar die Bedienungsanleitung ist noch erhalten.

Die guten alten Zeiten

Als Telefone noch Telefone waren.


gefunden bei:reflectionofme

WLAN Signal durch Bierdose verbessern

Schlechten WLAN Empfang zu Hause? Keine Lust eine teure Antenne zu kaufen oder einen anderen Router? Lust auf ein Bier?

Na dann sind die Probleme doch schon gelöst. Hier gehts zur Anleitung wie man in 7 kurzen Schritten den WLAN Empfang mit einer Bierdose verbessert.

Wer keine Bierdose zur Hand hat, darf auch gern etwas anderes nehmen. Konservendosen funktionieren auch. Erfahrungsberichte bitte in die Kommentare schreiben. =)

Im Kabelschacht

Unter unseren Füßen befindet sich mehr, als man auf den ersten Blick erahnen kann. Manchmal wird aber ein Kanaldeckel geöffnet und dann kann man einen Blick in die sonst eher dunkle Unterwelt erhaschen. Fabian, der bereits die VDSL Fotos gesponsort hat, konnte auch ein paar Fotos vom Verlegen der Glasfaser machen.

USV für den DSL Router

white trash repairs - The Power Has Been Re-Routed

Probleme mit der Stromversorgung? Die Lösung kann so einfach sein.

gefunden bei: There I Fixed It

Netzwerkdaten per Fritzbox mitlesen

Damit man auf Webseiten surfen, E-Mails lesen und chatten kann, müssen viele Daten durch die Gegend geschickt werden. Was viele nicht wissen ist, dass diese Daten an einigen Stellen durchaus mitgelesen werden können und dass sie in einem durchaus von Menschen lesbaren Format durch die Kabel geschickt werden, bzw. sehr leicht in eine lesbare Form zu bringen sind.

Eines der bekanntesten Tools zum Mitlesen von Netzwerktraffic ist Wireshark. Damit kann man unter Windows/Linux/Mac OS den kompletten Datenverkehr in dem Netzwerk sehen, an dem der Computer angeschlossen ist. Das Ergebnis kann auch abgespeichert und zur späteren Analyse aufgehoben werden.

Mitscheiden ohne Wireshark durch die Fritzbox

Wer eine Fritzbox besitzt kann auch ohne Wireshark oder andere Tools den Netzwerkverkehr belauschen. Dazu muss im lokalen Netz einfach nur die Adresse http://fritz.box/html/capture.html aufgerufen werden.

Man kann im Interface der Fritzbox auswählen, welche Schnittstelle abgehört werden soll und schon beginnt die Aufzeichnung. Anschließend kann man die Datei speichern und bei Bedarf zum Beispiel in Wireshark anschauen.
Das ist bei Netzwerkproblemen meist sehr hilfreich, da man wirklich sieht was zum Beispiel bei langsamen Netzwerkverbindungen oder Videorucklern passiert.

Eine kleine Einführung in die Benutzung von Wireshark gibt es auch als Videoanleitung. Für alle Interessierten empfehle ich das Tutorial von nwlab.net zum Thema Wireshark.

via: linuxundich.de

Bilder eines VDSL DSLAM

Die Very High Speed Digital Subscriber Line oder auch VDSL ist die nächste Generation der Breitbandanschlüsse und
inzwischen schon relativ lange im Einsatz. Der Vorteil gegenüber dem herkömmlichen ADSL2+ Standard, ist die wesentlich höhere Bandbreite. Dafür muss aber die Vermittlungsstelle näher an den Endverbraucher gerückt werden.

Telekom Outdoor-DSLAM VDSL

Möglich wird das, durch den Einsatz von Outdoor DSLAMs. Während beim bisherigen ADSL der Gegenport für das ADSL Modem in einer meist weit entfernten Vermittlungstelle sitzt und Entfernungen von mehr als 4 km per Kupferkabel überbrückt werden, ist die Kupferleitung bei VDSL nur sehr kurz. Die Vermittlungsstelle, der Outdoor DSLAM, steht jetzt in der Straße vor der Haustür. Damit müssen nur noch wenige 100 Meter Kupfer genutzt werden. Den Rest der Strecke legen die Daten per Glasfaser zurück. Dadurch sind wesentlich höher Bandbreiten möglich.

Natürlich ist die neue Technik auch mit mehr Aufwand verbunden. Während die bisherigen KVZs nichts weiter waren als große Schaltkästen mit sehr vielen Kabeln, brauchen die Outdoor DSLAMs Strom und erzeugen dadurch auch Wärme. Damit die teure Technik im Inneren nicht gegrillt wird, sind im KVZ extra Lüfter verbaut. Wer mal am Kasten lauscht kann sie sogar hören.

Neue Bilder

Dank eines freundlichen Bloglesers konnte ich jetzt endlich meine Bildersammlung für VDSL Outdoor DSLAMs erweitern. Fabian war so nett und hat den Aufbau eines neuen KVZ dokumentiert. Ab Bild 3 geht’s los. Die Lagepläne und Trassenführungen für den KVZ, die betroffene Anwohner von der Telekom vorab erhalten, sind auch in der Galerie. Für die Kabelführung unter dem KVZ gibt es bald eine eigene Bilderserie. Fabian war nämlich sehr fleißig und hat die Hauptkabel auch gleich geknipst. Viele Dank dafür, hab mich wirklich riesig darüber gefreut.

Bildergalerie VDSL Outdoor DSLAM