Kategorienarchiv: Tarife

Die wichtigsten zu beachtenden Aspekte beim Prepaid Vergleich

Egal, ob man zur Kategorie der Kaum-, Wenig- oder Vieltelefonierer gehört, ein Prepaid Anbieter ist dann auf jeden Fall günstig, wenn er einen Einheitstarif anbietet und dieser im einstelligen Cent-Bereich liegt. Konkret heißt das: Für alle geführten Gespräche ins deutsche Festnetz, für sämtliche Gespräche in alle deutschen Mobilfunknetze und für jede gesendete SMS wird einheitlich viel gezahlt – und günstig wird es erst wirklich, wenn die hier anfallende Gebühr jeweils ein einstelliger Cent-Betrag ist. Falls man jedoch einen dieser kostenpflichtigen Tarife extrem häufig in Anspruch nimmt, dann kann man bei einzelnen Prepaid Anbietern hiefür auch eine preisgünstige Flatrate nehmen.

Beim Mobilen Internet unterscheiden sich die Prepaid Anbieter sehr

Falls man häufig mit seinem Handy das Mobile Internet nutzen möchte, so sollte man sich bewusst sein, dass gerade hier zwischen den einzelnen Prepaid Anbietern noch große Unterschiede bei den anfallenden Gebühren liegen. Auch wird hier entweder pro Minute oder pro bestimmtem Megabyte-Volumen abgerechnet. Jedoch gilt auch hier, dass verschiedene Prepaid Anbieter für Vielsurfer günstige Flatrates anbieten.

Eine Rufnummernmitnahme ist auch oft möglich

Falls man aus verschiedenen Gründen auf jeden Fall seine alte Handynummer behalten möchte, so stellt dies oftmals auch kein Problem dar, denn zahlreiche Prepaid Anbieter bieten eine sogenannte Rufnummernmitnahme an. Bei manchen wird eine Rufnummernmitnahme sogar mit einem recht hohen Bonus vergütet!

Web.de schaltet endlich 032

Die alten Rufnummern unter 01212 gibt es nicht mehr. War wohl nicht innovativ genug und konnte ohnehin nur aus sehr wenigen Netzen angerufen werden. Nachdem sich die Umstellung von 01212 auf 032 bei GMX und Web.de aufgrund von „technischen Problemen“ verzögert hat, meldet jetzt Onlinekosten.de das man die Nomaden Rufnummerngasse endlich benutzt darf.

Ruf mich endlich an

Die 032 ist auf jeden Fall besser erreichbar als es die 01212 war. Dazu kommt das 032 bei vielen Anbietern in der Festnetzflatrate enthalten ist. Laut Wikipedia kann man Gasse über Alice, Telekom und einigen andere kostenfrei erreichen (vorausgesetzt man hat die entsprechenden Flat). Arcor greift seinen Kunden hier leider immer noch in die Tasche und berechnet 4,5 Cent/Min (siehe Seite 8), aber irgend jemanden musste es ja treffen. 😛

Alice ist befriedigend

Die Stiftungwarentest hat wieder einmal die großen deutschen Internetprovider unter die fachmännische Lupe genommen und damit das festgestellt, was eigentlich schon alle wissen. Der Service ist Murks und für den Durchschnittssurfer nicht ausreichend. Dabei kann man allerdings schon eine gewisse Leistungssteigerung bei einigen Anbieter erkennen. Verglichen mit dem Vorjahr hat sich z. B. T-Home (vormals T-Online) von 2,6 auf 2,0 hochgearbeitet und bekommt damit als erster Provider die Note gut. Auch Alice hat sich von 3,9 auf 3,1 gebessert, bleibt damit allerdings immer noch nur befriedigend. Wobei das für Alice sicherlich kein schlechtes Urteil ist. 🙂 Das Schlusslicht macht Freenet mit einer glatten 4,0. Hier ist zum Vorjahr keine Besserung zu sehen.

Nicht die volle Geschwindigkeit und schlechter Service führt zu Abwertung

Wer heute 16 Mbit/s bestellt, bekommt nicht immer die volle Geschwindigkeit. DSL gibt das nun mal nicht für alle her. Von 30 Testhaushalten kamen nur ca. 10 auf die versprochene Geschwindigkeit. Das führt beim Verbraucher nun mal zu Unverständnis und ist ein Dauerdiskussionsthema. Ergänzend zum fehlenden Speed kommt bei den Providern auch noch der kaum vorhandenen Service. Als ob das Thema Internet und Telefon nicht schon kompliziert genug wäre, bekommt man bei den meisten weder telefonisch noch per E-Mail eine zufriedenstellende Antwort. In froher Erwartung der Testergebnisse für nächstes Jahr hier noch ein kleiner Beitrag zum Thema Stiftung Warentest von Rainald Grebe.

T-Mobile mag kein VoIP auf dem iPhone

Wozu kauft man sich eigentlich ein verdammt teures Handy, mit einen großen Display und jede Menge schicker Funktionen? Man will sie benutzen. Und was liegt bei einem Handy mit Datenflatrate und teuerem Sprachtarif näher, als einfach über VoIP zu telefonieren. Genau das ist T-Mobile aber ein Dorn im Auge. Schließlich sind die Tarife darauf ausgerichtet, dass iPhone so teuer wie möglich an die zahlende Kundschaft zu bringen. Dazu sind offenbar alle Mittel recht.

Abmahnung gegen Indigo Networks

Wer VoIP Clients für das iPhone anbietet, zieht den Zorn von Big Mobile Magenta auf sich. Das muss jetzt auch Indigo Networks spüren, die den Dienst Sipgate betreiben. Die haben nämlich einen VoIP Client für das iPhone, mit dem man einiges an Telefonkosten einsparen kann. Dabei hat T-Mobile sich nicht gescheut, wirre Argumente anzuführen, um die Abmahnung zu begründen.

erhobener Zeigefinger

Kunden können mit dem Begriff Beta nicht anfangen

Ein Punkt in der Abmahnung ist, dass die von Sipgate angeboten Software sich noch im Betastadium befindet und Sipgate nach Meinung von T-Mobile nicht eindeutig darauf hinweist, dass für die Software keine Haftung übernommen wird. Außerdem könnten nicht alle Kunden mit dem Begriff Beta etwas anfangen. Wie T-Mobile auf die Idee kommt, ist allerdings nicht nachvollziehbar.
Da fragt man sich doch wer hier den Zeigefinger heben sollte. Denn die Magentajungs sollten mal auf die eigene Homepage schauen. Die ist voll von Begriffen, die keiner versteht. Beispiele gefällig?

Xtra Click, web’n’walk,Roaming, DayPass, MDA, MMS, FriendsLine

Der Begriff Beta wird dagegen bei Sipgate sogar in der FAQ erklärt, obwohl das eigentlich nicht nötig sein sollte.

Der sipgate iPhone-Client kommt frisch aus unserem VoIP-Labor.
Beta bedeutet, dass sich die angebotene Software noch im Entwicklungsstadium befindet und wir keine Gewähr für die Funktionsfähigkeit übernehmen. Das bedeutet auch, dass der sipgate iPhone-Client eventuell nicht mit jeder Firmware des iPhones kompatibel ist und u.U. nicht einwandfrei funktioniert. Für die Verwendung übernehmen wir daher keinerlei Haftung.

Das sollte doch wohl ausreichen, um alle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.

Kurz und knapp

Der Indigo-Geschäftsführer hat für diesen Versuch, die Rechte der Kunde zu beschneiden nicht viel Verständnis übrig:

Die Telekom versucht, den Kunden vorzuschreiben, wie sie ihr Telefon zu nutzen haben. Sie schreckt auch nicht davor zurück, ihnen die Internet-Telefonie vertraglich zu untersagen.

Quellen: heise.de, fscklog.com, stohl.de

Dem kurzen Sommerflirt mit Alice steht doch nichts mehr im Weg

Manchmal kommt es doch anders als man denkt. Die Alice Neukunden-Treue-Aktion, mit der Alice Kunden für 24 Monate an den Vertrag gebunden werden oder den Einrichtungspreis von 59,90 Euro bezahlen müssen, wurde kurzfristig eingestellt.

Ein Unternehmenssprecher hat gegenüber Teltarif.de bestätigt, das man es sich nun doch noch einmal überlegt hat:

Die Resonanz auf unsere Ankündigung der Neukundentreueaktion hat gezeigt, dass wir damit nicht den Alice-Anspruch erfüllen, fair und offen mit unseren Kunden umzugehen

Jetzt muss kein Neukunde mehr Bindungsängste mit Alice haben. Kunden haben bei diesem Thema eben doch noch etwas zu sagen. Kurze Vertragslaufzeiten sind im schnelllebigen DSL Geschäft nun mal der Renner. Darüber sollte auch die Konkurrenz mal nachdenken.

Quelle: teltarif

Jetzt musst du sie doch heiraten

Ehevertrag

Die Zeit der kurzen Tächtelmächtel ist vorbei. Wer sich bis jetzt für Alice entschieden hat, durfte sich bei nicht gefallen schnell wieder aus dem Staub machen und musste kein Lehrgeld zahlen. Ab sofort sieht das anders aus. Wer sich voreilig vom Hamburger Anbieter Alice trennt, dem kommt die Scheidung unter Umständen teuer zu stehen. Die kurzen Vertragslaufzeiten bleiben zwar weiterhin bestehen und man kann jederzeit zum Monatsende den Vertrag kündigen. Dafür muss man aber jetzt den Einrichtungspreis von 59,90 Euro zahlen, falls man es noch nicht mindestens 2 Jahren mit Alice ausgehalten hat. Bei anderen Providern heißt es der goldene Handschlag. Bei Alice nennt man es ganz geschickt, die Neukunden-Treue-Aktion. Es ist also auch bei Alice ratsam, einen Blick in das Kleingedruckte zu werfen, bevor man sich kurz bindet.

Fußnote 3 für Alice Light, Fun und Complete:

Wenn Sie mindestens 24 Monate Alice-Kunde bleiben, entfällt der ansonsten anfallende Einrichtungspreis von 59,90 €. Neukunden-Treue-Aktion zzt. befristet bis 30.09.2008.

Flatrates die keine sind

Nun darf sich auch Arcor in die lange Reihe derer einreihen, die Flatrates anbieten und hinterher ihre Kunden bei übermäßiger Nutzung wieder kündigen. In der Faz steht eine nette Geschichte von einem Ehepaar, das auf die Werbeversprechen reingefallen ist. Vielleicht sollte man die Werbung mal ein bisschen anpassen.

Arcor noFlat

Der übliche Vorwurf, den Provider bei tatsächlicher Nutzung ihrer Flatrates vorbringen, ist die angeblich gewerbliche Nutzung durch den Kunden. Unser Ehepaar bei Arcor gehört offenbar zu den typisch polnischen Familien, die in Deutschland leben. Die Ehefrau hatte ca. 1,5 Stunden täglich ihre Familie in Polen angerufen. Für Arcor ist das bereits eine gewerbliche Nutzung. Außerdem Grund genug dem Kunden einen Brief zu schicken und ihn zum Tarifwechsel oder Reduzierung der Flatratenutzung aufzufordern. Zum Glück sieht das die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen etwas anders und wird jetzt Klage gegen Arcor erheben. Vielleicht werden die Anbieter dann endlich mal dazu verdonnert, die genauen Nutzungsbedingungen für ihre sogenannten Flatrates zu veröffentlichen.

Einen Monat gratis surfen bei Alice

Wieder einmal schenkt Alice seinen Neukunden ein ganz Grundgebühr. Die Aktion gilt für die Anschlüsse Alice Light, Alice Fun und Alice Complete. Wer sich bis 31.03.2008 entscheidet und online bestellt, der kann also bis zu 49 Euro sparen. Die Preistabelle bei Alice ist dabei ziemlich übersichtlich:

Alice Light: 14,90 Euro ohne DSL Flat oder 24,90 Euro mit DSL Flat
Alice Fun (Festnetzflat ist immer inkl.): 24,90 Euro ohne DSL Flat oder 29,90 Euro mit DSL Flat
Alice Complete: 49,90 Euro mit DSL Flat, Festnetzflat und 200 Freiminuten ins Handynetz

Alle Tarife habe eine Mindestvertragslaufzeit von 4 Wochen. Eine Vorteil für alle die nur mal probieren wollen.

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Mehr Infos:

Wer wissen will, welche Hardware er von Alice bekommt, kann sich in meiner Alice Hardwareübersicht umschauen. Das letzte Mal das Alice eine Grundgebühr verschenkt hat, warum übrigens im Oktober 2007.

CeBIT: 300 WLAN-Freistunden und Asus EeePC bei T-Mobile

Eee PC

Die einen haben das Netz, die Anderen besitzen die notwendige Hardware. Packt man beides zusammen gibt es ein nettes Bundleangebot. Nach dem großen Erfolg des iPhones, soll jetzt der Asus Eee PC den Verkauf weiter vorantreiben. Auf der CeBIT gab T-Mobile jetzt bekannt, dass man in Zukunft mit Asus kooperieren werde und den Eee PC zusammen mit einem T-Mobiletarif anbieten wird.

300 WLAN-Freistunden inklusive

Der Preis des Eee PC soll trotzdem bei 299 Euro liegen. Allerdings werden 300 Freistunden an den über 8000 T-Mobile Hotspots als Goodie draufgepackt. Geplant ist der Start für Ende März. Ob es hier einen ähnlichen Ansturm gibt, wie einst auf das iPhone, bleibt allerdings abzuwarten.

KabelBW bietet Testzugänge für Neukunden an

Es gibt nur wenige Anbieter, wie zum Beispiel Alice, die ihren Kunden eine sehr kurze Kündigungsfrist von einem Monat einräumen. Wer bei Arcor, Versatel oder Freenet einen Vertrag abschließt, der bindet sich für mindestens 24 Monate. Erst vor kurzem hatte sich deshalb die HanseNet GmbH bei der Bundesnetzagentur über die Telekom beschwert. Auch dort muss der Kunde bei den neuen Call & Surf Tarifen 2 Jahre warten, bevor er wieder den Anbieter wechseln kann.

„Wir beobachten eine steigende Zahl von Kunden, die einen Antrag bei uns abgeben, aber gar nicht wechseln können“

sagt der Chef der HanseNet GmbH, Harald Rösch.

Mit Testzugängen zum Erfolg

Über den Preis lassen sich heute nicht mehr so viele Kunden anlocken. Inzwischen ist der Standardpreis für einen Telefon- und Internetanschluss unter 30 Euro gesunken. Da müssen andere Argumente her. Während Arcor versucht mit der Einfachstrategie zu punkten, versucht KabelBW über die Vertragslaufzeit bessere Verkaufsargumente zu schaffen.

Die aktuellen KabelBW Tarife CleverKabel 4 , CleverKabel 10 und CleverKabel 25 haben zwar weiterhin eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten. Im ersten Monat räumt KabelBW seinen Kunden allerdings ein Sonderkündigungsrecht ein. Diese Klausel findet sich im Kleingedruckten, das man immer vorher unter die Lupe nehmen sollte.

Bei Bestellung eines CleverKabel 4, CleverKabel 10 oder CleverKabel 25 Paketes, erhalten Sie ein Sonderkündigungsrecht von einem Monat. Die Monatsfrist beginnt mit der Bereitstellung und endet nach Ablauf des ersten Vertragsmonats nach der Bereitstellung.

Auf diesem Weg sinkt zumindest die Hemmung des potenziellen Kunden. Schnupperangebot oder Testzugang hört sich schließlich immer gut an.