Wer sich schon immer gefragt hat, mit welchen Begründungen Leute von der (Spam)-Blacklist ausgetragen werden wollen, wird hier bei Heise fündig.
via Hostblogger
Wer sich schon immer gefragt hat, mit welchen Begründungen Leute von der (Spam)-Blacklist ausgetragen werden wollen, wird hier bei Heise fündig.
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Nicht jeder hat die üblichen Rufnummerngassen im Kopf und anders als die überall bekannte 0900 (ehemals 0190) Vorwahl ist 0137 eher unbekannt. Zwar wird 0137 ständig im Fernsehen für Televoting eingeblendet. Als teure Rufnummerngasse hat sich die Nummer aber offenbar noch nicht in das Gedächtnis der Deutschen eingebrannt. Kein Wunder also, dass es wieder mal Telefonpinger gibt, die diese Gasse missbrauchen, um Ahnungslose zum Rückruf zu bewegen und damit Kasse zu machen. So berichtet Teltarif heute, dass eine neue Welle von Anrufen über das Land geschwappt ist. Dabei werden automatisiert Anschlüsse angeklingelt. Auf dem Display erscheint lediglich die Rufnummer.
Ein Euro Lehrgeld
Wer die Nummer zurückruft bekommt nur eine lapidare Ansage:
“Vielen Dank für Ihren Rückruf, Ihr Anruf wurde registriert. Dieser Anruf kostet Sie aus dem deutschen Festnetz einen Euro.”
Nach der Ansage ist es zu spät. Das Geld ist weg. Wer sich revanchieren will kann sich bei der Bundesnetzagentur ein PDF runter laden und den Rufnummernmissbrauch anzeigen.
Unsere Bundesregierung hat erkannt, dass unerlaubte Telefonwerbung und kostenfreie Internetportale, die keine sind, ein großes Problem darstellen. Der neue Gesetzesentwurf, der nun verabschiedet wurde, ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, um das Problem in den Griff zu kriegen. Ob die Strafen aber auch Unternehmen davon abhalten kann, weiter Coldcalls durchzuführen, muss sich erst zeigen.
50.000 Euro Bußgeld für unerlaubte Anrufe
Auf den ersten Blick klingt 50.000 Euro für eine Privatperson nach viel Geld. Für ein Unternehmen das locker das 10 fache davon durch die Anrufe verdient, sind diese Strafe aber durchaus noch zu niedrig.
Das hat nicht zuletzt Tele2 gezeigt. Hier musste sogar weitaus mehr gezahlt werden. Insgesamt wurden 340.000 Euro Strafe durch ein Gericht verhängt.
Für den Verbraucher wird es sicherer aber auch nicht einfacher
Zukünftig sollen per Telefon abgeschlossen Verträge jederzeit widerrufbar sein, solange der Kunde keine zusätzlich schriftliche Bestätigung per Brief oder Mail abgegeben hat. Hier bin ich schon auf die nächsten Tricks gespannt. Gerade Bestätigungsmails, in denen man z. B. einen Aktivierungslink anklicken muss, haben ein großes Potenzial, um diese Regelung zu Ungunsten der Verbraucher auszuhebeln. Letztendlich muss aber jeder für sich selbst entscheiden, was er tut. Allzu komplizierte Regelungen werden schließlich echte potenzielle Kunden auch von seriösen Anbietern fernhalten.
Anonyme Anrufe sollen 10.000 Euro Bußgeld kosten
Eine wichtige Verbesserung ist das Bußgeld für Anrufe mit unterdrückter Rufnummer. Sollte sich diese Regelung durchsetzen, wird die Identifizierung der Coldcaller vielleicht etwas einfacher.
Quelle: golem.de
Die Frage, ob eine Provider alle Mails zustellen bzw. annehmen muss erhitzt immer wieder die Gemüter. Der Law Vodcast Blog hat dazu ein allgemein verständliches Video gedreht, das diese Frage hoffentlich ein für alle Mail Mal klärt.
Die Admins von NetCologne lassen sich von Spammern nicht auf der Nase rum tanzen. Und weil Spammer unbelehrbar sind hat NetCologne jetzt laut ComputerBase eine ganze IP-Range sperrt, hinter der sich ein Spammer verstecken soll. Um auf Nummer sicher zu gehen hat man einfach mal das ganze Klasse-C-Netz 87.230.75.0/24 gesperrt und nimmt von dort keine Mails mehr an.
Ärgerst du mich, ärger ich dich
Das Dumme ist jetzt, dass diese IP-Adressen zu Host Europe gehören. Und jetzt ratet mal, wer dort seine Server stehen hat. Genau, die Jungs von ComputerBase. Die sind jetzt natürlich ziemlich sauer über die Sperre, da sie damit eigentlich gar nichts zu tun haben. Der Spammer sitzt ja lediglich in der unmittelbaren Nachbarschaft. Die Computerbase ist lediglich die Leidtragende. Das wäre so als ob die Post eure Briefe nicht mehr befördern will, weil deine Nachbarn mal einen Briefkasten angezündet haben. Das die Stimmung hier ziemlich gereizt ist, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Erschwerend kommt hinzu, das Host Europe nach Angaben von Computer Base kein wirkliches Interesse hat, gegen den Spammer oder die Sperre vorzugehen. Damit sitzen die Jungs nun zwischen den Stühlen und dürfen sich anhören wie jeder dem anderen die Schuld zuweißt.
Ein Spiel ohne Regeln
Das Provider Spam abfangen, indem ihr Mailserver z. B. per RBL nicht mehr alles annimmt, ist ein alter Hut. Eifrige Admins sperren auch schon mal einen IP-Adressbereich, falls der Spam überhand nimmt. Schließlich gilt es die eigene Infrastruktur zu schützen. Wirkliche Regeln gibt es hier nicht und regelmäßig regt sich jemand deswegen auf, denn all die RBLs, Firewallregeln und sonstigen Maßnahmen sperren nun mal nicht nur die Spammer aus. Auch ganz normale User bekommen immer wieder grundlos die rote Karte gezeigt. In diesen Fällen geht das Verständnis für den Kampf gegen Spam meist gegen Null. Es ist jedenfalls noch nicht lange her, da hat sich T-Online leicht unbeliebt gemacht mit der Idee Mails sehr früh abzulehnen und gar nicht mehr in den Spam Ordner der User zu legen.
Mal sehen wie dieses Kapitel im Krieg gegen UCE ausgeht.
Mit der Leichtgläubigkeit anderer Menschen kann man schnelles Geld verdienen. Das haben sich auch die Betreiber der Mehrwertnummer 09003101655 gedacht. Per Computer wurden ganze Rufnummernblöcke abtelefoniert. Wer den Hörer abgenommen hat, bekam eine Bandansage die stolz verkündete, dass man bei einem Gewinnspiel gewonnen hat. Um den Gewinn zu bekommen sollte man nur die Nummer 09003101655 anrufen.
Wer 09003101655 anruft, der zahlt
Die Mehrheit der so angerufenen wird sich sicher ihren Teil gedacht haben. Eine nicht ganz unerhebliche Minderheit hat aber leider die vermeintliche Gewinnspielhotline angerufen und durfte sich minutenlange Bandansagen anhören. Am Ende gab es aber nur eine saftige Telefonrechnung und keinen Gewinn.
09003101655 endlich abgeschaltet
Laut einem Bericht auf Golem hat die Bundesnetzagentur inzwischen reagiert und die Nummer stillgelegt. Desweiteren wurde der Firma untersagt weitere Rechnung auszustellen oder Forderungen per Inkasso durchzusetzen. Bei Zuwiderhandlung drohen der Firma Strafen.
Der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth sagt gegenüber Golem:
“Missbrauch von Rufnummern und Tricks dürfen nicht Basis für Geschäftsmodelle sein”
Das dies trotzdem nicht der letzte Fall von Rufnummern Missbrauch war, ist wohl jedem klar. Wer weiterhin von solchen Outbounddialern angerufen wird, kann sich an die Bundesnetzagentur unter der Rufnummer (0291)9955-206 oder per E-Mail an rufnummernmissbrauch@bnetza.de wenden.
Derzeit häufen sich wieder die Meldungen von Massenspam. Wie heise.de berichtete, werden gefälschte T-Onlinemails verschickt. Die E-Mails sollen den unbedarften Nutzer auf http://www.t-mobile.de/mein-t-mobile/0,9703,14244-_,00.html locken. Dort kommt man allerdings niemals an. Stattdessen landet man auf einer bei Geocities registrierten Seite und bekommt ein Trojanisches Pferd gratis.
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Ich dachte immer ich habe schon alles gesehen und mich kann nichts mehr schocken. Denkste! Über die Strafanzeige der Polizei die gleich 4x per Mail reinkam habe ich noch gelacht. Darüber das einmal pro Woche jemand meinen Ebayaccount hackt und ich ein neues Passwort eingeben soll, habe ich nur geschmunzelt. weiterlesen