Kategorienarchiv: Produkttest

Lycos vServer - Nein Danke

Auf der Suche nach neuem Spielzeug, habe ich mich mal nach Server Housing, Root Servern und vServerangeboten umgesehen. Das teuerste, aber auch umfangreichste Angebot, das mir untergekommen ist, kommt von Clusters. Ein unmanaged Server für 30,94 Euro. Dafür gibt es aber auch 100% Verfügbarkeit. Das ganze Gegenteil davon ist der Lycos vServer M für 5,95 Euro im Monat. Mir war von vornherein klar, dass Angebote die unter 10 Euro monatlich kosten, nicht wirklich überzeugende Leistung bieten können. Da Lycos aber eine kostenfreie Testphase von einer Woche anbietet, habe ich trotzdem zugeschlagen. Hätte ich doch bloss auf die Stimme gehört, die mir davon abgeraten hat. Aber die Neugier hat nun mal über den Verstand gesiegt.

Die Bestellbestätigung sah noch normal aus

Kurz nach der Bestellung des Angebots, truddelte auch schon die Bestätigungsmail ein. Dort hieß es noch:

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unseren Support, der
Ihnen gerne weiterhilft: webhosting-support-de@lycos-europe.com.

Kaum bestellt, schon gibt es keinen Support mehr

Einen Tag später hatte ich die nächste Mail im Postfach. Der Server wäre jetzt bereit und ich könne mich sofort mit meinen Zugangsdaten einloggen. Die ersten Freude, das alles so schnell geklappt hat, war schnell vorüber. Der Login per SSH auf den vServer war nicht möglich. Also erstmal ins Kundenmenü und nachschauen woran es liegt. Die 2. Bestätigungsmail ließ schon mal wenig Hoffnung aufkommen, dass im Zweifelsfall jemand bei Lycos helfen würde.

Hinweis: Unser Supportteam kann Sie hinsichtlich Fragen zu diesem
Angebot nicht unterstützen.

Aha, ich soll also gar nicht erst auf die Idee kommen, bei Lycos irgendetwas nachzufragen.

Sollten Sie Fragen haben oder auf Probleme stoßen, posten Sie bitte eine
Nachricht in das Diskussionsforum http://forum.lycos-vds.com/

Hier ist Lycos wirklich originell. Getreu dem Motto Kunden helfen Kunden, wird auf Forum angeboten, in dem sich hilflose User gegenseiten trösten sollen.

Drück den Button

Nach kurzer Suche und mit etwas Hilfe, habe ich dann im Adminpanel den Startbutton für den Server gefunden. Zumindest gehe ich davon aus, das es sich dabei um den Startbutton handelt.
Lycos vServer Adminpanel
Allerdings ließ sich die Kiste beim besten Willen nicht dazu bewegen, zu starten. Ich habe es mehrere Tage lang versucht. Leider ohne Erfolgt. Es passiert einfach gar nichts. Da ich dem Support nicht zumuten wollte, meine schlechte Laune zu ertragen, habe ich wohl das einzig Richtige getan und gekündigt. Wer also noch vorhat den vServer bei Lycos zu testen, spart euch die Zeit und genießt lieber das gute Wetter.

Gratis telefonieren

Heute hat Peter Geburtstag und lässt es mal so richtig krachen. Während man sonst nur 30 Minuten in alle mögliche Netze für lau telefonieren kann, gibt es heute zum Geburtstag des Telefondienstes auch noch 15 Minuten in die deutschen Handynetze dazu. Erforderlich ist dazu lediglich eine kostenlose Registrierung. Danach kann es losgehen. Nach den 15 Minuten kann sofort das nächste Gespräch aufgebaut werden.

Kein Download, keine Software, nur telefonieren
Um Peterzahlt.de zu nutzen, muss man auf der Homepage lediglich die eigene und die Zielrufnummer angeben. Peter ruft beide Anschlüsse an und verbindet beide dann. Finanziert wird das Ganze durch Werbeeinblendungen, die auf dem PC während des Gesprächs laufen. Ein PC ist also Vorraussetzung. Allerdings wird nicht über den PC telefoniert, sondern, wie sonst auch, über das Festnetz. Wer es noch nicht probiert hat, sollte das unbedingt mal testen. Gerade für Auslandsgespräche ist peterzahlt.de ideal.

Hotlinekosten im Überblick

Wer sich nach einem neuen Anbieter für Telefon und Internet umsieht, der sollte nicht nur auf die schönen Werbebanner und großen Downloadraten der DSL-Zugänge schauen. Im Zweifelsfall benötigt man doch schon mal Hilfe bei der Einrichtung des DSL-Zugangs oder das Telefon fällt plötzlich aus. Wer dann die teurer 0900-Nummer anrufen muss, stellt schnell fest, dass aus dem vermeintlichen Schnäppchen eine böse Kostenfalle geworden ist. Für alle die nicht lange suchen wollen, hier die Gesamtübersicht

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IPTV schneidet bei Stiftung Warentest schlecht ab

Auch Stiftung Warentest schaut in die Röhre. Diesmal waren die IPTV Angebote dran. Viel Gutes gab es aber nicht zu berichten. Bemängelt wurden vor allem die langen Umschaltzeiten und teilweise schlechte Bildqualität. Wer bis zu 6 Sekunden warten muss, bis der nächste Sender erscheint, der verliert jegliche Lust am zappen. Falls dann noch statt der gewünschten Sendung, nur bunte Punkte über den Bildschirm flimmern, gewöhnt man sich das neue Fernsehen schnell wieder ab.

Schon die Bestellung ist schwierig
Man sollte ja meinen, dass jemand der etwas verkaufen will, auch bemüht ist, es richtig zu tun. Bei Internetanbietern ist dies aber oft Fehlanzeige. Wie bereits beim letzten Test der Stiftung bemängelt, gingen auch diesmal wieder Bestellungen verloren. Bei Problemen war die Hotline nur schwer erreichbar und die Schaltung dauerte einfach zu lange. Ob sich das jemals ändern wird, bleibt abzuwarten. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Providerhilfen im Vergleich

Wie gut oder schlecht ein Provider ist lässt sich an den Anleitungen messen, die er seinen Usern zur Verfügung stellt. Ich habe mir die großen Anbieter vorgenommen und die Anleitung zum verkabeln der Hardware auf Verständlichkeit, Übersichtlichkeit, Vollständigkeit und Auffindbarkeit untersucht.

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Die Qualität des DNS

Wie schnell eine Webseite aufgebaut werden kann hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einer davon ist die Antwortzeit des zuständigen DNS Servers. Jeder große Internetanbieter betreibt daher für seine Kunden eine Vielzahl an DNS Servern.

Bei der Einwahl über PPPoE wird neben der öffentlichen IP des Anschlusses auch mindestens eine IP Adresse eines DNS Servers übermittelt. Sofern man selbst keine IP eines DNS Server in der eigenen Netzwerkverbindung gespeichert, oder unter Linux in der resolv.conf eingetragen hat, wird bei jeder Verbindung zu einer bestimmten Domain die IP Adresse über den DNS Server das Providers erfragt. Das funktioniert solange, wie der Anbieter entsprechend leistungsfähige DNS Server betreibt.

Die Antwort auf die Frage. “Wie lautet die IP zur Domain www.provider-stoerung.de?” sollte nicht länger als 100 Millisekunden dauern. Falls doch macht sich das beim Aufbau der Webseite mitunter bemerkbar. Wer also beim surfen immer wieder darauf wartet das endlich was auf dem Bildschirm passiert, sollte nicht gleich zur nächsten Speedtestseite gehen, sondern lieber erstmal schauen ob es vielleicht Probleme mit dem DNS Server gibt. weiterlesen »