Kategorienarchiv: Mail

Mailserverumstellung bei Alice

Alice hat einen Großteil der Kunden auf einen neuen Web- und Mailserver umgestellt. Wer jetzt keine Mails mehr abrufen kann, ist vielleicht nicht umgestellt worden und sollte statt wie bisher über webmail.hansenet.de auf email.hansenet.de wechseln. Das gilt auch für die Einstellungen im Mailclient.

Schneckenpost - realsnailmail

Die Briten müssen es mal wieder übertreiben und nehmen die Schneckenpost wörtlich. Dazu wurden auf die kleinen schleimigen Hausbesetzer RFID Chips aufgeklebt, die kleine Nachrichten enthalten, welche sie jetzt durch ihr Terrarium schleppen. Dabei sind die Schnecken unterschiedlich fleißig. Während die Schnecke Cecil bereits 10 Nachrichten transportiert hat, hat sich Kollege Muriel bis jetzt noch nicht für diesen Unsinn einspannen lassen.

Schneckenpost

Schneckencam

Vom 11. bis zum 15. August wird die Snailcam eingeschaltet. Dann kann man die kleinen Schleimer beim kriechen durchs Terrarium auch noch live beobachten. Wer zusehen will, wie eine Nachricht zugestellt wird, muss allerdings viel Zeit mitbringen. Eine Schnecke braucht ca. 2 Tage pro Nachricht. Das erinnert fast an die Geschwindigkeit mit der die Mailserver einiger Provider arbeiten. :P

Muss dein Provider deine Mails auch zustellen?

Mail delete

Die Frage, ob eine Provider alle Mails zustellen bzw. annehmen muss erhitzt immer wieder die Gemüter. Der Law Vodcast Blog hat dazu ein allgemein verständliches Video gedreht, das diese Frage hoffentlich ein für alle Mail Mal klärt.

Späm, Sperren und echt kölsche Jungs

Spam

Die Admins von NetCologne lassen sich von Spammern nicht auf der Nase rum tanzen. Und weil Spammer unbelehrbar sind hat NetCologne jetzt laut ComputerBase eine ganze IP-Range sperrt, hinter der sich ein Spammer verstecken soll. Um auf Nummer sicher zu gehen hat man einfach mal das ganze Klasse-C-Netz 87.230.75.0/24 gesperrt und nimmt von dort keine Mails mehr an.

Ärgerst du mich, ärger ich dich

Das Dumme ist jetzt, dass diese IP-Adressen zu Host Europe gehören. Und jetzt ratet mal, wer dort seine Server stehen hat. Genau, die Jungs von ComputerBase. Die sind jetzt natürlich ziemlich sauer über die Sperre, da sie damit eigentlich gar nichts zu tun haben. Der Spammer sitzt ja lediglich in der unmittelbaren Nachbarschaft. Die Computerbase ist lediglich die Leidtragende. Das wäre so als ob die Post eure Briefe nicht mehr befördern will, weil deine Nachbarn mal einen Briefkasten angezündet haben. Das die Stimmung hier ziemlich gereizt ist, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Erschwerend kommt hinzu, das Host Europe nach Angaben von Computer Base kein wirkliches Interesse hat, gegen den Spammer oder die Sperre vorzugehen. Damit sitzen die Jungs nun zwischen den Stühlen und dürfen sich anhören wie jeder dem anderen die Schuld zuweißt.

Ein Spiel ohne Regeln

Das Provider Spam abfangen, indem ihr Mailserver z. B. per RBL nicht mehr alles annimmt, ist ein alter Hut. Eifrige Admins sperren auch schon mal einen IP-Adressbereich, falls der Spam überhand nimmt. Schließlich gilt es die eigene Infrastruktur zu schützen. Wirkliche Regeln gibt es hier nicht und regelmäßig regt sich jemand deswegen auf, denn all die RBLs, Firewallregeln und sonstigen Maßnahmen sperren nun mal nicht nur die Spammer aus. Auch ganz normale User bekommen immer wieder grundlos die rote Karte gezeigt. In diesen Fällen geht das Verständnis für den Kampf gegen Spam meist gegen Null. Es ist jedenfalls noch nicht lange her, da hat sich T-Online leicht unbeliebt gemacht mit der Idee Mails sehr früh abzulehnen und gar nicht mehr in den Spam Ordner der User zu legen.

Mal sehen wie dieses Kapitel im Krieg gegen UCE ausgeht.

T-Online will keinen Spam mehr durchleiten

Spam

Wer Spam filtern will, wird nicht immer von allen Seiten gelobt. Sicher sind die unzähligen Viagramails lästig und so manch einer kann nicht mehr über die x-te Penisverlängerungsaufforderung lachen. Trotzdem gibt es ein Problem beim filtern von Spam, das man nicht so einfach vernachlässigen kann. Ist der Filter zu restriktiv eingestellt, kommt es zu einer zu hohen Anzahl an false positives. Also E-Mails die kein Spam sind, aber als solcher erkannt werden.

RFC konforme Ablehnung

Beim Sprachrohr kann man schon die ersten Opfer des T-Online Spamfilters sehen. Wenigsten ist T-Online so freundlich und schickt dem vermeintlichen Spamversender eine entsprechende Info. Aber mal ehrlich, welcher normale Mailuser versteht diesen Text:

<*deleted*@t-online.de>: host mx03.t-online.de[194.25.134.73] said: 550
5.7.0 Message considered as spam or virus, rejected (in reply to end of
DATA command)

–A45C013A4E6D.1206832310/liszt.debian.org
Content-Description: Delivery report
Content-Type: message/delivery-status

Reporting-MTA: dns; liszt.debian.org
X-Postfix-Queue-ID: A45C013A4E6D
X-Postfix-Sender: rfc822; bounce-debian-user-german@lists.debian.org
Arrival-Date: Sat, 29 Mar 2008 23:06:17 +0000 (UTC)

Final-Recipient: rfc822; *deleted*@t-online.de
Action: failed
Status: 5.7.0
Remote-MTA: dns; mx03.t-online.de
Diagnostic-Code: smtp; 550 5.7.0 Message considered as spam or virus, rejected

Was für den durchschnittlich begabten Admin leicht zu lesen ist, wird bei den Usern sicher nicht so gut ankommen. Um so besser liest sich da das Statement von T-Online:

Die Deutsche Telekom ist nicht irgendein Feld-, Wald- und Wiesen-Provider, der experimentelle Systeme einsetzt. Wir haben den Detektionsmechanismus vorher über mehrere Jahre hinweg untersucht, getestet, ausgewertet und verbessert.

Naja, da werden die Jungs, die sich um die T-Onlinekontaktadresse (fpr@rx.t-online.de) für abgelehnte Spammails kümmern müssen, sicher nicht arbeitslos werden.

Alice Mailsystem gestört

Wer gestern oder heute seinen Alice Mailaccount abrufen wollte, der musste unter Umständen mit einer Fehlermeldung vorlieb nehmen. Ein entsprechender Bericht dazu wurde auch in der neuen Alice Community gepostet.

Betroffen ist aber nur das alte Mailsystem für die alice-dsl.de und hanse.net Accounts. Wer bereits eine neue Mailadresse von Alice mit der Endung alice-dsl.net besitzt hat Glück gehabt. Sonst sieht das Loginfenster unter Umständen so aus.
Webmail Hansenet Alice Login Fehler 2

Nur 48% der Arbeitnehmer haben eine Mailadresse

Heute morgen flatterte etwas in meinen Newsreader, dass ich schon lange vermutet hatte. Laut einem Golem Artikel verfügen nur 48% der Arbeitnehmer in Deutschland über einen beruflichen Mailaccount. Zumindest fand das eine Forsa Umfrage heraus, die vom Bitkom Verband beauftragt wurde.

Selbstständige liegen vorn, Arbeiter hinten
Den Löwenanteil halten immerhin die Selbständigen mit 76%. Eigentlich kaum zu glauben, dass es tatsächlich Selbständige ohne eigene Mailadresse gibt. Selbst für einen Heizungsinstallateur sollte der eigene Internetauftritt und die obligatorische Mailadresse selbstverständlich sein. Schließlich sind die Kosten dafür so niedrig wie kaum ein anderes Werbemittel. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, das es unter den Selbständigen leider einzelne Gruppen gibt, die schlicht das Informationszeitalter verschlafen.

Unter den Arbeitern ist die Verbreitung von digitalen Nachrichten absolut unüblich. Gerade mal 9% haben eine berufliche Mailadresse. Okay, welcher Maurer läuft mit Laptop oder Organizer über die Baustelle. Wohl eher die wenigsten. In dieser Gruppe ist die geringe Verbreitung aber zumindest noch am verständlichsten.

IMAP auch für deutsche Googlemail-Konten

Laut Google und einem Bericht auf Golem.de können jetzt alle User auch per IMAP auf ihr Mailkonto zugreifen. Leider gibt es immer noch ein kleine Einschränkung. So ist die Umstellung nur unter der englischen Oberfläche möglich. Bevor man unter den Einstellungen die IMAP Option sehen kann, muss zunächst die Sprache auf English(US) geändert werden.

Googlemail IMAP

Dazu bietet Google aber eine ausführliche Anleitung, wie das IMAP Konto mit den verschiedenen Mailclients eingerichtet wird. Wer auf sein Googlekonto von verschiedenen PCs aus zugreifen muss, der kann sich endlich freuen. Durch IMAP bleiben die Mails auf dem Server und können von überall abgefragt werden. Die Weboberfläche von Googlemail ist zwar recht komfortabel, aber nicht jedermanns Sache.

einstweilige Verfügung gegen Spam-Abwehr

Spam

Die Urteile deutsche Gerichte zum Thema Internet und Netzwerke lassen uns regelmäßig erschaudern. Diesmal hat das Landgericht Lüneburg mit einem fragwürdigen spektakulären Urteil (Az. 7 O 80/07) für Nachschub gesorgt.

Geklagt hatte ein Affiliate- und Onlinebezahlsystemebetreiber aus Österreich gegen einen kleinen deutschen Provider, der unter anderem auch einen Mailserver betreibt.

Mit SPAM fing alles an
Der Kläger hatte ursprünglich Mails mit gefälschten Rechnungen an Kunden des Providers geschickt. Dieser drohte mit Sperrung per Blacklist, falls der Spam nicht aufhört. Als trotzdem weitere Spams versendet wurden, sperrte der Provider den Spammer kurzerhand per DNS-Blacklist

Nach der Sperrung kam die Abmahnung
Die Sperrung lies sich der Österreicher allerdings nicht gefallen und drohte seinerseits mit einer Abmahnung. Da der Provider dieser nicht nachkam, beantragte der Spammer eine einstweilige Verfügung und lies sich diese vom Landgericht Lüneburg bestätigen.

Die Urteilsbegründung
In der Begründung dieses juristischen Spektakels steht laut heise.de, dass der Provider als Mitbewerber den Affiliatebetreiber durch die Sperrung der IP Adresse vorsätzlich und gezielt behindert hat.
Zitat: Dadurch würde der Mitbewerber in unerlaubter Weise “an seiner Entfaltung gehindert” mit dem subjektiven Ziel, ihn “zu beeinträchtigen oder zu verdrängen”.
Laut dem Urteil ist lediglich das Markieren von SPAM zulässig, damit dieser in ein Spam-Postfach beim Empfänger sortiert wird. Der Empfänger und der Provider haben dann im Einzelfall die Möglichkeit, per Unterlassungserklärung den jeweiligen Spamversender aufzufordern den Mailversand einzustellen.

Ring frei zur 2. Runde
Nach diesem Urteil kann eigentlich jeder Spammer, der eine Wettbewerbsbehinderung nachweisen kann, gegen Provider vorgehen, deren Mailserver keinen Spam annehmen. Sollte dieses Beispiel Schule machen, dann stehen uns und unseren Mailpostfächern harte Zeiten bevor. Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber mir ist bei dem Gedanken irgendwie nicht wohl.

Quelle: heise.de

Sicherheitsprobleme bei Versatel

Störung

Sicherheitslecks bei Providern sind ja nichts Neues. Letzte Woche war Versatel mit einer Glanzleistung dran. Wie auf heise security zu lesen war, konnte ein User aufgrund einer falsch konfigurierten Firewall, die Festplatten der Mailplattform über nfs mounten. Damit
konnte er anschließend sämtliche auf der Plattform abgelegten Mails lesen.

Aufgefallen war ihm das Problem beim Durchsuchen des lokalen Netzwerks mit LISa. Ein nettes Tool für Linux, das ähnlich wie die Netzwerkumgebung unter Windows arbeitet.

Natürlich hat Versatel sofort reagiert und die Lücke geschlossen. Außerdem will man jetzt alle Systeme von einer externen Firma auf Sicherheitslücken testen lassen.

10 GByte E-Mailaccount kostenlos mit E-Mail & More

Nach langem Warten können nun auch Bestandskunden von Alice ihren alten 10 MByte großen E-Mailaccount in bis zu 5 Accounts mit je 10 GByte umtauschen. Und es gibt noch mehr Features. So bekommt zum Beispiel jeder noch 300 MByte Webspace dazu und man kann E-Mails mit bis zu 2 Gigabyte Anhang verschicken.

Natürlich hat alles auch seine Schattenseiten. So muss man sich leider von seiner alten E-Mailadresse trennen. Die Accounts, die bisher unter der Domain alice-dsl.de oder vielleicht sogar noch unter hanse.net liefen werden bald aussterben und gegen die neuen alice-dsl.net Adressen ersetzt. Außerdem kann man mit Alice Deluxe nur wechseln, falls man die E-Maildomain noch nicht bestellt hat.

Aber alles halb so wild. Hier nochmal die Übersicht über alle Features:

  • 5 Accounts statt nur einem
  • 300 MByte Webspace unter www.alice-dsl.net/aliasname
  • je E-Mailaccount 10 GByte Postfachgröße
  • 2 Gigabyte Mailanhang möglich
  • IMAP und POP3 Abruf
  • neue Weboberfläche (Outlook Web Access)
  • Spamfilter
  • Das Gute daran ist, dass der alte Mailaccount vorerst nicht gelöscht wird, sondern alle Mails auf den neuen Account weitergeleitet werden. In der Zwischenzeit kann man alle Kontakte über die neue E-Mailadresse informieren. Das sollte man aber auf jeden Fall tun, denn irgendwann wird die alte Adresse von Alice gelöscht.

    Da aber nicht alles immer glatt geht, hier noch ein paar Bugs:
    Die Anleitung für den FTP Upload ist falsch. Laut Anleitung ist der Benutzername für ftp.alice-dsl.net, die vollständige E-Mailadresse. Versucht man damit den Login, wird man mit Fehler “530 Login incorrect” abgewiesen. Dafür klappt es aber ohne die Domainendung.

    Falsch: mustermann@alice-dsl.net
    Richtig: mustermann

    Zum Ändern der Passwörter, darf man nicht unter “Mein Anschluss” den Button verwenden, sondern man muss stattdessen in der grauen Box (linke Seite) auf Einstellungen klicken. Damit lassen sich ohne Probleme die Passwörter für Master- und Subaccounts setzen.

    Wer noch keinen Alice Anschluss hat und jetzt bestellt, bekommt die Features übrigens von Anfang an.

    Alice Mailserver sporadisch nicht erreichbar

    Störung

    Wer bei Alice noch nicht auf die neuen Mailservices mit 10 GByte Postfächern umgestellt wurde und in den letzten Tagen versucht hat seine E-Mails abzurufen, der musste etwas Geduld haben. Immer wieder kommt es zu Timeouts beim Verbindungsaufbau. Auch das Webinterface ist sporadisch nicht erreichbar.

    Hansenet Mailserverstatistik
    Die Statistik für webmail.hansenet.de zeigt gelegentlich sehr hohe Antwortzeiten. Ob das Problem aufgrund des aktuell sehr hohen Spamaufkommens entsteht ist leider nicht bekannt. Sicher ist, dass seit einigen Tagen extrem viele Spammails mit einem PDF im Anhang die Postfächer verstopfen. Darunter leiden nicht nur die User, sondern auch die Mailserver, die bei hoher Last nur noch ab und zu erreichbar sind.