Kategorienarchiv: kostenlos

Wie funktioniert eigentlich das Internet

Auf meinen Streifzügen durch das Netz bin ich gestern Abend beim Chaosradio Express und dem Podcast 144 hängengeblieben. Allen, die schon immer das Netz und seine Struktur besser verstehen wollten, möchte ich diesen Podcast besonders an Herz legen.

Wie funktioniert das Internet

Elisa Jasinska vom AMS-IX (Amsterdam Internet Exchange) und Christian Kaufmann von
Akamai erzählen bei Tim Pritlove wie das Internet eigentlich funktioniert. Wie BGP in groben Zügen funktioniert, welche Rolle RIPE dabei spielt, warum Pakistan Youtube aus dem Netz geschossen hat und vieles mehr. Einfach nur spannend.

Nachschub an Gratis O2 Surfsticks

Alice legt offenbar nochmal nach und verspricht in den nächsten Tagen für Nachschub an kostenfreien Surfsticks zu sorgen.
Es werden zwar sehr wahrscheinlich immer noch nicht alle einen bekommen, aber zumindest besteht die reele Chance. Dazu muss man allerdings wieder zum nächsten O2 Shop laufen.

Für alle die leer ausgegangen sind gibt es noch eine spezielle Alice Aktion. Ihr könnt euch im O2 Shop oder online registrieren und bekommt dann sozusagen ein Trostgeschenk. Na immerhin etwas.

Dropbox erhöht den kostenfreien Speicher auf 10 GB

dropbox

Von meinem Lieblingsbackupspeicherdateiensynchronisiererdienst Dropbox habe ich ja schon ausführlich berichtet. Inzwischen gibt es erfreuliche Neuigkeiten. Durch Einladungen konnte man bis jetzt die kostenfreien 2 GB Speicher auf 5 GB ausstocken. Dabei bekommt derjenige, der die Einladung verteilt und der Eingeladenene jeweils 250 MB zusätzlich. Es lohnt sich also den Dropbox Account über einen Invitelink anzulegen, weil man auf dem Weg schon mal 250 MB mehr hat.

Jetzt gibt es noch mehr

Aber auch 5 GB sind schnell voll. Wie ich gerade bei meinem Namensvetter gelesen habe, wurde das Limit für die Einladungen jetzt auf stolze 10 GB (2 GB + 8 GB durch Einladungen) angehoben. Damit sollten die meisten erstmal eine Weile hinkommen. Wer dann immer noch mehr haben will, kann sich für 99 Dollar pro Jahr die 50 GB holen.

Alice beschenkt zu wenige Kunden mit dem O2 Prepaid Stick

Wie letztens berichtet hat Alice alle Kunden angeschrieben und über den Zusammenschluss mit O2 informiert. Dazu gab es einen Gutschein für einen O2 Prepaid Surf Stick und eine 5 Tage Surf Flatrate. Eigentlich ein netter Zug von Alice und O2. Doch die Sache war offenbar nicht ganz so gut durchdacht.

47.000 Sticks für über 2 Millionen Kunden

Auf dem beigelegten Gutschein steht extra drauf: „Nur solange der Vorrat reicht“. Das Problem ist nur, dass der Vorrat ziemlich mickrig war, bemessen an der Anzahl der möglichen Kunden. Enrico hat im O2 Shop nachgefragt und dort als Auskunft erhalten, dass nur 47.000 Sticks verschenkt werden. Es kursieren aber auch andere Zahlen. Es scheint aber definitiv zu wenig gewesen zu sein, um die interressierte Kundschaft glücklich zu machen. Gehen wir mal davon aus, dass nur ein Viertel der Alice Kunden einen Stick haben will und dafür bereit ist in den O2 Shop zu laufen. Dann bekommt nur ca. jeder 10. einen Stick und 9 Andere gehen leer aus. Das heißt, dass Alice und O2 mit diesem „Geschenk“ wahrscheinlich 450.000 Kunden vor den Kopf gestoßen haben.

Sicherlich war die Aktion so nicht geplant. Aber den großen Kundenansturm hätte man wirklich vorher sehen können. Billig war das Geschenk aber auf keinen Fall. Die ca. 50.000 Stick, die sonst 39,99 Euro kosten bedeuten alleine schon einen Umsatz von 1.999.500 Euro. Was sicherlich der Grund ist, warum man die Zahl der Geschenke derart begrenzt hat.

Update

Laut Teltarif sollen die O2 Shops in den nächsten Tagen nochmal eine Ladung Sticks bekommen. Wer also bis jetzt leer ausgegangen ist, sollte es einfach nochmal versuchen.

Alice verschenkt den O2 Prepaid Stick

o2-surfstick

Nachdem der Verkauf von Alice an Telefonica nun abgeschlossen ist, startet jetzt die erste große Werbeaktion. Alle Alicekunden (die nicht explizit die Kontaktaufnahme zu Werbezwecken untersagt haben) erhalten einen Willkommensbrief mit Infos über den Zusammenschluss von O2 und Alice. Alles kleines Goodie gibts es einen Gutschein für den O2 Prepaid Surfstick und eine 5 Tage O2 Internat Dayflat kostenlos. Der Stick kostet bei O2 bis Ende März normalerweise 39,99 Euro. Die 5 Tage Flat gibt es sonst für 3,50 Euro. Ihr könnt also 43,49 Euro einsacken. Vertragsbindungen oder ähnliches entstehen durch das Geschenk nicht. Einen Haken an der ganzen Geschichte habe ich nicht gefunden.

So lange der Vorrat reicht.

Wer den Gutschein bekommen hat sollte schnell in den nächsten O2 Shop laufen und den Stick holen. Der Vorrat ist begrenzt und obwohl alle Alice Kunden das Schreiben bekommen werden, sind nicht für alle auch Sticks da. Wer zu spät kommt, den bestraft halt das Leben.

Update: Es soll nochmal Nachschub geben oder ein Trotzpflaster.

Kostenfreie Hotspot Nutzung über Skype

Skype bietet mit Skype Access die Möglichkeit über das Skype Guthaben öffentliche WLAN Hotspots zu benutzen. Notwendig dazu ist die Skype Version 4.2, die wohl gerade erst aus der Beta raus ist. Normalerweise kostet der Spaß 16 Cent/Min. Um ein bisschen Werbung zu machen gibt es aber vom 20.03. bis 22.03. eine kostenlose Testphase. Alles weitere findet ihr im Skype Blog.

Eigener Proxy 4 free gefällig?

Wer einen eigenen Proxy haben will, kommt eigentlich um eigenen Webspace und eine eigene Domain nur schwer herum. Dank der GoogleApp Engine und einen Phyton Script geht das aber doch. Und zwar umsonst.

myproxy1

Das vollständige bebilderte Tutorial, inklusive Videoanleitung gibt es bei labnol. Ich habe das Tuturial ausprobiert und kann sagen, dass die versprochen 5 Minuten wirklich ausreichen um einen eigenen Proxy aufzusetzen. Das Ergebnis könnt ihr hier bestaunen. Netterweise funktionieren auch Flashvideos über den Proxy. Allerdings scheint sich das Proxytutorial schon so sehr verbreitet zu haben, das Youtube ständig Captchas einblendet, weil der Traffic aus Richtigung Google App Engine stark angestiegen ist.

kostenlose Telefonkonferenz

Wer mit mehr als einer anderen Person am Telefon sprechen will, braucht eine Telefonkonferenz. Einige Provider bieten zwar die Dreierkonferzen als Standardfeature mit an. Aber wer kennt schon die ganzen Tastencodes die dafür nötig sind auswendig? Beim morgendlichen durchscrollen meiner Newsfeeds bin ich zufällig auf Meebls gestossen. Eine kostenlose Telefonkonfernz, zu der man beliebig viele Teilnehmer einladen kann. Die Konferzenzschaltung wird über eine normale Berliner Ortsrufnummer abgewickelt. Wer also eine Festnetzflat hat kann der Konferenz auch kostenlos beiwohnen, ansonsten fallen tatsächlich nur die normalen Festnetzgebühren an.

meebl

Neugierig, wie ich nun mal bin, musste ich natürlich sofort einen Testraum eröffnen. Es wird keine Registrierung vorrausgesetzt und es gibt an keine Stelle Werbung oder ähnliches. Zur Sprachqualität kann ich leider nicht viel sagen, weil es ziemlich schwierig ist mit zwei Telefone am Ohr mit sich selbst zu reden. 🙂 Da alles über das Festnetz bzw. Mobilnetz abgewickelt werden kann, sehe ich da allerdings kein Problem. Alles in allem eine witzige Sache, die Dank Festnetzflat keine zusätzlichen Kosten verursacht.

Die Alternative zu Webdav – Dropbox Teil 2

Im Teil 1 hatte ich ja bereits das kleine Sync Wunder Dropbox vorgestellt. Hier nun der Teil 2 zum Thema Dropbox.

Verschlüsseln ist alles – Truecrypt für Einsteiger

Standardmäßig werden alle Daten die durch Dropbox online gespeichert werden mit AES-256 verschlüsselt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich noch Truecrypt einsetzen. Dabei erstellt man einfach einen Truecrypt Container und legt ihn in den Dropbox Ordner. Je nach Bedarf nimmt man hier z.B. 100 – 500 MB. Das sollte für jede Menge geheimer PDFs und Exceltabellen reichen. Der erste Upload durch Dropbox wird jetzt sicherlich etwas Zeit in Anspuch nehmen. Ist der Truecrypt Container aber erstmal hochgeladen, kann man ihn jederzeit als Laufwerk mounten und Dateien darin ablegen. Nachdem man den Container dann wieder unmountet erkennt Dropbox welche Stellen des Containers sich verändert haben und lädt jeweils nur die Bruchstücke hoch. Das spart Zeit und Traffic. Übrigens macht Dropbox diesen Dateivergleich mit allen Dateien. Ändert man also an einer 100 MB großen Datei ein paar Bytes wird Dropbox nur die Änderung übertragen und nicht jedesmal die gesamte Datei.

Dropbox und XAMPP

Weitere schöne Tricks rund um Dropbox findet ihr im Dropbox Wiki. Unter anderen eignet sich Dropbox hervorangend für Webworker, die mit XAMPP arbeiten. Man kann unter Windows einfach den htdocs Ordner in die Dropbox kopieren und in der httpd.conf den Documentroot und das htdocs Directory anpassen. (Achtung vorher den XAMPP einmal durchkonfigurieren und eventuell die .htaccess im xampp Ordner löschen, weil sonst der Redirect nicht richtig funktioniert)
Wer Linux benutzt muss nur den htdocs Ordner in die Dropbox kopieren und anschließend einen Symlink setzen. Anschließend werden alle Projekte zwischen den einzelnen Rechnern hin- und hersynchronisiert.

Addons für Dropbox

Inzwischen gibt es sogar kleine Addons für Dropbox. Zum Beispiel Dropbox Portable. Damit kann man Dropbox auch auf einem USB Stick laufen lassen.

Die Alternative zu Webdav – Dropbox Teil 1

dropbox

Mit meinen 4 Rechnern hatte ich immer das Problem, bestimmte Dateien auf allen Computer vorrätig zu halten. Die Bilder dich ich ab und zu in meinem Blog verwenden, hebe ich mir zum Beispiel auch offline auf. Man weiß ja nie wozu man das Bild nochmal gebrauchen kann. Aber auch kleine Backups und Downloads, die ich auf einem Computer gespeichert hatte, mussten sonst umständlich per Mail, USB-Stick oder FTP auf die anderen Rechner verteilt werden. Ein normales Webdav Laufwerk, wie zum Beispiel von GMX ist da auch nicht unbedingt die Lösung, da man hinter den meisten Proxies meist keinen Zugriff mehr auf seine Daten hat. Außerden nervt das ewige hin und her kopieren.

Auf allen Plattformen synchron mit Dropbox

Dabei kann es so einfach sein. Seit einiger Zeit gibt es mehrere Startups die es sich zum Ziel gemacht haben, Dateien in einer Cloud für die User zu speichern und zu syncronisieren. Mit dabei sind neben Dropbox zum Beispiel humyo oder ZumoDrive am Start. Allerdings ist Dropbox in Bezug auf die Features und gerade beim Client ganz weit vorne. Dropbox gibt es nämlich nicht nur für Windows, sondern auch für den Mac und sogar für Linux. Letzteres war für mich ausschlaggebend. Was nutzt es schließlich die Dateien nur auf den Windowsrechnern synchron zu halten und für die Ubunutu Workstation wieder alles per Hand zu erledigen.

dropbox

Dropbox Features – so funktioniert’s

Der kostenfreie Account bei Dropbox beinhaltet 2 GB Speicherplatz. Wer meiner Einladung folgen möchte bekommt nochmal 250 MB gratis dazu. Wie bereits erwähnt gibt es für Windows, Mac und Linux einen Client, der sogar unter Linux mit einem einfach bedienbaren Installer daher kommt. Was für Linuxsoftware eher ungewöhnlich ist. Nach der kurzen Installation legt man sich noch ein kostenfreies Konto an und schon kann es losgehen. Der Dropboxclient legt unter Windows unter „Eigene Dateien“ (Ort ist allerdings auch frei wählbar) einen Ordner an. Alle Dateien, die dort hineinkopiert werden, synchronisiert der Client sofort auf alle anderen angemeldete Clients. Parallel dazu kann man die Daten auch in einem Webinterface online anschauen. Als nettes Feature werden alle Bilder automatisch als Galerie angezeigt. Außerdem kann man über das Webinterface einen Link erzeugen, den man an Freunde verteilen kann, die dann auch ohne Dropbox ebenfalls Zugriff auf den Ordner bekommen. Ideal, um damit kleine Bilderserien an Freunde und Bekannte zu verteilen, die keine großen Mailaccounts haben.

Team Syncing

Ein ganz besonderes Feature ist das Freigeben (sharing) von Ordnern für andere Dropbox User. Über das Webinterface kann man einen oder mehrere Ordner für bestimmte Dropbox Nutzer freigeben. Diese Ordner werden dann auf allen Clients synchron gehalten. Warum also Bilder oder ähnliches ständig per Mail durch die Gegend schicken, wenn es doch mit Dropbox viel einfacher geht.

Laptopdiebe ausspionieren

Es gibt noch ein paar Anwendungen für die Dropbox sicherlich nicht unbedingt konzipiert wurde, die aber durch aus Sinn machen. So kann man auf dem eigenen Laptop z. B. einen Keylogger installieren und die Daten per Dropbox an einen anderen Rechner schicken. Wird der Laptop geklaut, dann dann weiß man was der Dieb gerade tippt.

Offline Dropbox

Nebenbei sei noch erwähnt, dass Dropbox die Dateien tatsächlich auf allen Rechnern vorrätig hält. Das bedeutet zwangsläufig, dass eure mit 2 GB gefüllte Dropbox auf allen Rechner, auf denen der Client läuft, existiert. Auf der einen Seite ist es vielleicht Platzverschwendung. Andererseits hat es den Vorteil, dass man auf die Daten auch ohne Internetverbindung zugreifen kann. Falls man mit dem Laptop unterwegs ist, hat man alle Dateien auf der Festplatte.