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DNS Server bei 1und1 schon wieder gestört?

So wie es aussieht gibt es nach dem schweren Ausfall gestern schon wieder Probleme bei 1und1. Ein DNS Server der für das Auflösen der Kundendomains bei 1und1 zuständig ist, hat offenbar arge Schwierigkeiten mit der Erreichbarkeit.

Packetloss und Timeout sind niemals gut

Wer es selbst testen will kann ja mal mit diesen 3 Domains probieren.

  • emder.de
  • fks.de
  • lippold.de
  • Bei mir war die DNS Auflösung erst nach mehreren Versuchen möglich. Zwischendrin sah es so aus.

    bash-2.05$ dig fks.de
    ; <<>> DiG 8.3 <<>> fks.de
    ;; res options: init recurs defnam dnsrch
    ;; got answer:
    ;; ->>HEADER<<- opcode: QUERY, status: SERVFAIL, id: 2
    ;; flags: qr rd ra; QUERY: 1, ANSWER: 0, AUTHORITY: 0, ADDITIONAL: 0
    ;; QUERY SECTION:
    ;; fks.de, type = A, class = IN

    ;; Total query time: 5007 msec
    ;; FROM: hansenicp01 to SERVER: default -- 10.198.0.6
    ;; WHEN: Wed Jan 6 17:54:07 2010
    ;; MSG SIZE sent: 24 rcvd: 24

    Zum Glück dürfen die 1und1 Kunden jetzt kostenfrei anrufen. =)

    Update

    Offenbar handelt es sich um einen DDOS Angriff und nicht um ein technisches Problem. Na dann viel Glück.

    Die SPD umgeht die Internetzensur

    Als einfachen Workaround für die kommende Internet Zugangserschwerniszensur kann man ja bekannter Weise einfach einen anderen DNS Server benutzen und schon werden wieder alle Seiten ohne Stoppschild aufgerufen. Ganz neu dürfte allerdings sein, dass man dazu sogar den DNS Server der SPD (die bis auf wenige Ausnahmen für dieses Gesetzt gestimmt hat) benutzen kann.

    SPD beweist im Internet NULL Kompetenz

    Interessanter Weise hat der Wirtschaftsreferent der SPD, Eckhardt Fischer einen User im Heise Forum beschuldigt durch das Betreiben einen offenen DNS Servers den Kinderschändern einen Gefallen zu tun.

    Sie hingegen haben für sich die technischen Voraussetzungen geschaffen, damit sie sich weiterhin unbeschränkt, wenn Sie denn die Absicht hätten, die Vergewaltigung von Kindern betrachten können und dies auch im Bekanntenkreis weiter empfohlen. Die Kinderschänder in dieser Welt werden es Ihnen danken.

    Mit dieser realitätsfernen Behauptung stellt sich Herr Fischer leider kann weit ins Abseits. Betreibt seine Partei doch ebenso einen DNS Server der zurzeit noch alle Seiten auflöst und es sehr wahrscheinlich auch noch nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes tun wird. Die SPD ist ja schließlich kein ISP und daher nicht an die Regelung zum Sperren der Seiten gebunden. Mit dieser unschönen Bemerkung hat man also wieder mal ein klares Eigentor geschossen.