Kategorienarchiv: Internet

Wo liegen eigentlich die Unterseekabel

Das es Unterseekabel gibt, über die weltweit Daten übertragen werden, ist allgemein bekannt. Wo diese Kabel aber genau liegen und viele es sind, dass weiß nicht jeder. Dank Greg Mahlknecht und seiner genialen Idee die Daten in einer Unterseekabel-Karte einzutragen, kann jetzt jeder nachschauen, wo die dicken Leitungen liegen.

gregs cable map

via Netzpolitik.

Verrückte Domainnamen

Ich habe beruflich bedingt ja schon eine Menge beknackter Domainnamen gesehen. Aber das hier ist selbst für mich zuviel.
Allerdings kann man damit sehr schön 10 Fingerübungen machen. Wer es nicht glaubt und zu faul zum tippen ist kann auch hier klicken. Die Domain gibt es tatsächlich.

Gefunden bei stohl.de.

DNS Server von Norton

Nachdem selbst Google eigene DNS Server betreibt, ist jetzt auch Norton auf den Zug aufgesprungen. Aktuell gibt es eine Norton DNS Public Beta. Wer möchte kann die DNS Server 198.153.192.1 und 198.153.194.1 benutzen. Im Gegensatz zu offenen DNS Servern, die jede Anfrage beantworten, blockt Norton nach eigenen Angaben allerdings bestimmte Seiten, um den Nutzer zu schützen.

Zuviel Schutz ist auch nicht gut

Das sowas nicht immer funktioniert sieht man im Norton Forum. Offenbar läuft Toms Hardware mit Norten DNS nicht richtig.

Wer von Norton geblockt wird, muss sich erstmal registrieren und dann darlegen, warum das falsch ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses System auf viel Gegenliebe stoßen wird. DNS sollte immer transparent sein und keine Anfragen filtern. Das führt nur zu unerwünschten Nebeneffekten und Problemen.

Wie funktioniert eigentlich E-Mail

Email ist ein Dienst der ersten Stunde, den wir alle täglich benutzen. Aber nur wenige wissen wirklich wie eine Mail von A nach B kommt und was zwischendurch alles passiert. Dabei ist das Thema ziemlich spannend.

E-Mail ausführlich erklärt

Wer wie ich jeden Tag fast 2 Stunden in der Bahn sitzt und nicht ständig Bücher lesen will, dem möchte ich an dieser Stelle den Radio Express Podcast von Tim Pritlove zum Thema E-Mail ans Herz legen. Als Gäste sind Daniel Mack und Dirk Jäckel dabei, die ausführlich über ihre Mailserverkonfiguarion und natürlich die Mail an sich sprechen. Nehmt euch die Zeit, (immer 2:50 Stunden) es lohnt sich.

.de Zone teilweise ausgefallen

Bedingt durch einen teilweisen Ausfall der Rootserver ist seit ca. 13:30. das “deutsche” Internet lahmgelegt. Seiten unter der Toplevel Domain .de sind nur noch bedingt erreichbar.

Google hilft

Mir hat zumindest ein Tipp geholfen, den ich bei Twitter gefunden habe. Einfach den Google DNS Server 8.8.8.8 benutzen und schon gehen die Seiten wieder wie gewohnt auf.

Was die Google Autos wirklich speichern

Streetview Car in Bochum; Foto von 63mg_ (Flickr)


CC Lizenz

In den letzten Tagen erreichte die Diskussion um Google Streetview und die damit verbundene Datensammlung einen neuen Höhepunkt. Auslöser dafür war das Scannen der WLAN Netze durch die Google Autos. Die Datenschützer fühlen sich durch Google übergangen, weil sie angeblich nicht darüber informiert wurden.
Allen voran fordert Peter Schaar jetzt den Ausbau der WLAN Scanner aus den Google Fahrzeugen.

Google macht nichts Neues

Ein bisschen verwunderlich ist die Aufregung schon. Die Idee eine Karte der weltweit verfügbaren WLAN Netze zu erstellen ist schließlich nicht neu. Die Firma Skyhook zum Beispiel hat schon eine ziemlich große Datensammlung dazu. Auf der sind fast ganz Hamburg und auch andere große deutsche Städte zu finden. Wer mal einen Blick riskieren will, findet die Daten schön zusammen gefasst auf einer Google Maps Karte die Skyhook zur Verfügung stellt.

Wozu scannt man die WLAN Netze eigentlich?

Der Grund für die Datensammlung ist recht einfach. Anhand der WLAN Informationen kann man den ungefähren Standort bestimmen, ohne das man dafür einen GPS Empfänger braucht. Da WLAN nur eine vergleichbar geringe Reichweite hat, kann man aufgrund der umliegenen WLAN Netze und einer Karte auf der diese eingezeichnet sind, bestimmen in welcher Straße man sich gerade aufhält.

Google hat nach eigenen Angaben, den Datenschützern angeboten, die Google Autos unter die Lupe zu nehmen. Diese Angebot wurde (laut Google) nicht wahrgenommen. Hätte man es getan wären zum Beispiel die WLAN Antennen schon viel früher aufgefallen. Das Argument der Datenschützer, Google hätte die WLAN Netze Sammlung heimlich gemacht ist damit vom Tisch.
Damit es keine weiteren Skandale gibt hat Google jetzt genau veröffentlicht welche Daten durch die Autos erhoben werden. Außerdem weißt man auch gleich darauf hin, dass andere Firmen, wie das Fraunhofer Institut, Skyhook oder Tele Atlas genau die selben Datensammlungen betreiben. Ob das allerdings ein Grund ist warum es legal sein sollte, muss sicherlich noch geklärt werden. Das Argument, die anderen machen dass doch auch, ist schließlich ziemlich dürftig und nicht in jedem Fall angebracht.

Was zeichnen die Google Auto alles auf

  1. WLAN Netze – Mac Adresse (für jedes Gerät eindeutig), SSID (der Netzwerkname) und Standort
  2. Photos – Bilder von der Straße in der das Auto fährt
  3. 3D Geometrie Daten – Wird mit Low-Power-Lasern aufgenommen

Welche Daten veröffentlich Google davon

Das die Bilder für Streetview gedacht sind und durch alle öffentlich einsehbar sind, war schon länger bekannt. Die 3D Geometrie Daten sollen die Karten verbessern. Die gesammelten WLAN Daten werden dagegen nur zum Teil veröffentlicht. Genau genommen wird Google über eine API (Programmierschnittstelle) die Geo Koordinaten liefern, sobald jemand einen entsprechende Anfrage mit den umliegenden WLAN Netzen an Google schickt. Im Prinzip läuft es so ab, dass mein Handy die WLAN Netze in meiner Umgebung sucht und die MAC Adressen an Google schickt. Diese Daten werden dann mit der riesigen Datensammlung verglichen. Findet Google die MAC Adressen in der Datenbank wird meine Position über die verschiedenen WLANs trianguliert, mein Handy bekommt die Koordinaten (Breiten- und Längengrad) zurück und zeigt meinen Standort auf der Google Karte. Die MAC Adressen selbst, die für alle Netzwerkgeräte eindeutig sind, will Google nicht dagegen veröffentlichen.

Gegenmaßnahmen

Wer nicht will, dass Google die Daten bekommt hat Pech gehabt. Das Abschalten der SSID, wie es oft empfohlen wird ist ein ziemlich sinnloses Vorgehen. Das WLAN ist deshalb trotzdem von außen erreichbar und Google kann die MAC Adresse auch so bekommen. Die einzige Möglichkeit ist das WLAN komplett zu deaktivieren, was für die meisten sicherlich nicht in Frage kommt.

Wer sich Gedanken um die Sicherheit seiner Daten bei Google gespeicherten Daten macht, sollte sich den Chaosradio Podcast 154 “Wer hat Angst vorm Googlemann” anhören.

Routing Probleme in die USA?

Golem berichtet gerade von Routing Probleme in die USA und Skandinavien. Besonders betroffen soll wohl ICQ sein. Mein Test über Webseitenueberwachung.com hat allerdings keine nennenswerten Probleme gezeigt. Vielleicht ist es auch nur ein kleines lokales Problem.

Wie funktioniert eigentlich das Internet

Auf meinen Streifzügen durch das Netz bin ich gestern Abend beim Chaosradio Express und dem Podcast 144 hängengeblieben. Allen, die schon immer das Netz und seine Struktur besser verstehen wollten, möchte ich diesen Podcast besonders an Herz legen.

Wie funktioniert das Internet

Elisa Jasinska vom AMS-IX (Amsterdam Internet Exchange) und Christian Kaufmann von
Akamai erzählen bei Tim Pritlove wie das Internet eigentlich funktioniert. Wie BGP in groben Zügen funktioniert, welche Rolle RIPE dabei spielt, warum Pakistan Youtube aus dem Netz geschossen hat und vieles mehr. Einfach nur spannend.

Billig, will ich. Nicht!

Hans-Heinrich Pardey von der FAZ hat das Netbook E1222 von Aldi in Verbindung mit Aldi Talk und den Medion Mobile Stick getestet.

Kurzes Fazit:

Kauft lieber was anderes bei Aldi. Das Netbook ist ganz ok, aber die Internetverbindung über Stick macht keinen Spaß.

Guter Podcast zum Thema Internet und so

Podcast

Seit ich jeden Tag mindestens 40 Minuten mit der Bahn durch Hamburg fahre, habe ich mich mehr und mehr mit Podcasts angefreundet. Dabei füttere ich meinen alten iPod fast jeden Tag mit neuem Interviews und Geschichten rund um das Thema Internet. Meinen aktuellen Liebling will ich euch dabei natürlich nicht vorenthalten. Trackback ist eine Sendung auf Fritz, die jeden Samstag ausgestrahlt wird und danach auch als Podcast erhältlich ist.

Neben Themen wie zum Beispiel Zensur und Abmahnung im Internet gibt es auch jede Menge guter Musik die unter den Creative Commons lizensiert wurde und damit frei zum Download erhältlich ist. Moderiert wird die Sendung von Marcus Richter, der das meiner Meinung nach, hervorragend macht. Ich frei mich schon auf die nächste Folge.

Eigener Proxy 4 free gefällig?

Wer einen eigenen Proxy haben will, kommt eigentlich um eigenen Webspace und eine eigene Domain nur schwer herum. Dank der GoogleApp Engine und einen Phyton Script geht das aber doch. Und zwar umsonst.

myproxy1

Das vollständige bebilderte Tutorial, inklusive Videoanleitung gibt es bei labnol. Ich habe das Tuturial ausprobiert und kann sagen, dass die versprochen 5 Minuten wirklich ausreichen um einen eigenen Proxy aufzusetzen. Das Ergebnis könnt ihr hier bestaunen. Netterweise funktionieren auch Flashvideos über den Proxy. Allerdings scheint sich das Proxytutorial schon so sehr verbreitet zu haben, das Youtube ständig Captchas einblendet, weil der Traffic aus Richtigung Google App Engine stark angestiegen ist.

Karlsruhe: Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig

Das Warten hat endlich ein Ende. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat heute das Urteil zur Vorratsdatenspeicherung verkündet. Wenig überraschend ist das Gesetz verfassungswidrig.

Die ganzen Einzelheiten (vollständige Pressemitteilung) gibt es bei F!XMBR. Wer sich nochmal die Namen der Abgeordneten durchlesen will, die damals dafür gestimmt haben, wird hier fündig.

Urteilsverkündigung. In Farbe und Bunt.

PS: Mein Anschluss läuft endlich wieder. Der Tag könnte nicht schöner sein.

DNS Server bei 1und1 schon wieder gestört?

So wie es aussieht gibt es nach dem schweren Ausfall gestern schon wieder Probleme bei 1und1. Ein DNS Server der für das Auflösen der Kundendomains bei 1und1 zuständig ist, hat offenbar arge Schwierigkeiten mit der Erreichbarkeit.

Packetloss und Timeout sind niemals gut

Wer es selbst testen will kann ja mal mit diesen 3 Domains probieren.

  • emder.de
  • fks.de
  • lippold.de
  • Bei mir war die DNS Auflösung erst nach mehreren Versuchen möglich. Zwischendrin sah es so aus.

    bash-2.05$ dig fks.de
    ; <<>> DiG 8.3 <<>> fks.de
    ;; res options: init recurs defnam dnsrch
    ;; got answer:
    ;; ->>HEADER<<- opcode: QUERY, status: SERVFAIL, id: 2
    ;; flags: qr rd ra; QUERY: 1, ANSWER: 0, AUTHORITY: 0, ADDITIONAL: 0
    ;; QUERY SECTION:
    ;; fks.de, type = A, class = IN

    ;; Total query time: 5007 msec
    ;; FROM: hansenicp01 to SERVER: default -- 10.198.0.6
    ;; WHEN: Wed Jan 6 17:54:07 2010
    ;; MSG SIZE sent: 24 rcvd: 24

    Zum Glück dürfen die 1und1 Kunden jetzt kostenfrei anrufen. =)

    Update

    Offenbar handelt es sich um einen DDOS Angriff und nicht um ein technisches Problem. Na dann viel Glück.

    JAKO offline

    Der Internetauftritt jako.de, des Sportbekleidungsherstellers JAKO scheint nicht mehr erreichbar zu sein. Zumindest konnte ich aus 3 verschiedenen Netzen auf 2 Computern keine Verbindung mehr herstellen. Der Grund dafür könnte der vor wenigen Stunden erschienene Heise Artikel und das aktuell große Interesse am Logo der Firma sein. Da kann ein Webserver schon mal abrauchen. Oder die Webdesigner bauen gerade ein neues Logo ein *SCNR*.

    Schlechte PR ist auch PR

    JAKO hat durch eine Anwaltskanzlei einen Blogger abmahnen lassen, der sich negativ über das neue Logo der Firma geäußert hat. Angeblich hätte er der Firma durch sein Posting einen Imageschaden zugefügt. Nun, die Retourkutsche kam prompt, denn jetzt ist die Geschichte durch die halbe Blogospähre gerauscht und die ist von so etwas nicht gerade begeistert. Aber immerhin ist schlechte PR besser als gar keine.

    Bye Bye Domain Tasting

    Domaintasting war eine willkommene Einladung, um massenhaft Domains für 5 Tage zu registrieren, die Namen zum Verkauf anzubieten und andere Seiten damit zu pushen. Dem wurde nun zum Glück endlich ein Ende gesetzt. Die eigentliche Idee, nämlich den Nutzer bei Tippfehlern im Domainnamen vor Kosten zu schützen, war ja auch ziemlich sinnfrei. Wer bitte vertippt, sich beim einem simplen Namen wie zum Beispiel provider-steorung.de?

    CDU denkt über Internetausweis nach

    Die CDU macht sich jetzt richtig unbeliebt (eigentlich kaum mehr zu steigern) und denkt über einen Internetausweis nach. Nachdem Frau sich von der Leyen, die offenbar noch nie etwas von der Netiquette gehört hat, bereits über Mobbing und Beleidigungen im Internet ausgelassen hatte, kommt jetzt Herr Bosbach und malt noch schwärzere Bilder an die Wand. Geht es nach der CDU ist das Internet die Quelle für Kriminalität, Terrorismus und ziemlich viel Schmutz. Ist ja interessant auf welchen Seiten unsere Abgeordneten so unterwegs sind. Mir sind jedenfalls noch keine Terroristen im Internet begegnet.

    Internetausweis für alle

    Es reicht also noch nicht, dass per Vorratsdatenspeicherung so ziemlich fast alles was man im Internet macht nachvollzogen werden kann. Die CDU denkt ernsthaft darüber nach, alle User durch einen Internetausweis identifizierbar zu machen. Als ob das Kriminelle tatsächlich abhalten würde. Statt dessen bewegen wir uns mit dieser Forderung wieder einen Schritt auf die totale Überwachung zu. Ich bin mal gespannt, wie die nächste sinnbefreite Forderung lautet. Wahrscheinlich müssen zukünftig alle Rechner mit einer Webcam ausgerüstet werden in die man vor dem surfen seinen Ausweis halten muss. Erst dann wird man freigeschaltet oder eben auch nicht.

    Alice Geschwindigkeitstest

    Eigentlich bin ich den DSL Speedtests gegenüber, die man so im Internet findet, ja eher skeptisch eingestellt. Allein durch die lahme Anbindung der meisten Testserver kommt dabei einfach kein sinnvolles Ergebnis zustande. Daher ist es ratsam die richtige Geschwindigkeit durch den parallelen Download mehrerer großer Dateien zu prüfen.

    Alice legt die Messlatte etwas höher

    Die Hamburger haben in der Alice Lounge einen neuen Menüpunkt eingefügt, der zum hauseigenen Speedtest führt, damit die Kunden testen können wie schnell ihre Leitung wirklich ist. Die alte HanseNet Speedtestseite war wirklich nicht mehr ganz zeitgemäß. Die neue Seite kann sich dagegen sehen lassen. Da ich selbst eine ziemlich schnelle Anbindung habe, hat es bis jetzt kein Test geschafft mich zu überzeugen und die richtigen Werte meiner Leitung heraus zu bekommen. Bis auf den Alice Speedtest.

    Alice Speedtest

    Im krassen Gegensatz dazu steht der Wert, den wieistmeineip.de ermittelt hat. Der ist weit von dem entfernt, was meine Leitung schafft und der Upload konnte gar nicht gemessen werden.

    wieistmeineip speedcheck

    Ich bin mal gespannt wie lange die Gigabit Anbindung von Alice für den Speedtest durchhält. Man muss übrigens kein Alice Kunde sein, um den Speedtest zu nutzen. Die Seite ist auch ohne Login voll nutzbar.

    Die SPD umgeht die Internetzensur

    Als einfachen Workaround für die kommende Internet Zugangserschwerniszensur kann man ja bekannter Weise einfach einen anderen DNS Server benutzen und schon werden wieder alle Seiten ohne Stoppschild aufgerufen. Ganz neu dürfte allerdings sein, dass man dazu sogar den DNS Server der SPD (die bis auf wenige Ausnahmen für dieses Gesetzt gestimmt hat) benutzen kann.

    SPD beweist im Internet NULL Kompetenz

    Interessanter Weise hat der Wirtschaftsreferent der SPD, Eckhardt Fischer einen User im Heise Forum beschuldigt durch das Betreiben einen offenen DNS Servers den Kinderschändern einen Gefallen zu tun.

    Sie hingegen haben für sich die technischen Voraussetzungen geschaffen, damit sie sich weiterhin unbeschränkt, wenn Sie denn die Absicht hätten, die Vergewaltigung von Kindern betrachten können und dies auch im Bekanntenkreis weiter empfohlen. Die Kinderschänder in dieser Welt werden es Ihnen danken.

    Mit dieser realitätsfernen Behauptung stellt sich Herr Fischer leider kann weit ins Abseits. Betreibt seine Partei doch ebenso einen DNS Server der zurzeit noch alle Seiten auflöst und es sehr wahrscheinlich auch noch nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes tun wird. Die SPD ist ja schließlich kein ISP und daher nicht an die Regelung zum Sperren der Seiten gebunden. Mit dieser unschönen Bemerkung hat man also wieder mal ein klares Eigentor geschossen.

    Die Alternative zu Webdav – Dropbox Teil 2

    Im Teil 1 hatte ich ja bereits das kleine Sync Wunder Dropbox vorgestellt. Hier nun der Teil 2 zum Thema Dropbox.

    Verschlüsseln ist alles – Truecrypt für Einsteiger

    Standardmäßig werden alle Daten die durch Dropbox online gespeichert werden mit AES-256 verschlüsselt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich noch Truecrypt einsetzen. Dabei erstellt man einfach einen Truecrypt Container und legt ihn in den Dropbox Ordner. Je nach Bedarf nimmt man hier z.B. 100 – 500 MB. Das sollte für jede Menge geheimer PDFs und Exceltabellen reichen. Der erste Upload durch Dropbox wird jetzt sicherlich etwas Zeit in Anspuch nehmen. Ist der Truecrypt Container aber erstmal hochgeladen, kann man ihn jederzeit als Laufwerk mounten und Dateien darin ablegen. Nachdem man den Container dann wieder unmountet erkennt Dropbox welche Stellen des Containers sich verändert haben und lädt jeweils nur die Bruchstücke hoch. Das spart Zeit und Traffic. Übrigens macht Dropbox diesen Dateivergleich mit allen Dateien. Ändert man also an einer 100 MB großen Datei ein paar Bytes wird Dropbox nur die Änderung übertragen und nicht jedesmal die gesamte Datei.

    Dropbox und XAMPP

    Weitere schöne Tricks rund um Dropbox findet ihr im Dropbox Wiki. Unter anderen eignet sich Dropbox hervorangend für Webworker, die mit XAMPP arbeiten. Man kann unter Windows einfach den htdocs Ordner in die Dropbox kopieren und in der httpd.conf den Documentroot und das htdocs Directory anpassen. (Achtung vorher den XAMPP einmal durchkonfigurieren und eventuell die .htaccess im xampp Ordner löschen, weil sonst der Redirect nicht richtig funktioniert)
    Wer Linux benutzt muss nur den htdocs Ordner in die Dropbox kopieren und anschließend einen Symlink setzen. Anschließend werden alle Projekte zwischen den einzelnen Rechnern hin- und hersynchronisiert.

    Addons für Dropbox

    Inzwischen gibt es sogar kleine Addons für Dropbox. Zum Beispiel Dropbox Portable. Damit kann man Dropbox auch auf einem USB Stick laufen lassen.

    Die Alternative zu Webdav – Dropbox Teil 1

    dropbox

    Mit meinen 4 Rechnern hatte ich immer das Problem, bestimmte Dateien auf allen Computer vorrätig zu halten. Die Bilder dich ich ab und zu in meinem Blog verwenden, hebe ich mir zum Beispiel auch offline auf. Man weiß ja nie wozu man das Bild nochmal gebrauchen kann. Aber auch kleine Backups und Downloads, die ich auf einem Computer gespeichert hatte, mussten sonst umständlich per Mail, USB-Stick oder FTP auf die anderen Rechner verteilt werden. Ein normales Webdav Laufwerk, wie zum Beispiel von GMX ist da auch nicht unbedingt die Lösung, da man hinter den meisten Proxies meist keinen Zugriff mehr auf seine Daten hat. Außerden nervt das ewige hin und her kopieren.

    Auf allen Plattformen synchron mit Dropbox

    Dabei kann es so einfach sein. Seit einiger Zeit gibt es mehrere Startups die es sich zum Ziel gemacht haben, Dateien in einer Cloud für die User zu speichern und zu syncronisieren. Mit dabei sind neben Dropbox zum Beispiel humyo oder ZumoDrive am Start. Allerdings ist Dropbox in Bezug auf die Features und gerade beim Client ganz weit vorne. Dropbox gibt es nämlich nicht nur für Windows, sondern auch für den Mac und sogar für Linux. Letzteres war für mich ausschlaggebend. Was nutzt es schließlich die Dateien nur auf den Windowsrechnern synchron zu halten und für die Ubunutu Workstation wieder alles per Hand zu erledigen.

    dropbox

    Dropbox Features – so funktioniert’s

    Der kostenfreie Account bei Dropbox beinhaltet 2 GB Speicherplatz. Wer meiner Einladung folgen möchte bekommt nochmal 250 MB gratis dazu. Wie bereits erwähnt gibt es für Windows, Mac und Linux einen Client, der sogar unter Linux mit einem einfach bedienbaren Installer daher kommt. Was für Linuxsoftware eher ungewöhnlich ist. Nach der kurzen Installation legt man sich noch ein kostenfreies Konto an und schon kann es losgehen. Der Dropboxclient legt unter Windows unter “Eigene Dateien” (Ort ist allerdings auch frei wählbar) einen Ordner an. Alle Dateien, die dort hineinkopiert werden, synchronisiert der Client sofort auf alle anderen angemeldete Clients. Parallel dazu kann man die Daten auch in einem Webinterface online anschauen. Als nettes Feature werden alle Bilder automatisch als Galerie angezeigt. Außerdem kann man über das Webinterface einen Link erzeugen, den man an Freunde verteilen kann, die dann auch ohne Dropbox ebenfalls Zugriff auf den Ordner bekommen. Ideal, um damit kleine Bilderserien an Freunde und Bekannte zu verteilen, die keine großen Mailaccounts haben.

    Team Syncing

    Ein ganz besonderes Feature ist das Freigeben (sharing) von Ordnern für andere Dropbox User. Über das Webinterface kann man einen oder mehrere Ordner für bestimmte Dropbox Nutzer freigeben. Diese Ordner werden dann auf allen Clients synchron gehalten. Warum also Bilder oder ähnliches ständig per Mail durch die Gegend schicken, wenn es doch mit Dropbox viel einfacher geht.

    Laptopdiebe ausspionieren

    Es gibt noch ein paar Anwendungen für die Dropbox sicherlich nicht unbedingt konzipiert wurde, die aber durch aus Sinn machen. So kann man auf dem eigenen Laptop z. B. einen Keylogger installieren und die Daten per Dropbox an einen anderen Rechner schicken. Wird der Laptop geklaut, dann dann weiß man was der Dieb gerade tippt.

    Offline Dropbox

    Nebenbei sei noch erwähnt, dass Dropbox die Dateien tatsächlich auf allen Rechnern vorrätig hält. Das bedeutet zwangsläufig, dass eure mit 2 GB gefüllte Dropbox auf allen Rechner, auf denen der Client läuft, existiert. Auf der einen Seite ist es vielleicht Platzverschwendung. Andererseits hat es den Vorteil, dass man auf die Daten auch ohne Internetverbindung zugreifen kann. Falls man mit dem Laptop unterwegs ist, hat man alle Dateien auf der Festplatte.