Kategorienarchiv: Internet

Eigener Proxy 4 free gefällig?

Wer einen eigenen Proxy haben will, kommt eigentlich um eigenen Webspace und eine eigene Domain nur schwer herum. Dank der GoogleApp Engine und einen Phyton Script geht das aber doch. Und zwar umsonst.

myproxy1

Das vollständige bebilderte Tutorial, inklusive Videoanleitung gibt es bei labnol. Ich habe das Tuturial ausprobiert und kann sagen, dass die versprochen 5 Minuten wirklich ausreichen um einen eigenen Proxy aufzusetzen. Das Ergebnis könnt ihr hier bestaunen. Netterweise funktionieren auch Flashvideos über den Proxy. Allerdings scheint sich das Proxytutorial schon so sehr verbreitet zu haben, das Youtube ständig Captchas einblendet, weil der Traffic aus Richtigung Google App Engine stark angestiegen ist.

Karlsruhe: Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig

Das Warten hat endlich ein Ende. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat heute das Urteil zur Vorratsdatenspeicherung verkündet. Wenig überraschend ist das Gesetz verfassungswidrig.

Die ganzen Einzelheiten (vollständige Pressemitteilung) gibt es bei F!XMBR. Wer sich nochmal die Namen der Abgeordneten durchlesen will, die damals dafür gestimmt haben, wird hier fündig.

Urteilsverkündigung. In Farbe und Bunt.

PS: Mein Anschluss läuft endlich wieder. Der Tag könnte nicht schöner sein.

DNS Server bei 1und1 schon wieder gestört?

So wie es aussieht gibt es nach dem schweren Ausfall gestern schon wieder Probleme bei 1und1. Ein DNS Server der für das Auflösen der Kundendomains bei 1und1 zuständig ist, hat offenbar arge Schwierigkeiten mit der Erreichbarkeit.

Packetloss und Timeout sind niemals gut

Wer es selbst testen will kann ja mal mit diesen 3 Domains probieren.

  • emder.de
  • fks.de
  • lippold.de
  • Bei mir war die DNS Auflösung erst nach mehreren Versuchen möglich. Zwischendrin sah es so aus.

    bash-2.05$ dig fks.de
    ; <<>> DiG 8.3 <<>> fks.de
    ;; res options: init recurs defnam dnsrch
    ;; got answer:
    ;; ->>HEADER<<- opcode: QUERY, status: SERVFAIL, id: 2
    ;; flags: qr rd ra; QUERY: 1, ANSWER: 0, AUTHORITY: 0, ADDITIONAL: 0
    ;; QUERY SECTION:
    ;; fks.de, type = A, class = IN

    ;; Total query time: 5007 msec
    ;; FROM: hansenicp01 to SERVER: default -- 10.198.0.6
    ;; WHEN: Wed Jan 6 17:54:07 2010
    ;; MSG SIZE sent: 24 rcvd: 24

    Zum Glück dürfen die 1und1 Kunden jetzt kostenfrei anrufen. =)

    Update

    Offenbar handelt es sich um einen DDOS Angriff und nicht um ein technisches Problem. Na dann viel Glück.

    JAKO offline

    Der Internetauftritt jako.de, des Sportbekleidungsherstellers JAKO scheint nicht mehr erreichbar zu sein. Zumindest konnte ich aus 3 verschiedenen Netzen auf 2 Computern keine Verbindung mehr herstellen. Der Grund dafür könnte der vor wenigen Stunden erschienene Heise Artikel und das aktuell große Interesse am Logo der Firma sein. Da kann ein Webserver schon mal abrauchen. Oder die Webdesigner bauen gerade ein neues Logo ein *SCNR*.

    Schlechte PR ist auch PR

    JAKO hat durch eine Anwaltskanzlei einen Blogger abmahnen lassen, der sich negativ über das neue Logo der Firma geäußert hat. Angeblich hätte er der Firma durch sein Posting einen Imageschaden zugefügt. Nun, die Retourkutsche kam prompt, denn jetzt ist die Geschichte durch die halbe Blogospähre gerauscht und die ist von so etwas nicht gerade begeistert. Aber immerhin ist schlechte PR besser als gar keine.

    Bye Bye Domain Tasting

    Domaintasting war eine willkommene Einladung, um massenhaft Domains für 5 Tage zu registrieren, die Namen zum Verkauf anzubieten und andere Seiten damit zu pushen. Dem wurde nun zum Glück endlich ein Ende gesetzt. Die eigentliche Idee, nämlich den Nutzer bei Tippfehlern im Domainnamen vor Kosten zu schützen, war ja auch ziemlich sinnfrei. Wer bitte vertippt, sich beim einem simplen Namen wie zum Beispiel provider-steorung.de?

    CDU denkt über Internetausweis nach

    Die CDU macht sich jetzt richtig unbeliebt (eigentlich kaum mehr zu steigern) und denkt über einen Internetausweis nach. Nachdem Frau sich von der Leyen, die offenbar noch nie etwas von der Netiquette gehört hat, bereits über Mobbing und Beleidigungen im Internet ausgelassen hatte, kommt jetzt Herr Bosbach und malt noch schwärzere Bilder an die Wand. Geht es nach der CDU ist das Internet die Quelle für Kriminalität, Terrorismus und ziemlich viel Schmutz. Ist ja interessant auf welchen Seiten unsere Abgeordneten so unterwegs sind. Mir sind jedenfalls noch keine Terroristen im Internet begegnet.

    Internetausweis für alle

    Es reicht also noch nicht, dass per Vorratsdatenspeicherung so ziemlich fast alles was man im Internet macht nachvollzogen werden kann. Die CDU denkt ernsthaft darüber nach, alle User durch einen Internetausweis identifizierbar zu machen. Als ob das Kriminelle tatsächlich abhalten würde. Statt dessen bewegen wir uns mit dieser Forderung wieder einen Schritt auf die totale Überwachung zu. Ich bin mal gespannt, wie die nächste sinnbefreite Forderung lautet. Wahrscheinlich müssen zukünftig alle Rechner mit einer Webcam ausgerüstet werden in die man vor dem surfen seinen Ausweis halten muss. Erst dann wird man freigeschaltet oder eben auch nicht.

    Alice Geschwindigkeitstest

    Eigentlich bin ich den DSL Speedtests gegenüber, die man so im Internet findet, ja eher skeptisch eingestellt. Allein durch die lahme Anbindung der meisten Testserver kommt dabei einfach kein sinnvolles Ergebnis zustande. Daher ist es ratsam die richtige Geschwindigkeit durch den parallelen Download mehrerer großer Dateien zu prüfen.

    Alice legt die Messlatte etwas höher

    Die Hamburger haben in der Alice Lounge einen neuen Menüpunkt eingefügt, der zum hauseigenen Speedtest führt, damit die Kunden testen können wie schnell ihre Leitung wirklich ist. Die alte HanseNet Speedtestseite war wirklich nicht mehr ganz zeitgemäß. Die neue Seite kann sich dagegen sehen lassen. Da ich selbst eine ziemlich schnelle Anbindung habe, hat es bis jetzt kein Test geschafft mich zu überzeugen und die richtigen Werte meiner Leitung heraus zu bekommen. Bis auf den Alice Speedtest.

    Alice Speedtest

    Im krassen Gegensatz dazu steht der Wert, den wieistmeineip.de ermittelt hat. Der ist weit von dem entfernt, was meine Leitung schafft und der Upload konnte gar nicht gemessen werden.

    wieistmeineip speedcheck

    Ich bin mal gespannt wie lange die Gigabit Anbindung von Alice für den Speedtest durchhält. Man muss übrigens kein Alice Kunde sein, um den Speedtest zu nutzen. Die Seite ist auch ohne Login voll nutzbar.

    Die SPD umgeht die Internetzensur

    Als einfachen Workaround für die kommende Internet Zugangserschwerniszensur kann man ja bekannter Weise einfach einen anderen DNS Server benutzen und schon werden wieder alle Seiten ohne Stoppschild aufgerufen. Ganz neu dürfte allerdings sein, dass man dazu sogar den DNS Server der SPD (die bis auf wenige Ausnahmen für dieses Gesetzt gestimmt hat) benutzen kann.

    SPD beweist im Internet NULL Kompetenz

    Interessanter Weise hat der Wirtschaftsreferent der SPD, Eckhardt Fischer einen User im Heise Forum beschuldigt durch das Betreiben einen offenen DNS Servers den Kinderschändern einen Gefallen zu tun.

    Sie hingegen haben für sich die technischen Voraussetzungen geschaffen, damit sie sich weiterhin unbeschränkt, wenn Sie denn die Absicht hätten, die Vergewaltigung von Kindern betrachten können und dies auch im Bekanntenkreis weiter empfohlen. Die Kinderschänder in dieser Welt werden es Ihnen danken.

    Mit dieser realitätsfernen Behauptung stellt sich Herr Fischer leider kann weit ins Abseits. Betreibt seine Partei doch ebenso einen DNS Server der zurzeit noch alle Seiten auflöst und es sehr wahrscheinlich auch noch nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes tun wird. Die SPD ist ja schließlich kein ISP und daher nicht an die Regelung zum Sperren der Seiten gebunden. Mit dieser unschönen Bemerkung hat man also wieder mal ein klares Eigentor geschossen.

    Die Alternative zu Webdav - Dropbox Teil 2

    Im Teil 1 hatte ich ja bereits das kleine Sync Wunder Dropbox vorgestellt. Hier nun der Teil 2 zum Thema Dropbox.

    Verschlüsseln ist alles - Truecrypt für Einsteiger

    Standardmäßig werden alle Daten die durch Dropbox online gespeichert werden mit AES-256 verschlüsselt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich noch Truecrypt einsetzen. Dabei erstellt man einfach einen Truecrypt Container und legt ihn in den Dropbox Ordner. Je nach Bedarf nimmt man hier z.B. 100 - 500 MB. Das sollte für jede Menge geheimer PDFs und Exceltabellen reichen. Der erste Upload durch Dropbox wird jetzt sicherlich etwas Zeit in Anspuch nehmen. Ist der Truecrypt Container aber erstmal hochgeladen, kann man ihn jederzeit als Laufwerk mounten und Dateien darin ablegen. Nachdem man den Container dann wieder unmountet erkennt Dropbox welche Stellen des Containers sich verändert haben und lädt jeweils nur die Bruchstücke hoch. Das spart Zeit und Traffic. Übrigens macht Dropbox diesen Dateivergleich mit allen Dateien. Ändert man also an einer 100 MB großen Datei ein paar Bytes wird Dropbox nur die Änderung übertragen und nicht jedesmal die gesamte Datei.

    Dropbox und XAMPP

    Weitere schöne Tricks rund um Dropbox findet ihr im Dropbox Wiki. Unter anderen eignet sich Dropbox hervorangend für Webworker, die mit XAMPP arbeiten. Man kann unter Windows einfach den htdocs Ordner in die Dropbox kopieren und in der httpd.conf den Documentroot und das htdocs Directory anpassen. (Achtung vorher den XAMPP einmal durchkonfigurieren und eventuell die .htaccess im xampp Ordner löschen, weil sonst der Redirect nicht richtig funktioniert)
    Wer Linux benutzt muss nur den htdocs Ordner in die Dropbox kopieren und anschließend einen Symlink setzen. Anschließend werden alle Projekte zwischen den einzelnen Rechnern hin- und hersynchronisiert.

    Addons für Dropbox

    Inzwischen gibt es sogar kleine Addons für Dropbox. Zum Beispiel Dropbox Portable. Damit kann man Dropbox auch auf einem USB Stick laufen lassen.

    Die Alternative zu Webdav - Dropbox Teil 1

    dropbox

    Mit meinen 4 Rechnern hatte ich immer das Problem, bestimmte Dateien auf allen Computer vorrätig zu halten. Die Bilder dich ich ab und zu in meinem Blog verwenden, hebe ich mir zum Beispiel auch offline auf. Man weiß ja nie wozu man das Bild nochmal gebrauchen kann. Aber auch kleine Backups und Downloads, die ich auf einem Computer gespeichert hatte, mussten sonst umständlich per Mail, USB-Stick oder FTP auf die anderen Rechner verteilt werden. Ein normales Webdav Laufwerk, wie zum Beispiel von GMX ist da auch nicht unbedingt die Lösung, da man hinter den meisten Proxies meist keinen Zugriff mehr auf seine Daten hat. Außerden nervt das ewige hin und her kopieren.

    Auf allen Plattformen synchron mit Dropbox

    Dabei kann es so einfach sein. Seit einiger Zeit gibt es mehrere Startups die es sich zum Ziel gemacht haben, Dateien in einer Cloud für die User zu speichern und zu syncronisieren. Mit dabei sind neben Dropbox zum Beispiel humyo oder ZumoDrive am Start. Allerdings ist Dropbox in Bezug auf die Features und gerade beim Client ganz weit vorne. Dropbox gibt es nämlich nicht nur für Windows, sondern auch für den Mac und sogar für Linux. Letzteres war für mich ausschlaggebend. Was nutzt es schließlich die Dateien nur auf den Windowsrechnern synchron zu halten und für die Ubunutu Workstation wieder alles per Hand zu erledigen.

    dropbox

    Dropbox Features - so funktioniert’s

    Der kostenfreie Account bei Dropbox beinhaltet 2 GB Speicherplatz. Wer meiner Einladung folgen möchte bekommt nochmal 250 MB gratis dazu. Wie bereits erwähnt gibt es für Windows, Mac und Linux einen Client, der sogar unter Linux mit einem einfach bedienbaren Installer daher kommt. Was für Linuxsoftware eher ungewöhnlich ist. Nach der kurzen Installation legt man sich noch ein kostenfreies Konto an und schon kann es losgehen. Der Dropboxclient legt unter Windows unter “Eigene Dateien” (Ort ist allerdings auch frei wählbar) einen Ordner an. Alle Dateien, die dort hineinkopiert werden, synchronisiert der Client sofort auf alle anderen angemeldete Clients. Parallel dazu kann man die Daten auch in einem Webinterface online anschauen. Als nettes Feature werden alle Bilder automatisch als Galerie angezeigt. Außerdem kann man über das Webinterface einen Link erzeugen, den man an Freunde verteilen kann, die dann auch ohne Dropbox ebenfalls Zugriff auf den Ordner bekommen. Ideal, um damit kleine Bilderserien an Freunde und Bekannte zu verteilen, die keine großen Mailaccounts haben.

    Team Syncing

    Ein ganz besonderes Feature ist das Freigeben (sharing) von Ordnern für andere Dropbox User. Über das Webinterface kann man einen oder mehrere Ordner für bestimmte Dropbox Nutzer freigeben. Diese Ordner werden dann auf allen Clients synchron gehalten. Warum also Bilder oder ähnliches ständig per Mail durch die Gegend schicken, wenn es doch mit Dropbox viel einfacher geht.

    Laptopdiebe ausspionieren

    Es gibt noch ein paar Anwendungen für die Dropbox sicherlich nicht unbedingt konzipiert wurde, die aber durch aus Sinn machen. So kann man auf dem eigenen Laptop z. B. einen Keylogger installieren und die Daten per Dropbox an einen anderen Rechner schicken. Wird der Laptop geklaut, dann dann weiß man was der Dieb gerade tippt.

    Offline Dropbox

    Nebenbei sei noch erwähnt, dass Dropbox die Dateien tatsächlich auf allen Rechnern vorrätig hält. Das bedeutet zwangsläufig, dass eure mit 2 GB gefüllte Dropbox auf allen Rechner, auf denen der Client läuft, existiert. Auf der einen Seite ist es vielleicht Platzverschwendung. Andererseits hat es den Vorteil, dass man auf die Daten auch ohne Internetverbindung zugreifen kann. Falls man mit dem Laptop unterwegs ist, hat man alle Dateien auf der Festplatte.

    Die spinnen die Briten

    Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, das unsere Politiker tatsächlich Gesetze machen wollen, mit denen Provider verpflichtet werden ihre Kunden bei Urheberrechtsverletzungen den Anschluss zu sperren. Jetzt haben die Briten das auch noch schon längst umgesetzt. Und zwar ohne extra Gesetze. Ein “kleiner” Lokalmonopolist in Hull, names Karoo sperrt seinen eigenen Kunden auf Wunsch Befehl der Content den Internetzugang und lässt sie erst wieder rein, nachdem der Kunde eine entsprechende Unterlassungserklärung unterschrieben hat. Gegenmittel oder Alternativen gibt es für den Kunden keine. Der Provider hat dazu einfach einen entsprechenden Passus in den AGB, der die Sperrung bei Urheberrechtsverletzungen vorsieht.

    Im Klartext

    Irgendeine Abmahnfirma schickt Mitteilungen über Urheberrechtsverletzungen, die über die IP-Adressen des Provider begangen wurden, an Karoo. Die suchen daraufhin den entsprechenden User raus und machen den Anschluss dicht. Anschließend bekommt der Kunde einen Brief und darf persönlich antanzen, um schriftlich zu versichern, dass er keine weiteren Urheberrechtsverletzungen begeht, was einem Schuldeingeständnis gleichkommt. Ob der Kunde tatsächlich gegen das Urheberrecht verstossen hat oder nicht spielt dabei erstmal keine Rolle. Da Karoo in der Gegend quasi das Monopol hat, kann der Kunde auch nicht einfach den Provider wechseln. Vor Gericht ziehen wird sicherlich ebenso schwer. Bis das Verfahren durch ist, steht man nämlich ohne Internet da und das ist für die Meisten inzwischen mehr als nur bloße Spielerei und Zeitvertreib.

    Nachlesen kann man die traurige Geschichte bei BCC News. Wer es lieber in Deutsch lesen will kann auch bei Golem nachschauen. Da werden die Franzosen sicherlich neidisch werden. Die haben ihr 3 Strike Hadopi Gesetz nämlich erstmal bis nach der Sommerpause verschoben. Bin gespannt wann wir das britische Erfolgskonzept in Deutschland auch kriegen.

    Service? Nicht bei uns!

    Der Chris von F!XMBR hat seinem Ärger über den Stress mit seinem UMTS Anbieter Luft gemacht und mal von vorn bis hinten geschildert, was Servicewüste Deutschland heißt. Wer gerade überlegt, den Anbieter zu wechseln, um ein paar Euro zu sparen oder nach UMTS Schnäppchen sucht, der sollte sich die Geschichte von Chris vorher sicherheitshalber mal durchlesen.

    Probleme beim ICQ Login

    im-icq grau

    ICQ gehört zu den älteren IM Diensten mit einer Menge Usern. Kleinere Ausfälle gehören da leider auch dazu, das lässt sich nicht vermeiden. Allerdings sollte man trotz aller Pleiten, Pech und Pannen seine User informieren. Ein bisschen Transparenz hat bei Störungen noch nie geschadet. Daher ist es umso unverständlicher warum sich der ICQ Support beim aktuellen Login Problem quasi tot stellt. Am 30.04. wurde im ICQ Support Forum verkündet, dass ein Login Problem gefixed wurde.

    Hi ICQ Users,

    The ICQ team is glad to report that everything was resolved and you’re welcome to login to your ICQ account.
    We apologize for the inconvenience and thank you again for your patience.

    The ICQ Team

    Danach war Sendepause. Der Thread ist inzwischen 14 Seiten lang, weil sich weiterhin User beschweren, die sich immer noch nicht einloggen können.

    Kleine Kostprobe:

    Re: An official ICQ announcement 12.06.09 07:56
    Can’t login to icq or icq2go either since today :|
    Can you fix it?

    Laut einem Artikel bei Golem sind wahrscheinlich nur ältere Accounts (10 Jahre und älter) betroffen. Ein User im Golemforum hat eine Lösung gepostet, die ihm bei einem ähnlichen Loginproblem schon mal geholfen hat. Einfach das Passwort immer um ein Zeichen kürzen und testen, ob dann der Login wieder möglich ist. Vielleichts hilfts ja.

    Bekannte Fehler in neuem Gewand

    fehlercodes_com

    Eine der großen deutschen Fehlercode Datenbanken hat einen neuen Anstrich bekommen. Olli von fehlercodes.com hat seinem Projekt wirklich etwas Gutes getan und endlich das alte rote Design abgeschafft.

    Windows Fehler selber beheben ist gar nicht so schwer

    In der Datenbank von fehlercodes.com sind ca. 20.000 verschiedene Windows Fehler eingetragen. Dazu kommen noch ein paar Tausend Einträge zu verschiednen dll-Dateien. Gerade wer ohne Router im Netz unterwegs ist und die Einwahl über eine Breitbandverbindung herstellen muss, wird schon das ein oder andere Mal über die DFÜ-Fehler, die Windows hin und wieder anzeigt, gestolpert sein. Aber wer weiß dann schon auswendig was z. B. RAS Fehler 769 bedeutet.

    Lösungen statt Fehler

    Olli hat aber nicht nur das Design verbessert sondern auch die Kommentarfunktionen für die einzelnen Windowsfehler vereinfacht. Wer die Lösung für ein bestimmtes Problem kennt, kann den Rest der Welt jetzt an seinem Wissen teilhaben lassen und ohne Anmeldung und viel Aufwand, sofort die Lösung für den Fehler posten.

    Wir haben es geschafft - Die Zensurkarte

    Deutschland ist in bester Gesellschaft. Dank der Bemühungen unserer Zensursula befindet sich unser Land nun auf einer Karte mit zensierenden Nationen dieser Welt. Damit sind wir auf Augenhöhe mit Kasachstan und Cuba.

    Es ist sogar schon soweit, dass uns das Wallstreet Journal in einem Atemzug mit China nennt. Und dann kommt die EU Kommission und rügt China wegen ihren Internetfiltern. Bleibt abzuwarten bis die EU Kommision gegen uns wettert. Oder wo ist der Unterschied zwischen der von der Leyen Blockade und dem chinesischen grünen Damm? Die Chinesen beteuern auch die ganze Zeit, dass sie nur ihre Jugend vor Pornographie schützen wollen. Wer schützt uns eigentlich vor solchen Politikern?

    Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!


    via peter

    Die Zensur des Internets ist beschlossene Sache. Der Bundestag hat abgestimmt. Mit 389 Ja-Stimmen (CDU und SPD) bei 128 Nein-Stimmen (Linke und FDP) und 18 Enthaltungen (offenbar die Grünen) wurde das Gesetz zur Unterbindung der freien Meinnungsäußerung durchgewunken. Jetzt müssen nur noch der Bundesrat und unser Grußonkel Horst “VDS” Köhler kurz nicken und das war es dann.

    Und das war erst der Anfang

    Thomas Strobl von der CDU legt sofort los und will als nächstes “Killerspiele” auch sperren lassen. Wo das endet ist wohl klar. Das Netz voller sinnloser Sperrseiten. Wie das in anderen Ländern aussieht und bei uns bald aussehen wird, könnt ihr euch schon mal ansehen. Bei globalvoicesonline.org gibt es eine schöne Übersicht über die Sperrseiten dieser Welt. Da werden wir uns dann auch bald einreihen.

    filtern-ist-auch-keine-loesung

    Ich trinke meinen Kaffee jetzt erst mal nur noch aus Spezialfiltertüten.

    Geschafft, die Petition gegen Zensur hat 50000 Mitzeichner

    Die Petition gegen Indizierung und Sperrung von Internetseiten hat 50.000 Mitzeichner erreicht. Das sollte doch ein deutliches Zeichen sein.

    Petition: Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten

    Wer die Petition gegen Indizierung und Sperrung von Internetseiten noch nicht unterschrieben hat, der sollte sich beeilen. Bis zum 16.06.2009 gibt es noch die Möglichkeit mitzumachen. Aktuell gibt es 32491 Mitzeichner. 50000 werden insgesamt benötigt. Zurzeit ist das eine sehr realistisch zu erreichende Zahl.

    Bis das Schreckgespenst Zensur besiegt ist, wird Zensursula über meine Seite wachen. Die nervt zwar ein bisschen und labbert nur schräge Sachen, aber das soll auch so sein. Der seine eigene Zensursula haben will schaut einfach bei ihrem neuen Fanclub vorbei.

    T-Mobile Netz in Deutschland ausgefallen

    Laut einem Bericht auf teltarif.de ist das Handynetz von T-Mobile bundesweit gestört. Es sollen keine Gespräche, SMS oder Datenverbindungen mehr möglich sein. Da sich selbst keinen T-Mobilevertrag mehr habe, kann ich leider nicht wirklich nachprüfen was dran ist. Auf den Hotlines muss jedenfalls die Hölle los sein. Auf den 0180 Nummern für Vertrags und Prepaid Kunden ist bereits kurz nach der Anwahl besetzt. Das lässt nichts gutes Hoffen.

    T-Mobile Homepage langsam, bis nicht verfügbar

    Die Homepage steht offenbar auch gut unter Last. Zeitweise gibt es beim Laden einen Timeout. Mit ein bisschen Glück kommt man aber ein paar Seiten weit. Offenbar suchen gerade eine Menge Leute nach der Hotlinenummer.
    Wer möchte kann es gern mit den Nummern versuchen, die ich noch im Telefonspeicher hatte. Viel wird es aber in den nächsten Stunden wahrscheinlich nicht bringen.

  • 0180 5229494 - Hotline für T-Mobile Prepaid Kunden
  • 0180 3302202 - Hotline für T-Mobile Vertrags Kunden
  • Zensurverträge unterzeichnet - China rückt näher

    5 große deutsche Provider haben heute den Zensurvertrag unterzeichnet, mit dem Zensursula Kinderpornographie im Internet ausblenden will. Ganz vorne natürlich die Telekom, die seit neuesten auch bei DNS Anfragen auf nicht existierende URLs eine “Hilfeseite” einblendet. Daran wird die Telekom sich nicht schlecht verdienen. Wer nämlich darüber sucht, bekommt erstmal eine Menge Werbung angezeigt.

    Als nächster großer Provider hat auch Vodafone/Arcor den Zensurvertrag unterschrieben. Eigentlich nichts unerwartetes. Arcor hat ja bereits in der Vergangenheit gezeigt, das man gerne mal wirkungslose Sperren einrichtet.

    Hansenet/Alice und Telefonica/O2, die sich aller Wahrscheinlichkeit bald zusammenschließen sind unserer Familienministerin ebenfalls ins Netz gegangen. Der einzige Kabelnetzbetreiber, der sich auch nicht für ein freies Internet einsetzen möchte, ist Kabel Deutschland. Wer sich näher für den Kundenservice bei Kabel Deutschland interessiert, der sollte sich mal die Geschichten beim Oberlehrer ganz genau anschauen. Der hat nämlich dank Kabel Deutschland inzwischen einige unfreiwillige Erfahrungen mit UMTS sammeln dürfen.

    Provider die nicht zensieren, freuen sich über Kundenansturm

    Wie immer gibt es Gewinner und Verlierer. Einer der Gewinner dieser Wahlkampfaktion ist der kleine Provider Manitu, der eine Zensierung der Internetzugänge kategorisch abgelehnt hat. Im Übrigen weigert sich Manitu auch die Einwahldaten der Kunden zwecks Vorratsdatenspeicherung zu protokollieren.
    Das hat, wie der Chef persönlich bloggt, einen wahren Kundenansturm ausgelöst.

    Die sinnlose Sperre ist ganz leicht zu umgehen

    Wie schon damals als Arcor wegen einer einstweiligen Verfügung youporn.com gesperrt hatte, ist das Problem auch diesmal sehr leicht vom Tisch. Netter Weise gibt es eine Vielzahl an DNS Servern in Deutschland, die nicht auf die BKA Sperrseite umleiten. Einen davon fest im Router oder im PC einzutragen ist ein Aufwand von wenigen Klicks. Wer also nicht gleich seinen Provider wechseln will, weil ihm die Zensur oder die Zwangswerbung beim falschen URLs auf die Nerven geht, der kann sich ganz leicht selbst helfen.