Kategorienarchiv: Internet

Die beste Alternative zur Google Suche

Da Google in letzter Zeit immer mehr Richtung Darkside wandert, habe ich mich nach Alternativen umgesehen. Beim Vogonen-Podcast bin ich endlich fündig geworden. Dort hat der Pfitz die Suchmaschine duckduckgo empfohlen. Ein absoluter Geheimtipp, den man sich auf jeden Fall anschauen sollte.

Keine Searchbubble

Es gibt viele Gründe die Datensammelwut von Google nicht zu mögen. Google rechtfertigt das Sammeln und Zusammenführen von allen möglichen Suchanfragen damit, dass es zu besseren, persönlicheren Suchergebnissen führen würde. Jemand der in der Vergangenheit nach Autos gesucht hat und dann bei Google nach “Golf” sucht, bekommt zuerst Treffer die zu VW Golf passen und keine Treffer zum Golf von Mexico oder zum Sport. Das ist natürlich sehr nützlich. Allerdings erzeugt es auch ein Problem. Die Searchbubble entsteht. Man wird in einer Blase gefangen, aus der Google den User nicht mehr so ohne weiteres ausbrechen lässt.

Mit duckduckgo ist das anders. Die Suchmaschine will ihre User explizit nicht verfolgen oder Daten über sie speichern. Stattdessen bekommt man für die Suche nach “Golf” die verschiedenen Bedeutungen angezeigt und kann so die Ergebnisse selbst eingrenzen. Wusstet ihr was Code Golf ist?

Damit findet man zwar weitaus mehr, als man eigentlich wollte. Aber genau das ist das Spannende am Internet.

Die Bang Syntax

Ein anderes schickes Feature von Duckduckgo ist die Bang Syntax. Setzt man zum Beispiel !youtube vor den Suchbegriff, wird er automatisch auf youtube gesucht. Mit !chrome kann man nach Chrome Addons suchen, usw.

andere Goodies

Ein paar sehr schicke Features findet ihr auf der Goodies Seite von Duckduckgo. So kann die Suchmaschine z. B. rechnen, indem man einfach die Aufgabe (“5*9″) eingibt. Umrechnen von Einheiten (“5mph to km/hr”), Zufallszahlen (“random number”) erzeugen und der Wetterbericht (“weather hamburg”) sind ebenfalls kein Problem.

Das Wichtigste bei eine Suchmaschine sind natürlich die Ergebnisse. Da Google nicht nur auf eine Menge Erfahrung, riesige Serverfarmen und einen gigantischen Suchindex zurückgreifen kann, ist natürlich klar, dass es die Konkurrenz auf diesem Gebiet sehr schwer hat. Trotzdem konnte mich duckduckgo mit den Suchergebnisse überzeugen, so das ich meine Defaultsuchmaschine auf allen Rechner geändert habe. Und falls ich mal was nicht finde, schreiben ich einfach !google vor den Suchbegriff.

Netzwerkdaten per Fritzbox mitlesen

Damit man auf Webseiten surfen, E-Mails lesen und chatten kann, müssen viele Daten durch die Gegend geschickt werden. Was viele nicht wissen ist, dass diese Daten an einigen Stellen durchaus mitgelesen werden können und dass sie in einem durchaus von Menschen lesbaren Format durch die Kabel geschickt werden, bzw. sehr leicht in eine lesbare Form zu bringen sind.

Eines der bekanntesten Tools zum Mitlesen von Netzwerktraffic ist Wireshark. Damit kann man unter Windows/Linux/Mac OS den kompletten Datenverkehr in dem Netzwerk sehen, an dem der Computer angeschlossen ist. Das Ergebnis kann auch abgespeichert und zur späteren Analyse aufgehoben werden.

Mitscheiden ohne Wireshark durch die Fritzbox

Wer eine Fritzbox besitzt kann auch ohne Wireshark oder andere Tools den Netzwerkverkehr belauschen. Dazu muss im lokalen Netz einfach nur die Adresse http://fritz.box/html/capture.html aufgerufen werden.

Man kann im Interface der Fritzbox auswählen, welche Schnittstelle abgehört werden soll und schon beginnt die Aufzeichnung. Anschließend kann man die Datei speichern und bei Bedarf zum Beispiel in Wireshark anschauen.
Das ist bei Netzwerkproblemen meist sehr hilfreich, da man wirklich sieht was zum Beispiel bei langsamen Netzwerkverbindungen oder Videorucklern passiert.

Eine kleine Einführung in die Benutzung von Wireshark gibt es auch als Videoanleitung. Für alle Interessierten empfehle ich das Tutorial von nwlab.net zum Thema Wireshark.

via: linuxundich.de

Die Vorratsdatenspeicherung ist noch nicht vom Tisch

Der Kampf um die Vorratsdatenspeicherung geht in die nächste Runde. Es gibt eine neue Petition die sich gegen die Vorratsdatenspeicherung ausspricht und aktuell von mehr als 10.000 Leuten unterzeichnet wurde. Benötigt werden allerdings 50.000. Wer noch nicht unterschrieben hat kann hier online mitzeichnen.

via: netzpolitik

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Gefunden bei Markus: netzpolitik.org. Vielen Dank an padeluun für´s filmen.

Morgen ist es vielleicht schon zu spät

Wie die Welt, mit einem komplett überwachten Internet, aussieht kann man heute schon bei uebermorgen.tv sehen. Na dann gute Nacht und auf nach Island.


via: netzpolitik.org

Die Wikipedia hat mich geadelt

Jetzt gehöre ich auch dazu. Zum erlesen Kreis der Ausgestossenen und Gesperrten. Jahrelang habe ich mich von der Wikipedia fern gehalten und den Finger vom “Bearbeiten” Button gelassen. Zwar hatte ich mir 2007 mal einen Account angelegt. Der wurde aber eigentlich nie benutzt. Lediglich in 2 Wikipedia Artikel habe ich damals einen Weblink eingefügt. Einmal auf die Liste der DNS Server und einen auf die APL Bilder. Über die Jahre hat sich niemand daran gestört. Bis neulich, als ich durch Zufall feststellte, dass jemand den Weblink aus dem DNS Server Artikel entfernt hat.

Kann ja mal passieren, dachte ich mir. Nachdem ich den Link in den DNS Server Artikel wieder reingebastelt habe, hat es aber keine 5 Minuten gedauert bis der Nächste kam und ihn wieder entfernt hat. Als Begründung kam das Standardargument: “Webseite entspricht nicht den Regeln”. Die Frage welche Regel hier genau Anwendung findet wurde allerdings nicht beantwortet. Mein Hinweis, dass der Link seit 2007 da stand und sich bis jetzt niemand daran gestört hat, war offenbar zuviel. Dafür gab es dann gleich den Platzverweis.

02:29, 5. Feb. 2011 Cú Faoil (Diskussion | Beiträge) sperrte „Gantor (Diskussion | Beiträge)“ für den Zeitraum: Unbeschränkt (Erstellung von Benutzerkonten gesperrt, E-Mail-Versand gesperrt, darf eigene Diskussionsseite nicht bearbeiten) ‎ (Kein Wille zur enzyklopädischen Mitarbeit erkennbar: Jahrelang nur Linkspam)

Lebenslang für einen Link. Das ist doch mal was. Ich überlege noch ob ich mir das einrahmen sollte.

In 7 Tagen gehen uns die IP-Adressen aus

Das die IPv4 Adressen zur Neige gehen ist sicherlich allen bewußt. Wann der Vorrat endgültig erschöpft ist weiß so ganz niemand genau. Es gibt allerdings eine Schätzung die relativ wahrscheinlich ist. Laut Arpageddon ist in 7 Tagen Schluß. Die entsprechende Twittermeldung erfolgte heute morgen. Da waren angeblich noch 31.316.427 IPv4 Adressen übrig. Das sieht erstmal viel aus, ist es aber leider nicht. Es wird also wirklich langsam Zeit sich mit IPv6 anzufreunden. Ich sage den Routerherstellern schon mal ein gutes Geschäft voraus, da mit IPv6 auch eine Menge alter Geräte entsorgt werden müssen.

Was ist eigentlich ACTA

ACTA bedeutet das Ende des Internets, so wir wir es jetzt kennen.

Wer mehr über ACTA wissen will, findet eine Menge Artikel bei Golem oder unter stopp-acta.info.

Wo liegen eigentlich die Unterseekabel

Das es Unterseekabel gibt, über die weltweit Daten übertragen werden, ist allgemein bekannt. Wo diese Kabel aber genau liegen und viele es sind, dass weiß nicht jeder. Dank Greg Mahlknecht und seiner genialen Idee die Daten in einer Unterseekabel-Karte einzutragen, kann jetzt jeder nachschauen, wo die dicken Leitungen liegen.

gregs cable map

via Netzpolitik.

Verrückte Domainnamen

Ich habe beruflich bedingt ja schon eine Menge beknackter Domainnamen gesehen. Aber das hier ist selbst für mich zuviel.
Allerdings kann man damit sehr schön 10 Fingerübungen machen. Wer es nicht glaubt und zu faul zum tippen ist kann auch hier klicken. Die Domain gibt es tatsächlich.

Gefunden bei stohl.de.

DNS Server von Norton

Nachdem selbst Google eigene DNS Server betreibt, ist jetzt auch Norton auf den Zug aufgesprungen. Aktuell gibt es eine Norton DNS Public Beta. Wer möchte kann die DNS Server 198.153.192.1 und 198.153.194.1 benutzen. Im Gegensatz zu offenen DNS Servern, die jede Anfrage beantworten, blockt Norton nach eigenen Angaben allerdings bestimmte Seiten, um den Nutzer zu schützen.

Zuviel Schutz ist auch nicht gut

Das sowas nicht immer funktioniert sieht man im Norton Forum. Offenbar läuft Toms Hardware mit Norten DNS nicht richtig.

Wer von Norton geblockt wird, muss sich erstmal registrieren und dann darlegen, warum das falsch ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses System auf viel Gegenliebe stoßen wird. DNS sollte immer transparent sein und keine Anfragen filtern. Das führt nur zu unerwünschten Nebeneffekten und Problemen.

Wie funktioniert eigentlich E-Mail

Email ist ein Dienst der ersten Stunde, den wir alle täglich benutzen. Aber nur wenige wissen wirklich wie eine Mail von A nach B kommt und was zwischendurch alles passiert. Dabei ist das Thema ziemlich spannend.

E-Mail ausführlich erklärt

Wer wie ich jeden Tag fast 2 Stunden in der Bahn sitzt und nicht ständig Bücher lesen will, dem möchte ich an dieser Stelle den Radio Express Podcast von Tim Pritlove zum Thema E-Mail ans Herz legen. Als Gäste sind Daniel Mack und Dirk Jäckel dabei, die ausführlich über ihre Mailserverkonfiguarion und natürlich die Mail an sich sprechen. Nehmt euch die Zeit, (immer 2:50 Stunden) es lohnt sich.

.de Zone teilweise ausgefallen

Bedingt durch einen teilweisen Ausfall der Rootserver ist seit ca. 13:30. das “deutsche” Internet lahmgelegt. Seiten unter der Toplevel Domain .de sind nur noch bedingt erreichbar.

Google hilft

Mir hat zumindest ein Tipp geholfen, den ich bei Twitter gefunden habe. Einfach den Google DNS Server 8.8.8.8 benutzen und schon gehen die Seiten wieder wie gewohnt auf.

Was die Google Autos wirklich speichern

Streetview Car in Bochum; Foto von 63mg_ (Flickr)


CC Lizenz

In den letzten Tagen erreichte die Diskussion um Google Streetview und die damit verbundene Datensammlung einen neuen Höhepunkt. Auslöser dafür war das Scannen der WLAN Netze durch die Google Autos. Die Datenschützer fühlen sich durch Google übergangen, weil sie angeblich nicht darüber informiert wurden.
Allen voran fordert Peter Schaar jetzt den Ausbau der WLAN Scanner aus den Google Fahrzeugen.

Google macht nichts Neues

Ein bisschen verwunderlich ist die Aufregung schon. Die Idee eine Karte der weltweit verfügbaren WLAN Netze zu erstellen ist schließlich nicht neu. Die Firma Skyhook zum Beispiel hat schon eine ziemlich große Datensammlung dazu. Auf der sind fast ganz Hamburg und auch andere große deutsche Städte zu finden. Wer mal einen Blick riskieren will, findet die Daten schön zusammen gefasst auf einer Google Maps Karte die Skyhook zur Verfügung stellt.

Wozu scannt man die WLAN Netze eigentlich?

Der Grund für die Datensammlung ist recht einfach. Anhand der WLAN Informationen kann man den ungefähren Standort bestimmen, ohne das man dafür einen GPS Empfänger braucht. Da WLAN nur eine vergleichbar geringe Reichweite hat, kann man aufgrund der umliegenen WLAN Netze und einer Karte auf der diese eingezeichnet sind, bestimmen in welcher Straße man sich gerade aufhält.

Google hat nach eigenen Angaben, den Datenschützern angeboten, die Google Autos unter die Lupe zu nehmen. Diese Angebot wurde (laut Google) nicht wahrgenommen. Hätte man es getan wären zum Beispiel die WLAN Antennen schon viel früher aufgefallen. Das Argument der Datenschützer, Google hätte die WLAN Netze Sammlung heimlich gemacht ist damit vom Tisch.
Damit es keine weiteren Skandale gibt hat Google jetzt genau veröffentlicht welche Daten durch die Autos erhoben werden. Außerdem weißt man auch gleich darauf hin, dass andere Firmen, wie das Fraunhofer Institut, Skyhook oder Tele Atlas genau die selben Datensammlungen betreiben. Ob das allerdings ein Grund ist warum es legal sein sollte, muss sicherlich noch geklärt werden. Das Argument, die anderen machen dass doch auch, ist schließlich ziemlich dürftig und nicht in jedem Fall angebracht.

Was zeichnen die Google Auto alles auf

  1. WLAN Netze – Mac Adresse (für jedes Gerät eindeutig), SSID (der Netzwerkname) und Standort
  2. Photos – Bilder von der Straße in der das Auto fährt
  3. 3D Geometrie Daten – Wird mit Low-Power-Lasern aufgenommen

Welche Daten veröffentlich Google davon

Das die Bilder für Streetview gedacht sind und durch alle öffentlich einsehbar sind, war schon länger bekannt. Die 3D Geometrie Daten sollen die Karten verbessern. Die gesammelten WLAN Daten werden dagegen nur zum Teil veröffentlicht. Genau genommen wird Google über eine API (Programmierschnittstelle) die Geo Koordinaten liefern, sobald jemand einen entsprechende Anfrage mit den umliegenden WLAN Netzen an Google schickt. Im Prinzip läuft es so ab, dass mein Handy die WLAN Netze in meiner Umgebung sucht und die MAC Adressen an Google schickt. Diese Daten werden dann mit der riesigen Datensammlung verglichen. Findet Google die MAC Adressen in der Datenbank wird meine Position über die verschiedenen WLANs trianguliert, mein Handy bekommt die Koordinaten (Breiten- und Längengrad) zurück und zeigt meinen Standort auf der Google Karte. Die MAC Adressen selbst, die für alle Netzwerkgeräte eindeutig sind, will Google nicht dagegen veröffentlichen.

Gegenmaßnahmen

Wer nicht will, dass Google die Daten bekommt hat Pech gehabt. Das Abschalten der SSID, wie es oft empfohlen wird ist ein ziemlich sinnloses Vorgehen. Das WLAN ist deshalb trotzdem von außen erreichbar und Google kann die MAC Adresse auch so bekommen. Die einzige Möglichkeit ist das WLAN komplett zu deaktivieren, was für die meisten sicherlich nicht in Frage kommt.

Wer sich Gedanken um die Sicherheit seiner Daten bei Google gespeicherten Daten macht, sollte sich den Chaosradio Podcast 154 “Wer hat Angst vorm Googlemann” anhören.

Routing Probleme in die USA?

Golem berichtet gerade von Routing Probleme in die USA und Skandinavien. Besonders betroffen soll wohl ICQ sein. Mein Test über Webseitenueberwachung.com hat allerdings keine nennenswerten Probleme gezeigt. Vielleicht ist es auch nur ein kleines lokales Problem.

Wie funktioniert eigentlich das Internet

Auf meinen Streifzügen durch das Netz bin ich gestern Abend beim Chaosradio Express und dem Podcast 144 hängengeblieben. Allen, die schon immer das Netz und seine Struktur besser verstehen wollten, möchte ich diesen Podcast besonders an Herz legen.

Wie funktioniert das Internet

Elisa Jasinska vom AMS-IX (Amsterdam Internet Exchange) und Christian Kaufmann von
Akamai erzählen bei Tim Pritlove wie das Internet eigentlich funktioniert. Wie BGP in groben Zügen funktioniert, welche Rolle RIPE dabei spielt, warum Pakistan Youtube aus dem Netz geschossen hat und vieles mehr. Einfach nur spannend.

Billig, will ich. Nicht!

Hans-Heinrich Pardey von der FAZ hat das Netbook E1222 von Aldi in Verbindung mit Aldi Talk und den Medion Mobile Stick getestet.

Kurzes Fazit:

Kauft lieber was anderes bei Aldi. Das Netbook ist ganz ok, aber die Internetverbindung über Stick macht keinen Spaß.

Guter Podcast zum Thema Internet und so

Podcast

Seit ich jeden Tag mindestens 40 Minuten mit der Bahn durch Hamburg fahre, habe ich mich mehr und mehr mit Podcasts angefreundet. Dabei füttere ich meinen alten iPod fast jeden Tag mit neuem Interviews und Geschichten rund um das Thema Internet. Meinen aktuellen Liebling will ich euch dabei natürlich nicht vorenthalten. Trackback ist eine Sendung auf Fritz, die jeden Samstag ausgestrahlt wird und danach auch als Podcast erhältlich ist.

Neben Themen wie zum Beispiel Zensur und Abmahnung im Internet gibt es auch jede Menge guter Musik die unter den Creative Commons lizensiert wurde und damit frei zum Download erhältlich ist. Moderiert wird die Sendung von Marcus Richter, der das meiner Meinung nach, hervorragend macht. Ich frei mich schon auf die nächste Folge.

Eigener Proxy 4 free gefällig?

Wer einen eigenen Proxy haben will, kommt eigentlich um eigenen Webspace und eine eigene Domain nur schwer herum. Dank der GoogleApp Engine und einen Phyton Script geht das aber doch. Und zwar umsonst.

myproxy1

Das vollständige bebilderte Tutorial, inklusive Videoanleitung gibt es bei labnol. Ich habe das Tuturial ausprobiert und kann sagen, dass die versprochen 5 Minuten wirklich ausreichen um einen eigenen Proxy aufzusetzen. Das Ergebnis könnt ihr hier bestaunen. Netterweise funktionieren auch Flashvideos über den Proxy. Allerdings scheint sich das Proxytutorial schon so sehr verbreitet zu haben, das Youtube ständig Captchas einblendet, weil der Traffic aus Richtigung Google App Engine stark angestiegen ist.

Karlsruhe: Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig

Das Warten hat endlich ein Ende. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat heute das Urteil zur Vorratsdatenspeicherung verkündet. Wenig überraschend ist das Gesetz verfassungswidrig.

Die ganzen Einzelheiten (vollständige Pressemitteilung) gibt es bei F!XMBR. Wer sich nochmal die Namen der Abgeordneten durchlesen will, die damals dafür gestimmt haben, wird hier fündig.

Urteilsverkündigung. In Farbe und Bunt.

PS: Mein Anschluss läuft endlich wieder. Der Tag könnte nicht schöner sein.