Kategorienarchiv: Freenet

Telekom liebäugelt mit dem Webhoster Strato

Die Freenet Tochter Strato steht zum Verkauf. Angeboten werden 1,3 Mio. Kunden mit ca. 4 Mio Webseiten. Das aktuelle Gebot liegt bei 300 Mio Euro. Sicherlich kein billiges Schnäppchen, aber 1 Euro pro Webseite wäre auch ein bisschen zu wenig.

Die Kunden freut es wenig

Die Kommentare der Strato und Telekomkunden zu diesem Thema sehen nicht so positiv aus, wie die Prognosen der Finanzjongleure. Diejenigen die von Telekom zu Strato und andersherum gewechselt sind müssen sich jetzt wieder noch einem neuen Hoster umsehen. Naja, noch ist Strato nicht verkauft und vielleicht heißt der zukünftige Besitzer auch gar nicht die Telekom. Also erstmal besser abwarten.

Alice ist befriedigend

Die Stiftungwarentest hat wieder einmal die großen deutschen Internetprovider unter die fachmännische Lupe genommen und damit das festgestellt, was eigentlich schon alle wissen. Der Service ist Murks und für den Durchschnittssurfer nicht ausreichend. Dabei kann man allerdings schon eine gewisse Leistungssteigerung bei einigen Anbieter erkennen. Verglichen mit dem Vorjahr hat sich z. B. T-Home (vormals T-Online) von 2,6 auf 2,0 hochgearbeitet und bekommt damit als erster Provider die Note gut. Auch Alice hat sich von 3,9 auf 3,1 gebessert, bleibt damit allerdings immer noch nur befriedigend. Wobei das für Alice sicherlich kein schlechtes Urteil ist. 🙂 Das Schlusslicht macht Freenet mit einer glatten 4,0. Hier ist zum Vorjahr keine Besserung zu sehen.

Nicht die volle Geschwindigkeit und schlechter Service führt zu Abwertung

Wer heute 16 Mbit/s bestellt, bekommt nicht immer die volle Geschwindigkeit. DSL gibt das nun mal nicht für alle her. Von 30 Testhaushalten kamen nur ca. 10 auf die versprochene Geschwindigkeit. Das führt beim Verbraucher nun mal zu Unverständnis und ist ein Dauerdiskussionsthema. Ergänzend zum fehlenden Speed kommt bei den Providern auch noch der kaum vorhandenen Service. Als ob das Thema Internet und Telefon nicht schon kompliziert genug wäre, bekommt man bei den meisten weder telefonisch noch per E-Mail eine zufriedenstellende Antwort. In froher Erwartung der Testergebnisse für nächstes Jahr hier noch ein kleiner Beitrag zum Thema Stiftung Warentest von Rainald Grebe.

Freenet zieht den Schlußstrich

Das Papier Die Tinte, mit der die Quartalszahlen gedruckt wurden, ist noch nicht ganz trocken, da werden auch schon die ersten Begründungen und Erklärungen veröffentlicht. Das Hauptargument für die vielen Stornierungen der Aufträge, ist bei allen Anbietern gleich. Die Telekom hat durch den riesigen Auftragsstaus zur Abwanderung der Kunden geführt. Doch wo sind all die Kunden hin? Bei Freenet sind sie jedenfalls nicht. Dort sind ca. 90.000 Kunden abgewandert.

Dubioser Vertrieb bei Freenet

Bei Freenet sieht man außerdem, nach eigenen Angaben, Probleme beim Vertrieb. So haben sich die Kundenbeschwerden über dubiose Vertriebsmethoden derart gehäuft, dass man sich jetzt von einigen Vertriebspartnern trennen will. Da muss es wirklich eine Menge Beschwerden gehagelt haben, dass man zu derartigen Maßnahmen greift. Solche Schritte kommen schließlich ganz zum Schluss. Aber irgendwann musste ja mal jemand die Notbremse ziehen.

Freenet fliegt bei Saturn raus

No Freenet Hahn

Dem grünen Knethahn geht es nicht ganz so gut. Während die einen immer noch an der Zerschlagung des Unternehmens arbeiten, verkündete Onlinekosten.de heute, dass in den Saturn Märkten künftig keine Freenetverträge mehr verkauft werden dürfen.

Als Grund wurde mangelnde Performance angegeben. Wer jetzt an seine Internetgeschwindigkeit denkt, der liegt wahrscheinlich sehr daneben. Hier geht es mal wieder um das einzig wichtige im Geschäftsleben, nämlich um Geld. Offenbar bringt Freenet nicht genug davon und wird daher vor die Tür gesetzt. Naja, dann werden die Jungs jetzt wahrscheinlich wieder umsatteln und wieder persönlich vorbei kommen. Ich freu mich schon drauf, wenn die Vertreter die Treppe bis zu mir hoch geschafft haben.

Zu lange Wartezeit bei Wechsel zu Fremdanbietern

Wer jetzt mit seinem Telefonanschluss nicht zur Telekom sondern zu einem freien Anbieter wechseln will, der muss unter Umständen längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Normalerweise dauert es 2 Wochen bis der Anschluss geschaltet wird. Davon hat die Telekom 7 Tage, um den Antrag des jeweiligen Anbieters zu bearbeiten und die notwendige TAL (Teilnehmeranschlussleitung) bereitzustellen.
Leider kommt es in letzter Zeit immer häufiger vor, dass die Bearbeitung seitens Telekom länger dauert und der potenzielle Kunde 3 Wochen und länger auf seinen Anschluss warten muss.
Der BREKO-Präsident Peer Knauer hat daher einen Brief an die Bundesnetzagentur geschickt und seinem Unmut Luft gemacht. Aber immer der Reihe nach.

Techniker auch am Samstag
Mit der Serviceoffensive will die Telekom bei ihren Kunden punkten und bietet unter anderem auch den Installationsservice am Samstag an. Für die Mitbewerber gelten aber weiterhin die Umschaltzeitfenster von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr. Gerade für Berufstätige ein kaum zu realisierender Termin. Die Mitbewerber der Telekom sehen sich hier gegenüber dem Ex-Monopolisten stark im Nachteil. Das ist durchaus verständlich. Wer schon mehrmals auf den Techniker der Telekom warten musste, weiß das so etwas durchaus nervenaufreibend sein kann. Nicht jeder kann sich außerdem für die Umstellung extra einen Urlaubstag nehmen.

Mehr Service mit weniger Personal?
Es werden immer mehr Stellen bei der Telekom eingespart. Vor allen in wichtigen Bereichen, wie dem Kundenservice, macht sich das schnell bemerkbar. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Mitbewerber unter den Einsparungen leiden.
Die Telekom will aber von all dem nichts wissen. Laut teltarif.de wies ein Telekomsprecher die Vorwürfe von BREKO zurück. So würde man weder eigene noch Fremdkunden diskriminieren. Die Kapazitätsengpässe können schließlich auch die eigenen Kunden treffen.

Irgendwie ist es aber nicht wirklich beruhigt zu wissen, dass jeder von den Telekomproblemen betroffen sein könnte.

Verfügbarkeitsprüfung leicht gemacht

HVT

Vor kurzem bin ich bei Doktor-DSL.de auf einen interessanten Artikel über Verfügbarkeitstests gestoßen. Wer beim surfen und telefonieren sparen will, muss zunächst einmal wissen, welcher Anbieter überhaupt in Frage kommt.

Die Qual der Wahl
Meist können nur ein paar Provider überhaupt einen Anschluss anbieten. Schließlich sind viele Angebote regional begrenzt. Die großen Provider wie Alice, Freenet oder Arcor setzen in den Gebieten, die nicht direkt mit eigener Technik erschlossen wurden, auf Resale und damit auf die Technik der Telekom. Beim bestellen kommt dann meist ein Hinweis, das ein T-Home Anschluss Vorraussetzung für das jeweilige Produkt ist. Falls dies der Fall ist, sollte man vorher auf den günstigsten Tarif bei T-Home wechseln.

Hier meine kleine Linksammlung für die verschiedenen Verfügbarkeitsprüfungen:
Computer Bild Verfügbarkeitstest
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{{textlink-arcorallg}}
{{textlink-freenetallg}}
T-Home Verfügbarkeitstest
Versatel Produktübersichtseite
{{textlink-kabeldallg}}

Lycos von Freenet aufgekauft

Wieder gibt es einen DSL Anbieter weniger am deutschen Markt. Die Lycos Europe GmbH, hat Berichten zufolge eine Vertrag mit der freenet AG unterschrieben. Damit gehen ca. 40.000 Breitbandkunden von Lycos, für 1,9 Millionen Euro an freenet.

Wann geht es los?
Ein genaues Datum für die Übernahme wurde noch nicht bekannt gegeben. Ebenso ist noch nicht klar, wie die ehemaligen Lycoskunden von dem Verkauf erfahren, bzw. wann sie informiert werden. Wer als Lycosbreitbandkunde nicht zu freenet möchte, der sollte sich frühzeitig um Alternativen bemühen und sich bei Lycos über die Kündigungsmodalitäten informieren.

Die Lycos Kontaktdaten
Hier gibt es entweder die LYCOS DSL Hotline 01805 / 148 148 (0,12 €/Min.) oder den Weg per E-Mail an customer.support@lycos.de

Happy Hour bei Freenet

Für Sparfüchse gibt es morgen bei Freenet eine Sonderaktion. Wer am 23. September zwischen 17 und 20 Uhr einen freenetKomplett Anschluss bestellt, bekommt eine Gutschrift von 50 Euro. Das Angebot gilt nur für Onlinebestellungen.

Das Basispaket enthält für 19,90 Euro/montl. einen Telefon und DSL 2000 Anschluss. Für Wenigtelefonierer und Gelegenheitssurfer gibt es Telefongespräche ab 1,9 ct./Min. ins dt. Festnetz und 1GB Freivolumen. Das ist mehr als ausreichend, um ab und zu mal jemanden anzurufen und die E-Mails zu checken.

Als Goodie bekommt man die HandyFlat ins deutsche Festnetz ohne monatliche Grundgebühr dazu. Die bisherige Festnetznummer kann selbstverständlich mitgenommen werden und ein Telekomanschluss ist keine Vorrausetzung. Wer derzeit Probleme mit dem Rosa-Riesen hat, findet hier vielleicht die Alternative.

Wer mehr braucht kann bei Bedarf weitere Optionen gleich mitbestellen:

  • Doppel-Flat Sparpaket (Telefon-Flat + DSL-Flat) für zuzüglich € 15,- mtl.
  • Beide Flatrates sind auch einzeln möglich:

  • Telefon-Flat für zuzüglich € 9,95 mtl. kostenlos ins dt. Festnetz und nach Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Österreich sowie Spanien.
  • DSL-Flat für zustätzliche € 9,95 mtl. zum surfen ohne Zeit- und Volumenbegrenzung
  • Wer mehr Speed braucht kann auch hier noch aufstocken:

  • DSL 6000 für zusätzlich € 5,- mtl.
  • DSL 16000 für zusätzlich € 10,- mtl.
  • Wer alles haben will, wird schnell feststellen, dass Freenet für Vieltelefonierer und Powersurfer nicht ganz so günstig ist. Mit allen Optionen kostet der Anschluss immerhin 44,90 Euro im Monat. Wer aber nur Telefonieren oder nur Surfen will, kann durch kombinieren doch etwas sparen.

    Falsche Rechnungen von Tiscali

    Manche Provider haben ein gutes Gedächtnis. Und so hat jetzt Tiscali mal eben 12.000 Kunden, die gar keinen Anschluss mehr bei Tiscali haben, eine Rechnung für den Monat Juli geschickt. Aber alles halb so wild. Laut Freenet (die haben die übriggebliebenen Tiscalikunden übernommen) hat man den Fehler bereits bemerkt und behoben. In einem Forum habe ich auch bereits ein „Opfer“ dieser falschen Rechnung gefunden. Offenbar werden alle betroffenen Ex-Kunden auch bereits informiert.

    Sehr geehrter Herr XXX,
    aufgrund unserer stetigen Qualitätssicherung haben wir festgestellt, dass es bei unserem aktuellen Rechnungslauf zu einer Unregelmäßigkeit in der Berechnung gekommen ist.

    Bedauerlicherweise wurde aufgrund einer firmeninternen Systemumstellung der Tiscali DSL Flat-Vertrag zu Ihrem Login XXX@tiscali.de aktiviert.
    Für das Versehen bitten wir in aller Form um Entschuldigung.
    Selbstverständlich haben wir umgehend eine Korrektur des in unseren Systemen geführten Tarifes vorgenommen.
    Die Ihnen irrtümlich übersandte Rechnung vom 20.08.2007 bzw. 21.08.2007 betrachten Sie daher bitte als gegenstandslos.
    […]
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Tiscali Rechnungsteam

    Wenn Freenet dreimal klingelt

    Es klingelt an der Tür. Nichts ahnend sprinte ich natürlich sofort los um nachzusehen. Könnte ja ein wichtiges Paket sein. Am anderen Ende der Gegensprechanlage nuschelt jemand etwas das sich anhört wie: “ Hier ist ihr Telefonservice“. Etwas ungläubig aber neugierig wie ich nun mal bin öffne ich die Haustür und lasse den Herrn erstmal die 2 Stockwerke hochsteigen.

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