Mit einem Trauermarsch und einer Kundgebung wurde heute in Hamburg, wie gestern angekündigt, dem Ende der Privatsphäre in Deutschland gedacht.
Für alle die heute nicht dabei sein konnten, habe ich ein paar Bilder gemacht.
Gleich zu Beginn wurde verkündet, dass die Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht jetzt eingereicht wird. Laut Golem haben sich mehr als 30.000 Menschen ab der Beschwerde beteiligt.
Update: Ein großes Dankeschön an Holger für seine zusätzlichen Bilder.
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat für unsere allseits geliebte Privatsphäre eine Todesanzeige rausgebracht und lädt zusammen mit Attac, FoeBuD e.V., Freie Ärzteschaft e.V. und der Piratenpartei Hamburg zum Trauermarsch in Hamburg ein.
Treffpunkt Saturn
Am Montag, den 31.12.2007 gegen 13 Uhr treffen sich alle Betroffenen vor dem Saturn in der Hamburger Innenstadt (Eingang Mönckebergstraße) zum Trauermarsch. Von dort wird symbolisch die Privatsphäre im Sarg zum Rathaus getragen. Anschließend gibt es eine Kundgebung auf der unter anderem Dr. Nils Zurawski von der Uni Hamburg, Kai-Uwe Steffens vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und Dr. Silke Lüder von der Freien Ärzteschaft e.V. sprechen. Zusätzlich gibt es Infotische an denen sich der besorgte Bürger über die Einzelheiten unseres neuen Überwachungsstaates informieren kann.
Ich will an dieser Stelle nicht den ganzen Fall neu aufrollen oder nacherzählen. Fakt ist, dass es wieder einmal ein Urteil des Landgerichts Hamburg in Sachen Internetrecht gab. Diesmal hat es einen der bekanntesten Blogger Deutschlands getroffen.
Aufgrund des Falls Niggemeier habe ich mich entschieden die Kommentarfunktion in meinem Blog etwas einzuschränken. Es darf weiterhin nach Lust und Laune kommentiert werden. Allerdings sehe ich mir jetzt wirklich jeden Kommentar vor der Veröffentlichung an. Also bitte nicht wundern, falls es ein paar Stunden länger dauert.
Der Nervenkrieg um die Vorratsdatenspeicherung geht weiter. Aus gegebenen Anlass habe ich mich daher mal etwas bei youtube umgesehen und dieses nette Video zum Thema Dr. Schäuble und die innere Sicherheit ausgegraben. Damit sollte auch der Letzte begreifen, worum es beim Kampf gegen die VDS eigentlich geht.
Nachdem Arcor in der ersten Runde eine Niederlage einstecken musste, hat jetzt das Landgericht Kiel seine Entscheidung im Streitfall Kielnet gegen Kirchberg Logistik bekannt gegeben. Dabei ging es um die Frage, ob Kielnet den Zugang zu youporn.com sperren muss, da youporn gegen das deutsche Jugendschutzgesetz verstößt.
Provider müssen nicht sperren
Das Landgericht stellte fest, dass Kielnet die Daten nicht auf eigenen Servern bereitstellt und seinen Kunden nur einen Zugang zum Internet anbietet. Damit ist der Provider nicht für die Inhalte von youporn & co. verantwortlich.
Dankeschön
Mein Glaube an die deutsche Rechtssprechung wurde mit dem Urteil gegen Arcor einer harten Prüfung unterzogen. Hätte dieses Beispiel Schule gemacht, wäre eine Welle von weiteren Klagen und einstweiligen Verfügungen los getreten worden.
Nur noch 8 Tage, dann findet die Abstimmung zur Vorratsdatenspeicherung im Deutschen Bundestag statt. Wird gegen uns entschieden, kann in Kürze die totale Protokollierung jeglicher Kommunikation beginnen. Wer etwas dagegen hat bekommt jetzt die letzte Chance zum Handeln. Wie auch Peter und Christian schließe ich mich der Aktion gegen die Vorratsdatenspeicherung an.
Für alle die wirklich noch überredet werden müssen oder einfach nur für die visuellen Typen, hat Christian ein Video gefunden, das keine Fragen offen läßt.
Vor kurzem bin ich bei Doktor-DSL.de auf einen interessanten Artikel über Verfügbarkeitstests gestoßen. Wer beim surfen und telefonieren sparen will, muss zunächst einmal wissen, welcher Anbieter überhaupt in Frage kommt.
Die Qual der Wahl
Meist können nur ein paar Provider überhaupt einen Anschluss anbieten. Schließlich sind viele Angebote regional begrenzt. Die großen Provider wie Alice, Freenet oder Arcor setzen in den Gebieten, die nicht direkt mit eigener Technik erschlossen wurden, auf Resale und damit auf die Technik der Telekom. Beim bestellen kommt dann meist ein Hinweis, das ein T-Home Anschluss Vorraussetzung für das jeweilige Produkt ist. Falls dies der Fall ist, sollte man vorher auf den günstigsten Tarif bei T-Home wechseln.
Der Amerikaner Dylan Stephen Jayne hat Google tatsächlich auf 5 Mrd. Dollar verklagt, weil er seine persönliche Sicherheit durch Google gefährdet sieht. Und zwar weil Google nunmal Google heißt. Dreht man den Google Schriftzug um und vertauscht ein paar Buchstaben, soll sich daraus die Sozialversicherungsnummer von Jayne ergeben. Er sieht sich dadurch den Terroristen ausgesetzt, die das Internet nach Sozialversicherungsnummer durchstreifen.
Wer das für einen schlechten Scherz hält, der sollte sich die Klageschrift und die Veröffentlichung des Gerichts mal ansehen.
Da der Umzug meines Blog nun erfolgreich war, habe ich auch gleich das alte Forum entsorgt und durch ein Neues ersetzt. Die alten Useraccounts habe ich übertragen. Ihr solltet euch also ohne Probleme einloggen können. Leider konnte ich die alten Posts nicht mitnehmen.
Das neue Forum basiert auf phpBB 3 RC 5 und wird im Laufe der Zeit noch etwas ausgebaut. Falls jemand Fragen oder Infos zu bestimmten Themen hat, die meine Kommentarfunktion im Blog sprengen würden, dann einfach rein damit ins Forum.
So langsam hatte ich mir schon Sorgen gemacht, ob der Umzug meiner Domain von Terions zu Sysprovide auch Ausfallfrei über die Bühne geht. Aber zum Schluss ist doch noch alles gut ausgegangen. Die Seite baut sich jetzt bei mir in unter 2 Sekunden auf und so sollte es auch bleiben.
Heute morgen um 7 Uhr war ich allerdings noch etwas verunsichert. Unter www.provider-stoerung.de flogen mir alle möglichen Fehlermeldungen um die Ohren, während unter provider-stoerung.de bereits alles zu laufen schien. Aber wer DNS kennt, der weiß das es hier und da mal ein paar kleine Verzögerungen bei der Aktualisierung geben kann.
Ab sofort wird hier wieder in Höchstgeschwindigkeit gebloggt und informiert.
Nachdem der Traffic und das Blog so groß geworden sind, dass mein Blog teilweise bis zu 10 Sekunden braucht bevor es sich aufbaut, habe ich mich nach einen anderen Provider umgesehen. Die Seitenladezeiten von WordPress sind sowieso ziemlich berüchtigt, da muss man nicht noch mit einem zu langsamen Webserver kämpfen. Dank des Tipps von Mathias, der mit den vielen Bildern in seinem Blog kklake.de sowieso etwas mehr Leistung unter der Haube braucht, habe ich mich für www.sysprovide.de entschieden.
Die Papiere gehen heute noch raus. Mit etwas Glück sehen wir uns also vielleicht schon nächste Woche wieder. Sobald der Umzug abgeschlossen ist gibt es wieder neues Futter für euren RSS Reader.
Es soll wieder mal die Effizienz der Telekom gesteigert werden. So sieht es zumindest Herr Sattelberger im aktuellen Interview mit der Welt Online und gibt dabei ein paar interessante Einblicke in das, was uns alle bald erwartet. Denn, ob man Kunde bei T-Home ist oder nicht, spielt keine Rolle. Große Änderungen beim Rosa Riesen wirken sich auf den Service aller Anbieter aus. Das wissen wir spätestens seit dem letzten Streik.
Weitere Entlassungen geplant
Auf die Frage “Wen trifft es zuerst?” antwortete Herr Sattelberger: “Die Treppe wird von oben nach unten geputzt.” Das ist doch mal sehr löblich, statt immer nur unten anzufangen, wird erst einmal oben aufgeräumt. Oder doch nicht? Wie man oben aufräumt, verrät uns Herr Sattelberger nämlich gleich im Anschluss: “Auch Topmanager müssen den Spiegel vorgehalten bekommen, damit sie weiter lernen. Also 360-Grad-Feedback, bei dem der Manager von seinen Mitarbeitern, seinen Kollegen und seinem Vorgesetzten beurteilt wird und mit seiner Selbsteinschätzung vergleicht.” Oben darf sich also jeder selbst einschätzen, wie er gerade steht, und mit dem vergleichen, was selbst sowieso nicht interessiert.
Aber was passiert ein paar Etagen weiter unten? Die Welt weiß es, fragt aber bei Sattelberger nochmal nach. Welt: “Dieser Tage ist ja schon durchgesickert, dass Sie den Personalbereich um 2000 Mitarbeiter auf 4500 “verschlanken” wollen. In welchem Umfang sind weitere Maßnahmen geplant?” Da es dann aber doch zu weit ins Detail geht, kommt als Antwort nur: “Über Zahlen will ich hier nicht spekulieren.”
Seit dem 27. Juli läuft in meinem Blog eine kleine Umfrage. “Würdest du bei Problemen deinen Anbieter wechseln?” habe ich gefragt. Zur Auswahl standen:
Ja, sofort!
Eventuell
Falls es keine andere Möglichkeit gibt
Niemals ich bleib ihm trotzdem treu
Die Antwort ist eindeutig. Nur ein Einziger würde sich sofort von seinem Anbieter trennen. Der Rest hängt mit 8 Stimmen für Eventuell und 6 Stimmen für Falls es keine andere Möglichkeit gibt zumindes noch bisschen an seinem Provider. Schliesslich muss man ja nicht gleich die Flinte ins Korn werfen.
Alicejünger sind treue Anhänger
Die 3 Stimmen für Niemals ich bleib ihm trotzdem treu kommen von 2 Aliceusern und einem Unbekannten, der hinter einem Proxy sitzt. Offenbar hat das Model der Hamburger treue Anhänger, die Ihrer Breitbanddame auch mal einen Fehler verzeihen würden.
Wer sich nach einem neuen Anbieter für Telefon und Internet umsieht, der sollte nicht nur auf die schönen Werbebanner und großen Downloadraten der DSL-Zugänge schauen. Im Zweifelsfall benötigt man doch schon mal Hilfe bei der Einrichtung des DSL-Zugangs oder das Telefon fällt plötzlich aus. Wer dann die teurer 0900-Nummer anrufen muss, stellt schnell fest, dass aus dem vermeintlichen Schnäppchen eine böse Kostenfalle geworden ist. Für alle die nicht lange suchen wollen, hier die Gesamtübersicht
Eigentlich nichts Neues. Allerdings habe ich mal die Kontaktdaten für den Provider formerly known as Congster aktualisiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Bestell- und Infohotlines von Congstar auf der Homepage sehr gut versteckt sind. Offenbar soll der geneigte User sich ausschließlich online informieren und bestellen. Das spart zumindest bei den Callcenterausgaben enorm.
Wie ich gestern bei Peter Kröner gelesen habe, gibt es jetzt endlich mal eine Möglichkeit Herrn Dr. Schäuble etwas Nachhilfe in Sachen Demokratie und Grundgesetz zu geben. weiterlesen »
Es ist schon ärgerlich. Da will man einfach nur seinem Lieblingbrowserspiel nachgehen doch die Seite will einfach nicht aufgehen. Beim ersten Mal habe ich mich noch in Geduld geübt und einfach mal eine Stunde gewartet. Doch dann wurde ich unruhig. Irgendwo muss das Problem ja liegen. Also habe ich erstmal die gesamte Diagnoseliste runtergespult.
Seite statt mit Firefox im Internet Explorer geöffnet -> selbes Problem
Ping auf die Seite -> keine Antwort
Trace auf die Seite -> kurz vor dem letzten Hop, keine Antwort
über IRC jemanden gebeten die Seite aufzurufen -> ging ebenfalls nicht
Jetzt wusste ich, dass der Fehler erstmal nicht an mir liegt. Also habe ich weiter geduldig gewartet. Einen Tag später hatte sich immer noch nichts geändert.
Es ist der Alptraum eines jeden Piloten. Mitten im Flug reagiert die Steuerung nicht mehr, die Nase neigt sich plötzlich und das Flugzeug rast dem Boden mit einer Sinkrate entgegen die jenseits von Gut und Böse ist.
Nach dem Crash fragt sich der geschockte Simulatorpilot dann, was schief gelaufen ist. Nach einer kurzen Fehlersuche war der Grund für die abrupte Bruchlandung dann doch schnell gefunden. Mein nagelneuer Saitek X52 hat ohne erkennbaren Grund beschlossen, nicht mehr auf Steuerbefehle zu reagieren und alles was mit der Y-Achse zu tun hat einfach zu ignorieren. Nachdem wenige Tage zuvor eine der schicken blauen LEDs ausgefallen war und inzwischen auch eine Taste nicht mehr funktioniert ist das für mich ein Totalschaden am Joystick.