Kategorienarchiv: Alice

Alice hat es durch den TÜV geschafft

Alice hat jetzt eine TÜV Plakete die offiziell bescheinigt, dass ca. 210000 Kunden mind. 10% weniger Bandbreite haben, als bei Vertragsabschluss angegeben. Okay, man kann das auch positiver formulieren und sagen das 90% alle Alice Kunden auch 90% der versprochenen Bandbreite erhalten. Das ist in Anbetracht der Tatsache, dass DSL nicht gerade für Geschwindigkeit auf langen Telefonleitungen bekannt ist, eine ganz gute Leistung. Außerdem muss man dazu noch wissen, dass Alice die Bandbreite vorher nicht genau kennt und daher sehr gut schätzen muss, um den neuen Kunden nicht maßlos zu enttäuschen.

Trotzdem werden die traurigen Geschichten über zu geringe Bandbreite wohl nie aufhören. Irgendwer wird sich immer beschweren.

Welche Provider twittern

Twittern geht schnell, kostet nichts und ist in einigen Fällen sogar ganz hilfreich. Inzwischen sind die Kurznachrichten auch bei den großen Providern in Deutschland angekommen. Zwar geht es primär darum, auf den Web 2.0 Zug aufzuspringen und dabei allerlei Werbung unters Volk zu bringen. Für die Kunden wird allerdings bei den meisten Provider per Twitter auch Hilfe angeboten, die man sonst nicht so einfach bekommt. Wer sich schon durch alle Hotlines durchtelefoniert hat und per Email nur mit Standardantwort abgefrühstückt wurde, hat per Twitter zumindest eine kleine Chance doch noch weiter zu kommen.

Keine Warteschlagen

Der große Vorteil von Twitter gegenüber dem Telefonsupport oder Email, ist meiner Meinung nach die Geschwindigkeit mit der geantwortet wird. Zwar hat Twitter insgesamt eine Menge Nutzer, aber noch haben nicht alle begriffen, dass es auch diesen Kanal zum ISP gibt. Daher reichen den Provider offenbar kleine Teams, die auf die Tweets antworten, aus. Meist hängt am Twitteraccount allerdings erstmal die Presse und Marktingabteilung. Die geben Anfragen, dann einfach nur weiter. Allerdings meist mit der entsprechenden Priorität. Schließlich ist alles öffentlich nachvollziehbar und mal will sich ja nicht blamieren.

Vodafone

1,260 Following | 8,728 Follower | 359 Gelistet
Twitteraccount: vodafone_de

Hilfe per Twitter ist möglich und das Konto wurde von Twitter verifiziert. Es handelt sich also wirklich um Vodafone und nicht um einen Trittbrettfahrer. Wirklich spannend sind die Tweets nicht unbedingt, aber das ist Ansichtssache.

Alice/HanseNet

175 Following | 2,052 Follower | 94 Gelistet
Twitteraccount: Alice_de

Auch hier wird Hilfe per Twitter angeboten. Wer Alice finden will, muss allerdings erstmal ganz schön suchen. Wer nur nach Alice sucht findet zwar eine Menge netter Damen, die Alice heißen, aber nicht den Provider. Die Suche nach “Alice DSL” zeigt zwei Accounts(alicedsl und Alice_DSL ), die eventuell zu Alice gehören, aber nicht benutzt werden. Der Account “HanseNet” ist offenbar auch schon durch Dritte gekapert worden. Vielleicht hätte man sich mal etwas eher für Twitter interessieren sollen.

1und1

3,158 Following | 3,570 Follower | 217 Gelistet
Twitteraccount: 1und1

Auch 1und1 will im sozialen Web 2.0 Dschungel mitmischen. Hier twitter allerdings nicht die Presseabteilung, sondern das Social Media Team. Da fühlt man sich doch gleich viel besser aufgehoben.
Seit der Bekanntgabe des 1und1 Smartpads hat das kleine Team offenbar alle Hände vollzu tun. Trotzdem bleibt noch genug Zeit um alle möglichen Kundenfragen zu beantworten.

Telekom

566 Following| 6,751 Follower |206 Gelistet
Twitteraccount: Telekom_hilft

Auf den ersten Blick denkt man die Telekom ist absolut Twitterverrückt. Es gibt nicht nur einen Account sondern unzählige.
Da wären zum Beispiel T_Labs, magenta4010, t_online_deShop, deutschetelekom, trendforum, telekomerleben und GreenTelekom, um mal nur einige zu nennen. Der Durchnittskunde sieht da wahrscheinlich nicht mehr durch.

Genau wie im T-Punkt gibt es auch beim Twitteraccount ganz offizielle Öffnungszeiten. Bei den anderen Providern vermisst man das ein bisschen. Klar sollte man nicht erwarten, Nachts um 3 von 1und1 noch eine Nachricht per Twitter zu bekommen. Aber die genauen Uhrzeiten hat bis jetzt nur die Telekom veröffentlich.

Auch in Sachen Datenschutz ist man hier sensibler als bei den Mitbewerbern. Auf der Twitterseite wird unmissverständlich klar gemacht, dass man keine persönlichen Daten per Twitter verschicken soll. Bei den anderen Providern findet man dageben auch mal den Hinweis: “Schick mir mal die Daten per DM”. Das solche Aufforderungen vieleicht den ein oder anderen Twitterneuling überfordern und dann plötzlich die vollständigen Daten im öffentlichen Stream landen könnten, scheint bei der Konkurrenz keinen zu stören. Die Telekom hat dagegen schon ein paar unangenehme Erfahrungen mit dem Datenschutz gemacht und sich das Thema offenbar auch zu Herzen genommen.

Außerdem soll nicht unerwähnt bleiben, das Telekom_hilft ein reiner Support Kanal ist. Hier schreiben keine Social Media PR Leute, die alle Anfragen nur weitergeben, sondern Servicemitarbeiter die sich auskennen. Meiner Meinung nach hat die Telekom hier ganz weit die Nase vorn.

Unitymedia

51 Following | 228 Follower | 16 Gelistet
Twitteraccount: Unitymedia

Auch die etwas kleineren in der Branche haben Twitter für sich entdeckt. Bei Unitymedia gibt es aber zunächst eher Infos und PR. Wer eine Frage oder Probleme hat kann sich aber auch per Tweet an das Team wenden. Was aufgrund der noch sehr übersichtlichen Zahl der Follower wohl recht schnell geht.

KabelBW

67 Following | 284 Follower | 17 Gelistet
Twitteraccount: kabelbw

Nebenan bei KabelBW herrscht eher Funkstille. Statt lauten Zwitschern zirpen hier eher die Grillen ein leises Hintergrundlied. Alle paar Tage kommt mal ein Tweet oder eine Frage aber sonst passiert nichts.

NetCologne

22 Following | 167 Follower | 18 Gelistet
Twitteraccount: NetCologne_GmbH

Nach düsterer sieht es bei Net Cologne aus. Hier wird lediglich PR unter die kleine Anzahl an Followern rausgehauen. Als Supportkanal ist dieser Account eher nicht zu gebrauchen.

O2

59 Following | 4,305 Follower | 197 Gelistet
Twitteraccount: o2online_de

Das Gegenteil von düster und langweilig findet man bei O2. Hier wird flott gezwittschert. Wer allerdings mehr als nur die Standardfragen stellen will, wird an die Kundenbetreuung verwiesen. Individuelle Anfragen werden offenbar nicht bearbeitet. Das ist ein bisschen Schade, die anderen können es schließlich auch.

Versatel

102 Following | 118 Follower | 7 Gelistet
Twitteraccount: VersatelAG

Auch hier haut der Praktikant ab und zu eine paar PR Meldungen raus, ansonsten ist Flaute. Support sucht man vergebens. Der Account ist höchstens für Journalisten interessant.

Provider die nicht twittern

Es gibt natürlich auch Provider die sich gar nicht für Twitter interessieren. Man muss ja nicht alles mitmachen. Kabel Deutschland scheint zum Beispiel so ein Fall zu sein. Es gibt zwar 3 passende Twitteraccounts, wovon einer sogar aktiv ist. Allerdings twittert hier nicht Kabel Deutschland sondern ein Kunde, der seinem ISP wohl in der Zeit etwas voraus ist.

Fazit

Twitter könnte in Zukunft durchaus ein Supportkanal werden, den auch die breite Masse benutzen kann. Wer seinen Provider wechseln möchte sollte sich auf jeden Fall mal die Tweets seiner Wunschkandidaten anschauen. Aus den Problemen anderer lernt es sich ja bekanntlich am besten und zum reinen Lesen braucht man noch nicht mal ein Twitterkonto. Und falls dein Provider nicht twittert, kannst du auch einfach mir folgen.

Fragen an Alice

Jeder der will kann jetzt über formspring.me Fragen an Alice (HanseNet) stellen. Am Freitag sollen dann die Antworten folgen. Damit wäre Alice der erste Provider in Deutschland, der neben Twitter auch auf formspring.me nutzt. Zumindest habe ich bei einem kurzen Suchlauf die Konkurrenz nicht finden können.

Update:

Die Idee über Formspring.me Fragen über Alice zu beantworten kommt offenbar gut an. Zur Zeit sind schon 58 Fragen eingegangen. Spitzenreiter sind zur Zeit die Fragen nach IPv6 und VDSL.

Alice wechselt die Werbeagentur

In den Medien stand anfang letzter Woche überall zu lesen, das Telefonica die Marke Alice aufgeben will. Eigentlich keine große Sache, schließlich hat Telefonica die Marke bei der Übernahme von HanseNet auch nur für 3 Jahre gekauft. Irgendwann muss man da also sowieso den Schlußstrich ziehen. Allerdings wird nun natürlich spekuliert, ob das Alice Gesicht, also Vanessa Hessler, bleibt und dann im blauen Kleidchen rumhüpft.

Kommt jetzt auch neue Werbung?

Heute Nachmittag kam dann die nächste Pressemitteilung, die es offenbar nicht ganz in die Mainstreammedien geschafft hat.
Die Agentur Republic aus Mailand und dpole aus Hamburg, die bisher die letzten 6 Jahre für die Alice Marketing Kampagnen verantwortlich waren, werden durch VCCP Berlin abgelöst.

VCCP hat bisher die Kampagnen für O2 gemacht. Daher ist dieser Schritt durchaus nachvollziehbar, weil es sicher einen schönen Rabatt durch die Zusammenlegung der Werbebudgets gibt.

Als nächstes dürfen wir uns dann auf neue Werbung freuen. Falls Vanessa Hessler ausgewechselt wird hätte ich da übrigens schon einen schönen Vorschlag für das neue Werbegesicht.

Fussball WM 2010 in HD schauen

Die Fussball WM in HD schauen wird wohl nicht so einfach. Über Satellit braucht man extra neue Hardware und bei T-Home Entertain geht es offenbar gar nicht. Die beste Variante scheint zur Zeit Alice zu sein. In der Senderliste der Alice Fernsehflatrate stehen nämlich ZDF HD, ARD HD und RTL HD drin und das ohne Extrakosten.

Mindestbandbreite für HD

Für den vollen HD Genuß sollten mindestens 10 MBit/s Downstream über die DSL Leitung möglich sein. Besser wären allerdings 12 MBits/s, damit es wirklich rund läuft. Wer nur knappe 10 MBit/s hat, kann nämlich unter Umständen mit kurzen Aussetzern und Artefaktbildung zu kämpfen haben. Sowas macht während eines WM Spiels sicher keinen Spaß. Wer testen will, ob seine Leitung schnell genug ist kann sich auf dieser Speedtestseite einfach mal ein paar Dateien runterladen.

Update:

Heise hat sich ausführlich damit beschäftigt wie man zur WM den Livestream am Arbeitsplatz schauen kann und durch die Firmenfirewall kommt. Hoffentlich sehen das die Chefs genauso.

Nachschub an Gratis O2 Surfsticks

Alice legt offenbar nochmal nach und verspricht in den nächsten Tagen für Nachschub an kostenfreien Surfsticks zu sorgen.
Es werden zwar sehr wahrscheinlich immer noch nicht alle einen bekommen, aber zumindest besteht die reele Chance. Dazu muss man allerdings wieder zum nächsten O2 Shop laufen.

Für alle die leer ausgegangen sind gibt es noch eine spezielle Alice Aktion. Ihr könnt euch im O2 Shop oder online registrieren und bekommt dann sozusagen ein Trostgeschenk. Na immerhin etwas.

Alice beschenkt zu wenige Kunden mit dem O2 Prepaid Stick

Wie letztens berichtet hat Alice alle Kunden angeschrieben und über den Zusammenschluss mit O2 informiert. Dazu gab es einen Gutschein für einen O2 Prepaid Surf Stick und eine 5 Tage Surf Flatrate. Eigentlich ein netter Zug von Alice und O2. Doch die Sache war offenbar nicht ganz so gut durchdacht.

47.000 Sticks für über 2 Millionen Kunden

Auf dem beigelegten Gutschein steht extra drauf: “Nur solange der Vorrat reicht”. Das Problem ist nur, dass der Vorrat ziemlich mickrig war, bemessen an der Anzahl der möglichen Kunden. Enrico hat im O2 Shop nachgefragt und dort als Auskunft erhalten, dass nur 47.000 Sticks verschenkt werden. Es kursieren aber auch andere Zahlen. Es scheint aber definitiv zu wenig gewesen zu sein, um die interressierte Kundschaft glücklich zu machen. Gehen wir mal davon aus, dass nur ein Viertel der Alice Kunden einen Stick haben will und dafür bereit ist in den O2 Shop zu laufen. Dann bekommt nur ca. jeder 10. einen Stick und 9 Andere gehen leer aus. Das heißt, dass Alice und O2 mit diesem “Geschenk” wahrscheinlich 450.000 Kunden vor den Kopf gestoßen haben.

Sicherlich war die Aktion so nicht geplant. Aber den großen Kundenansturm hätte man wirklich vorher sehen können. Billig war das Geschenk aber auf keinen Fall. Die ca. 50.000 Stick, die sonst 39,99 Euro kosten bedeuten alleine schon einen Umsatz von 1.999.500 Euro. Was sicherlich der Grund ist, warum man die Zahl der Geschenke derart begrenzt hat.

Update

Laut Teltarif sollen die O2 Shops in den nächsten Tagen nochmal eine Ladung Sticks bekommen. Wer also bis jetzt leer ausgegangen ist, sollte es einfach nochmal versuchen.

Alice verschenkt den O2 Prepaid Stick

o2-surfstick

Nachdem der Verkauf von Alice an Telefonica nun abgeschlossen ist, startet jetzt die erste große Werbeaktion. Alle Alicekunden (die nicht explizit die Kontaktaufnahme zu Werbezwecken untersagt haben) erhalten einen Willkommensbrief mit Infos über den Zusammenschluss von O2 und Alice. Alles kleines Goodie gibts es einen Gutschein für den O2 Prepaid Surfstick und eine 5 Tage O2 Internat Dayflat kostenlos. Der Stick kostet bei O2 bis Ende März normalerweise 39,99 Euro. Die 5 Tage Flat gibt es sonst für 3,50 Euro. Ihr könnt also 43,49 Euro einsacken. Vertragsbindungen oder ähnliches entstehen durch das Geschenk nicht. Einen Haken an der ganzen Geschichte habe ich nicht gefunden.

So lange der Vorrat reicht.

Wer den Gutschein bekommen hat sollte schnell in den nächsten O2 Shop laufen und den Stick holen. Der Vorrat ist begrenzt und obwohl alle Alice Kunden das Schreiben bekommen werden, sind nicht für alle auch Sticks da. Wer zu spät kommt, den bestraft halt das Leben.

Update: Es soll nochmal Nachschub geben oder ein Trotzpflaster.

Alice wieder im TV

Lange Zeit kam nicht über Alice im Fernsehen, weil der Focus auf Werbung im Internet gelegt wurde. Ab heute gibt es wieder neue Alice Spots mit Vanessa Hessler. Details über die Spots und ein neues Feature names Unify das Alice damit einführt gibt es in der offiziellen Pressemitteilung.

via: Twitter @CNillies

Umziehen mit Alice

Der Grund für die fehlenden Postings der letzten Zeit ist mein bevorstehender Umzug. Da inzwischen fast alles in Kisten verpackt ist, bleibt nun noch ein bisschen Zeit, um den letzten Beitrag in der alten Wohnung zu schreiben. An meine Umzugstipps aus 2008 habe ich zum Glück noch gedacht.

Alles wird besser?

Da Alice den Kundenservice in Bezug auf Umzüge im Vergleich zu den letzten Jahren offenbar doch etwas verbessert hat, reicht es jetzt aus den Umzug erst 9 Tage vorher zu melden. Beim letzten Mal waren es noch 2 Wochen, wobei 3 Wochen Vorlauf auch nicht verkehrt waren. Allerdings frage ich mich, wo mein Bestätigungsschreiben für den Umzug bleibt. So langsam würde ich schon gerne wissen, ob ich am Ende der Woche in meiner neuen Wohnung surfen und telefonieren kann. Aber ein bisschen Glück ist ja immer dabei.

Update: 18.02.10

Mein Bestätigungschreiben für den Umzug kam gestern. Allerdings steht als Umzugsdatum nicht wie von mir geplant Freitag der 19.02. sondern Montag der 22.02. Dazu kommt, dass ich auch noch zu Hause sein muss, weil ein Telekomtechniker zur Umschaltung erforderlich ist, obwohl der Vormieter auch bei Alice war. Ich habe also den Worst Case erwischt.

Update: 24.02.10

Der angekündigte Telekomtechniker war am 22.02. da und hat natürlich nichts geschaltet, weil er nicht an den APL ran kam. Vom Schlüssel zum Schaltraum, den die Telekom laut Hausmeister hat, wusste er nichts. Jetzt muss ich also bis zum 02.03. (frühstmöglicher Termin) warten, bis wieder einer kommt und dann endlich mal den Anschluss schaltet. Außerdem habe ich heute erfahren, dass mein neuer Anschluss nur einen ADSL Port und keinen ADSL2+ Port hat. Das heißt ich muss mir, nachdem die Telekom den Bereitstellungsauftrag erledigt hat, auch noch einen neuen Port besorgen.

Da ich in meiner Nachbarschaft kein offenes WLAN gefunden habe und zurzeit sowieso wieder die Diskussion losgeht, ob man darüber überhaupt surfen darf gibt es bis nächste Woche erstmal keine weiteren Postings. Sorry.

HanseNet/Alice muss Vorratsdatenspeicherung durchführen

Ich könnte in die Tischkante beißen. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat entschieden, dass HanseNet doch an der Vorratsdatenspeicherung teilnehmen muss. Damit wurde das vorrangegangene Urteil aus Köln bestätigt. Jetzt bleibt nur noch das Bundesverfassungsgericht.

Übrigens die Gerüchte, dass HanseNet nur des Geld wegen geklagt hätte, damit die teure Technik nicht angeschafft werden muss, sind falsch. Die Technik ist schon da und dank des Urteils wird es wohl in Kürze losgehen.

Jobs weg bei Alice?

Die Zeitung für die Chefetage hat heute verkündet, dass sich zurzeit 3 Unternehmensberater um den Auftrag für die Fusion von O2 und Alice streiten. Als Kandidaten wurden Roland Berger, Booz & Co. und McKinsey genannt. Was dabei rumkommt – nun wir werden sehen. Roland Berger soll schon mal vorgeschlagen haben, das Alice Callcenter zu verkaufen und Finanzen, Marketing und Vertrieb durch O2 abwickeln zu lassen. Bis 2011 wären dann 900 Jobs allein in Hamburg weg (nach Rechnung des Manager Magazins). Booz & Co. oder McKinsey werden wohl ähnliche Pläne aus der Schublade ziehen.

Natürlich ist das noch nichts offzielles. Ein O2 Sprecher hat erstmal beschwichtig. Komplett dementiert wurde aber auch nicht.

Endlich: Alice hat einen eigenen Datenskandal

Nachdem andere Provider bereits mit riesigen Mengen an verlorenen oder gestohlenen Kundendatensätzen vorgelegt haben, konnte Alice jetzt endlich mit einem eigenen Skandal nachziehen. Eigentlich ist es eher ein Skandälchen. Statt der sonst üblichen Millionen Kundendaten sind bei Alice nur 179 Datensätze beim Falschen gelandet. Peinlich ist es trotzdem.

alice@alice.de war noch frei

War war passiert. Ein Alice Kunde hatte sich die Adresse alice@alice.de geholt, die offenbar noch nicht vergeben war. Dummerweise tippen Alice Vertriebspartner, die neue Verträge aufnehmen sollen, genau immer dann diese Adresse ein, falls der neue Alice Kunde keine eigene Kontaktadresse hat. Quasi als Dummymailadresse.

Alice verschickt die Eingangsbestätigungen, für neue Aufträge, per Brief und auch als E-Mail an die neuen Kunden. In diesen Eingangsbestätigungen stehen natürlich alle Daten wie z. B. die Bankverbindung, die Adresse und das gewünscht Produkt.
Der Alice Kunde, der sich zufällig die Adresse alice@alice.de geholt hat, bekam jetzt natürlich genau diese Mails von Alice zugeschickt, da seine Adresse ja im System als Kontaktadresse hinterlegt war.

Sicherheitsloch? Nein, aber unschön ist es trotzdem

Im Heise Forum stehen allerhand wilde Vermutungen wie es zu dem Fehler kam und ob der Alice Kunde die Adresse absichtlich registriert hat. Um ein Sicherheitsloch handelt es sich hier schon mal nicht, da nichts falsch programmiert wurde. Auch der Kunde hat nichts falsch gemacht, da die Adresse alice@alice.de ja noch frei war. Böse Absicht in diesem Fall zu unterstellen halte ich für falsch. Dafür gibt es keinen Anhaltspunkt. Ich sehe hier eher ein allgemeines Problem beim Umgang mit Kontaktmailadressen. Schließlich kann man nie sicher sein, ob der Empfänger auch wirklich richtig ist. Das Problem hat aber nicht nur Alice sondern jeder der Mails an Kunden verschickt.

Alice ist verkauft

Nach langem hin und her ist es jetzt endlich offiziell. Eine ganze Milliarde, wie von Telecom Italia gefordert, ist es dann doch nicht geworden. HanseNet/Alice geht für 900 Millionen an Telefonica. Na dann Bienvenido España.

Quelle: Handelsblatt.com

Update:

Running Gag des Tags dazu: “Das kommt mir jetzt aber spanisch vor”.

Alice startet VDSL

Ihr habt es sicherlich schon gelesen. Alice bietet in Zukunft auch VDSL an. Wer heute morgen auf der Alice Webseite Infos dazu gesucht hat, der suchte vergeblich und musste die Hotline bemühen. Inzwischen sind die Preisinfos zum VDSL Angebot online.

Wer bestellen will sollte sich denoch bei der Hotline beraten lassen. Wie bei vielen neuen Produkten, gibt es da nämlich noch ein paar kleine Einschränkungen. So ist zum Beispiel zur Zeit keine Rufnummernmitnahme möglich. Außerdem kann es zu einem 14 tägigen Ausfall des Anschlusses kommen, falls man den Anbieter wechsel will. Auch Bestandskunden, die bereits einen Alice Anschluss haben, können nicht ohne weiteres wechseln. Also lieber erstmal nachfragen, bevor man am Ende ganz ohne Anschluss dasteht.

Keine Drosselung bei intensiver Nutzung

Die Computerbase hatte beim Alice Pressesprecher Carsten Nillies nachgefragt, ob man Nutzer mit hohen Transfervolumen die Geschwindigkeit drosseln will. Das ist für viele sicherlich ein nicht ganz unerhebliches Entscheidungskriterium. Die Antwort aus Hamburg lautet dazu ganz klar nein. Glück gehabt, würde ich mal behaupten.

HanseNet Verkauf innerhalb der nächsten Wochen

Alice wird verkauft, nicht verkauft, verkauft, nicht verkauft, verkauft. So ungefähr ging das Spiel die letzten Monate ununterbrochen. Aktuell sind wir mal wieder bei wird verkauft und zwar bald. Laut Bloomberg sagte Cesar Alierta, dass er den Verkauf innerhalb weniger Wochen zum Abschluss bringen will. Die Stimmung zwischen den Parteien wäre gut. Muss wohl am gesunken Kaufpreis liegen.

Die Alice Kunden werden sich vermutlich freuen. Telefonica rangiert unter den Top 10 der weltweit agierenden Provider und bringt sicherlich eine Menge neues Kapital für Alice. Das sollte sich positiv auf die Investitionsfreude auswirken. In letzter Zeit kam von Alice nämlich irgendwie nichts Neues mehr.

HanseNet kommt nicht um die Vorratsdatenspeicherung herum

Genau wie BT Deutschland, QSC und die die Mobilfunker Klarmobil, Debitel, Callmobile und Mobilcom wollte auch Alice/HanseNet aus der Nummer mit der Vorrausdatenspeicherung raus. Das Verwaltungsgericht Köln sieht das aber etwas anderes und so muss Alice doch den Weisungen der Bundesnetzagentur folge leisten und die Vorraussetzung für die umfassende Datenspeicherung schaffen. Letzter Ausweg wäre der Gang zum Oberverwaltungsgericht, um die Angelegenheit dann endgültig zu klären. Hoffentlich bleibt die Rechtsabteilung bei HanseNet an der Sache dran.

Alice Geschwindigkeitstest

Eigentlich bin ich den DSL Speedtests gegenüber, die man so im Internet findet, ja eher skeptisch eingestellt. Allein durch die lahme Anbindung der meisten Testserver kommt dabei einfach kein sinnvolles Ergebnis zustande. Daher ist es ratsam die richtige Geschwindigkeit durch den parallelen Download mehrerer großer Dateien zu prüfen.

Alice legt die Messlatte etwas höher

Die Hamburger haben in der Alice Lounge einen neuen Menüpunkt eingefügt, der zum hauseigenen Speedtest führt, damit die Kunden testen können wie schnell ihre Leitung wirklich ist. Die alte HanseNet Speedtestseite war wirklich nicht mehr ganz zeitgemäß. Die neue Seite kann sich dagegen sehen lassen. Da ich selbst eine ziemlich schnelle Anbindung habe, hat es bis jetzt kein Test geschafft mich zu überzeugen und die richtigen Werte meiner Leitung heraus zu bekommen. Bis auf den Alice Speedtest.

Alice Speedtest

Im krassen Gegensatz dazu steht der Wert, den wieistmeineip.de ermittelt hat. Der ist weit von dem entfernt, was meine Leitung schafft und der Upload konnte gar nicht gemessen werden.

wieistmeineip speedcheck

Ich bin mal gespannt wie lange die Gigabit Anbindung von Alice für den Speedtest durchhält. Man muss übrigens kein Alice Kunde sein, um den Speedtest zu nutzen. Die Seite ist auch ohne Login voll nutzbar.

Zensurverträge unterzeichnet – China rückt näher

5 große deutsche Provider haben heute den Zensurvertrag unterzeichnet, mit dem Zensursula Kinderpornographie im Internet ausblenden will. Ganz vorne natürlich die Telekom, die seit neuesten auch bei DNS Anfragen auf nicht existierende URLs eine “Hilfeseite” einblendet. Daran wird die Telekom sich nicht schlecht verdienen. Wer nämlich darüber sucht, bekommt erstmal eine Menge Werbung angezeigt.

Als nächster großer Provider hat auch Vodafone/Arcor den Zensurvertrag unterschrieben. Eigentlich nichts unerwartetes. Arcor hat ja bereits in der Vergangenheit gezeigt, das man gerne mal wirkungslose Sperren einrichtet.

Hansenet/Alice und Telefonica/O2, die sich aller Wahrscheinlichkeit bald zusammenschließen sind unserer Familienministerin ebenfalls ins Netz gegangen. Der einzige Kabelnetzbetreiber, der sich auch nicht für ein freies Internet einsetzen möchte, ist Kabel Deutschland. Wer sich näher für den Kundenservice bei Kabel Deutschland interessiert, der sollte sich mal die Geschichten beim Oberlehrer ganz genau anschauen. Der hat nämlich dank Kabel Deutschland inzwischen einige unfreiwillige Erfahrungen mit UMTS sammeln dürfen.

Provider die nicht zensieren, freuen sich über Kundenansturm

Wie immer gibt es Gewinner und Verlierer. Einer der Gewinner dieser Wahlkampfaktion ist der kleine Provider Manitu, der eine Zensierung der Internetzugänge kategorisch abgelehnt hat. Im Übrigen weigert sich Manitu auch die Einwahldaten der Kunden zwecks Vorratsdatenspeicherung zu protokollieren.
Das hat, wie der Chef persönlich bloggt, einen wahren Kundenansturm ausgelöst.

Die sinnlose Sperre ist ganz leicht zu umgehen

Wie schon damals als Arcor wegen einer einstweiligen Verfügung youporn.com gesperrt hatte, ist das Problem auch diesmal sehr leicht vom Tisch. Netter Weise gibt es eine Vielzahl an DNS Servern in Deutschland, die nicht auf die BKA Sperrseite umleiten. Einen davon fest im Router oder im PC einzutragen ist ein Aufwand von wenigen Klicks. Wer also nicht gleich seinen Provider wechseln will, weil ihm die Zensur oder die Zwangswerbung beim falschen URLs auf die Nerven geht, der kann sich ganz leicht selbst helfen.

Vorratsdatenspeicherung ist verfassungswidrig

Ich dachte schon, ich bin umsonst auf die Straße gegangen, um gegen Schäubles Überwachungswahn zu demonstrieren. Nachdem es eine Zeit lang ziemlich düster aussah, gibt es jetzt endlich wieder Licht am Ende des Tunnels. Ein Berliner Verwaltungsgericht hat entschieden das Mobilcom,Talkline, Klarmobil, Debitel,und callmobile sich nicht an der Vorratsdatenspeicherung beteiligen müssen. Dabei wurde die verdachtsunabhängige Totalspeicherung unserer Daten nicht nur wie in Wiesbaden als unverhältnismäßig, sondern – hört, hört – sogar als verfassungswidrig bezeichnet.

Internetprovider ziehen nach

Manitu, als einer der wenigen Provider die immer gegen die Speicherung waren, bekommt jetzt Verstärkung aus Hamburg. Alice/HanseNet zieht nun endlich auch vor Gericht, um Rechtssicherheit zu schaffen. Hoffentlich geht den anderen auch bald ein Licht auf.