Kategorienarchiv: Alice

Umziehen mit Alice

Der Grund für die fehlenden Postings der letzten Zeit ist mein bevorstehender Umzug. Da inzwischen fast alles in Kisten verpackt ist, bleibt nun noch ein bisschen Zeit, um den letzten Beitrag in der alten Wohnung zu schreiben. An meine Umzugstipps aus 2008 habe ich zum Glück noch gedacht.

Alles wird besser?

Da Alice den Kundenservice in Bezug auf Umzüge im Vergleich zu den letzten Jahren offenbar doch etwas verbessert hat, reicht es jetzt aus den Umzug erst 9 Tage vorher zu melden. Beim letzten Mal waren es noch 2 Wochen, wobei 3 Wochen Vorlauf auch nicht verkehrt waren. Allerdings frage ich mich, wo mein Bestätigungsschreiben für den Umzug bleibt. So langsam würde ich schon gerne wissen, ob ich am Ende der Woche in meiner neuen Wohnung surfen und telefonieren kann. Aber ein bisschen Glück ist ja immer dabei.

Update: 18.02.10

Mein Bestätigungschreiben für den Umzug kam gestern. Allerdings steht als Umzugsdatum nicht wie von mir geplant Freitag der 19.02. sondern Montag der 22.02. Dazu kommt, dass ich auch noch zu Hause sein muss, weil ein Telekomtechniker zur Umschaltung erforderlich ist, obwohl der Vormieter auch bei Alice war. Ich habe also den Worst Case erwischt.

Update: 24.02.10

Der angekündigte Telekomtechniker war am 22.02. da und hat natürlich nichts geschaltet, weil er nicht an den APL ran kam. Vom Schlüssel zum Schaltraum, den die Telekom laut Hausmeister hat, wusste er nichts. Jetzt muss ich also bis zum 02.03. (frühstmöglicher Termin) warten, bis wieder einer kommt und dann endlich mal den Anschluss schaltet. Außerdem habe ich heute erfahren, dass mein neuer Anschluss nur einen ADSL Port und keinen ADSL2+ Port hat. Das heißt ich muss mir, nachdem die Telekom den Bereitstellungsauftrag erledigt hat, auch noch einen neuen Port besorgen.

Da ich in meiner Nachbarschaft kein offenes WLAN gefunden habe und zurzeit sowieso wieder die Diskussion losgeht, ob man darüber überhaupt surfen darf gibt es bis nächste Woche erstmal keine weiteren Postings. Sorry.

HanseNet/Alice muss Vorratsdatenspeicherung durchführen

Ich könnte in die Tischkante beißen. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat entschieden, dass HanseNet doch an der Vorratsdatenspeicherung teilnehmen muss. Damit wurde das vorrangegangene Urteil aus Köln bestätigt. Jetzt bleibt nur noch das Bundesverfassungsgericht.

Übrigens die Gerüchte, dass HanseNet nur des Geld wegen geklagt hätte, damit die teure Technik nicht angeschafft werden muss, sind falsch. Die Technik ist schon da und dank des Urteils wird es wohl in Kürze losgehen.

Jobs weg bei Alice?

Die Zeitung für die Chefetage hat heute verkündet, dass sich zurzeit 3 Unternehmensberater um den Auftrag für die Fusion von O2 und Alice streiten. Als Kandidaten wurden Roland Berger, Booz & Co. und McKinsey genannt. Was dabei rumkommt - nun wir werden sehen. Roland Berger soll schon mal vorgeschlagen haben, das Alice Callcenter zu verkaufen und Finanzen, Marketing und Vertrieb durch O2 abwickeln zu lassen. Bis 2011 wären dann 900 Jobs allein in Hamburg weg (nach Rechnung des Manager Magazins). Booz & Co. oder McKinsey werden wohl ähnliche Pläne aus der Schublade ziehen.

Natürlich ist das noch nichts offzielles. Ein O2 Sprecher hat erstmal beschwichtig. Komplett dementiert wurde aber auch nicht.

Endlich: Alice hat einen eigenen Datenskandal

Nachdem andere Provider bereits mit riesigen Mengen an verlorenen oder gestohlenen Kundendatensätzen vorgelegt haben, konnte Alice jetzt endlich mit einem eigenen Skandal nachziehen. Eigentlich ist es eher ein Skandälchen. Statt der sonst üblichen Millionen Kundendaten sind bei Alice nur 179 Datensätze beim Falschen gelandet. Peinlich ist es trotzdem.

alice@alice.de war noch frei

War war passiert. Ein Alice Kunde hatte sich die Adresse alice@alice.de geholt, die offenbar noch nicht vergeben war. Dummerweise tippen Alice Vertriebspartner, die neue Verträge aufnehmen sollen, genau immer dann diese Adresse ein, falls der neue Alice Kunde keine eigene Kontaktadresse hat. Quasi als Dummymailadresse.

Alice verschickt die Eingangsbestätigungen, für neue Aufträge, per Brief und auch als E-Mail an die neuen Kunden. In diesen Eingangsbestätigungen stehen natürlich alle Daten wie z. B. die Bankverbindung, die Adresse und das gewünscht Produkt.
Der Alice Kunde, der sich zufällig die Adresse alice@alice.de geholt hat, bekam jetzt natürlich genau diese Mails von Alice zugeschickt, da seine Adresse ja im System als Kontaktadresse hinterlegt war.

Sicherheitsloch? Nein, aber unschön ist es trotzdem

Im Heise Forum stehen allerhand wilde Vermutungen wie es zu dem Fehler kam und ob der Alice Kunde die Adresse absichtlich registriert hat. Um ein Sicherheitsloch handelt es sich hier schon mal nicht, da nichts falsch programmiert wurde. Auch der Kunde hat nichts falsch gemacht, da die Adresse alice@alice.de ja noch frei war. Böse Absicht in diesem Fall zu unterstellen halte ich für falsch. Dafür gibt es keinen Anhaltspunkt. Ich sehe hier eher ein allgemeines Problem beim Umgang mit Kontaktmailadressen. Schließlich kann man nie sicher sein, ob der Empfänger auch wirklich richtig ist. Das Problem hat aber nicht nur Alice sondern jeder der Mails an Kunden verschickt.

Alice ist verkauft

Nach langem hin und her ist es jetzt endlich offiziell. Eine ganze Milliarde, wie von Telecom Italia gefordert, ist es dann doch nicht geworden. HanseNet/Alice geht für 900 Millionen an Telefonica. Na dann Bienvenido España.

Quelle: Handelsblatt.com

Update:

Running Gag des Tags dazu: “Das kommt mir jetzt aber spanisch vor”.

Alice startet VDSL

Ihr habt es sicherlich schon gelesen. Alice bietet in Zukunft auch VDSL an. Wer heute morgen auf der Alice Webseite Infos dazu gesucht hat, der suchte vergeblich und musste die Hotline bemühen. Inzwischen sind die Preisinfos zum VDSL Angebot online.

Wer bestellen will sollte sich denoch bei der Hotline beraten lassen. Wie bei vielen neuen Produkten, gibt es da nämlich noch ein paar kleine Einschränkungen. So ist zum Beispiel zur Zeit keine Rufnummernmitnahme möglich. Außerdem kann es zu einem 14 tägigen Ausfall des Anschlusses kommen, falls man den Anbieter wechsel will. Auch Bestandskunden, die bereits einen Alice Anschluss haben, können nicht ohne weiteres wechseln. Also lieber erstmal nachfragen, bevor man am Ende ganz ohne Anschluss dasteht.

Keine Drosselung bei intensiver Nutzung

Die Computerbase hatte beim Alice Pressesprecher Carsten Nillies nachgefragt, ob man Nutzer mit hohen Transfervolumen die Geschwindigkeit drosseln will. Das ist für viele sicherlich ein nicht ganz unerhebliches Entscheidungskriterium. Die Antwort aus Hamburg lautet dazu ganz klar nein. Glück gehabt, würde ich mal behaupten.

HanseNet Verkauf innerhalb der nächsten Wochen

Alice wird verkauft, nicht verkauft, verkauft, nicht verkauft, verkauft. So ungefähr ging das Spiel die letzten Monate ununterbrochen. Aktuell sind wir mal wieder bei wird verkauft und zwar bald. Laut Bloomberg sagte Cesar Alierta, dass er den Verkauf innerhalb weniger Wochen zum Abschluss bringen will. Die Stimmung zwischen den Parteien wäre gut. Muss wohl am gesunken Kaufpreis liegen.

Die Alice Kunden werden sich vermutlich freuen. Telefonica rangiert unter den Top 10 der weltweit agierenden Provider und bringt sicherlich eine Menge neues Kapital für Alice. Das sollte sich positiv auf die Investitionsfreude auswirken. In letzter Zeit kam von Alice nämlich irgendwie nichts Neues mehr.

HanseNet kommt nicht um die Vorratsdatenspeicherung herum

Genau wie BT Deutschland, QSC und die die Mobilfunker Klarmobil, Debitel, Callmobile und Mobilcom wollte auch Alice/HanseNet aus der Nummer mit der Vorrausdatenspeicherung raus. Das Verwaltungsgericht Köln sieht das aber etwas anderes und so muss Alice doch den Weisungen der Bundesnetzagentur folge leisten und die Vorraussetzung für die umfassende Datenspeicherung schaffen. Letzter Ausweg wäre der Gang zum Oberverwaltungsgericht, um die Angelegenheit dann endgültig zu klären. Hoffentlich bleibt die Rechtsabteilung bei HanseNet an der Sache dran.

Alice Geschwindigkeitstest

Eigentlich bin ich den DSL Speedtests gegenüber, die man so im Internet findet, ja eher skeptisch eingestellt. Allein durch die lahme Anbindung der meisten Testserver kommt dabei einfach kein sinnvolles Ergebnis zustande. Daher ist es ratsam die richtige Geschwindigkeit durch den parallelen Download mehrerer großer Dateien zu prüfen.

Alice legt die Messlatte etwas höher

Die Hamburger haben in der Alice Lounge einen neuen Menüpunkt eingefügt, der zum hauseigenen Speedtest führt, damit die Kunden testen können wie schnell ihre Leitung wirklich ist. Die alte HanseNet Speedtestseite war wirklich nicht mehr ganz zeitgemäß. Die neue Seite kann sich dagegen sehen lassen. Da ich selbst eine ziemlich schnelle Anbindung habe, hat es bis jetzt kein Test geschafft mich zu überzeugen und die richtigen Werte meiner Leitung heraus zu bekommen. Bis auf den Alice Speedtest.

Alice Speedtest

Im krassen Gegensatz dazu steht der Wert, den wieistmeineip.de ermittelt hat. Der ist weit von dem entfernt, was meine Leitung schafft und der Upload konnte gar nicht gemessen werden.

wieistmeineip speedcheck

Ich bin mal gespannt wie lange die Gigabit Anbindung von Alice für den Speedtest durchhält. Man muss übrigens kein Alice Kunde sein, um den Speedtest zu nutzen. Die Seite ist auch ohne Login voll nutzbar.

Zensurverträge unterzeichnet - China rückt näher

5 große deutsche Provider haben heute den Zensurvertrag unterzeichnet, mit dem Zensursula Kinderpornographie im Internet ausblenden will. Ganz vorne natürlich die Telekom, die seit neuesten auch bei DNS Anfragen auf nicht existierende URLs eine “Hilfeseite” einblendet. Daran wird die Telekom sich nicht schlecht verdienen. Wer nämlich darüber sucht, bekommt erstmal eine Menge Werbung angezeigt.

Als nächster großer Provider hat auch Vodafone/Arcor den Zensurvertrag unterschrieben. Eigentlich nichts unerwartetes. Arcor hat ja bereits in der Vergangenheit gezeigt, das man gerne mal wirkungslose Sperren einrichtet.

Hansenet/Alice und Telefonica/O2, die sich aller Wahrscheinlichkeit bald zusammenschließen sind unserer Familienministerin ebenfalls ins Netz gegangen. Der einzige Kabelnetzbetreiber, der sich auch nicht für ein freies Internet einsetzen möchte, ist Kabel Deutschland. Wer sich näher für den Kundenservice bei Kabel Deutschland interessiert, der sollte sich mal die Geschichten beim Oberlehrer ganz genau anschauen. Der hat nämlich dank Kabel Deutschland inzwischen einige unfreiwillige Erfahrungen mit UMTS sammeln dürfen.

Provider die nicht zensieren, freuen sich über Kundenansturm

Wie immer gibt es Gewinner und Verlierer. Einer der Gewinner dieser Wahlkampfaktion ist der kleine Provider Manitu, der eine Zensierung der Internetzugänge kategorisch abgelehnt hat. Im Übrigen weigert sich Manitu auch die Einwahldaten der Kunden zwecks Vorratsdatenspeicherung zu protokollieren.
Das hat, wie der Chef persönlich bloggt, einen wahren Kundenansturm ausgelöst.

Die sinnlose Sperre ist ganz leicht zu umgehen

Wie schon damals als Arcor wegen einer einstweiligen Verfügung youporn.com gesperrt hatte, ist das Problem auch diesmal sehr leicht vom Tisch. Netter Weise gibt es eine Vielzahl an DNS Servern in Deutschland, die nicht auf die BKA Sperrseite umleiten. Einen davon fest im Router oder im PC einzutragen ist ein Aufwand von wenigen Klicks. Wer also nicht gleich seinen Provider wechseln will, weil ihm die Zensur oder die Zwangswerbung beim falschen URLs auf die Nerven geht, der kann sich ganz leicht selbst helfen.

Vorratsdatenspeicherung ist verfassungswidrig

Ich dachte schon, ich bin umsonst auf die Straße gegangen, um gegen Schäubles Überwachungswahn zu demonstrieren. Nachdem es eine Zeit lang ziemlich düster aussah, gibt es jetzt endlich wieder Licht am Ende des Tunnels. Ein Berliner Verwaltungsgericht hat entschieden das Mobilcom,Talkline, Klarmobil, Debitel,und callmobile sich nicht an der Vorratsdatenspeicherung beteiligen müssen. Dabei wurde die verdachtsunabhängige Totalspeicherung unserer Daten nicht nur wie in Wiesbaden als unverhältnismäßig, sondern - hört, hört - sogar als verfassungswidrig bezeichnet.

Internetprovider ziehen nach

Manitu, als einer der wenigen Provider die immer gegen die Speicherung waren, bekommt jetzt Verstärkung aus Hamburg. Alice/HanseNet zieht nun endlich auch vor Gericht, um Rechtssicherheit zu schaffen. Hoffentlich geht den anderen auch bald ein Licht auf.

Mailserverumstellung bei Alice

Alice hat einen Großteil der Kunden auf einen neuen Web- und Mailserver umgestellt. Wer jetzt keine Mails mehr abrufen kann, ist vielleicht nicht umgestellt worden und sollte statt wie bisher über webmail.hansenet.de auf email.hansenet.de wechseln. Das gilt auch für die Einstellungen im Mailclient.

Harald wechselt zu Kabel BW


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Quelle: "obs/Kabel BW"

Der ehemaliger Geschäftsführer von HanseNet/Alice Harald Rösch hat ein neues zuhause gefunden. Er wird der neue Vorsitzende der Geschäftsführung bei Kabel BW und löst damit Klaus Thiemann ab, der in den Aufsichtsrat wechselt.

Unter Harald’s Regie wurde HanseNet von einem kleinen Regionalanbieter zu einem deutschlandweit agierenden Carrier der sich sogar AOL Deutschland einverleiben konnte. Kurz nachdem die AOL Übernahme abgewickelt war verschwand er allerdings von der Bildfläche und überließ Carlos Lambarri Gomez die Zügel. Nun ist er wieder da und soll offenbar Kabel BW in eine bessere Zukunft führen.

Mal sehen wie lange es dauert, bis die Angebote von Kabel BW deutschlandweit verfügbar sind.

Ein Blick in den HVT

Die teltarif Redaktion hat einen HVT besucht und dabei ein paar nette Fotos geschossen. Wer schon immer mal wissen wollte, wie es in einer Vermittlungsstelle aussieht, sollte sich die Bilderstrecke anschauen. Da HanseNet offenbar so freundlich war, die Tür zur Kollokationsfläche auch gleich auf zu machen, ist nicht nur die Telekomtechnik zu sehen, sondern auch die Serverschränke von Alice.

Die Alice Fernseh-Flatrate im Test

Die Redaktion von teltarif hat sich bei Alice die Fernseh-Flatrate bestellt und getestet. Wer von DVB-T weg will und ein paar mehr Sender braucht, sollte sich den Test mal genauer anschauen. Für alle die schon über einen digitalen Satanschluss verfügen wird es mit IPTV allerdings ziemlich langweilig.

Alice ist befriedigend

Die Stiftungwarentest hat wieder einmal die großen deutschen Internetprovider unter die fachmännische Lupe genommen und damit das festgestellt, was eigentlich schon alle wissen. Der Service ist Murks und für den Durchschnittssurfer nicht ausreichend. Dabei kann man allerdings schon eine gewisse Leistungssteigerung bei einigen Anbieter erkennen. Verglichen mit dem Vorjahr hat sich z. B. T-Home (vormals T-Online) von 2,6 auf 2,0 hochgearbeitet und bekommt damit als erster Provider die Note gut. Auch Alice hat sich von 3,9 auf 3,1 gebessert, bleibt damit allerdings immer noch nur befriedigend. Wobei das für Alice sicherlich kein schlechtes Urteil ist. :) Das Schlusslicht macht Freenet mit einer glatten 4,0. Hier ist zum Vorjahr keine Besserung zu sehen.

Nicht die volle Geschwindigkeit und schlechter Service führt zu Abwertung

Wer heute 16 Mbit/s bestellt, bekommt nicht immer die volle Geschwindigkeit. DSL gibt das nun mal nicht für alle her. Von 30 Testhaushalten kamen nur ca. 10 auf die versprochene Geschwindigkeit. Das führt beim Verbraucher nun mal zu Unverständnis und ist ein Dauerdiskussionsthema. Ergänzend zum fehlenden Speed kommt bei den Providern auch noch der kaum vorhandenen Service. Als ob das Thema Internet und Telefon nicht schon kompliziert genug wäre, bekommt man bei den meisten weder telefonisch noch per E-Mail eine zufriedenstellende Antwort. In froher Erwartung der Testergebnisse für nächstes Jahr hier noch ein kleiner Beitrag zum Thema Stiftung Warentest von Rainald Grebe.

Dem kurzen Sommerflirt mit Alice steht doch nichts mehr im Weg

Manchmal kommt es doch anders als man denkt. Die Alice Neukunden-Treue-Aktion, mit der Alice Kunden für 24 Monate an den Vertrag gebunden werden oder den Einrichtungspreis von 59,90 Euro bezahlen müssen, wurde kurzfristig eingestellt.

Ein Unternehmenssprecher hat gegenüber Teltarif.de bestätigt, das man es sich nun doch noch einmal überlegt hat:

Die Resonanz auf unsere Ankündigung der Neukundentreueaktion hat gezeigt, dass wir damit nicht den Alice-Anspruch erfüllen, fair und offen mit unseren Kunden umzugehen

Jetzt muss kein Neukunde mehr Bindungsängste mit Alice haben. Kunden haben bei diesem Thema eben doch noch etwas zu sagen. Kurze Vertragslaufzeiten sind im schnelllebigen DSL Geschäft nun mal der Renner. Darüber sollte auch die Konkurrenz mal nachdenken.

Quelle: teltarif

Jetzt musst du sie doch heiraten

Ehevertrag

Die Zeit der kurzen Tächtelmächtel ist vorbei. Wer sich bis jetzt für Alice entschieden hat, durfte sich bei nicht gefallen schnell wieder aus dem Staub machen und musste kein Lehrgeld zahlen. Ab sofort sieht das anders aus. Wer sich voreilig vom Hamburger Anbieter Alice trennt, dem kommt die Scheidung unter Umständen teuer zu stehen. Die kurzen Vertragslaufzeiten bleiben zwar weiterhin bestehen und man kann jederzeit zum Monatsende den Vertrag kündigen. Dafür muss man aber jetzt den Einrichtungspreis von 59,90 Euro zahlen, falls man es noch nicht mindestens 2 Jahren mit Alice ausgehalten hat. Bei anderen Providern heißt es der goldene Handschlag. Bei Alice nennt man es ganz geschickt, die Neukunden-Treue-Aktion. Es ist also auch bei Alice ratsam, einen Blick in das Kleingedruckte zu werfen, bevor man sich kurz bindet.

Fußnote 3 für Alice Light, Fun und Complete:

Wenn Sie mindestens 24 Monate Alice-Kunde bleiben, entfällt der ansonsten anfallende Einrichtungspreis von 59,90 €. Neukunden-Treue-Aktion zzt. befristet bis 30.09.2008.

Steigt Alice auf entkoppelte DSL Anschlüsse um?

In Gebieten, wo Telefon, Internet und Handy Provider Alice über keine eigene Leitungsstruktur verfügt, bietet das Hamburger Unternehmen bislang so genannte DSL Resale Anschlüsse an. Resale bedeutet, dass Alice das T-DSL Netz der deutschen T-Com gegen Entgelt nutzt, um seinen Kunden aus diesen Regionen einen DSL Anschluss zu ermöglichen. Kundenseitige Voraussetzung ist bei dieser Variante allerdings ein Telefon- Anschluss bei der T-Com. Der DSL Anschluss des Anbieters Alice ist also an den Telefon- Anschluss der Telekom gekoppelt. Und genau das soll sich nun ändern.

Resale geht und Bitstream kommt?

Ein Alice Unternehmenssprecher teilte dem “call-magazin“ mit, das die Resale Angebote in den nächsten Wochen eingestellt werden. Bestands- Kunden steht es frei, ob sie bei ihrer Resale Variante bleiben oder zu einem Telefon- Anschluss unabhängigen Modell wechseln. Stellt man auf der Alice Homepage eine DSL Verfügbarkeitsanfrage für eine Adresse außerhalb des Alice- eigenen Netzes, wird man in der Tat auf Ende August 2008 vertröstet.
Alice Resale wird August 2008 beendet
Vor kurzem erschien dagegen noch das Resale Angebot auf Grundlage des Telekom Telefon- Anschluss. Aber wenn nicht per Alice Kabel, über welche Leitungen werden denn dann die Daten transportiert? In Fachkreisen wird davon ausgegangen, dass Alice ab August die Bitstream Technologie einsetzen wird, was der besagte Alice Sprecher gegenüber dem “call-magazin“ jedoch nicht bestätigen wollte. Beim Bitstream Verfahren greift ein Internet Provider ebenfalls auf Leitungsressourcen des marktbeherrschenden Anbieters, also wiederum der deutschen Telekom, zurück. Vereinfacht ausgedrückt ist der wesentliche Unterschied einfach, dass es sich nicht um T-DSL, sondern um alternative Hochgeschwindigkeitsleitungen handelt.

Für Alice Kunden würde Bitstream einen leichten Preisvorteil im Vergleich mit dem Resale Produkt bedeuten, da Alice ihren DSL Resale Kunden pro Rechnung 10 Euro für den notwendigen Telefon- Anschluss gutschreibt, der günstigste bei der T-Com derzeit aber rund 14 Euro monatlich kostet. Inwieweit sich eine mögliche Bitstreamtechnlogie auf die Qualität der Alice Produkte auswirkt, bleibt abzuwarten. In der Vergangenheit traten des öfteren Störungen bei Alice Anschlüssen auf, welche vermutlich auf technische Probleme des Next Generation Network (NGN) zurück zu führen sind. Das NGN ersetzt zunehmend leitungsvermittelnde Netze durch paketvermittelnde Netzstruktur.

Mit solchen Kunden braucht man keine Konkurenz mehr

idiot

Manche Provider sind um ihre Kunden wirkliche nicht zu beneiden. Was einige Mitmenschen im Internet kundtun, lässt tief blicken. Einer dieser Kandidaten hat sich jetzt auch in den Kommentaren meines Blogs verewigt. Offenbar hat es Akismet nicht geschafft, mich vor den geistigen Ergüssen des Herrn A. zu bewaren. Zum Glück moderiere ich alle Kommentare. Sonst hätte unsere Freund hier seine Kundennummer, den vollständigen Namen und sein persönliches Kennwort für immer ins Internet gestellt. Wenigsten hat er versucht den Kommentar im passenden Artikel zu hinterlassen: “Störungen können bei Alice wieder kostenfrei gemeldet werden“.

hallo zeit 2 tage kann ich nicht telefoniren das ist mein kunden nummer DE 01644*** mein kennwort ist: 180*** ICH MÖCHTE DAS SIE MICH ZÜRRÜCK ANRUFEN SCHNELL WIE MÖCKLICH ;;MFG A****

Soviel zum Thema “wahre deine Privatsspähre”.

Achtung Verwechslungsgefahr

Sind sich die beiden Seiten wirklich so ähnlich, dass man mein Blog für die Alice Seite halten kann? Mal ehrlich, so blind kann man doch nicht sein?

Alice Lounge KundencenterBlog Provider Störung

Oder sehe ich etwas aus wie Alice?

AliceChristoph_klein

Irgend etwas muss es gewesen sein. Falls noch jemanden Gemeinsamkeiten findet, die zur Verwechselung zwischen mir und Alice führen könnten, dann bitte her damit.