Archiv des Autors: Christoph

Die Nachahmer der Drosselkom legen los

Als die Telekom ihre Pläne zur Drosselung der Bandbreite bei „übermäßiger Nutzung“ angekündigt hat, war die Entrüstung noch groß. Die Empörung war so groß, dass es sogar Demonstrationen gab.

Der Rest zieht nach

Doch inzwischen hat auch die Telekom Tochter Congstar mitgeteilt, zukünftig die Bandbreite ab einem bestimmten Downloadvolumen zu begrenzen, obwohl anfangs noch vollmundig verkündet wurde, dass man dem Mutterkonzern bei diesem Thema nicht folgen will.

Die direkte Konkurrenz hielt sich clevererweise bedeckt. Telefónica und Vodafone hatten hier offenbar bewußt den Ball flach gehalten, um abzuwarten und nachzuziehen sobald sich die Wogen geglättet haben.

O2 can do

Mit Bekanntgabe der neuen O2 Tarife ist jetzt auch klar, wohin die Reise geht. Bei den Tarifen hat sich nicht viel geändert. Einzig die Klauseln zur Drosselung sind für die meisten Kunden relevant.
Wer die Übersicht behalten will, kann sich unter werdrosselt.de informieren. Die Seite zeigt sehr übersichtlich, wer bereits keine richtigen Internetflatrates mehr anbietet und seinen Kunden lieber den Hahn abdreht.

Für alle die denken, sie seien von der Drosselung nicht betroffen und 50 GByte pro Monat (Telekomdrossel) würden locker reichen, hier ein paar Punkte zum Selbstprüfen.

  • Schaut mal nach, wie große eure Steambibliothek ist. Falls ihr euren Rechner neu aufsetzt, drosselt ihr euch danach vielleicht beim Neusynchronisieren.
  • Habt ihr mehr als nur die Standard 2 GByte Dropbox? Meine ist 23 GByte groß gewesen, bevor ich sie endgültig abgeschafft und durch Bittorrent Sync ersetzt habe.
  • HD Filme (720p) über iTunes sind in der Regel zwischen 4 und 6 GByte groß. Mehr als 5 Filme pro Monat sind für einen Telekomkunden bald nicht mehr drin. Und das auch nur, falls man nichts anderes im Internet macht.
  • Wer gerne Dokus auf Youtube in HD schaut oder generell vom Fernseher auf den Rechner umgestiegen ist, sprengt sehr schnell das Limit. Die gängigen 1080p Video sind in der Regel ca. 1,5 GByte groß.

Fazit

Der Bandbreitenbedarf wird in der nahen Zukunft eher steigen, statt zu sinken. Solange unsere Internetanbieter aber mit Drosselklausel gegensteuern, statt die Netze auszubauen, werden wir nicht viel Freude an den Innovationen des Netzes haben.

Die Roaminggebühren sinken doch nicht

Es war fast schon zu schön, um wahr zu sein. Die grande Dame der europäischen Netzpolitik wollte noch vor wenigen Monaten die Roaminggebühren innerhalb Europas abschaffen bzw. auf ein erträgliches Minimum reduzieren. Bis Ostern 2014 hieß es, sollen die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet werden, um bis 2016 einheitliche Verbindungsentgelte in Europa einzuführen.

Neelie Kroes;CC; Author: World Economic Forum

Leider ist der schöne Traum auch schon wieder ausgeträumt. Alle für Endverbraucher interessanten Punkte sind inzwischen vom Tisch. Die großen Telcos lassen sich eben nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen. Nachdem mit SMS kein Geld mehr zu machen ist und bei den Datentarifen offenbar die Investitionskosten zu hoch sind, bleibt das Roaming als eine der letzten Eckpfeiler der Finzanzierung übrig.

Ohne Roaming würden den großen Anbietern auch schnell die Kunden weglaufen. Dann könnte man nämlich seinen Mobilfunkvertrag mit einem Anbieter jenseits der Landesgrenzen schließen, der vielleicht bessere Konditionen bietet oder keine Bewegungsprofile an die Werbeindustrie verhökern will.

Fotos von der Stop watching us Demo in Hamburg

Im Nachgang noch ein paar Fotos von dieser Veranstaltung am letzten Samstag.

Stop watching us

Unter dem Motto „Stop Watching Us – We are all Edward Snowden“ finden heute bundesweite Proteste statt. Wer heute die Sonne in Hamburg genießen will und sich nicht mit der all gegenwärtigen Überwachung abfinden möchte, ist herzlich eingeladen sich ab 14 Uhr auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz zu stellen.

Infos zur Hamburger Aktion findet ihr unter stop-watching-hamburg.de. Alle Ternmine und Städte findet ihr in dieser Übersicht.

Die APL Sammelung wächst weiter

Dank Michael aus Hagenwerder kann ich diesen Monat noch einen weiteren APL meiner Sammlung hinzufügen. Wie man sehen kann, ist der Kasten nagelneu. Der vorherige hat leider das Hochwasser in Görlitz 2010 nicht überlebt. Vielen Dank für das Foto und Grüße in die Heimat.

Wer übrigens gerade ein neues Haus baut und einen kurzen Überblick über die Regelungen bezüglich Kabelverlegung und APL sucht kann sich dieses kurze PDF über die Regel für die Kabelverlegung ansehen.

Neuer APL

Freitagabend lag wieder ein APL-Foto in meiner Inbox für meine Sammlung. Diesmal ein ziemlich neues Modell. Vielen Dank dafür an den Einsender.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

Mal was anderes

Leute die sich mit dem Handy vor dem Badezimmerspiegel fotografieren gibt es leider zu viele. Dieser freundliche Herr ist dabei allerdings eine Klasse für sich.

Samsung Android Telefone hacken

Bekanntlich ist ja alles immer irgendwie hackbar. Warum sollten Smartphones da auch eine Ausnahme sein. Einige Geräte von Samsung, darunter das Galaxy SII, das Galaxy Beam, Galaxy S und das Galaxy Advance sind besonders verwundbar. Durch einen Fehler können sie komplett auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden, indem der User einen Link auf einer Webseite klickt. Danach sind alle Daten vom Telefon gelöscht und die SIM Karte ist unter Umständen auch kaputt.

Der spannende Teil geht ab ca. 2:00 Minuten los

Betroffen sind angeblich nur Telefone die Touchwiz als Oberfläche nutzen. Wer wie ich z.B. mit einem Customrom unterwegs ist und einen anderen Lauchner nutzt muss sich zumindest darum keine Sorgen machen.

Quellen: Futurezone.at und heise.de

Kein Internet wegen McAfee

Falls dein Internetzugang nicht mehr funktioniert, könnte das auch an McAfee liegen. Ich hatte erst vor kurzem so ein Firewallopfer zur Reparatur auf dem Schreibtisch. Leider hat wirklich nur das Deinstallieren von McAfee geholfen, den auch das abschalten der Firewallfunktion hat nichts gebracht.