Einer der wohl bekanntesten Domainnamen wird am 18. März versteigert. Nachdem der letzte Besitzer von sex.com, die Firma Escom, offenbar Ihre Kredite nicht mehr bedienen kann, hat der Kreditgeber die Zwangsversteigerung eingeläutet. Laut Techcrunch war der Eigentümer nicht “kompetent” genug für die Domain.
Beim letzten Mal wurden durch Escom angeblich 14 Mio. US-Dollar für die Domain bezahlt. Wer diesmal mit bieten will, muss mindestens 1 Mio. US-Dollar vorweisen können. Na dann. Viel Spaß beim bieten!
Wer einen eigenen Proxy haben will, kommt eigentlich um eigenen Webspace und eine eigene Domain nur schwer herum. Dank der GoogleApp Engine und einen Phyton Script geht das aber doch. Und zwar umsonst.
Das vollständige bebilderte Tutorial, inklusive Videoanleitung gibt es bei labnol. Ich habe das Tuturial ausprobiert und kann sagen, dass die versprochen 5 Minuten wirklich ausreichen um einen eigenen Proxy aufzusetzen. Das Ergebnis könnt ihr hier bestaunen. Netterweise funktionieren auch Flashvideos über den Proxy. Allerdings scheint sich das Proxytutorial schon so sehr verbreitet zu haben, das Youtube ständig Captchas einblendet, weil der Traffic aus Richtigung Google App Engine stark angestiegen ist.
Das Warten hat endlich ein Ende. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat heute das Urteil zur Vorratsdatenspeicherung verkündet. Wenig überraschend ist das Gesetz verfassungswidrig.
Die ganzen Einzelheiten (vollständige Pressemitteilung) gibt es bei F!XMBR. Wer sich nochmal die Namen der Abgeordneten durchlesen will, die damals dafür gestimmt haben, wird hier fündig.
Urteilsverkündigung. In Farbe und Bunt.
PS: Mein Anschluss läuft endlich wieder. Der Tag könnte nicht schöner sein.
Es sind noch nicht alle kurzen .de Domains registriert worden. Für br.de gab es damals eine einstweilige Verfügung, die nun aufgehoben wurde. Die Denic gibt die Domain br.de deswegen morgen zur Registrierung frei. Auch diesmal gilt First Come First Serve. Allerdings gibt es für br.de ein spezielles Antragsformular das direkt an die Denic gefaxt werden muss.
Unter +49 69 24246982 kann jeder den Antrag einreichen. Stichzeitpunkt ist morgen 15:00 Uhr (MEZ). Gestestet werden darf schon 24 Stunden vorher. Und bitte jeder nur eine Seite faxen. =)
Nachdem Apple mit seinem iPad durchstarten will und auch OpenPeak mit dem OpenTablet 7 punkten will, stellt sich mir die Frage. Wo steckt man die Dinger eigentlich hin? Die Antwort könnte ibap werden. Obwohl ich da wohl schon den Ärger mit Apple und i im Namen vorproprammiert ist.
Der Grund für die fehlenden Postings der letzten Zeit ist mein bevorstehender Umzug. Da inzwischen fast alles in Kisten verpackt ist, bleibt nun noch ein bisschen Zeit, um den letzten Beitrag in der alten Wohnung zu schreiben. An meine Umzugstipps aus 2008 habe ich zum Glück noch gedacht.
Alles wird besser?
Da Alice den Kundenservice in Bezug auf Umzüge im Vergleich zu den letzten Jahren offenbar doch etwas verbessert hat, reicht es jetzt aus den Umzug erst 9 Tage vorher zu melden. Beim letzten Mal waren es noch 2 Wochen, wobei 3 Wochen Vorlauf auch nicht verkehrt waren. Allerdings frage ich mich, wo mein Bestätigungsschreiben für den Umzug bleibt. So langsam würde ich schon gerne wissen, ob ich am Ende der Woche in meiner neuen Wohnung surfen und telefonieren kann. Aber ein bisschen Glück ist ja immer dabei.
Update: 18.02.10
Mein Bestätigungschreiben für den Umzug kam gestern. Allerdings steht als Umzugsdatum nicht wie von mir geplant Freitag der 19.02. sondern Montag der 22.02. Dazu kommt, dass ich auch noch zu Hause sein muss, weil ein Telekomtechniker zur Umschaltung erforderlich ist, obwohl der Vormieter auch bei Alice war. Ich habe also den Worst Case erwischt.
Update: 24.02.10
Der angekündigte Telekomtechniker war am 22.02. da und hat natürlich nichts geschaltet, weil er nicht an den APL ran kam. Vom Schlüssel zum Schaltraum, den die Telekom laut Hausmeister hat, wusste er nichts. Jetzt muss ich also bis zum 02.03. (frühstmöglicher Termin) warten, bis wieder einer kommt und dann endlich mal den Anschluss schaltet. Außerdem habe ich heute erfahren, dass mein neuer Anschluss nur einen ADSL Port und keinen ADSL2+ Port hat. Das heißt ich muss mir, nachdem die Telekom den Bereitstellungsauftrag erledigt hat, auch noch einen neuen Port besorgen.
Da ich in meiner Nachbarschaft kein offenes WLAN gefunden habe und zurzeit sowieso wieder dieDiskussion losgeht, ob man darüber überhaupt surfen darf gibt es bis nächste Woche erstmal keine weiteren Postings. Sorry.
Irgendwie ist die Werbekampange von 1und1 mit ihrem Sonderbeauftragen auf unfreiwillige Art und Weise ziemlich komisch. Bin gespannt was sich die genervten Kunden noch einfallen lassen.
Wie inzwischen bekannt wurde ist Jamba der Hersteller der Nacktscanner am Flughafen. Und ich habe mir schon Sorgen gemacht, dass die das wirklich durchziehen wollen.
So wie es aussieht gibt es nach dem schweren Ausfall gestern schon wieder Probleme bei 1und1. Ein DNS Server der für das Auflösen der Kundendomains bei 1und1 zuständig ist, hat offenbar arge Schwierigkeiten mit der Erreichbarkeit.
Packetloss und Timeout sind niemals gut
Wer es selbst testen will kann ja mal mit diesen 3 Domains probieren.
emder.de
fks.de
lippold.de
Bei mir war die DNS Auflösung erst nach mehreren Versuchen möglich. Zwischendrin sah es so aus.
bash-2.05$ dig fks.de
; <<>> DiG 8.3 <<>> fks.de
;; res options: init recurs defnam dnsrch
;; got answer:
;; ->>HEADER<<- opcode: QUERY, status: SERVFAIL, id: 2
;; flags: qr rd ra; QUERY: 1, ANSWER: 0, AUTHORITY: 0, ADDITIONAL: 0
;; QUERY SECTION:
;; fks.de, type = A, class = IN
;; Total query time: 5007 msec
;; FROM: hansenicp01 to SERVER: default -- 10.198.0.6
;; WHEN: Wed Jan 6 17:54:07 2010
;; MSG SIZE sent: 24 rcvd: 24
Ich wette Marcell hatte heute einen sehr stressigen Tag. Irgendwann heute Vormittag hat sich nämlich ein Nameserver bei 1und1 verabschiedet. Anschließend konnten 2/3 der 1und1 Kunden nicht mehr telefonieren, weil man für die VoIP Telefonie nun mal eine Anmeldung bei einem SIP-Server braucht. Ohne DNS Auflösung ist das allerdings nicht mehr möglich, weil der Name des Sip-Servers nicht mehr in eine IP-Adresse aufgelöst werden kann.
Abwarten hilft
Laut 1und1 Pressestelle ist der Fehler behoben. Alle die jetzt immer noch nicht telefonieren können, sollten erstmal das DSL Modem neu starten und etwas abwarten.
Mal sehen welcher Provider als nächstes die Lichter ausmacht.
Ein Bagger hat heute morgen ein Glasfaserkabel von Versatel erwischt und damit für eine flächendeckende Störung im Raum Nordrhein-Westfalen bei Versatel gesorgt. Versatel selbst hat auf der Homepage einen entsprechenden Hinweis geschaltet.
Soviel Offenheit gegenüber der Kundschaft ist eigentlich unüblich. Die meisten Provider versuchen Ihre Störungen nicht öffentlich zu machen und bestätigen Probleme nur auf Nachfrage. Wer von dem Problem betroffen ist, sollte sich nicht allzu sehr ärgern und die Zeit lieber für Weihnachtseinkäufe nutzen.
Wer auch einen Brief bekommen hat, in dem eine Subdomain unter co.de für 99 Euro jährlich verkauft werden soll, der sollte das Schreiben einfach wegschmeißen und sich nicht ärgern. Wer keinen Brief bekommen hat, findet das Schreiben hier und spart sich das wegwerfen.
Wundert das jemanden?
Eigentlich war es ziemlich wahrscheinlich, dass jemand versucht mit co.de Geld zu verdienen. Auch die Art und Weise überascht mich ehrlich gesagt nicht. Bei ruhiger Betrachtung des Briefes ist es halt ein ziemlich teueres Angebot für eine Subdomain die keiner braucht. Deswegen gleich den Anwalt rausholen halte ich da für ziemlich übertrieben.
Etwas, das wir alle schon lange wussten, liegt dank einer Studie jetzt schwarz auf weiß vor. Die Art und Weise wie Apple Jünger ihr iPhone verteidigen ist laut Psychologen vergleichbar mit dem Stockholm Syndrom. Eigentlich nichts Neues. Die Streitereien dazu im Heise Forum auch nicht. Aber es ist ziemlich unterhaltsam und am besten mit einer großen Tüte Popcorn zu genießen.
Der Kölner Kabelnetzbetreiber Unitymedia hatte heute Nachmittag ein kleines Problem im Rhein-Main Gebiet und im Frankfurter Umland.
Laut onlinekosten.de konnten ca. 320.000 Haushalte für 2 Stunden weder TV noch Telefon oder Internet nutzen. Laut Unitymedia war ein Kurzschluss an dem Problem Schuld. Tja, Triple Play hat eben manchmal auch Nachteile. Zum Glück war das Mobilnetz nicht betroffen.
Diese Woche habe ich mal ausnahmsweise mein Büro verlassen, um mir einen HVT und einen PoP in Hamburg von innen anzuschauen. Damit ist auch eine Menge Bildmaterial entstanden, das ich euch natürlich nicht vorenthalten will. Die ersten Bilder auf Seite 1 sind im HVT entstanden. Alles ab Seite 2, Bild 2 stammt aus dem PoP.
Ich könnte in die Tischkante beißen. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat entschieden, dass HanseNet doch an der Vorratsdatenspeicherung teilnehmen muss. Damit wurde das vorrangegangene Urteil aus Köln bestätigt. Jetzt bleibt nur noch das Bundesverfassungsgericht.
Übrigens die Gerüchte, dass HanseNet nur des Geld wegen geklagt hätte, damit die teure Technik nicht angeschafft werden muss, sind falsch. Die Technik ist schon da und dank des Urteils wird es wohl in Kürze losgehen.
Die Freenettochter und großer deutscher Webhoster Strato wird an die Telekom verkauft. Für insgesamt 275 Mio. Euro geht Strato damit günstiger weg als erwartet. Im September war noch von 300 Mio. die Rede. Aber wir haben ja immer noch Krise, also was solls.