Profi bei der Arbeit

EVza mit direkt angeschlossener TAE

Zeitdruck, hohe Kosten, der starke Wettbewerb. Es gibt viele Gründe für Pfusch. Irgendwas davon wird es wahrscheinlich auch bei diesem APL gewesen sein. Der Techniker, der zwei neue Anschlüsse legen sollte, hat den kurzen Weg gewählt und die TAEs einfach direkt an den APL geklemmt. Blöd nur das der APL außen am Haus befestigt ist und gerade Winter war.

Viele Dank und gute Besserung an meinen Stammleser, der mir das Bild zu Verfügung gestellt hat.

6 Kommentare

  1. suncrest
    3. Juli 2011 (19:27) | Permalink
    1

    Liebe Gemeinde, leider muss ich dem Widersprechen.

    Die zwei TAEs schließen i.d.R. 96W-Leitungen (Carrier) ab. D.h. ein Techniker der Telekom konnte keine/keine funktionsfähige Leitung bis in die Wohnung vorfinden. Daher ist er verpflichtet, eine TAE am APL als Leitungsabschluss zu platzieren, sodass die Leitung vom Carrier gemessen werden kann.
    Daher handelt es sich nicht um „Pfusch am Bau“, sondern es wurde eine vom Carrier geforderte Dienstleistung ausgeführt. Die Leitung ist somit bereit gestellt.

  2. 3. Juli 2011 (20:31) | Permalink
    2

    Das Thema Telefondose außen hatte ich schon mal 2010. Da hat ein Pressesprecher der Telekom hinterher noch versucht die Kurve zu kriegen.

    Der Techniker, der die beiden Dosen oben angeklemmt hat, konnte sich leider nicht ganz so gut rausreden und musste hinterher nochmal anrücken um die zugehörige die Steigleitung legen. Die gehören beim SDSLer nun mal mit dazu. Die unnötige Verzögerung die dadurch verursacht wird, lässt sich aber nicht mehr gut machen. Es sollte doch eigentlich jedem klar sein, dass man außen keine TAE installiert. Zumindest ein notdürftig verlegtes Kabel nach drinnen, sollte doch eigentlich möglich sein.

  3. Obsidian
    18. Juli 2011 (17:20) | Permalink
    3

    da hat suncrest wohl recht. wenn keine endleitung vorhanden ist und auch keine genehmigung vorliegt eine zu verlegen, muss die TAE außen /am APL gesetzt werden. und ja es kommt hauptsächlich bei carrier-anschlüssen vor

  4. 18. Juli 2011 (21:39) | Permalink
    4

    Ja, Suncrest hat Recht. Der Techniker ist bei der Bereitstellung nicht verpflichtet eine Steigleitung zu bauen, falls keine vorhanden ist. So ist (zumindest laut meinem Kenntnisstand) die interne Anweisung.
    Die Regelung, dass in solchen Fällen eine TAE als Abschluß außen am APL angebracht wird, ist allerdings für niemanden nachvollziehbar. Der Anschluss ist so nicht benutzbar und es ist jedesmal ein zweiter Einsatz erforderlich.
    Die Pressestelle der Telekom scheint bemüht zu sein, Fragen zu diesem Thema auszuweichen und zu beschwichtigen.
    Ich finde es einfach nur Schade, dass bei diesem Problem der Endkunde den Kürzeren zieht. Denn der muss am Ende nochmal mindestens eine Woche auf seinen Anschluss warten.

  5. Olli
    8. August 2011 (10:27) | Permalink
    5

    Es kann sich auch um Zeitanschlüsse für eine Veranstaltung gehandelt haben. Wenn das Zelt direkt am Haus steht….

    Komisch nur, dass sich niemand über den Maler aufregt.

  6. 8. August 2011 (10:35) | Permalink
    6

    Ich würde mal sagen die komische Färbung im Bild kommt von der schlechten Qualität der Kamera.

    Der Anschluss selbst war schon für länger als nur ein paar Wochen geplant. =)