Im ständigen Spiel um kaufen und gekauft werden, gibt es wieder Neuigkeiten. Eigentlich sollte Versatel von United Internet gekauft werden. Stattdessen hat sich Versatel für schlappe 30 Mio. Euro den Kabelnetzbetreiber AKF Telekabel TV und Datennetze GmbH (AKF) einverleibt. Sobald das Kartellamt zustimmt, gewinnt Versatel dadurch 76.000 neue Kunden. Das sind gerade mal 395 Euro pro Kunde.
Der Vorstandschef von Versatel, Peer Knauer, hat es ziemlich gut auf den Punkt gebracht:
“Die Akquisition von AKF stellt in diesem Fall eine deutlich kostengünstigere und schneller realisierbare Lösung zum Ausbau des eigenen Glasfasernetzes dar”
Kaufen ist nun mal billiger als selbst neu bauen. Besser für unsere Nerven ist es alle mal. Würde jeder Netzbetreiber sein Kabel neu ziehen, hätten wir nur noch Baustellen.
Hoffentlich wissen die AKF Kunden zu schätzen, wie viel Versatel für sie auf den Tisch gelegt hat. Allerdings sollen nur unter 40.000 Anschlüsse rückkanalfähig sein. Ergo werden mindestens 36.000 nur TV schauen, denn ohne Rückkanal ist weder Internet noch Telefon möglich.
Wer hat, der kann
Zumindest dort, wo es möglich ist, plant Versatel laut einem Bericht auf Golem.de Internetzugänge mit mehr als 20 MBit/s. Preise gibt es allerdings noch nicht. Aber warten wir erstmal ab was das Kartellamt sagt.








2 Kommentare
Schreibe einen Kommentar»Das ist ein SAN-Switch und hat eher was mit Storage zu tun als mit dem Internet
Ich weiß. Ich fand nur das Bild toll =)