Die Liste der Internetprovider, die Filesharing blockieren oder behindern ist lang. Nicht ganz oben (aber nur weil sie alphabetisch sortiert ist) steht der große amerikanische Anbieter Comcast. Bereits Ende 2007 wurde Comcast vom von der EFF und der Nachrichtenagentur AP vorgeworfen den Peer to Peer Traffic mit Hilfe der Sandvine-Software zu stören.
Eine Reset reicht aus
Angeblich arbeitet Comcast ähnlich wie in China. Erkennt der Provider das es sich um Filesharing handelt wird einfach ein RST Paket verschickt und die Gegenstelle beendet die Verbindung. Natürlich ist das nur die Theorie, die sich aus den Tests der Nachrichtenagentur AP ergeben hat, also damals versucht wurde eine Bibel per BitTorrent durch das Comcast Netz zu jagen.
Bestätigt wurden diese Vorwürfe seitens Comcast nie. Der Firmensprecher sagte damals das man den Zugang zu keiner Applikation blockiere, auch nicht zu BitTorrent.
Jetzt ist die Bremse offiziell
Laut einem Golem Artikel hat Comcast mittlerweile zugeben den Filesharingtraffic zumindest auszubremsen. Die Resetmethode wurde allerdings immer noch nicht offiziell bestätigt.
Die amerikanische Regulierungsbehörde FFC untersucht
Lange hat es gedauert, doch inzwischen sind die Beschwerden wohl zu laut geworden. Die Regulierungsbehörde will den Fall untersuchen und prüfen ob Comcast hier im Unrecht ist. Ihr Boss ist da auf jeden Fall zuversichtlich und ließ verlauten:
“Natürlich werden wir das untersuchen und sicherstellen, dass kein Kunde geblockt wird.”


