Japanischer Junkcaller muss vor Gericht

Handy Japan

Für die meisten ist es eine Qual bei einer Hotline anzurufen. Nicht nur das es meist teuer ist. Auch die Gespräche sind für viele eine Zumutung. Die Japaner sind uns da einen Schritt voraus und einer ganz besonders. Der einsame Takahiro Fujinuma rief laut Medienberichten bis zu 10000 mal bei einer AuskunftsHotline an und versuchte mit den Damen zu flirten. Ich kenne zwar die Preise in Japan nicht, aber in Deutschland hätte sich der arme Kerl vermutlich um Haus und Hof telefoniert. Für die 11833 z. B. werden zur Zeit satte 1,29 Euro je angefangene Minute fällig. Bei Telegate unter 11880 wird man für 1,39 Euro/Minute geholfen (Preisliste Alice Festnetz).
Angesichts dieser Preise ist es nicht mehr mehr bis zu 09005 Telefonsex-Hotlines für 1,95 Euro/Minute.

Schluss mit lustig
Ganz normal ist der gelangweilte Japaner auf jeden Fall nicht. Daher geht es jetzt auch vor Gericht wegen Behinderung des Servicesbetriebs der Hotline. Irgendwo muss man schließlich auch mal eine Grenze ziehen. Obwohl die Auskunftshotline sicher nicht schlecht an der Einsamkeit ihres besten Kunden verdient hat.

Quelle: Onlinekosten.de

Ein Kommentar

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  1. 4. Februar 2008 (11:47) | Permalink
    1

    So ungewöhnlich ist das gar nicht. Zumindest war es das früher nicht. Ich hab zu einer Zeit in der Telefonauskunft der Telekom gejobbt, als ein Anruf – egal wie lange er dauert – 60 Pfennig gekostet hat. Was ich da alles erlebt habe, lässt sich nicht beschreiben. Da waren die einsamen Männer auf der Suche nach einem Flirt noch sehr harmlos.

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