T-Com baut weiter um und noch mehr ab

Es soll wieder mal die Effizienz der Telekom gesteigert werden. So sieht es zumindest Herr Sattelberger im aktuellen Interview mit der Welt Online und gibt dabei ein paar interessante Einblicke in das, was uns alle bald erwartet. Denn, ob man Kunde bei T-Home ist oder nicht, spielt keine Rolle. Große Änderungen beim Rosa Riesen wirken sich auf den Service aller Anbieter aus. Das wissen wir spätestens seit dem letzten Streik.

Weitere Entlassungen geplant
Auf die Frage “Wen trifft es zuerst?” antwortete Herr Sattelberger: “Die Treppe wird von oben nach unten geputzt.” Das ist doch mal sehr löblich, statt immer nur unten anzufangen, wird erst einmal oben aufgeräumt. Oder doch nicht? Wie man oben aufräumt, verrät uns Herr Sattelberger nämlich gleich im Anschluss: “Auch Topmanager müssen den Spiegel vorgehalten bekommen, damit sie weiter lernen. Also 360-Grad-Feedback, bei dem der Manager von seinen Mitarbeitern, seinen Kollegen und seinem Vorgesetzten beurteilt wird und mit seiner Selbsteinschätzung vergleicht.” Oben darf sich also jeder selbst einschätzen, wie er gerade steht, und mit dem vergleichen, was selbst sowieso nicht interessiert.

Aber was passiert ein paar Etagen weiter unten? Die Welt weiß es, fragt aber bei Sattelberger nochmal nach. Welt:
“Dieser Tage ist ja schon durchgesickert, dass Sie den Personalbereich um 2000 Mitarbeiter auf 4500 “verschlanken” wollen. In welchem Umfang sind weitere Maßnahmen geplant?” Da es dann aber doch zu weit ins Detail geht, kommt als Antwort nur: “Über Zahlen will ich hier nicht spekulieren.”

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