So verbessert man seinen Ping

Network

Jeder Gamer kennt dieses leidige Problem. Man hat endlich einen Server gefunden, auf dem man spielen will, aber nach ein paar Sekunden fliegt man wieder raus, weil der Ping mal kurz über 100 ms gestiegen ist.

Daher will ich heute ein paar Tipps geben, wie man die Latenzzeiten etwas nach unten drücken kann.

1. Kein WLAN benutzen
So schön die kabellose Welt auch sein mag. WLAN eignet sich grundsätzlich nicht für Onlinespiele, bei denen es auf niedrige Pingzeiten ankommt. So sieht es aus, wenn man vom PC aus einen WLAN Router anpingt.

ping über WLAN

Dieser kleine Ausreißer zu Beginn mit 1498 ms kann bereits das Aus auf dem Spieleserver bedeuten. Sinnvolle Optimierungen gibt es hier meines Erachtens nach nicht. Irgendetwas wird immer die WLAN Verbindung stören. Sei es der Nachbar, der plötzlich auch sein WLAN einschaltet, oder der Mitbewohner, der die Mikrowelle benutzt. Wer ungestört spielen will, muss nun mal ein Kabel nehmen.

2. Es kommt nicht auf die Bandbreite an
Bei der Recherche zu diesem Artikel bin ich in vielen Foren auf User gestossen, die der Ansicht waren, die Latenzzeit werde durch die Bandbreite beeinflußt. Frei nach dem Motto: “Mehr Downstream = besserer Ping” wurde anderen geraten, doch einfach einen schnelleren Anschluss zu bestellen. Das ist grundlegend falsch. Egal ob DSL1000 oder DSL16000, es gibt keinen Unterschied.
Die mit dem Programm Ping gemessene Latenz, ist die Zeit die ein 32 Bytes großes Paket vom eigenen PC zum Zielhost und wieder zurück benötigt. Bei Paketen dieser Größe sollte jedem klar sein, dass die Bandbreite hier keinen Unterschied macht. Auch alle anderen Daten werden in handliche kleine Pakete verpackt und durch das Internet geschickt.

3. Es kommt auf die Entfernung an
Schickt man ein Paket auf die Reise, ist die Reisezeit abhängig von der Geschwindigkeit, der Bearbeitungszeit auf den einzelnen Zwischenstationen, der Bearbeitungszeit bei Sender und Empfänger und der Entfernung. Anders gesagt, ein Paket von Deutschland in die USA ist länger unterwegs, als ein Paket, das innerhalb von Deutschland transportiert wird. Im Englischen bezeichnet man die komplette Transportzeit als Round Trip Time (RTT). Schlussendlich kann man sagen, je kürzer der Weg, umso schneller ist unser Paket beim Ziel und wieder zurück. Daher sollte man es sich zweimal überlegen, ob man wirklich auf einem Server in den USA spielen will, oder doch lieber auf dem in der eigenen Stadt. Das kam man sich ganz einfach ausrechnen. Die Entfernung zwischen New York und Hamburg beträgt laut geobytes.com genau 6132 km. Die Lichtgeschwindigkeit beträgt 300.000 km/s. Da die Datenübertragung nicht ganz so schnell wie das Licht ist, rechnen wir mit der Hälfte also mit 150.000 km/s.

6132 km : 150000 km/s = 0,04088 s
0,04088 s * 1000 = 40,88 ms
40,88 ms * 2 = 81,76 ms

Wir rechnen am Ende mal zwei, da wir das Paket ja hin- und zurückschicken. Damit haben wir die minimal mögliche Paketlaufzeit zwischen Hamburg und New York. Der tatsächliche Wert wird am Ende noch viel höher liegen, da noch die Bearbeitungszeit auf jedem einzelnen Router und bei Ziel und Sender dazukommt.

4. Die möglichen Netzwerkeinstellungen
Sind die Pingzeiten extrem hoch, sollte man versuchen, ein bisschen an den Einstellungen zu drehen. Wer schon am unteren Limit liegt, wird hier allerdings nicht mehr rausholen können. Erster Anlaufpunkt ist das Receive Window. Mit DSL werden Daten in Blöcken von maximal 1500 Zeichen übertragen. Da fast alle Anbieter in Deutschland PPPoE verwenden, verringert sich die maximale Größe um 8 Zeichen auf 1492.

Als Protokolle für die Übertragung bei Netzwerkspielen kommen TCP und hauptsächlich UDP zum Einsatz. Um zu gewährleisten, dass alle Daten mit TCP ankommen, muss der Empfänger den Empfang quittieren. Wird keine Bestätigung vom Empfänger geschickt, muss der Sender die Daten nochmals übertragen. Leider braucht jede Bestätigung auch seine Zeit. Wie viele Daten übertragen werden, bevor eine Bestätigung gesendet werden muss, bestimmt der Empfänger mit dem Receive Window. Je größer dieses Fenster ist, umso mehr Daten können übertragen werden, bevor wieder eine neue Bestätigung gesendet werden muss. Ist das Fenster aber zu groß, kann es zu Schwierigkeiten kommen. Fehlt nämlich die Bestätigung nach einem Fenster, müssen alle Daten neu übertragen werden.

Man muss also den Mittelweg zwischen zu groß und zu klein finden. Für Windows 2000/XP ist der Standartwert für ein Fenster 16KByte. Vergrößert man das Fenster auf 32KByte – 63 KByte, steigt bei langen Verbindungswegen durch das Internet die Downloadgeschwindigkeit.

Um die Einstellung zu ändern, muss man in der Windowsregistry einen neuen Schlüssel einfügen und anschließend den PC neu starten:
[ HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters ]
“GlobalMaxTcpWindowSize”=dword:00007fff
Regedit - Receive Window

Zur Registry kommt man unter Windows 2000/XP über Start > Ausführen. Dort in die Befehlszeile einfach regedit eingeben. Bevor man dort Änderungen durchführt, sollte man auf jeden Fall über Datei > Exportieren alle Einträge speichern. Falls etwas schief geht, kann man so alles wieder rückgängig machen.

5. Fastpath beim Provider bestellen
Damit die Datenpakete zwischen dem Modem zu Hause und dem Modem in der Vermittlungstelle auch fehlerfrei übertragen werden, gibt es ein Verfahren zur Fehlerkorrektur, names Interleaving. Dies stellt sicher das Burstfehler, die bei der Übertragung auftreten können, nachträglich noch korrigierbar sind. Der große Nachteil von Interleaving ist aber die dadurch ansteigende Latenz.

Fastpath selbst bedeutet nichts anderes, als das Deaktivieren oder Reduzieren von Interleaving. Die meisten Anbieter reduzieren lediglich die Interleavingrate und schalten es nicht ganz ab. Dadurch können aber die Daten zwischen dem heimischen Modem und der Vermittlungsstelle schneller übertragen werden. Das hört sich prinzipiell gut an, jedoch sind alle im Nachteil, die eine schlechte Anschlussleitung benutzen müssen, die viele Übertragungsfehler erzeugt.

Auf schlechten Leitungen bedeutet Fastpath eine erhebliche Reduzierung der nutzbaren Bandbreite und unter Umständen sogar eine Verschlechterung der Pingzeiten. Wer nach der Aktivierung plötzlich Aussetzer beim Surfen oder Spielen bemerkt, sollte sich so schnell wie möglich wieder von Fastpath trennen.

6. Den Anbieter wechseln
Oft hört man, dass bestimmte Anbieter grundsätzlich bessere Pingzeiten haben als andere. Es gibt mit Sicherheit ein paar schwarze Schafe mit permanent ausgelasteten Coreroutern. Aber den Provider, der alle Spieler frohlocken lässt, gibt es nicht. Wie bereits eingangs erwähnt, ist die geographische Lage von Sender und Empfänger entscheidend für die Paketlaufzeiten. Es ist also eine Kombination aus einem guten Provider und einer guten Lage zum Ziel notwendig, um in den Genuß von niedrigen Pings zu kommen.

7. Die Netzwerkauslastung verringern
Wer mit niedrigen Pingzeiten spielen will, sollte den gesamten weiteren Netzwerktraffic ausschalten. Dazu gehören Downloads, Sicherheitsupdates, Instant Messenger, Telefoniesoftware, Filesharing, Browser, E-Mailclients, IRC Chats. Alles was in irgendeiner Form Zugriff auf das Internet haben könnte, muss beendet werden. Fängt Windows sonst mit dem nächsten Update an, während man gerade Online spielt, kann das schnell zum schrecklichsten Geruckel werden.

Fazit
Bis auf ein paar Änderungen der Netzwerkeinstellung und die Aktivierung von Fastpath bleibt dem Onlinegamer nicht viel. Dabei sollte man sich aber auch nicht zu sehr von anderen Beeindrucken lassen. Pingzeiten zwischen 15 – 100 ms sind völlig normal und kein Anlass zur Sorge. Alles zwischen 100 – 200 ms ist noch im vertretbaren Bereich. Jenseits der 200 ms ist man entweder in Übersee oder es gibt tatsächlich ein Problem, das der näheren Analyse bedarf.

25 Kommentare

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  1. 5. August 2007 (13:02) | Permalink
    1

    “Als Protokoll für die Übertragung bei Netzwerkspielen kommt TCP zum Einsatz.”
    Das ist so nicht ganz richtig! Zum aufbauen der Verbindung zum Spielserver (Serverliste holen, am Server anmelden usw.) wird TCP verwendet. Im Spiel wird aber UDP verwendet um den Drei-Wege-Handshake zu “verhindern”.

  2. 5. August 2007 (17:37) | Permalink
    2

    Hab gerade mal wireshark auf Battlefield2 angesetzt und du hast Recht. Während des gesamten Spiels läuft ein kontinuierlicher UDP Stream. Nur ab und zu wird per TCP geprüft ob mein PC noch antwortet. Ich werde den Artikel mal etwas anpassen.

  3. maed
    6. August 2007 (00:20) | Permalink
    3

    “Hab gerade mal wireshark auf Battlefield2 angesetzt”
    du kannst das bei allen geläufigen ego-shootern oä. ansetzen und wirst bei den meisten UDP feststellen, selbst viele mmorpgs nutzen UDP, da es einfacher ist ein packet, wenn unbrauchbar, zu verwerfen und anhand einer wahrscheinlichkeitsrechnung, werte zu überbrücken, zum beispiel bei positionangaben.
    letzteres gibt dann, bei länger anhaltendem datenverlust, den schönen effekt, das ein avatar die nächste klippe runterspringt, diese war zwar ebend noch 20m entfernt, aber richtung, geschwindigkeit und wahrscheinlichkeit stimmten und da muss man da halt runter. :)
    das ganze gibet, dann auch andersrum, beim gameclient, was dann den schönen effekt hat das man in einem spiel den selben weg 1-x mal zurück legen muss. :D

  4. FatRandy
    26. November 2007 (18:58) | Permalink
    4

    mit wlan lässt sich sehr wohl gut spielen
    probier doch einfach mal den dienst “konfigurationfreie drahtlose verbindung” nach herstellung der wlan verbindung zu deaktiveren.
    ich habs mir per batch in den start eines programmes gebaut.
    dann sucht deine wlan karte nicht mehr jede minute nach wlan netzen…

  5. 26. November 2007 (20:28) | Permalink
    5

    Habe ich bereits gemacht. Mit der WLAN Steuerung von XP kommt es bei mir sowieso zu ständigen Abbrüchen. Daher läuft bei mir standardmäßig der WLAN Client, der mit dem USB Stick geliefert wurde. Trotzdem gibt es nach ein paar MInuten kurze Pingspitzen von über 1000 ms. Unter Umstände lässt sich das mit anderer Hardware vielleicht noch kompensieren, aber wer auf Nummer sicher gehen will, der nimmt halt ein Kabel.

  6. alwin
    16. Januar 2008 (17:29) | Permalink
    6

    Hat mir beim Verständnis erts einmal geholfen. Danke !!!
    In wieweit greift die Änderung
    ” HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters ]
    “GlobalMaxTcpWindowSize”=dword:00007fff ”
    auf die UDP-Geschichte zu oder auch nicht ???
    Danke im vorraus.

  7. Danielle
    29. Januar 2008 (02:25) | Permalink
    7

    Es wäre schön wenn das was bringen würde , also wie bleibts zum schluss , ist es doch ratsam die änderung in der Registry durchzuführen oder nicht ?

  8. 29. Januar 2008 (08:02) | Permalink
    8

    Vor dem Ändern einfach die Registry sichern, dann kann auch nichts schief gehen. Falls hinterher keine Internetverbindung mehr aufgebaut werden kann spielt man einfach die Registry zurück und startet den PC einmal neu.

  9. Rene
    31. Mai 2009 (13:35) | Permalink
    9

    ich bin ja och so ein onlinegamer und mitten beim swbf zocken is mir aufgefallen das ich einen ping von 200-400 hatte und ich hab och schon nach programmen geucht un so aber es will net klappen kan mir da irgendwer wieterhelfen??

  10. Sascha
    17. Januar 2010 (06:28) | Permalink
    10

    Hallo ich hab einen Ping zwischen 27-28 ms .

    Ich musste zum messen die Firewall im XP sowohl auch in der Easy Box ausschalten.

    Wenn ich die beiden Firewall´s wieder anschalte wird dann mein Ping wieder schlechter ???

    Hab das mit der “Registry” gemacht aber hat sich nichts an der Ping verändert !!!

    Zogge Battlefield 2 und könnt kotzen weil ich viel als erster sterbe obwohl ich als erster schiesse,da heißt es dann “ei das liegt am Ping” aber wenn ich so anderen ihre Pings lese hab ich einen sau guten Ping ODER ?!?!

    Gurß

  11. 17. Januar 2010 (14:33) | Permalink
    11

    Du bist einfach talentfrei. Spiel doch lieber etwas das keine schnelle Reaktion erfordert. Am der “schlechten” Latenz liegt es jedenfalls nicht. =)

  12. leo
    24. Januar 2010 (00:07) | Permalink
    12

    ich spiele cod mw2 online, leider is bei mir keine kabelverbindung möglich, deswegen spiele ich mit einer mobilen anbindung. mein ping steht ca bei 140-170ms. gibts da a möglichkeit meinen ping zu verbessern?

    danke im vorraus
    lg

  13. SKAot
    7. März 2010 (13:42) | Permalink
    13

    Sehr guter Beitrag. Gut zu lesen, gute Beispiele und sehr informativ! Dankeschön :)

  14. SonyBlacke
    13. März 2010 (14:18) | Permalink
    14

    Das du in BF2 immer als erster abkackst,liegt evtl nicht an deinem Ping sondern,mehr an der Hitbox confiq (google ist dein freund) les dich da mal durch !

    In sachen ping hatte ich nie Probleme ,aber mit dem schwakendem Down&upload ,da hat mir TCPOptimizer geholfen….

    Also als gamer sollte man sich FastPath aufjedenfall gönnen,den mit pings über 100 zu spielen ist übel,mach kann die verzögerung schon wahrnehmen,und die daraus resultierenden nachteile !

  15. PsyCo
    14. April 2010 (01:06) | Permalink
    15

    Hallo!
    die datei “GlobalMaxTcpWindowSize”=dword:00007fff“
    ist bei mir nicht vorhanden
    hab Windows 7 , kann das sein, dass die datei anders heisst?

    lg

  16. 14. April 2010 (08:56) | Permalink
    16

    Für Windows7 gibt es bei Speedguide.net ein keines Tutorial. Ist leider in Englisch. Hab gerade kein Windows 7 zur Hand um nachzuschauen ob es den Wert GlobalMaxTcpWindowSize dort noch gibt. Es kann aber sein, das MS mal wieder alles geändert hat.

  17. eyeFX
    23. Juni 2010 (19:43) | Permalink
    17

    guten tag,

    meine leitung: dsl 1500. der ping liegt normalerweise zwischen 53 und 60 ms. doch genau abends zwischen 18 und 22 – 23 uhr steht da konstant auf 120ms wenn ich z.b. Nachrichten – Service – Shopping bei t-online.de anpinge, bzw ingame bin. dieses problem hatte ich erst seit ich zu vodafone gewechselt, vorher bei t-online gabs nie solche probleme, immer nur 1A service.

    man möge sich fragen, warum ich denn überhaupt zu voda(kot) gewechselt bin, wenn denn die telekom so nice war..

    und zwar wurde ich anfang januar 2010 von einem mitarbeiter der telekom ziemlich laienhaft beraten. ich hatte da wegen einer verlängerung meines vertrags angerufen ( bis dahin immer ein netter ping von 24ms, weil dsl1000 fastpath ). dann sagt mir der nette herr am telefon, dass nun sogar dsl1500 für meinen ort zur verfügung steht, und fragt mich direkt, ob er mir das nicht schalten soll, schliesslich bleibt der preis der selbe. ich hab ihn wirklich 10 mal gefragt, ob dann das fastpath erhalten bleibt und ob das auch wirklich klar geht mit dem fastpath und ob er sich auch wirklich sicher ist, dass das alles so hin haut.. er meinte nur “jaja, herr xxx, natürlich, schliesslich telefonieren sie hier mit der deutschen telekom..” und was ist passiert? am schalttag der neuen bandbreite hatte ich zwar 0,5 mbit mehr bandbreite aber fastpath war nun auf einmal “nichtmehr möglich zu schalten, nur für bestandskunden, da nicht mehr im angebot” ( und das schon seit september 2009!!! ). der fehler dieses aufmerksamen mitarbeiters war also nicht mehr rückgängig zu machen. richtig, richtig stark von der telekom.

    nachdem ich erkennen musste, dass mein ping bei der telekom wohl nicht mehr zu retten ist, habe ich mich dafür entschieden, zu vodafone zu wechseln. fatal.

    denn der nette herr am telefon, der mir alle vorteile und vorzüge und überhaupt vom ach so tollen vodafone eröffnet hat, machte nichts als leere versprechungen:

    - ich würde dsl6000 bekommen,
    - fastpath sowieso
    - kundenservice sowieso “!!TOP!!”

    und was ist dann passiert, als mir vodafone diesen sinnlosen bit-strom anschluss zugeschalten hat ( UND MEIN PING IMMERNOCH BEI 53-60ms war!! ) ??

    der ping war genauso schlecht wie bei der telekom, beim telefonieren hatte ich internet-laggs ( 2000-5000ms ), was sich später aber durch welche umstände auch immer, wieder eingeränkt hat, und ich kann von 18 – 23 uhr nicht mehr zocken, weil mein ping bei 120ms liegt.

    fastpath schalten kann mir vodafone genauso wenig, weil es in meiner region keine arcor-leitungen gibt, und ich somit eh über die telekom ins internet gehe.

    soweit zu meiner story.. kennt einer zufällig eine lösung für dieses problem? könnte es evtl an der easybox 802 liegen, die ich von meinem neuen provider bekommen habe?

    gibt es für mich evtl eine möglichkeit aus dem vertrag von vodafone auszusteigen aufgrund leerer versprechungen und der ping probleme?

  18. eyeFX
    24. Juni 2010 (10:51) | Permalink
    18

    guten tag,

    meine leitung: dsl 1500. der ping liegt normalerweise zwischen 53 und 60 ms. doch genau abends zwischen 18 und 22 – 23 uhr steht da konstant auf 120ms wenn ich z.b. Nachrichten – Service – Shopping bei t-online.de anpinge, bzw ingame bin. dieses problem hatte ich erst seit ich zu vodafone gewechselt bin, vorher bei t-online gabs nie solche probleme, immer nur 1A service.

    man möge sich fragen, warum ich denn überhaupt zu voda(kot) gewechselt bin, wenn denn die telekom so nice war..

    und zwar wurde ich anfang januar 2010 von einem mitarbeiter der telekom ziemlich laienhaft beraten. ich hatte da wegen einer verlängerung meines vertrags angerufen ( bis dahin immer ein netter ping von 24ms, weil dsl1000 fastpath ). dann sagt mir der nette herr am telefon, dass nun sogar dsl1500 für meinen ort zur verfügung steht, und fragt mich direkt, ob er mir das nicht schalten soll, schliesslich bleibt der preis der selbe. ich hab ihn wirklich 10 mal gefragt, ob dann das fastpath erhalten bleibt und ob das auch wirklich klar geht mit dem fastpath und ob er sich auch wirklich sicher ist, dass das alles so hin haut.. er meinte nur “jaja, herr xxx, natürlich, schliesslich telefonieren sie hier mit der deutschen telekom..” und was ist passiert? am schalttag der neuen bandbreite hatte ich zwar 0,5 mbit mehr bandbreite aber fastpath war nun auf einmal “nichtmehr möglich zu schalten, nur für bestandskunden, da nicht mehr im angebot” ( und das schon seit september 2009!!! ). der fehler dieses aufmerksamen mitarbeiters war also nicht mehr rückgängig zu machen. richtig, richtig stark von der telekom.

    nachdem ich erkennen musste, dass mein ping bei der telekom wohl nicht mehr zu retten ist, habe ich mich dafür entschieden, zu vodafone zu wechseln. fatal.

    denn der nette herr am telefon, der mir alle vorteile und vorzüge und überhaupt vom ach so tollen vodafone eröffnet hat, machte nichts als leere versprechungen:

    - ich würde dsl6000 bekommen,
    - fastpath sowieso
    - kundenservice sowieso “!!TOP!!”

    und was ist dann passiert, als mir vodafone diesen sinnlosen bit-strom anschluss zugeschalten hat ( UND MEIN PING IMMERNOCH BEI 53-60ms war!! ) ??

    der ping war genauso schlecht wie bei der telekom, beim telefonieren hatte ich internet-laggs ( 2000-5000ms ), was sich später aber durch welche umstände auch immer, wieder eingeränkt hat, und ich kann von 18 – 23 uhr nicht mehr zocken, weil mein ping bei 120ms liegt.

    fastpath schalten kann mir vodafone genauso wenig, weil es in meiner region keine arcor-leitungen gibt, und ich somit eh über die telekom ins internet gehe.

    soweit zu meiner story.. kennt einer zufällig eine lösung für dieses problem? könnte es evtl an der easybox 802 liegen, die ich von meinem neuen provider bekommen habe?

    gibt es für mich evtl eine möglichkeit aus dem vertrag von vodafone auszusteigen aufgrund leerer versprechungen und der ping probleme?

  19. Calidor
    8. Oktober 2010 (08:54) | Permalink
    19

    Hallo, ich fand den Text sehr Informativ und gut geschrieben. Ich habe im schnitt einen Ping von 100-200, wird warscheinlich an der Leitung liegen.
    Hab noch am ende eine Frage, gibt es in Vista auch die möglichkeit noch etwas an der Registry zu ändern? Wenn ja wo oder was genau?

  20. Loco.M
    6. November 2010 (17:22) | Permalink
    20

    Nabend zusammen,

    habe einen kleinen tipp für Vista anwender:

    Ich spiele Cross Fire online und habe immer einen Ping von über 100 auf dem UK Clan server gehabt, bekannte rieten mir auch das mit dem FastPath! Ich aber habe mal wieder etwas rumgespielt und meinen Ping auf 35 – 37 runtergebracht. Undzwar mit TuneUp Utilities 2010,
    einfach den Turbo Modus aktivieren, so das sämtliche einstellungen auf das absolute minimum runtergefahren werden. Ich selbst benutze zurzeit Vista Ultimate 32bit, ob es bei den anderen versionen einen unterschied gibt kann ich leider nicht sagen. Aber bei mir hat es so einiges gebracht!! Die einstellungen kann man glaube ich aber auch direkt im System ändern.

    Gruß Loco

  21. Aeghis
    22. Januar 2011 (15:22) | Permalink
    21

    Hallo , ich selber spiele WoW und das merkwürdige ist dass ich in letzter Zeit immer auf die 3k latenz komme , aber in den Dungeons geht´s bis zu 15k aber ich kann normal spielen .. Oo
    Zurzeit liegt er am Anfang bei 57 und geht dann in die Höhe auf 3k , was zu cast verzögerungen führt bzw wenn ich etwas casten möchte dann merk ich´s erst nach 5 min.
    was kann man dagegen denn machen ?

  22. JonnyW
    4. Mai 2011 (14:55) | Permalink
    22

    Also zunächst muss ich sagen das sehr viel ping hier vorkommt. Nur eine Lösung den Ping zu verringern finde ich nicht… Was soll das gelabere dann???
    Habe Windows7 und es giebt dort in der Reg. keinen Eintrag: ” GlobalMaxTcpWindowSize ”
    Also sieht das alles sehr wichtig aus aber Hilfe findet man hier nicht !!!

  23. 4. Mai 2011 (15:02) | Permalink
    23

    2007 gab es noch kein Windows7, aber naja.

  24. Matthias
    27. Juni 2011 (22:56) | Permalink
    24

    Hallo,

    ich muss leider auf die Mobile Version des Internets, bei der Telekom, zurückgreifen da bei mir kein DSL anliegt (in Dresden). Ist es möglich meine Pingzeiten zu verbessern, habe Win 7. Der Ping liegt so zwischen 100 – 160, ich denke mal bei BF 3 wird es damit Probleme geben.

    Vielen Dank im voraus

  25. 28. Juni 2011 (16:00) | Permalink
    25

    Für mobile Verbindungen, z. B. über UMTS sieht es da ziemlich schlecht aus. Das Problem mit dem Ping jenseits der 100 ms scheinen da auch andere zu haben. Allerdings ist es eher eine Frage der Gewohnheit, bei diesen Latenzzeiten noch zu spielen.

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