Es geht wieder rund im Sexbusiness. Wie bereits vor kurzem berichtet, hatte Arcor aufgrund der Anfrage eines deutschen Sexseitenbetreibers die IP-Adressen der Seiten youporn.com und privatamateure.com gesperrt.
Dabei interessieren sich die Deutschen gar nicht so sehr für youporn. Schaut man auf Google-Trends liegen wir gerade mal auf Platz 6. Spitzenreiter ist hier die Türkei.
Die Vorbereitungen für die Sperre laufen
Aber das ist erstmal egal. Laut teltarif.de macht man sich bei Arcor schon mal bereit, die delikaten Seiten zu sperren. Ich kann nur hoffen, dass man von den Problemen des letzten Mals gelernt hat und nicht wieder die harmlosen Seiten, die auf dem selben Server liegen mitsperrt.
Diesmal ist es Ernst
Da Arcor beim letzten Mal lediglich eine Anfrage bezüglich der Sperre vorlag, konnte man die Sperre einfach wieder entfernen, ohne rechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen. Diesmal liegt aber eine einstweilige Verfügung vor, die nur noch zugestellt werden muss. Sobald die einstweilige Verfügung zugestellt ist, kann Arcor sich nicht mehr einfach widersetzen. Selbst ein Widerspruch kann die Sperre nicht mehr verzögern. Bei Zuwiderhandlung drohen 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate Ordnungshaft für die Gesellschafter.
Es kann alle treffen
Beim letzten Mal gab die Telekom bekannt, dass die Sperre dort, aufgrund der Anfrage eines Unternehmens, nicht eingerichtet wird. Da stellt sich automatisch die Frage, wie es jetzt aussieht. Diesmal wurde gegen Arcor eine einstweilige Verfügung erwirkt. Das selbe Problem könnte auch andere Anbieter wie Alice, Versatel, MNet und auch die Telekom treffen.
Die Sperre einfach umgehen.
Wie bereits beim letzten Mal sollte ein Proxy völlig ausreichen, um die Sperre zu umgehen. Wie das geht steht immer noch im Artikel zur letzten Sperre



Ein Trackback
[...] Unsinn und meist aus finanziellen Interesse. Nachdem Arcor bereits dazu verdonnert wurde youporn zu sperren und Kielnet dagegen die selbe Seite nicht sperren muss, haben sich die Anbieter von Anzüglichen [...]