Jan 26 2012

CRE 191 – Eine Empfehlung und ein paar Korrekturen

Für alle Audiophilen unter euch, die gern mehr über DSL wissen wollen, empfehle ich
CRE 191 “Internet im Festnetz” von Tim Pritlove. Einer der besten Podcasts aller Zeiten zu
diesem Thema. Zusammen mit Clemens Schrimpe wird über 3 Stunden über die Internetzugänge der Vergangenheit, der Gegenwahr und natürlich auch der Zukunft erzählt. Wer sich für die Welt der Zugangsprovider interessiert, ist hier genau richtig aufgehoben.

Ein paar Kleinigkeiten die Clemens im Zusammenhang mit den DSL Modems erzählt hat, möchte ich allerdings dann doch noch kommentieren.

Jedes im Handel erhältliche DSL Modem ist überall anschließbar

Clemens meinte, dass man an einen DSL Anschluss in Deutschland jedes beliebige DSL Modem, das hier im Handel erhältlich ist, dranhängen kann. Wie so oft gilt auch hier: Keine Regel ohne Ausnahme.

Der Anschluss muss dazu nämlich UR-2 kompatibel sein. Die ersten Anschlüsse, die seitens der Telekom und z. B. auch durch HanseNet geschaltet wurden, waren das aber nicht. Bei HanseNet wurden unter anderem DSL Modems von Ciso eingesetzt, für die in der Vermittlungsstelle extra ein spezieller DSLAM von Cisco zum Einsatz kam. Andere DSL Modems haben an diesen Anschlüssen aber definitiv nicht funktioniert. Inzwischen kann man sich allerdings bei allen Providern problemlos umstellen lassen. Von den Cisco Anschlüssen sind auch nur noch eine handvoll übriggeblieben.

Die Telekom schaltet immer nur mit festen Datenrate

Im Podcast kommt es ein wenig so rüber, als würde die Telekom ihre DSL Anschlüsse generell nur mit fixed Rate schalten. Das war auch definitiv lange so. Es gab allerdings nach einem Pilotprojekt die Möglichkeit, auch Anschlüsse mit Rate Adaptive Mode zu bekommen.
Wer nochmal nachlesen will, findet hier den Artikel von 2007 zu diesem Thema. Die Infoseite der Telekom ist allerdings schon längst abgeschaltet.

Jan 22 2012

Das Kabel ins Netz

Ich habe am Samstag per Mail eine Frage bekommen, die ich an dieser Stelle gern einmal für alle beantworten möchte, da sie sicherlich auch für andere interessant ist. Im Grunde genommen geht es darum, wie das Signal aus der Vermittlungsstelle in die Wohnung kommt. Die meisten wissen, dass es da eine ominöse Telefonleitung gibt. Manche denken sogar, dass man für ISDN extra 2 Leitungen braucht. Um die ganzen Missverständnisse mal auszurämen hier zunächst eine grobe Skizze, der üblichen Leitungsführung bei klassischen Telefon- und Internetanschlüssen.

Fakt ist: Jeder Anschluss wird über eine eigene Leitung realisiert. Diese Leitung, im Fachjargon als TAL (Teilnehmeranschlussleitung) bezeichnet, besteht einfach aus 2 Kupferdrähten. Diese werden Doppelader oder kurz DA genannt. Manchmal liest man auch von einer CUDA (Kupferdoppelader). Die Bezeichnungen können hier unter Umständen etwas varieren.

Natürlich wird nicht für jeden Haushalt eine eigene Leitung einzeln vergraben, sondern die Leitungen werden in einem großen Kabel zusammengefasst. Wie das aussieht kann man sehr schön im Wikipedia Artikel zum Telefonkabel sehen.

Im HVt (Hauptverteiler)

Alle Leitungen laufen im HVt zusammen, der normalerweise in einem richtigen Haus untergebracht ist. Zugang haben hier nur Telekomtechniker. Viele verwechseln den HVt mit den kleinen KVz am Straßenrand. Der HVt ist aber um einiges größer und versorgt meist einen ganzen Stadtteil. Wer das Kabelwirrwar mal sehen will, findet hier jede Menge Bilder dazu.
Hier im HVt befinden sich auch der DSLAM für den DSL-Anschluss und der Telefonport für den analogen oder ISDN Anschluss. Aufgrund der immer größer werdenden Verbreitung von NGN Anschlüssen fallen letztere leider immer häufiger weg.

Weiter zum KVz (Kabelverzweiger)

Vom HVt werden die Telefonkabel zum KVz verlegt. Die grauen Kästen am Straßenrand hat jeder schon mal gesehen. Seit es VDSL gibt sind sie sogar noch größer und mit eigener Lüftung ausgestattet. Die alten klassischen Kästen dagegen sind vollkommen passiv und beherbergen eigentlich nur Klemmleisten auf denen die Doppeladern aufgeklemmt werden. Von hier aus verlaufen die Doppeladern weiter zum APL.

Am APL

Der APL (Abschlusspunkt Linientechnik) ist die Hausverteilung für die einzelnen Doppeladern. Das Telefonkabel, dass hier ankommt, ist schon nicht mehr ganz so dick. Genau wie der KVz ist der APL eigentlich nur eine große Klemmleiste auf der alle ankommenden Doppeladern aufgelegt werden. Vom APL geht ein Telefonkabel in jede Wohnung, dass am Ende in der TAE rauskommt. In Gebäuden mit mehreren Etagen kann es zusätzlich nochmal pro Etage einen Etagenverteiler geben. Der ist aber eher optional.

Am Schluss kommt die Dose (TAE)

Die Telekommunikations-Anschluss-Einheit oder kurz TAE genannt ist das, was der Endkunde von seinem Anschluss zu Gesicht bekommt. Hier wird der Splitter für Modem und Telefon angeschlossen. Von den ganzen Kabeln dahinter bekommt man eigentlich gar nichts mit. Es sei den die Telefondose fällt von der Wand.

Ich hoffe ich konnte bei der Frage nach der Leitungsführung etwas behilflich sein.

Update: Ich habe mal die Skizze etwas erweitert, damit die Leitungsführung etwas besser verständlich ist.

Jan 18 2012

Vanessa Hessler wieder bei O2?

Beim durchklicken der neuen Alice Homepage, bin ich in der Videothek auf eine alte Bekannte gestoßen. Eigentlich hatte man sich von Vanessa Hessler wegen ihrer Gadaffi Kommentare getrennt. So ganz verbannt hat man sie dann aber offensichtlich doch nicht.

Jan 17 2012

Alice versucht zu O2 umzuziehen

Umzüge sind nicht einfach. Wer seinen Internetanschluss umziehen will, hat es meist noch schwerer. Warum sollten es Provider dann einfacher haben? Eben! Darum ist die Alice Lounge heute erstmal geschlossen. Heute ist bei Alice nämlich Umzugstag. Nur falls sich jemand wundert warum die Alice Lounge nicht funktioniert.

Ich bin mal gespannt wie lange es dauert, bis die Anmeldung unter alicelounge.de wieder läuft.

Jan 16 2012

neues Jahr – neuer EVz

evz84-und-huep

Der erste APL für die Sammlung im neuen Jahr kommt von Stefan und hängt außen an seiner neuen Unterkunft. Vielen Dank dafür.

Jan 11 2012

iPhone Wallpaper

Bei How to Geek gibt es schicke iPhone Wallpaper. Für Android Phones passen die Sprüche wahrscheinlich auch. Aber Vorsicht! Die Wahrheit erträgt nun mal nicht jeder. Dabei ist sie eigentlich ganz offensichtlich.

Jan 05 2012

Welchen Namen soll mein WLAN haben

Jedes WLAN hat einen eigenen Namen. Die sogenannte SSID (Service Set Identifier) ist dabei beliebig wählbar. Der Kreativität sind dabei leider kaum Grenzen gesetzt, von der 32 Bit Länge der Zeichenfolge mal abgesehen. Und so kommt es, dass viele Unbedarfte gern ihren vollen Vor- und Nachnamen in die SSID schreiben. Die meist jüngeren WLAN Nutzer dagegen machen sich lieber einen Spaß daraus, ihre Nachbarn zu ärgern oder auf den Arm zu nehmen.

Dann findet man so “nette” Namen wie:

  • Ichhabedichnacktgesehen
  • NacktbildervondeinerFreundin
  • RuntervomRasen

Es geht auch besser

Wem das zu kindisch ist, für den gibt es auch andere schöne Möglichkeiten. Auf Golem.de wurde zum Beispiel gerade wifis.org vorgestellt.
Der Dienst generiert ohne Anmeldung (Registrierung erfolgt über Google oder Facebook) eine SSID in der Form “wifis.org/Username”. Diesen Namen kann man dann im WLAN Router hinterlegen, damit jeder ihn sehen kann. Über diese URL kann dann jeder dem WLAN Besitzer eine Nachricht zukommen lassen. Hier eine Beispielseite.

Die Möglichkeit, anonym mit seinem Nachbarn in Kontakt zu treten, ist dabei eigentlich ganz verlockend. Mich persönlich hält allerdings Authentifizierung über Google und Facebook ein wenig davon ab, dieses Angebot zu nutzen.

Natürlich geht es auch noch einfacher. Schließlich kann man sich auch bei jedem Freemailer eine anonyme Mailadresse holen und als SSID verwenden. Das ist immerhin besser, als seinen richtigen Namen für ein WLAN Netz zu verwenden, das jeder Fremde im vorbeigehen sehen kann.

Jan 02 2012

Abhilfe für WLAN Sicherheitslücke per WPS

In den letzten Tagen ging die Meldung um, dass Millionen von WLAN Routern durch eine Sicherheitslücke gefährdet seien. Sogar das BSI warnt schon vor diesem Problem. Ausgelöst hat das Stefan Viehböck, ein Student aus Österreich, der in seinem Blog einen Artikel (eng.) über die WPS Lücke veröffentlich hat.

Was ist WPS

Mit WPS ist Wi-Fi Protected Setup gemeint. Eine einfache Form der WLAN Konfiguration für Leute, die Wireless für Dummies nicht lesen wollen. Mit WPS gibt es mehrere Varianten, wie man einen Client (z. B. einen Laptop) mit dem eigenen WLAN Router verbinden kann.

Die herkömmliche Methode über die Konfigurationsseite des WLAN Routers, auf der man die Art der Verschlüsselung und die Passphrase festlegt, ist leider für die Mehrheit der Anwender zu kompliziert. Das traurige Resultat sind viele offene WLANs.
Mit WPS “Push-Button-Connect” genügt es, am Router und auf dem Client (z. B. Laptop) einen Knopf zu drücken und schon sind beide verbunden. Eine weitere Möglichkeit ist die Eingabe einer PIN.

Der Angriff auf WPS

Die PIN für die Verbindung ist dabei entweder auf dem WLAN Router oder auf dem Client aufgedruckt. Und genau das ist das Problem. Wird die PIN durch den Router abgefragt, kann ein Angreifer diese PIN einfach durch Ausprobieren erraten. Dabei kommt die von Stefan Viehböck gefundene Lücke zum Tragen. Offenbar scheinen vielen WLAN Router unendlich viele Versuche zuzulassen, was es dem Angreifer sehr einfach macht, alle PIN Kombinationen durchzutesten. Des Weiteren senden die WLAN Router eine Info an den Client, dass die PIN falsch ist. Je nachdem wann das passiert, kann man erkennen, welche Stelle in der PIN nicht korrekt ist.

Stefan hat passend zur Lücke auch gleich ein Brute Force Tool in Python geschrieben, mit dem man sein eigenes WLAN testen kann.

Wer ist betroffen

In einem kurzen Statment hat AVM verlauten lassen, dass Fritz!Boxen von diesem Problem nicht betroffen seien. Eine Fritz!Box schaltet WPS laut AVM nach 2 Minuten immer aus, was den Brute Force Angriff unmöglich macht. Außerdem wird WPS deaktiviert, sobald 2 verschiedene Clients sich verbinden, was auf einen möglichen Angriff hindeutet.

Auch 1und1 hat sich bei diesem Thema zu Wort gemeldet und verkündet, dass alle 1und1 Kunden mit AVM Fritz!Boxen vor dem WPS Problem sicher sind.

Leider sieht es nicht für alle gut aus. Wer z. B. einen Buffalo Router sein Eigen nennt, muss WPS selbst ausmachen. In den Buffalo Access Points ist das Feature laut Hersteller leider sonst auf Dauer aktiviert und bietet entsprechende Angriffsfläche.

Wer sich nicht sicher ist, sollte jetzt auf jeden Fall schnell in seinem WLAN Router nachschauen, ob WPS aktiviert ist und es ggfs. ausschalten.

Update 3.1.2012

Wer mithelfen möchte mehr Info zur WPS Lücke zu sammeln, kann seine Erkenntnisse in diese Google Docs Tabelle eintragen.

Dez 24 2011

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch

Euch allen ein störungsfreies Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Dann gibt es auch wieder mehr zum Lesen. Versprochen!

Dez 16 2011

Kabelwirrwarr

APL in einem Bürogebäude

Es erstaunt mich immer wieder, wie manche Techniker bei dem ganzen Kabelwirrwar noch den Durchblick behalten. Ein gutes Beispiel für absolutes Kabelchaos ist dieser APL hier. Das Foto stammt aus einem großen Geschäftsgebäude in Hamburg.
Über diesen APL laufen daher einige “größere Anschlüsse”. Die restlichen Unterverteilungen sehen leider ziemlich ähnlich aus.

Das hier noch jemand den Überblick behält und tatsächlich den richtigen Draht erwischt ist eigentlich kaum vorstellbar. Ich ziehe meinen Hut vor allen, die sowas täglich meistern und danke für das Foto und die Genehmigung für dessen Veröffentlichung.

PS: So macht man das ordentlich.

Nov 01 2011

Alice ist weg vom Fenster

Nach ein paar unbedachten Äußerungen über das Gaddafi Regime musste Vanessa Hessler, besser bekannt als Alice, jetzt ihre Bälle einpacken und gehen. Telefónica war an dieser Stelle ziemlich konsquent und hat inzwischen auch den Webauftritt von Alice bereinigt. Wer Vanessa sehen will, muss jetzt wo anders suchen. Auf www.alice.de springt sie jetzt jedenfalls nicht mehr rum.

Wie geht’s jetzt weiter

Da die Marke Alice sowieso bald ausläuft, kommt der kleine Zwischenfall nicht ganz ungelegen. Ab nächsten Jahr werden die Alice Produkte unter der Marke O2 weitergeführt. Falls bis dahin noch ein Übergangsmaskotchen benötigt wird, hätte ich hier allerdings noch Malice im Angebot. Der sieht auf der Alice Homepage bestimmt auch sehr dekorativ aus.

Okt 31 2011

O2 Homepage von Occupy Wallstreet gekapert

Die Occupy Wallstreet Bewegnung erreicht Deutschland und hat als einen der ersten Schritt die Webseite von O2 übernommen. Weitere sollen folgen.

Okt 18 2011

Warteschleifen verkürzen

Falls ihr gerade in einer Warteschleife hängt, um den Provider eurer Wahl anzurufen, findet ihr hier eine Liste mit 5 Dingen die man tun kann während man in einer Warteschleife hängt. Falls ihr noch mehr Vorschläge habt, wisst ihr ja wo ihr die hinschreiben dürft.

Okt 17 2011

Spezialtelefon im Wald

Frage: Warum hängt jemand in Hamburg Finkenwerder ein Telefon in Flecktarnfarbe an einen Baum?

Antwort: Das werden wohl die komischen Leute sein, die immer mit ihren GPS Geräten durch den Wald laufen. :)

Okt 16 2011

Man muss das WLAN hoch hängen

Wer mit WLAN Abbrüchen zu kämpfen hat, der sollte sich überlegen ob der WLAN Router vielleicht nicht doch etwas höher angebracht werden kann. In vielen Fällen hilft das tatsächlich.
Hier mal ein kleines Beispiel.

white trash repairs - It Couldn't Take The Blame Anymore
Gefunden bei There I Fixed It

Okt 14 2011

Die Ratten fressen das Internet

Glasfaserkabel müssen besonders lecker sein. Zumindest finden das offenbar die Ratten in Schottland. Laut einem Bericht bei futurezone.at haben die Nagetiere nämlich ein paar Glasfaserkabel angenagt und damit für einen großflächigen Ausfall des Internets gesorgt

Nachdem das mehrfach vorgekommen ist hat der zuständige Provider jetzt Vorkehrungen getroffen, die zukünfigte Ausfälle verhindern sollen. Bin mal gespannt, ob die Ratten das auch so sehen.

Okt 13 2011

Ordnung muss sein

Es muss nicht immer alles unordentlich hinter den Schrank geschoben werden. Eine, meiner Meinung nach, sehr elegante Lösung für das Kabelsalatproblem hat mir z. B. David per E-Mail geschickt. Statt alles einzeln an die Wand zu schrauben, hat er einfach ein Regal über den APL gebaut. Vielen Dank für das Foto und die Inspiration.

APL
Beschreibung zum Bild:

Im Gegensatz zu anderen gezeigten Einbauvarianten wurde hier das Regal bewusst über dem APL montiert, er lässt sich mit zwei Handgriffen öffnen indem man den rechten Regalarm aushängt. (Der Platz ließ keine andere Konstruktion zu.)

Die Technik an der Wand besteht aus dem APL, einem direkt angeschlossenen Splitter und einer TAE-Dose für eine SHDSL-Verbindung zu einem entfernten Gebäude. Im Regal ein Router, ein ADSL2+ Modem, ein SHDSL-Modem und zwei ältere DSL Modems außer Betrieb.

Dass die Leitungen für das Haustelefon durch den APL laufen, geht zulasten des Vorbesitzers.

Okt 11 2011

Wohin mit den DM Münzen

Die Älteren werden sich vielleicht erinnern, dass wir vor dem Euro eine andere Währung hatten. Diese “D-Mark” gibt es nun schon lange nicht mehr. Wer trotzdem noch den ein oder anderen Taler übrig hat und nicht weiß wohin damit, der sollte sein altes Klimpergeld zum telefonieren nutzen.

Okt 04 2011

Ostalgie

image

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon gestern schreiben. Leider hat mich eine kleine Erkältung davon abgehalten. Nichts desto trotz möchte ich euch dieses schicke original DDR Telefon nicht vorenthalten.

Das Alpha Ferro Quick hat noch den alten großen Stecker für DDR Telefondosen und sogar die Bedienungsanleitung ist noch erhalten.

Sep 30 2011

Die guten alten Zeiten

Als Telefone noch Telefone waren.


gefunden bei:reflectionofme