Aug 24 2014

Wanddose mit Trennstecker

Wanddose

Wanddose

Vor ein paar Tagen kam hier plötzlich ein Paket an, dessen Inhalt mich doch sehr überrascht hat. Neben einer kleinen schwarzen Dose, an der noch die Kabel hingen, lag nur ein Brief bei. Ich hoffe, es ist ok, dass ich den Inhalt hier poste.

Hallo Christoph,

ich weiß nicht ob das auch als APL zählt, aber es steht POST drauf ;)
Ich habe das Teil auf dem Dachboden entdeckt. Laut meinem Großvater kamen die Telefonkabel hier früher ebenso wie der Strom oberirdisch an die Häuser, daher nehme ich mal an es hat damit etwas zutun. Vielleicht war es aber auch nur Teil der Hausverkabelung um ein Telefon auf dem Dachboden zu haben, was ich mir aber nicht so recht vorstellen kann, weil der Dachboden nicht ausgebaut ist.

Ein paar Tage später habe ich das Teil dann zufällig bei Wikipedia wiedergefunden, nämlich hier: Teilnehmer-Münzfernsprecher 55b.
Ich dachte das wäre vielleicht was für deinen Blog :)

Gruß
Simon

Nachdem ich den Artikel in der Wikipedia gelesen habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass es sich bei der schwarzen Dose um die dort beschrieben Wanddose mit Trennstecker handelt. Wie die auf den Dachboden kommt, kann ich mir allerdings auch nicht erklären.

Vielen Dank an Simon für das Paket. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Aug 08 2014

Internetausfall in Berlin

Vermutlich durch einen Kabelschaden sind in Berlin derzeit ca. 30.000 Anschlüsse von Kabel Deutschland ohne Internet und Fernsehen. Nach der genauen Ursache wird wohl noch gesucht.
Wer sich nicht sicher ist, ob er auch von dem Problem betroffen ist oder ein anderes Problem vorliegt kann im Störungsfinder von Kabeldeutschland nachschauen.

Quelle: Teltarif.de

Apr 27 2014

Ausfall bei Kabel Deutschland

Durch einen größeren Glasfaserkabelschaden kommt es seit Samstag den 26.04.2014 in der Oberfalz zu einem Komplettausfall der Kabel Deutschland Dienste. Laut teltarif.de ist bei Bauarbeiten ein Glasfaser der Telekom durchtrennt worden, welches von Kabel Deutschland genutzt wurde. Seit Sonntag soll es im Raum München ebenfalls zu größeren Problemen kommen.

Auf der Kabel Deutschland Seite findet man dazu leider auf den ersten Blick nichts und die Kommentare auf der Facebookseite von KDG sehen auch an anderen Tagen nicht viel besser aus. Eine schöne Übersichtsseite, inklusive Landkarte und Graph, bietet hier allerdings allestörungen.de. Bei der Seite lohnt sich sogar mal ein Blick ins sonst sehr langweilige Impressum. Dort erklärt Harold wie das Ganze funktioniert.

Feb 23 2014

Der nächste alte Kasten

Dieses APL Foto von Francois zeigt mal wieder ein ziemlich altes Exemplar. Vielen Dank für das Bild.

Feb 20 2014

Ein APL in der Wand

Machmal ist der APL auch schön in die Wand gebaut. Wie z. B. bei diesem guten Stück von der Firma Rutenbeck, das ich von Björn bekommen habe. Vielen Dank dafür.

APL von Rutenbeck

PS: Auf Björns Seite seht ihr wie man seine Fritzbox ordentlich anschließt. Besonders praktisch finde ich dabei den Lüfter an der Seite.

Feb 15 2014

Ein APL setzt Rost an

Irgendwie hatte ich mich schon gewundert, warum ich so lange keine neuen APL Fotos mehr bekommen habe. Während sonst regelmäßig neue Fotos für meine Sammlung über fotos@provider-stoerung.de reinkamen, war es seit vielen Monaten ruhig geworden. Heute Vormittag habe ich dann den Grund dafür gefunden. Die Mailadresse ist eigentlich nur eine Weiterleitung auf ein anderes Postfach. Da immer wieder viel Spam darüber reinkam, habe ich vor ca. einem halben Jahr angefangen etwas stärker zu filtern. Leider ist bei einer Änderung, der dafür zuständigen Regeln, dann die Weiterleitung kaputt gegangen.

Mehr durch einen Zufall habe ich heute 4 Mails aus dem letzten halben Jahr wieder aus den Untiefen des Mailservers bergen können. Ich poste die Bilder in den nächsten Tagen und entschuldige mich hiermit bei allen Einsendern für die lange Wartezeit.

Der erste APL kommt vom Ingenieurbüro Knoop aus Celle und setzt schon ein bisschen Rost an. Aber sobald Post drauf steht, ist das auch nicht verwunderlich. Vielen Dank für das Foto.

Feb 01 2014

Speedtest für VDSL mit iperf und OS X

Nachdem mein VDSL DSL Anschluss über Congstar jetzt endlich da ist, wollte ich natürlich auch die Bandbreite testen. Laut den Fritzbox DSL Infos sollten 50 Mbit/s down und 10 Mbit/s up möglich sein.

VDSL Info Fritzbox

Natürlich könnte ich jetzt auf irgendeine Speedtestseite gehen und dort auf “Speedtest starten” klicken. Aber leider bieten diese Tests keine Garantie, dass das angezeigte Ergebnis auch nur annähernd richtig ist. Warum das so ist und was man ohne viel Aufwand trotzdem machen kann, habe ich hier mal erklärt.

Prequisits

Um die Bandbreite zwischen meinem Macbook und meine Server im Internet über meinen neuen VDSL Anschluss zu testen, möchte ich iperf verwenden. Entweder direkt auf der iperf Seite das tar laden oder über Homebrew mit brew install iperf installieren.

Mein Server läuft unter Ubuntu. Dort kann das Paket mit sudo apt-get install iperf installiert werden.

Da die Fritzbox die Verbindung von außen per NAT übersetzt und mein Macbook keine öffentliche Adresse hat, muss in der Box unter Internet/Freigaben eine Portfreigabe für Port 5001 TCP erstellt werden.

Portfreigabe fuer iperf fritzbox

Auf dem Macbook einfach das Terminal öffnen und schon kann es los gehen. Um eure öffentliche IP zu erfahren könnt ihr curl ifconfig.me aufrufen. Curl kann ggfs. auch über Homebrew installiert werden. Anschließend auf dem Macbook mit iperf -s den iperf Server starten.

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Server listening on TCP port 5001
TCP window size: 128 KByte (default)
————————————————————

Auf dem Server stellt ihr dann die Verbindung mit iperf -c öffentlicheIP -P 6

Anschließend sollte ihr auf dem Server das Ergebnis sehen:

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Client connecting to öffentlicheIP, TCP port 5001
TCP window size: 23.4 KByte (default)
————————————————————
[ 4] local ServerIP port 46749 connected with öffentlicheIP port 5001
[ 5] local ServerIP port 46750 connected with öffentlicheIP port 5001
[ 6] local ServerIP port 46751 connected with öffentlicheIP port 5001
[ 7] local ServerIP port 46752 connected with öffentlicheIP port 5001
[ 3] local ServerIP port 46748 connected with öffentlicheIP port 5001
[ 8] local ServerIP port 46753 connected with öffentlicheIP port 5001
[ ID] Interval Transfer Bandwidth
[ 3] 0.0-10.0 sec 0.00 ? ??s 14760230699284436992 Bytes/sec
[ 7] 0.0-10.1 sec 10.5 MBytes 8.69 Mbits/sec
[ 6] 0.0-10.2 sec 13.4 MBytes 11.1 Mbits/sec
[ 5] 0.0-10.2 sec 11.2 MBytes 9.28 Mbits/sec
[ 4] 0.0-10.2 sec 10.6 MBytes 8.75 Mbits/sec
[ 8] 0.0-10.2 sec 9.88 MBytes 8.11 Mbits/sec
[SUM] 0.0-10.2 sec 55.0 MBytes 45.2 Mbits/sec

Der Test starten 6 parallele Verbindungen, die bei mir auf insgesamt 45.2 Mbit/s kommen. Da mein Server mit 100 Mbit/s angebunden ist und zum Testzeitpunkt keine anderen Downloads liefen, kann man das schon als ziemlich genaues Ergebnis sehen.

Jan 01 2014

Mein Wechsel zu Congstar

Ein kleiner Guide wie man von Alice zu Congstar wechselt und was man dabei falsch machen kann. Derzeit ein “Work in Progress Artikel”, der regelmässig geupdated wird.

Die Ausgangslage

Als Alice Kunde war ich bis auf ein paar Kleinigkeiten immer sehr zufrieden. Meinen alten Alice Complete ISDN Anschluss habe ich über mehrere Umzüge immer ohne größere Probleme mitnehmen können. Dank ISDN konnte ich immer meine Fritz!Box nutzen und musste nicht auf ein spezielles Alice Modem zurückgreifen. Das war mir immer sehr wichtig, weil ich gern Herr über meine Hardware bin. Auch in meinen Handys steckte bis vor kurzem immer eine Alice SIM Karte. Die Möglichkeit, zwischen dem Festnetz und den Handys kostenfrei zu telefonieren, war damals sehr praktisch.

Das O2 Mobilnetz hat für mich zum Telefonieren immer ausgereicht. Für die paar Anrufe im Jahr war es zumindest ok und auch meine Frau hat sich nie über Probleme beklagt. Nur die Datenverbindung über O2 war alles andere als zufriedenstellend. Die Bits tröpfelten meist langsam durch die UMTS Verbindung und so konnte ich selbst mit großer Anstrengung nur zweimal mein Datenvolumen vollständig aufbrauchen.

Billiger als Alice ging nicht

Trotzdem gab es für mich keinen wirklichen Grund nach einem neuen Anbieter Ausschau zu halten, da es leider auch keinen gab, der alle meine bisherigen Features auch nur annähernd zum selben Preis anbot. Mal zum Vergleich: Ein Alice Complete (DSL mit Festnetzflat) mit 2 SIM Karten (die ersten mit 200 Freiminuten in alle Netze) und beide mit Datentarif (300 MB) liegt bei ca. 70 Euro/Monat. Dabei kann man aber vom Festnetz zu den SIM Karten und umgekehrt kostenfrei telefonieren. Will man beim Festnetz einen Anbieter, der eigene Hardware zulässt und eventuell sogar noch richtiges ISDN macht, dann gibt es da schon nicht mehr wirklich Alternativen. Zu dem Preis schon gar nicht.

Irgendwann muss was Neues her

Irgendwann hat mich dann aber leider der technische Fortschritt vor ein kleines Problem gestellt. Während ich beim Wechsel von meinem Samsung Galaxy zum iPhone4 noch mit ein bisschen handwerklichem Geschick die SIM Karte auf Micro zurechtstutzen konnte, ging das beim iPhone5s nicht mehr. Aus einer normalen SIM kann man nun mal nicht so ohne weiteres eine Nano SIM machen.

Keine Nano SIM für Alice Kunden

Zuerst dachte ich noch, das wäre ja kein Problem, bis mich die Alice/O2 Hotline eines besseren belehrte. Im Internet hatte ich vorher schon Leute gefunden, die auch keine Nano SIM von Alice bekommen haben. Laut Hotline gibt es die Nano SIM nur über einen neuen O2 Vertrag. Damit wären dann meine günstigen alten Konditionen futsch.

Auf zu Congstar (1. SIM)

Da ich auf das Netz von O2 keine Lust mehr hatte, kam für mich nur noch Congstar als Alternative in Frage. Gerade die Möglichkeit, keine langen Vertragslaufzeiten eingehen zu müssen, hat mich dann am Ende doch überzeugt. Also habe ich sukzessive auf Congstar gewechselt. Zuerst war am 11.11.2013 mein eigener Handyvertrag dran. Da ich nie an meiner Nummer gehangen habe, war das die einfachste Aufgabe. Einfach eine neue SIM Karte im passenden Format bestellt und fertig. Bis auf die Zustellung, die zweimal erfolgen musste, war das auch alles kein Problem. Ich hatte leider vergessen, dass beim ersten Mal das PostIdent fällig ist und ich die Karte besser zu mir auf Arbeit schicken lassen sollte. Da die Post aber hier sehr flexibel ist und die Änderung der Adresse für die 2. Zustellung sogar online zulässt.

Insgesamt muss ich sagen, dass der Bestellprozess bei Congstar für eine neue SIM sehr einfach war und sehr gut funktioniert hat. Das Aussuchen der neuen Telefonnummer könnte man etwas verbessern. Ich habe gefühlt die ganze Nacht damit zugebracht, solange im Formular zu klicken, bis die richtige Nummer kam.

Auf zu Congstar (Festnetz)

Nachdem die erste Bestellung so gut geklappt hat, war ich überzeugt, dass auch meine 2. SIM und der Festnetzanschluss bei Congstar gut aufgehoben sind. An meiner Adresse ist zudem auch VDSL verfügbar. Der Outdoor DSLAM steht zwar ca. 500 m weit weg, aber besser als die 8 MBit/s bei Alice sollte es dann doch werden. Dafür bin ich sogar bereit, meinem schönen ISDN Anschluss Lebewohl zu sagen und zukünftig über VoIP zu telefonieren. Daher habe ich am 21.11.2013 den congstar komplett 2 VDSL mit einer Fritz!Box 7390 bestellt.

Von den Nummern meines ISDN Anschlusses wollte ich nur die Hauptrufnummer mitnehmen. Die weiteren MSN habe sich sowieso nie wirklich gebraucht. Der Bestellprozess war bis auf den letzten Punkt nachvollziehbar und logisch. Nur der Hinweis auf das Portierungsformular war etwas versteckt. Zum Glück stand es in der Auftragsbestätigungs-E-Mail noch mal, sonst hätte ich länger gesucht. Da ich bei Alice keine Vertragsbindung habe, wollte ich natürlich so schnell wie möglich wechseln und entschied mich für den 3.1.2014 als Umstellungstermin.

Die Portierungsfalle

Eine der größten Fallen bei der Portierung der Rufnummer ist die richtige Schreibweise des Namens, der Anschrift und der Rufnummern. Falls eines der drei Dinge nicht genau stimmt, wird die Portierung vom bisherigen Provider auf jeden Fall abgelehnt. Wer wie ich mehrere Vornamen hat, kann hier schnell Probleme kriegen. Während Alice nur einen meiner Vornamen kennt, musste ich bei Congstar wegen dem Postident die Karten auf den Tisch legen. Eine, wie ich finde, sehr unschöne Nebenwirkung. Da ich das Problem allerdings schon im Vorfeld bedacht habe, war es kein Problem, meine bei Alice hinterlegten Namen auf dem Portierungsformular anzugeben.

Nachdem ich das Portierungsformular umgehend an Congstar gefaxt hatte, passierte erstmal eine Zeit lang gar nichts. Bis ich plötzlich eine SMS und eine E-Mail bekam.

Erinnerung: Bitte rufen Sie uns zurück!

Hallo Herr Mießler,

wie wir Ihnen bereits mitgeteilt haben, konnte die Bereitstellung Ihres congstar Anschlusses mit der Vertragsnummer 305xxxxxxx nicht abgeschlossen werden (keine Änderung zum Auftrag).

Zur Lösung des Problems ist eine persönliche Rücksprache erforderlich.
Da wir Sie telefonisch nicht erreichen konnten, bitten wir Sie dringend, beim congstar Kundenservice anzurufen.

Sie erreichen den congstar Kundenservice von Montag bis Samstag jeweils zwischen 8 und 22 Uhr unter der Rufnummer 01806 324 444 (20 Cent pro Verbindung aus dem deutschen Festnetz, aus dem Mobilfunknetz 60 Cent pro Verbindung).

Sollten wir bis zum 16.01.2014 nichts von Ihnen gehört haben, müssen wir Ihren Vertrag 30xxxxxx leider stornieren.

Es grüßt Sie

Ihr congstar Team

In der Hotline wurde mir dann erklärt, dass es sich hierbei um eine automatisch verschickte E-Mail handeln würde, die aufgrund eines Systemfehlers bei der Bestellung verschickt wird. Offenbar tritt der Fehler bei einer bestimmten Rückmeldung bei der Leitungsbestellung auf. Die zuständige Abteilung würde aber schon daran arbeiten und alles wäre in Ordnung. Wann meine Auftragsbestätigung und die Hardware kommen, konnte mir aber niemand sagen.

Kurze Zeit später kam noch mal die gleich E-Mail als Erinnerung. Also habe ich wieder die Hotline angerufen und wieder wurde mir versichert, dass alles in Ordnung ist. Es war wohl wieder der gleiche Systemfehler. Meine Freude hielt sich in Grenzen, aber bis jetzt war ja noch nichts schlimmes passiert.

Kurz vor Weihnachten habe ich dann noch mal die Hotline angerufen und gefragt wo meine Auftragsbestätigung und die Hardware bleiben. Dabei wurde mir versichert, dass alles zwischen Weihnachten und Neujahr bei mir sein sollte. Es gäbe gerade viel zu tun, aber alles liefe so wie bestellt.

Als nach Weihnachten immer noch nichts passiert war, habe ich mich an den Twitteraccount @congstar gewandt.

Danach kam dann kein Antwort mehr per Twitter. Dafür gab es plötzlich eine E-Mail über die ich mir wirklich Sorgen gemacht habe.

Bitte rufen Sie uns zurück!

Hallo Herr Mießler,

die Bereitstellung Ihres congstar Anschlusses mit der Vertragsnummer 305xxxxxx konnte nicht abgeschlossen werden (keine Änderung zum Auftrag).

Aus diesem Grund mussten wir Ihren Auftrag stornieren.

Wir empfehlen Ihnen, einen neuen Auftrag mit der korrekten Anschlussrufnummer zu stellen. Dies können Sie im Internet unter http://www.congstar.de oder über unsere Bestellhotline 01806 507 500 (20 Cent pro Verbindung aus dem deutschen Festnetz, aus dem Mobilfunknetz 60 Cent pro Verbindung) tun.

Möchten Sie gerne von uns zurückgerufen werden? Dann melden Sie Ihre Rückrufbitte unter http://callback.congstar.de an. Wir melden uns umgehend bei Ihnen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Es grüßt Sie

Ihr congstar Team

Eine Stornierung des Auftrags wäre für mich ein Totalschaden, da O2/Alice bereits schriftlich die Kündigung bestätigt und um Rücksendung der alten Hardware gebeten hat. Eine Portierung der Rufnummer wäre dann ebenfalls nicht mehr möglich und die Wiederaufschaltung bei O2/Alice zu den alten Konditionen ist auch nicht sehr wahrscheinlich.

Der Anruf bei der Congstar Hotline war diesmal auch nicht sehr erfreulich. Außer einem “ich gebe das weiter” und “der Auftrag ist im System noch nicht storniert” gab es leider keine Auskunft. Dafür kam per Twitter wieder ein kleines bisschen Hoffnung.

Bis heute (1.1.2014) ist leider weder Auftragsbestätigung noch Hardware bei mir. Alice hat in der Kündigungsbestätigung den 2.1.2014 als Abschalttermin genannt. Ich freue mich also schon auf morgen.

Einen Tag vor der Umstellung (2.1.2014)

Wie erwartet ist immer noch nichts passiert. Daher habe ich heute morgen die Congstar Hotline angerufen. Nach kurzer Rücksprache mit der Fachabteilung, teilte man mir mit, dass die Auftragsbestätigung heute bis 13:30 Uhr bei mir sein soll. Da bin ich allerdings noch etwas skeptisch. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Was mich ein bisschen irritiert ist, dass sich bis jetzt Alice/O2 keine Mühe gemacht hat, mich als Kunden zu behalten. Es gab keinen Anruf und auch kein Schreiben, mit einem Gegenangebot oder einen kleinen Goodie. Normalerweise versuchen alle Anbieter ihre Kunden bei Kündigung noch mal zu kontaktieren.

Einen Tag vor der Umstellung (2.1.2014 nach 13:30)

Ehrlich gesagt, habe ich nicht wirklich damit gerechnet irgendwas von Congstar zu bekommen. Kurz vor 13:30 Uhr kam dann diese Info per Twitter.

Damit hatte ich dann zumindest Gewissheit. Kurz darauf kam aber noch eine E-Mail, über die ich mich wesentlich mehr freute.

Auftragsbestätigung
Hallo Herr Mießler,

herzlich willkommen bei congstar!

Ihren Auftrag vom 21.11.2013 bestätigen wir mit folgenden Angaben (alle Preise inkl. MwSt.):
congstar komplett 2 VDSL*, 34,99 EUR / Monat
Einmaliger Bereitstellungspreis: 39,99 EUR
Fritz!Box 7390: 99,99 EUR / einmalig
Versandkosten: 9,99 EUR

Ihr congstar komplett 2 VDSL Anschluss wird voraussichtlich im Laufe des 29.01.2014 zwischen 8:00 und 16:00 Uhr bereitgestellt. Bitte beachten Sie, dass Sie während dieser Zeit telefonisch nicht erreichbar sind.
Die bestellte Fritz!Box wird Ihnen rechtzeitig zum Bereitstellungstermin zugeschickt.

Ende Januar ist zwar noch etwas hin. Dafür habe ich aber zumindest ein Datum, mit dem ich etwas anfangen kann. Da Alice den Anschluss bis heute (3.1.2014) tatsächlich noch nicht abgeschaltet hat, gehe ich mal ganz optimistisch davon aus, dass die Weiterversorgung bis zum 29.01. auch funktioniert.

Update 23.01.

Inzwischen ist die Fritz!Box 7390 eingetroffen. Die Einrichtung der Box ist, wie man es von AVM gewohnt ist, ein Kinderspiel. Bei meinem Alice Anschluss hat die Box im Vergleich zu meiner FB7170 ca. 3 Mbit/s mehr Downstream rausgeholt. Ich bin mal gespannt, was am Ende über VDSL bei Congstar rauskommt.

Update 29.01.

Heute ist der Tag der Umstellung von Alice auf Congstar. DSL war morgens noch an, aber die Internetverbindung war weg. Das Telefon hat Alice ausgehend gesperrt. Eingehend kam nur die Meldung, dass die Rufnummer nicht bekannt ist.

Gegen 11:30 Uhr rief Herr Schmidt von der Telekom an, um mir mitzuteilen, dass die Umstellung erfolgt sei. Ich gehe mal davon aus, dass er gerade im HVT umgesteckt hatte.
Leider ist das Routing für meinen Festnetzanschluss noch nicht umgestellt und ich höre eingehend noch das Routingknacken. Aber noch ist ja nicht 16 Uhr.

Als ich gegen 18:40 Uhr zu Hause war, konnte ich in der Fritzbox sehen, dass der Sync tatsächlich über VDSL mit 50 Mbit/s und 10 Mbit/s up erfolgte. Leider wurde über die Zugangsdaten, die ich am Morgen in der Box hinterlegt hatte, keine Verbindung aufgebaut. Nach ein bisschen rum probieren habe ich dann meinen Fehler erkannt. Auf der Auftragsbestätigung steht unter dem Benutzernamen, dass das Kennwort “in der Regel” auch das für das Kundencenter sei. Das Rubelfeld neben den Zugangsdaten habe ich daher erstmal ignoriert. Mit dem Passwort aus dem Rubelfeld hat es dann sofort geklappt.

Die Telefonie über VoIP hinzubekommen war etwas schwieriger. Dabei habe ich mich zuerst an dieser Anleitung orientiert. Allerdings ist die inzwischen schon nicht mehr ganz aktuell. Im FRITZ!OS 06.01 kann man unter Anbieter statt “anderer Anbieter” jetzt auch Congstar auswählen. Damit hat die Verbindung im 3. Anlauf funktioniert und läuft seit dem stabil.

Fazit

Insgesamt ist der Wechsel für mich gut verlaufen. Das lag unter anderem auch an der Tatsache, dass Congstar sich im Hintergrund wirklich Mühe gegeben hat und auch die Verlängerung bei Alice hinbekommen hat. Hätte ich die Wahl, ich würde es wieder tun.

Auf zu Congstar (2. SIM)

Mein Frau hängt leider an ihrer Rufnummer, obwohl sie sich diese nie merken konnte. Also musste hier portiert werden. Das ist schon mal etwas anspruchsvoller, da hier zeitlich alles stimmen muss und sowohl Congstar als auch Alice keine Fehler machen sollten. Ansonsten klappt es einfach nicht. Die Onlinebestellung am 25.11.2013 war für mich etwas verwirrend, da ich kein Portierungsformular gefunden habe. Ich wurde lediglich nach dem bisherigen Provider gefragt. Im Nachhinein stellt sich raus, dass es für die Mobilnummerportierung kein Formular gibt, was ziemlich blöd ist. Als Portierungszeitpunkt habe ich das gleiche Datum (3.1.2014) wie für den Festnetzanschluss gewählt.

Die Rückmeldung von Congstar ließ nur ein paar Tage auf sich warten, da diese Portierung so nicht funktionieren konnte.

Erinnerung: Rufnummernmitnahme abgelehnt wegen fehlender Kündigung

Hallo Herr Mießler,

am 25.11.2013 haben Sie einen Mobilfunktarif mit Mitnahme Ihrer Mobilfunkrufnummer 0176xxxxxxx beauftragt.

Leider können wir Ihre Bestellung aktuell nicht bearbeiten. Wir hatten Sie diesbezüglich bereits angeschrieben. Ihr bisheriger Anbieter gibt die Rufnummer unverändert nicht frei.

Der Prozess zur Rufnummernmitnahme ist technisch anspruchsvoll und an eine Vielzahl von Bedingungen geknüpft. Häufig fehlen uns Kleinigkeiten, die dazu führen, dass Ihr Kundenwunsch nicht ausgeführt werden kann.

Der Vertrag ist nicht gekündigt,
die Kündigung wurde von Ihrem bisherigen Anbieter noch nicht bearbeitet,
es fehlt eventuell die Zahlung der Portierungsgebühr, bei einem Prepaidvertrag muß diese vorab geleistet werden,
die Kundenbetreuung Ihres Anbieters informiert Sie bestimmt über die Höhe der Gebühr und die Art der Bezahlung.
Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben, diese müssen mit Ihrem ursprünglichen Vertrag bei Ihrem bisherigen Anbieter exakt übereinstimmen und teilen Sie uns die Korrektur per E-Mail mit.

Vielleicht ist für Sie, um Zeit und Mühe – und natürlich auch Kosten – zu sparen, eine neue Rufnummer eine Alternative? Eine neue Rufnummer erhalten Sie in 1-2 Tagen, und Sie können sofort unsere günstigen Tarife nutzen.

Teilen Sie uns bitte Ihre Entscheidung unter Angabe der oben genannten Referenznummer bis zum 16.12.2013 mit. Sollten wir bis zu dem genannten Termin keine Antwort von Ihnen erhalten, gehen wir davon aus, dass Sie die Rufnummernmitnahme nicht mehr wünschen und werden den Auftrag 305xxxxxxx stornieren.

Was war passiert? Da es kein Formular für die Portierung gab, hat Congstar einfach mal meine Vertragsdaten genommen und damit die Rufnummer bei Alice angefragt. Allerdings kennt Alice nur einen meiner Vornamen, während ich bei Congstar alle angeben musste. Daher hat Alice die Portierung zu Recht abgelehnt. Das passiert übrigens automatisch, ohne dass sich das jemand ansieht. Ein Anruf bei der Congstar Hotline war nicht sehr hilfreich. Dort war man der Ansicht, dass es an Alice liegen müsste. Die Alice Hotline hingegen konnte überhaupt keine Aussage zu dem Thema treffen, da mehrere Mitarbeiter nicht in der Lage waren, ihre Systeme richtig zu benutzen, und keiner irgendwas von der Portierung gesehen hat.

Zum Glück konnte ich einen ehemaligen Kollegen bei Alice erreichen, der das Missverständnis schnell aufklären konnte. Nach einer kurzen E-Mail an Congstar kam dann am 4.12.2013 die Bestätigung, dass die Mobilnummer portiert wird. Inzwischen ist auch die SIM Karte hier. Ich bin mal gespannt, ob die Umschaltung auch wirklich ohne Probleme vonstatten geht.

Die SIM Karte ist übrigens auch ein kleiner Stolperstein. Congstar bietet eine Hybrid SIM (Normal und Micro in einer) und eine Nano SIM Karte an. Nachträglich tauschen kostet in der Regel extra. Die beste Wahl ist meiner Meinung nach immer die Nano SIM zu wählen und dann einfach einen Adapter zu kaufen. Ich habe mir dafür für 1,60 Euro (kostenfreie Lieferung) einfach diesen SIM Card Adapter geholt.
Das ist am Ende günstiger als der Tausch und man bleibt flexibel. Im Saturn kosten die kleinen Plastikteile übrigens mehr als 6 Euro.

Erfolgreich portiert

Nach dem ganzen Ärger mit dem Festnetz, hatte ich beim Handy meiner Frau schon ein bisschen Bedenken. Das war aber völlig unbegründet. Wie von Congstar per Mail angekündigt war am 3.1.2014 morgen das O2 Netz auf dem Handy nicht mehr erreichbar. Also schnell die neu SIM in den Adapter und die PIN eingegeben, die im Kundencenter hinterlegt war. Ich hatte hier übrigens den Smart S Flex für 6,99 gebucht. Günstiger kriegt man in dem Netz wahrscheinlich auch nichts vergleichbares.
Die 2. SIM Karte bekommt man übrigens ohne lästiges PostIdent. Ich hatte mir die Karte extra in die Firma schicken lassen. Das wäre gar nicht nötig gewesen.

Alles in allem bin ich mit dem Ablauf sehr zufrieden.

Dez 23 2013

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch

Das Jahr ist schon wieder rum. Ich wünsche allen Lesern ein fröhliches Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Okt 15 2013

Das neue Telekom D-Netz

Die Telekom hat laut verschiedenen Presseberichten bei einem geheimen Treffen im Wirtschaftsministerium Pläne für Routingänderungen in ihrem Netz vorgestellt. Dabei soll Traffic, der von Kunden in Deutschland erzeugt wird und dessen Ziel sich ebenfalls in Deutschland befindet, nicht über Verbindungsknoten im Ausland geroutet werden. Die Boulevardpresse spricht hier immer wieder von E-Mailverkehr. Gemeint ist aber sehr offensichtlich der gesamte Traffic und nicht nur die Verbindung zwischen den großen Mailservern von Telekom, 1und1, gmx und web.de.

Erreicht werden soll dieses zweifelhafte Ziel, indem sich alle Provider schriftlich darauf einigen. Wer nicht mitspielt, soll nach dem Verständnis der Telekom durch gesetzliche Regelungen dazu gezwungen werden.

Die nach außen getragene Intension, die Daten sollen in Deutschland bleiben, damit sie nicht in Großbritannien oder anderswo von ausländischen Geheimdiensten abgehört werden können, klingt zunächst sehr löblich. Dabei muss man sich aber fragen, ob der ganze Aufwand überhaupt gerechtfertigt ist bzw. ob es nicht noch andere Gründe dafür gibt.

Was steckt dahinter

Zunächst sieht es so aus, als ob hier nur eine Nebelkerze gezündet werden soll. Die Abhörmaßnahmen sind letztendlich nicht nur auf einige wenige große Knoten im Ausland und ausländische Geheimdienste beschränkt. Auch der BND schneidet offenbar gerne mit. Damit würden wir uns am Ende “nur noch” von unseren eigenen Geheimdiensten aushorchen lassen.

Da die Bestrebungen der Telekom in der Regel eher durch wirtschaftliche Gegebenheiten zu erklären sind, liegt hier der Verdacht nahe, dass durch neue Verträge der Konkurrenz das Leben schwer gemacht werden soll. Die Abhörsicherheit verbessert der Vorschlag jedenfalls nicht.